Pool reinigen: So hast du lange Freude am eigenen Schwimmbecken

Wenn der Sommer naht, ist bald wieder Zeit fürs Freibad oder eine Abkühlung im Baggersee. Praktisch, wenn du Besitzer eines eigenen Pools bist, in dem du nach Belieben deine Runden drehen kannst. Damit du das Badevergnügen voll genießen kannst, solltest du aber zunächst den Pool reinigen und sommerfit machen.Wir zeigen dir, was es beim Pool reinigen nach dem Winter und bei der Erstinbetriebnahme deines Pools zu beachten gibt und wie du am besten Schritt für Schritt vorgehst. Zusätzlich findest du in diesem Ratgeber Tipps, wie du deinen Pool winterfest machen kannst.

Weitere Tipps rund um das Thema Poolbau findest du in unserem Selbermachen-Bereich sowie auch in unserem Selbermacher-Magazin, dass du dir bei deinem nächsten Besuch im toom Baumarkt kostenlos mitnehmen kannst. 

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Dauer: Drei bis vier Stunden je nach Größe des Pools

Werkzeug & Material: Schmutzwasserpumpe, Poolpumpe, Wasserpflegemittel, Flockungsmittel, Chlor-Teststäbchen, Gartenschlauch, Gießkanne, Abdeckplane, Kescher, Handschuhe, Schutzbrille, Poolwasser, pH-Plus bzw. pH-Minus-Granulat, Chlorgranulat oder Flüssigchlor, Algenschutzmittel, Winterpflegemittel


Pool reinigen: Sechs Schritte zum sauberen Pool

Nach der Winterpause steht einiges auf dem Programm: in den meisten Fällen benötigt dein Pool eine Grundreinigung. Um deinen Pool sauber zu machen, musst du also die Poolfolie und den Poolboden reinigen, den Poolrand säubern und das Poolwasser aufbereiten. Und auch bei der Pool-Inbetriebnahme gilt: Vor dem ersten Sprung ins Wasser solltest du dich um eine gründliche Wasserpflege kümmern. Mit unserer Anleitung wird dein Pool nicht nur sauber, sondern du wirst länger Freude beim Baden haben. Alles, was du dafür brauchst, sind ein paar handelsübliche Mittel und etwas Zeit.

Schritt 1: Pool reinigen mit den richtigen Mitteln

Reinigungsmittel am Poolrand

Im ersten Schritt der Pool-Reinigung solltest du die Qualität des Wassers in deinem Pool überprüfen. Ob du das Poolwasser reinigen und neu aufbereiten oder besser komplett neu einfüllen solltest, hängt davon ab, wie verschmutzt es ist.

Wenn es vom Vorjahr nicht zu schmutzig ist, kannst du das Poolwasser aufbereiten. Allerdings erfordert dies oftmals den Einsatz von chemischen Mitteln, denn nur so stellst du sicher, dass das Wasser auch wirklich sauber ist. Deshalb ist frisches Wasser meist die bessere Wahl. Dabei tauschst du den Inhalt des Pools komplett aus.

Der Vorteil: Frisch eingefülltes Wasser bietet dir eine bessere Basis, um den idealen pH- und Chlorwert für die zukünftige Nutzung zu bestimmen.

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Pool entleeren und reinigen

Mann reinigt Pool mit Hochdruckreiniger

Wenn du dich für den Wasserwechsel entscheidest, kommt eine Pumpe zum Einsatz. Hierzu nimmst du am besten eine Schmutzwasserpumpe oder Tauchpumpe. Im Idealfall sollte der Chlorgehalt im Poolwasser zum Zeitpunkt des Abpumpens bei Null liegen. Dann kannst du es über einen Schlauch in den nächstgelegenen öffentlichen Abfluss leiten.

Wichtig: Da die kommunalen Regeln hierzu variieren, musst du dich auf alle Fälle vorher bei deiner Gemeinde erkundigen.

Sobald der Pool entleert ist, kannst du damit beginnen, ihn zu reinigen. Dafür verwendest du einen Hochdruckreiniger, mit dem du zuerst den Poolrand reinigen solltest. Dann kommen die Innenseiten des Pools und der Poolboden an die Reihe. Auch die Poolfolie zu reinigen ist ein Teil des Reinigungsprozesses, den du nicht vergessen solltest.

