Kaminablage

Kundenidee
Thema:
Möbel & Wohnen
Schlagworte:
Schwierigkeit0
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Nachgefragt …

Material

- Leimholzplatten

- Holzdübel (8mm & 6mm)

- Holz Lamellos

- Holzleim

- Alu-U-Profil

- Schubladengriff aus gebürstetem V2A

Wie bist du auf deine Idee gekommen?

Nach der Renovierung unseres Wohnzimmers störte mich der Blick auf das hässliche Zuluftrohr des Kamins. Nach einigen Überlegungen kam ich auf die Idee einer Ablage für Brennholz, wodurch gleichzeitig das Rohr verdeckt wird. Kurzerhand erstellte ich eine genauere Skizze mit den Maßen, den benötigten Materialien und den Zuschnitten der einzelnen Holzplatten. Außerdem eine Aufstellung der Materialkosten, woraufhin ich mit dem Bau meiner Kaminablage beginnen konnte.

Warum sollte deine Idee gewinnen?

1. Besonderheit meiner Idee Meine Kaminablage ist eine absolut perfekte und einmalige Maßarbeit, die auf den Millimeter exakt an die Rundungen des Kamins, den 22,5 Grad Winkel der Rückwand und den unterschiedlichen Tiefen der Naturschiefersteine hinter dem Kamin angepasst ist. Das Holz ist mehrfach geschliffen und lackiert, sodass es sehr glatt ist und sich angenehm anfassen lässt. --------------------------------------- 2. Besondere Herausforderungen Ich wollte ausschließlich Holz verarbeiten, also KEINE Metallschrauben o.ä. verwenden. Daher ist die Ablage komplett aus Holz: > KEINE Schrauben > nur mit Holzdübeln und Lamellos verleimt (Ausnahme: zwei Alu-U-Profile als Führungsschienen der Schublage und vier Schrauben zur Befestigung/Sicherung der Ablage an die Wand) --------------------------------------- 3. Besonderes Highlight bzw. Sonderausstattung > Schublade für Kaminanzünder und Feuerzeug! Viele Kaminbesitzer kennen es und ärgern sich immer wieder darüber: - die Kaminanzünder, Feuerzeuge/Streichhölzer und Kaminhandschuh liegen immer da, wo sie nicht hingehören oder nicht zu finden sind - das Paket der Kaminanzünder einmal geöffnet, verteilt sich das weiße Gekrümel der Anzünder überall Durch die von mir eingebaute Schublade gehören diese Ärgernisse der Vergangenheit an, da Anzünder, Feuerzeuge/Streichhölzer und Kaminhandschuh in der Schublade nun ihren festen Platz gefunden haben :-) Wie die gesamte Ablage, ist natürlich auch diese Schublade von mir selber und komplett aus Holz gebaut. In der Schublade habe ich von außen beidseitig Nuten eingefärbt. Die Führung der Schublade erfolgt über zwei Alu-U-Profile, die ich innenliegend eingebaut habe, wodurch sie sich sehr leicht aufziehen und wieder zuschieben lässt. --------------------------------------- 4. Warum ich gewinnen sollte Ich scheine eine Art "Naturtalent" zu sein, was neben meinem Tischlerei Fertigkeiten und -Können auch meine sonstigen handwerklichen Tätigkeiten betrifft. > Von der Hausfrau zur perfekten Handwerkerin! Als Kind in der Bäckerei meiner Eltern großgeworden, bin ich somit weder durch meine Eltern, noch durch andere Familienmitglieder an den Bereich der Holzverarbeitung herangeführt worden. Auch mein erlernter Beruf als Sparkassenkauffrau hatte so gar nichts damit zu tun. Genauso wenig meine gemeinsam mit meinem Mann selbständige Tätigkeit als Inhaber und Geschäftsführer eines großen Bäckereibetriebes, den wir von meinen Eltern übernommen hatten. Ende 2008 verstarb mein Mann im Alter von 39 Jahren an einem Herzhinterwandinfakt. Da unsere Kinder zu dem Zeitpunkt gerade erst 12, 11 und 6 Jahre alt waren, meine Eltern zudem aufgrund gesundheitlicher starker Einschränkungen mir auch nicht mehr im Betrieb zur Seite