Palmen

Denkt man an Palmen, so werden schnell Bilder von Südseestränden, vom Dschungel und lauschigen Oasen präsent. Wie keine andere Pflanze, sind Palmen das grüne Mittel gegen weltumspannendes Fernweh. Was sie zusätzlich auszeichnet, ist ihre Beliebtheit bei Jung und Alt. Als Zimmerpflanzen kennt man sie am besten. Andere Arten schaffen im Sommer draußen mediterranes Flair und einige der exotisch anmutenden Gewächse erobern sogar unsere Gärten. Aufmerksame Pflege dankt die Palme zusätzlich mit Blüten und Früchten.

Standort: Sonne bis Halbschatten

Düngezeit: April bis September

Gießen: kräftig gießen, wenn Oberfläche trocken

Sortiment

Als Zimmergenossen machen sich Bergpalmen (Chamaedorea), Fischschwanzpalmen (Caryota), Kentiapalmen (Howea) und Goldfruchtpalmen (Chrysalidocarpus) gut. Die Zwergpalme (Chamaerops), die Priesterpalme (Washingtonia), die Rutenpalme (Rhapis), Livistonie (Livistona) und die Kanarische Dattelpalme (Phoenix) überzeugen als Kübelpflanzen.


Standort & Gießen

Im Zimmer ist ein heller Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung Grundbedingung. Hat man die Möglichkeit, den Palmen großzügig Raum zu geben, so danken es die Blattspitzen. Immer feucht, aber nie nass soll der Wurzelballen aller Palmen gehalten werden. Außerdem ist auf einen schnellen Abzug von überschüssigem Wasser zu achten.


Pflege & Düngen

In der Wachstumszeit von April bis September gibt man alle zwei Wochen Flüssigdünger ins Gießwasser. Einfacher ist es, im April und eventuell noch einmal im Juli Langzeitdünger unter die Erde zu mischen. Wenn man die Palmen regelmäßig mit angewärmtem Regenwasser besprüht, bleiben die Blätter länger frisch und der Befall von lästigen Spinnmilben wird erschwert.


Profitipps

Sobald die Wurzeln aus den Bodenlöchern wachsen oder sich der ganze Wurzelballen aus dem Topf stemmt, ist es Zeit in Palmen-Spezialerde umzutopfen. Wer seinen Garten mit einer Palme bereichern will, sollte sie bereits im Frühjahr setzen. So hat sie genug Zeit einzuwurzeln. Wenn es kalt wird, bindet man die Blätter lose zusammen, um das „Herz“ der Pflanze zu schützen. Strohmatten oder eine Hülle aus Luftpolsterfolie schützen bei stärkerem Frost.