Die Art des Schwimmbeckens bestimmt, wie du deinen Swimmingpool reinigen solltest: Wenn der Pool mit einer Folie ausgelegt ist, nutzt du am besten einen Gartenschlauch statt eines Hochdruckgeräts. So vermeidest du, dass die Folie durch den starken Strahl beschädigt wird. Achte insbesondere darauf, Algen und andere Verschmutzungen auf dem Boden in diesem Arbeitsschritt zu entfernen. Ebenso befreist du den Beckenrand und die Einlaufdüsen von Schmutz. Während du den Pool reinigst, kannst du außerdem prüfen, ob während des Winters Schäden am Becken oder der Folie entstanden sind.


Pool reinigen mit Hausmitteln oder speziellen Mitteln?

Verschiedene Reinigungsmittel liegen auf einem Tisch

Diese Frage stellt sich oft, wenn es um die Verwendung zusätzlicher Mittel geht. Hausmittel zur Reinigung des Pools sind eher dazu geeignet, den pH-Wert anzupassen, dazu kommen wir weiter unten.

Spezielle Mittel wie Rand- und Beckenreinigungsmittel, die du auch im toom Baumarkt erhältst, eignen sich besonders gut. Sie werden verdünnt an den entsprechenden Stellen angewendet. Auch ein Algenschutzmittel ist eine sinnvolle Ergänzung beim Pool reinigen im Frühjahr.

Wenn du die Reinigung abgeschlossen hast, kannst du damit starten, den Pool mit frischem Wasser zu füllen.


Schritt 2: Poolpumpe und Sandfilteranlage säubern

Mann reinigt Poolpumpe

Sobald ausreichend Wasser im Pool ist, solltest du die Sandfilteranlage in Betrieb nehmen. Achte dabei auf die Anweisungen des Herstellers, damit ein optimaler Betrieb sichergestellt ist.

Eine Sandfilteranlage besteht meist aus einer Pumpe mit dazugehörigem Filterbehälter. In diesem Behälter befindet sich der Filtersand. Säubere vor Inbetriebnahme die Ventile der Pumpe und kontrolliere den Filterkessel. Dazu kannst du bei den meisten Ventilen den oberen Teil durch Lösen der Schrauben abnehmen und so mit der Reinigung beginnen. Hierbei befreist du den Ventilkörper von Sandkörnern und anderen Rückständen. Sobald dies erledigt ist, setzt du die Ventile zurück auf den Körper und ziehst die Schrauben fest.

Im nächsten Schritt sind die Dichtungen der Anlage an der Reihe. Auch diese solltest du sorgfältig prüfen und bei Bedarf austauschen, wenn sie durch den Winter Schäden erlitten haben. Den Sand, der das Wasser filtert, musst du ebenfalls von Zeit zu Zeit reinigen. Für den Fall, dass der Sand klumpt, kommt Chlorgranulat zum Einsatz. Wenn die Füllung bereits drei Jahre oder länger im Einsatz ist, solltest du sie komplett austauschen.

Bevor es zum letzten Reinigungsschritt geht, entlüftest du die komplette Filteranlage. Dann kannst du dich ans Rück- und Nachspülen machen. Dazu stellst du den Hebel auf die Backwash beziehungsweise Rückspülung. Durch die Spülung werden letzte vorhandene Schmutzpartikel aus dem Kessel herausgewaschen und beseitigt. Auch wenn dein Pool neu ist, solltest du vor der Inbetriebnahme eine Rückspülung durchführen, um eventuelle Verunreinigungen durch den Sandfilter zu spülen.

Achtung: Der Hebel des Sechs-Wege-Ventils darf nur dann geschaltet werden, wenn die Pumpe stillsteht. Die Reinigung und Kontrolle der Filteranlage und Pumpe ist ein wichtiger Schritt beim Pool reinigen, der dir später während der Nutzung Arbeit erspart.


Schritt 3: Den richtigen Pool-pH-Wert wählen

PH-Wert-Test

Die Vorgehensweise, um den pH-Wert zu messen, ist für alle Pools gleich. Als Poolbesitzer solltest du den pH-Wert in Abständen von einer Woche regelmäßig messen – im Sommer, wenn der Pool viel benutzt wird, sogar häufiger – und bei Abweichungen nachjustieren. Sofern du keine vollautomatische Mess- und Regelanlage besitzt, sind spezielle Teststäbchen oder ein elektronisches Wassertestgerät für die Messung des pH-Wertes geeignet.

Der ideale Pool-pH-Wert liegt bei 7,2. Der Bereich zwischen 7,0 und 7,4 wird als akzeptabel angesehen. Achte darauf, dass der Wert nicht über 7,4 liegt.