stehen und helfen konnten, verkaufte ich Mitte 2009 die Bäckerei. Seitdem bin ich nunmehr "nur noch" Hausfrau. Als alleinerziehende Mutter und Besitzerin eines eigenen Hauses mit recht großem Garten, lagen stets Dinge an, die zu reparieren oder fertigzustellen waren. Bekannte um Hilfe zu fragen und ständig warten zu müssen, bis diese endlich mal Zeit hatten, wurde mir irgendwann leid. Und so bin ich angefangen, mir nach und nach die einzelnen Werkzeuge und Maschinen meines Mannes genauer anzuschauen, wofür diese von Nutzen sind und zu testen, wie sie funktionieren. "Lernen durch Fehler" kann man das wohl nennen. Und ich habe durch viele Fehler somit auch viel gelernt: angefangen im Umgang mit der Hilti-Bohrmaschine, über das Sägen mit der Kapp-, der Handkreis-, sowie Stichsäge, dem Hobeln und Schleifen von Holz mit elektrischem Hobel, Band- und Schwingschleifern, Restaurierungen meiner PKW-Anhänger, um sie durch den TÜV zu bekommen, über des Gießen von Betonfundamenten und Aufbau von Sichtschutzzäumen, Anbringen von Wandfließen bis hin zu kleineren Elektroarbeiten, wie das Verlegen und Umklemmen von Steckdosen und Elektroleitungen. Selbst ein 8 x 3 Meter großes und 2,8 Meter hohes Brennholz-Außenlager mit Wellblechdach, inkl. Zwischen-Überdachung vom Haus und selbst gebauter Windschutztür habe ich komplett alleine entworfen und gebaut. Ein mir bekannter Bauunternehmer hat darüber sehr gestaunt und war von der Planung bis zur Ausführung, der Beschaffenheit und Funktionalität meines Brennholz-Außenlagers schwer begeistert. Das soll schon etwas heißen ;-) Aber zurück zu meiner Kaminablage und meiner Vorliebe für das Arbeiten mit Holz. Meine gesamten handwerklichen Fertigkeiten u.a. im Umgang mit Holz und dessen Ver-/Bearbeitung habe ich mir mit Hilfe von YouTube-Videos, dem Lesen von Fachbüchern und Berichten in Internetforen, sowie durch Ratschlägen und Tipps von versch. Tischlern selbständig angeeignet. Den eigentlichen Anstoß dazu, mich mehr mit dem Bereich der Holzverarbeitung zu beschäftigen, hat mir damals ein Trauertherapeut gegeben. Nachdem ich "einfach mal so" und "frei Schnauze" ein Vogelhäuschen für ihn gebaut und recht kunstvoll angemalt hatte, sah er neben meinem bislang unentdecktem, künstlerischem Talent auch mein tischlerisches Geschick. Als er mir überraschender Weise dann eine gebrauchte, aber sehr gut erhaltenen Proxxon-Dekupiersäge geschenkt hatte, begann ich, mich mehr und mehr mit damit zu beschäftigen. Meine Garage gleicht mittlerweile eher einer Werkstatt und Tischlerei und ist nahezu perfekt mit allen notwendigen Maschinen und Werkzeugen ausgestattet. Einiges hatte ich von meinem Mann sozusagen geerbt, aber mir nach und nach vieles selber angeschafft und ergänzt. Nicht nur meine Ausstattung hat schon manch andere Berufshandwerker zum neidvollen Staunen gebracht. Doch was nützen all die Werkzeuge und Maschinen, wenn man damit nicht umgehen kann? Dies kann ich nun. Beeindruckt von meinem Können und den perfekten, sowie gut durchdachten Ausführungen auch meiner u.a. vielen anderen Holzarbeiten, wurde mir schon mehrfach von verschiedenen Tischlermeistern zur beruflichen Tätigkeit geraten. Die Nachfrage nach solchen Arten der Maßarbeiten sei recht groß, jedoch gebe es kaum noch Tischlereien, die Aufträge für solche Maßarbeiten (aufgrund der Zeitintensität und damit verbundenen Lohnkosten) annehmen. Wenn einem das von Tischlermeistern geraten wird, scheine ich ja doch recht geschickt zu sein und gute Arbeit zu machen ;-)

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