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Holzkohle: Grillen mit echtem Raucharoma

Brennpaste oder Anzündwürfel, Grillbriketts oder Holzkohle? So gelingt die perfekte Glut

Fragt man Grillfreunde nach ihrer liebsten Art, Fleisch und Gemüse zu brutzeln, findet man meistens zwei Lager vor: Die einen schwören auf Gasgrills und Elektrogrills, weil die Handhabung unkompliziert und das Grillgut schnell gar ist. Die anderen lassen nichts auf den klassischen Holzkohlegrill kommen. Das Hauptargument: Für den unverwechselbar rauchigen Geschmack ist die echte Glut von Grillkohle oder Holzkohlebriketts unverzichtbar.

Das Entflammen der Kohle braucht aber Zeit und die richtigen Hilfsmittel – mit der entsprechenden Ausstattung und Technik gelingt dies jedoch in Rekordzeit.

Herkömmliche Holzkohle oder Kohlebriketts?

Die wichtigste Entscheidung betrifft das brennbare Material, das später die heiße Glut bildet. Ob du zu Holzkohle oder Grillbriketts greifst, hängt von mehreren Faktoren und der Grillsituation ab.

Holzkohle

Diese Grillkohle wird durch das Verbrennen von Holz bei verringerter Luftzufuhr hergestellt. Das beste Geschmackserlebnis erreichst du nur mit diesem Material. Ein weiterer Vorteil: Die Grillkohle ist flott angezündet, bereits nach 20 Minuten durchgeglüht und erreicht sehr hohe Temperaturen. Du musst also nicht lange warten, bis du das Grillgut auf den Rost befördern kannst. Allerdings ist das Vergnügen auch vergleichsweise schnell wieder vorbei – nach nur einer Stunde muss entweder das gesamte Fleisch und Gemüse durchgebraten sein oder du legst Holzkohle nach.

Kohlebriketts

Hierfür brauchst du etwas mehr Geduld, denn Holzkohlebriketts aus gepresstem Kohlenstaub sind erst nach einer dreiviertel Stunde komplett durchgeglüht. Das Warten lohnt sich aber: Sind die Briketts erst mal heiß, halten sie mehrere Stunden und ermöglichen so mehrere Grillgänge hintereinander. Die Temperatur ist niedriger als bei Holzkohle und das typische Raucharoma erreichst du nur, wenn du spezielle Holzchips unter die Kohle mischst.

Welche Anzündhilfe ist die beste?

Bei den Grillanzündern gibt es eine deutlich größere Auswahl:

  • Paraffin-Anzünder: Diese meist weißen Würfel oder Barren brennen lange und entwickeln eine starke Hitze. Sie sind bei richtiger Anwendung nicht giftig, riechen aber anfangs manchmal etwas unangenehm.
  • Flüssige Anzünder: Die Flüssigkeiten zum Anzünden von Grillkohle bestehen meist ebenfalls aus Paraffin, lassen sich aber leichter über die gesamte Kohle verteilen als die festen Anzünder. Achtung: Bewahre die Flaschen sicher vor Kindern auf, da diese sie manchmal mit Erfrischungsgetränken verwechseln.
  • Brennpaste: Dieses dickflüssige Gel wird häufig für Outdoor- und Notkocher beim Militär verwendet, eignet sich aber auch hervorragend, um Kohlen im Grill anzuzünden. Die Brennpaste glüht auch lange genug und erzeugt ausreichend Hitze, um komplett ohne Kohlen ein Stück Grillgut zuzubereiten.
  • Öko-Anzünder: Besonders umweltfreundlich sind Riegel aus Holzwolle oder einem Holz-Wachs-Gemisch. Sie lassen sich ebenfalls schnell entzünden, erhitzen die Kohle zuverlässig, entfalten aber etwas weniger Hitze als Anzündhilfen aus Paraffin.

Auf welche Hilfsmittel solltest du verzichten?

Du hast sicher auch schon einmal eine Horrorgeschichte von einer Grillparty gehört, bei der sich der Grillmeister schwerste Verbrennungen zugezogen hat. Der Schuldige ist in den meisten Fällen immer der gleiche: Brennspiritus. Viele übereifrige Grillfreunde erwarten, durch dieses Ethanol-Gemisch die Grillkohle schnell anzuzünden – meistens ist das Resultat aber nur eine hohe Stichflamme, die schnell für Leib und Leben gefährlich wird.

Zeitungspapier als Grillanzünder ist deutlich weniger risikoreich, bringt aber auch fast nichts. Die dünnen Blätter verbrennen viel zu schnell, als dass die Holzkohlen durchglühen könnten, und die gesundheitsschädliche Asche vermiest später den Grillgenuss.

Grillkohle anzünden – wie geht’s am schnellsten?

Um möglichst schnell mit dem Grillen anzufangen, schichte die Holzkohle oder die Holzkohlebriketts zu einem kleinen Berg auf und verteile die Grillanzünder oder die Brennpaste im unteren Drittel. Wenn du diese anzündest, entsteht ein Kamineffekt und die Holzkohle glüht langsam von der Mitte bis nach außen durch. Wichtig dafür ist die Zufuhr von Sauerstoff. Fächere also konstant Luft auf den Kohleberg oder benutze einen Grillföhn.

Noch schneller geht es mit einem sogenannten Anzündkamin. In diesen Metallzylinder füllst du erst die Grillanzünder, dann die Kohle. Durch zahlreiche Luftlöcher an der Unterseite des Behälters entsteht nach dem Anzünden ein Kamineffekt, der die Holzkohle oder die Grillbriketts in Windeseile durchglüht. Schon wenige Minuten später kannst du das erste Steak oder die ersten Gemüsestücke auf den Rost legen.