Wichtig: Stimmt der pH-Wert nicht, verliert das Chlor einen Teil seiner Wirkung.


Den Pool-pH-Wert anpassen

Granulat zum Anpassen des pH-Wertes wird in Pool geschüttet

Liegt bei deinem Pool der pH-Wert nicht in dem tolerierbaren Bereich zwischen 7,0 und 7,4, musst du etwas dagegen tun. Im Fachhandel gibt es sogenannte Senker und Heber (pH-Minus und pH-Plus), mit denen du den pH-Wert anpassen kannst. Mit einem pH-Minus-Granulat kannst du also den pH-Wert im Pool senken, mit pH-Plus-Granulat den Pool-pH-Wert erhöhen.

In beiden Fällen wird das Granulat in Wasser, am besten in einer Gießkanne, gelöst und vom Beckenrand aus in den Pool gegossen. Wieviel Granulat du brauchst, hängt vom gemessenen pH-Wert ab. Prüfe dabei auch immer die Anweisungen des Herstellers auf dem Granulat.

Statt Mittel aus dem Fachhandel zu nutzen, kannst du den pH-Wert auch durch Hausmittel beeinflussen. Mit einem Liter Essig lässt sich der pH-Wert in einem zehn Kubikmeter großen Pool beispielsweise um einen Wert von circa 0,2 senken. Ein Nachteil: Der Filter deines Pools wird dadurch belastet, da die Säure des Essigs Bakterien als Nahrung dient. Ist der Pool-pH-Wert zu niedrig, kannst du ihn mit Soda beziehungsweise Natriumcarbonat anheben. Eine Anhebung des Werts um 0,2 erreichst du mit ungefähr fünf Gramm Soda pro Kubikmeter Wasser.

Alle Schritte zur Änderung des pH-Werts solltest du immer stufenweise und bei laufender Pumpe durchführen. So kannst du nach einigen Stunden das Ergebnis messen und gegebenenfalls in die entsprechende Richtung korrigieren. Stimmt dein pH-Wert, stellst du die Filteranlage wieder auf Normalbetrieb.


Schritt 4: Chlorgranulat, Flüssigchlor oder Chlortabletten verwenden

Dosierschwimmer im Wasser

Zum Start der Poolsaison, sei es nach dem ersten Aufbau oder nach der Winterpause, ist es wichtig, das frisch eingefüllte Poolwasser vor Verunreinigungen zu schützen. Dazu wird eine sogenannte Stoßchlorung durchgeführt. Als Ausgangssituation sollte der pH-Wert bei 7,2 liegen und die Wassertemperatur bei über 15 Grad. Für die Stoßchlorung werden Chlorgranulat oder Chlortabletten verwendet. Diese mischst du entsprechend der Herstellerangaben in einer Gießkanne.

Achtung: Trage bei Arbeiten mit Chlor immer Handschuhe und Schutzbrille.

Das Chlor solltest du immer über einen Skimmer ins Wasser geben und nicht direkt einfüllen. Dann kommt die Filteranlage zum Einsatz: Sie sollte das Wasser rund zwei Tage am Stück durchwälzen, bis sich das eingesetzte Chlorprodukt vollständig aufgelöst hat. Der ideale Chlorwert liegt dann bei etwa ein bis drei Milligramm pro Liter.

Für die spätere Nachbehandlung im Verlauf des Sommers sind 1,5 Milligramm ausreichend. Diese Arbeitsschritte entfallen, wenn du einen Dosierschwimmer verwendest. In diesen füllst du eine Chlortablette. Der Schwimmer stellt sicher, dass sich das eingesetzte Produkt ideal im Wasser verteilt. Die Herstellerempfehlung gibt dir die Richtschnur, wie du die chemischen Produkte am besten verwendest.


Schritt 5: Kristallklares Poolwasser im Handumdrehen

Kristallklares Poolwasser

Ein stabiler pH-Wert bildet die Grundlage für klares Wasser im Pool. Wenn der Wert nicht den empfohlenen Werten entspricht, kann Chlor die Wirksamkeit verlieren. Teste daher den Chlorgehalt sowie den Pool-pH-Wert bei regelmäßigem Betrieb wöchentlich. Denke auch daran, dass sich das Chlor im Poolwasser bei hohen Temperaturen im Sommer schneller verbraucht.

Zusätzlich sollte das Poolwasser regelmäßig mit der Sandfilteranlage umgewälzt werden. Um kristallklares Wasser im Pool zu erzielen, kommt ein besonderes Produkt zum Einsatz: Flockmittel. Das Mittel fasst Partikel im Pool zu einer Art Glocke zusammen. So kann die Filteranlage die Partikel erfassen und das Wasser reinigen.


