Alles über das Hornveilchen (Viola Cornuta)

Die zweijährigen, unkomplizierten Hornveilchen bringen viel Farbe in den Herbst- und Frühjahrsgarten und auch auf die Terrasse und deinen Balkon. Das Hornveilchen gehört zur Gattung der Veilchen (Viola) und ist quasi die kleine Schwester des großblumigen Stiefmütterchen.

Die immense Farbauswahl und der angenehme Duft, den Hornveilchen bei Sonnenschein verströmen, machen sie so beliebt. Von Natur aus bilden sie ständig, selbst im milden Winter an den verzweigten Stielen immer wieder neue Blüten. Die Pflanzen wachsen flächig, polsterartig, dicht und buschig. Durch die kleinen Ausläufer werden die Polster größer und größer und ihre Blütenzahl nimmt weiter zu.   


Standort und Boden

blau-gelbliche Hornveilchen

Sonnig bis halbschattige Standorte verträgt das Hornveilchen bestens. Je mehr Licht umso dichter bleiben sie. Der Boden bzw. das Substrat sollte locker und gut mit Humus versorgt sein. Hornveilchen bevorzugen zwar eine gleichmäßige Feuchtigkeit, dennoch sollte Staunässe unbedingt vermieden werden.

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Pflanzzeit, Gießen und Düngen von Hornveilchen

Gießkanne vor einem Blumentopf mit Hornveilchen

Bereits ab Ende August bis zum ersten stärkeren Frost, können Hornveilchen gepflanzt werden, dann wieder ab Ende Januar. Ob im Garten oder im Blumenkasten eine gleichmäßige, leichte Feuchte fördert die Blütenbildung. Ausgepflanzt im Garten, kannst du Kompost unter die Erde mischen und einmalig einen Vorratsdünger ausbringen. Im Blumenkasten Substrat mit Startdünger verwenden, das reicht bei der Herbstbepflanzung bis ins Frühjahr. Danach alle 2 Wochen mit einem Flüssigdünger versorgen.


So überwintern Hornveilchen geschützt

Hornveilchen im Schnee

An windgeschützten Standorten im Garten ist das Hornveilchen gut winterhart. Ist der Standort nicht windgeschützt, solltest du die Hornveilchen zum Beispiel mit Vlies oder Tannenzweigen vor Kahlfrösten und der Wintersonne schützen. So vermeidest du, dass sie austrocknen.

Tipp: Hornveilchen ruhig auch bis Anfang Sommer stehen lassen, den an guten Standorten bilden Sie reichlich Samen und säen sich dann selbst aus.