Veredeltes Gemüse (Gemüsejungpflanzen)

Mehrere Vorteile zu verbinden, ist Sinn und Zweck der Veredelung. Dabei macht man sich die unterschiedlichen Eigenschaften wie Wuchsleistung und Ertrag zunutze. Man bringt die Stärken der verschiedenen Arten zusammen, indem die Wildform als Veredelungsunterlage genutzt wird und die Kulturform für den Ertrag. Beide Pflanzen bringen ihre Eigenschaften in etwas reduzierter Form zusammen. Durch die Veredelung von Gemüse kann deutlicher Mehrertrag, hohes Resistenzniveau, bessere Frucht- und Blattqualität sowie kräftigeres Wachstum erzielt werden.


Standort: Freiland, Balkon, Gewächshaus

Gießen: Mäßig gießen

Düngezeit: Regelmäßig düngen

Ernte: April bis November


Sortiment

Das Sortiment an veredeltem Gemüse ist groß. Besonders bei der Tomate haben Hobbygärtner die Qual der Wahl, denn sie zählt zu den am meisten veredelten Gemüsesorten. Auch veredelte Paprika-, Gurken- oder Melonensorten vervollständigen die Ernte im Gemüsegarten.

Standort und Gießen

Veredelte Gemüsearten verfügen über natürliche Resistenzen gegen Schädlinge und Krankheiten. Sie können an einen Ort gesetzt werden, an dem schon jahrelang das gleiche Gemüse gepflanzt wurde, ohne von den typischen Krankheiten befallen zu werden. Kultivierst du veredelte Gemüsearten im Topf, benötigst du, wegen ihres größer werdenden Wurzelballens, ein größeres Behältnis.

Pflege und Düngen

Wichtiger als ein erhöhter Ertrag ist die Möglichkeit, Krankheiten und Schwächen zu reduzieren. Viele Kulturformen sind empfindlich gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Die meisten Naturformen dagegen sind robust und oft auch resistent. Auch diese Vorzüge lassen sich durch Veredelungen auf die Kulturform übertragen. Somit erhält man nicht nur gesunde Früchte, sondern verringert deutlich den Einsatz von Bekämpfungsmitteln.

Profitipps

Neben vielen positiven Eigenschaften der Veredelung ist ein weiterer Vorteil, dass durch den Einsatz von veredeltem Gemüse früher mit der Ernte begonnen werden kann. Das Wachstum setzt bei Wildformen schneller ein, weil diese auch bei niedrigen Temperaturen leichter anwachsen.

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