Schritt 6: Poolvergnügen ohne Algen

Blätter mit Kescher aus Pool entfernen

Nachdem der Pool überwintert hat, kann es schnell passieren, dass das Wasser von Algen befallen wird. Dafür ist unter anderem ein zu niedriger oder zu hoher pH-Wert verantwortlich. Weitere Gründe können zu wenig Algenschutzmittel im Wasser, Blätterbefall, der sich auf der Wasseroberfläche sammelt, oder ein vorzeitiges Aufheizen des Pools durch plötzliche Wärmephasen im Frühling sein.

Einen algenfreien Pool erzielst du in erster Linie durch regelmäßiges Reinigen des Poolwassers. Dafür kannst du einen Schwamm, einen Kescher oder einen Bodenpoolsauger benutzen. Für die weitere Reinigung sind die schon beschriebenen Arbeitsschritte hilfreich:

  • Schalte die Filteranlage ein, um den Reinigungsvorgang zu unterstützen.
  • Danach testest du den aktuellen pH-Wert, indem du einen Teststreifen zur Wasseranalyse nutzt. Ist der Wert zu hoch, kommt ein pH-Senker zum Einsatz. Bei einem zu niedrigen pH-Wert ist ein pH-Heber das Mittel der Wahl.
  • Danach benötigst du Chlorgranulat. Stelle die Filteranlage an und verteile das Chlormittel mit dem Skimmer.
  • Zum Schluss reinigst du erneut die Filtereinsätze und lässt die Sandfilteranlage alles durchspülen. Für einen doppelten Schutz kannst du zusätzlich ein Algenschutzmittel nutzen. Dieses mischst du entsprechend der Packungsanleitung und der Wassermenge in deinem Pool mit Wasser an. Nutze am besten eine Gießkanne und verteile das Algenschutzmittel entlang der Poolränder gleichmäßig im Pool.
  • Um sicherzugehen, dass das Wasser nicht mehr anfällig für Algen ist, prüfst du in den folgenden Wochen einmal pro Woche den pH-Wert sowie den Chlorgehalt.

Mit einer gründlichen Reinigung wird dein Pool sommerfit

Beine in klarem Poolwasser

Wenn nun alles den richtigen Werten entspricht, beginnt der Sommer algenfrei und du kannst sorglos in die Poolsaison starten! Beim Poolreinigen kommt es besonders darauf an, dass du die einzelnen Komponenten deines Pools wie Folie, Rand und Co. gut reinigst. Ein kontinuierlich überwachter pH-Wert sorgt dafür, dass du während der Nutzung dauerhaft klares Wasser hast und den Sommer so richtig genießen kannst.


Pool winterfest machen

Abgedeckter Pool im Winter

Sinken die Temperaturen, ist die Badesaison vorbei und es ist Zeit, deinen Pool für den Winterschlaf vorzubereiten. Doch wie mache ich meinen Pool winterfest? Den Winter übersteht ein Aufstellpool am besten abgebaut, trockengelegt und frostfrei aufbewahrt in einem Innenbereich. Dafür bietet sich beispielsweise der Keller an.

Einen fest installierten Pool solltest du immer ablassen und mit einer Abdeckplane schützen.


Pool vor dem Winter reinigen

Mit einem Teststreifen wird der pH-Wert des Pools überprüft.

Bevor du deinen Pool winterfest machst, musst du ihn komplett reinigen. Entferne alle Blätter, Blüten, Insekten etc., sodass das Wasser bestmöglich sauber ist. Danach prüfst du, ob der pH-Wert und der Chlorgehalt stimmen, das schützt den Pool vor Korrosion und Kalkablagerungen. Falls du nachchloren musst, lass die Sandfilteranlage etwa 2–4 Stunden laufen, damit sich das Chlor gut im Wasser verteilt.

Tipp: Während die Filteranlage läuft, kannst du noch Wasserpflegemittel für den Winter hinzufügen, das sich dann ebenfalls gut verteilt. Es reduziert die Algenbildung und verhindert Kalkanhaftungen während des Winters. Dann hast du es im Frühling leichter, den Pool startklar zu machen.


Wasserspiegel absenken

Wasser aus einer Filteranlage wird abgelassen.

Du musst für den Winter nicht das ganze Wasser aus dem Pool pumpen, ein Drittel etwa genügt. Von einer kompletten Entleerung wird sogar abgeraten, weil das Wasser dem Pool auch im Winter Stabilität verleiht und die Poolfolie vor Frost schützt.

Verschließe nun die Düse der Filteranlage: Mit dem mitgelieferten Schlüssel öffnest du den Düsenring, entfernst die Kugel und setzt die Winterverschlusskappe auf. Sorge auch dafür, dass alle Rohre und Leitungen wasserfrei sind. Dafür öffnest du alle betroffenen Verbindungen und lässt das Wasser herausfließen. Jetzt kannst du auch die Filteranlage abbauen, den Sand entleeren und sie an einem warmen, trockenen Ort einlagern.

Wichtig: Vor dem Abbau der Filteranlage solltest du noch eine gründliche Rückspülung zur Säuberung durchführen.


Extras abbauen und Pool abdecken

Pool wird mit einer Poolplane winterfest gemacht.

Natürlich müssen auch die Einstiegsleiter, ggf. die Poolheizung und die Gegenstromanlage (falls dein Pool über so etwas verfügt) abgebaut und eingelagert werden.

Jetzt musst du den Pool mit einer reißfesten Plane abdecken. Sie sollte etwas größer sein als das Poolmaß, sodass sie sich gut befestigen lässt. Zunächst ziehst du die Kordel durch die vorgesehenen Ösen an der Plane, dann breitest du die Plane gleichmäßig über dem Pool aus. Kontrolliere, ob auch wirklich alles gut abgedeckt ist, bevor du die Schlaufen fest zuziehst. Der Winter kann kommen.

Tipp: Es ist sinnvoll, trotz Abdeckplane und Winterpflegemittel den Pool immer mal wieder zu kontrollieren. Es kann sich beispielsweise Wasser auf der Plane ansammeln, das möglicherweise gefriert und von oben Druck auf die Abdeckplane ausübt.


Pool reinigen mit Sandfilteranlage

Sandfilteranlage steht vor Aufstellpool

Baden im eigenen Pool macht nur dann richtig Spaß, wenn das Wasser klar und sauber ist. Dafür ist auch die Filteranlage zuständig. Hier erfährst du, wie sie arbeitet und welche Einstellungen du vornehmen kannst.


So funktioniert eine Sandfilteranlage

Illustration einer Sandfilteranlage, die mit einem Pool verbunden ist.

Wenn du dich für ein Poolset von toom entscheidest, ist in der Regel eine Sandfilteranlage inklusive. Ihre Funktionsweise lässt sich einfach erklären:
 
Mithilfe der Filterpumpe wird das Wasser aus dem Pool in den Filterkessel des Sandfilters gepumpt. Dort sickert es langsam durch den Filtersand, der feine, aber auch große Schmutzpartikel auffängt. Das so gefilterte Wasser wird danach wieder in den Pool geleitet.


Dieser Vorgang sollte zweimal am Tag durchgeführt werden, sodass das gesamte Poolwasser zweimal täglich gereinigt wird. In den Sommermonaten, wenn die Temperaturen hoch sind, musst du die Laufzeit deiner Filteranlage allerdings erhöhen. Nur so lässt sich der Pool richtig reinigen und klares Wasser ist gewährleistet.


Einstellungsbeispiele für das 6-Wege-Ventil deiner Sandfilteranlage

Detailansicht einer Sandfilteranlage

Viele Sandfilter verfügen über ein 6-Wege-Ventil. Je nach Einstellung erfüllt der Filter unterschiedliche Aufgaben:


•         Filtern: Die Pumpe leitet das Wasser in den Sandfilter, dort durchläuft

          es den Sand und wird gereinigt wieder zurück in den Pool gepumpt.
•         Entleeren: Mit dieser Einstellung kann der Pool durch die Pumpe

          geleert werden.

•         Geschlossen: Jetzt sind alle Filterfunktionen ausgeschaltet.

          Das ist zum Beispiel bei Wartungsarbeiten eine wichtige Einstellung.
•         Rückspülen: Das Wasser wird in umgekehrter Reihenfolge durch

          den Filter gedrückt. Dient der Filterreinigung.

•         Zirkulieren: Hierbei fließt das Wasser nicht durch den Filter,

          sondern direkt in den Pool. So lässt sich Sauerstoff in das Wasser

          einbringen und es wird umgewälzt. Diese Einstellung wird zum

          Beispiel bei der Zugabe von Wasserpflegemitteln genutzt.

•         Nachspülen: Nach dem Rückspülen sorgt diese Einstellung dafür,

          dass kein Schmutz zurück in den Pool geführt wird.