Wände richtig streichen

So gelingen dir die Malerarbeiten

Farbe schafft Atmosphäre. Ein neuer Wandanstrich kann in der Wohnung Wunder wirken und die Raumwirkung beeinflussen. Und bei vergilbten Wänden, dunklen Flecken und sich ablösender Tapete hilft ohnehin nur ein neuer Farbauftrag. Wer es als Heimwerker richtig angeht, verhindert, dass es beim Streichen zu Farbspritzern, fleckigen Flächen und unschönen Streifen kommt.

Wände und Decken richtig zu streichen, ist gar nicht so schwer. Mit unseren Tipps erreichst du saubere Ergebnisse. Ein paar vorbereitende Handgriffe vor dem Streichen sind unerlässlich. Wer die Wand richtig vorbereitet, erhält ein gutes Ergebnis und erspart sich viel Nacharbeit.

Weitere Tipps rund um das Thema Wand bearbeiten findest du in unserem Selbermachen-Bereich sowie auch in unserem Selbermacher-Magazin, dass du dir bei deinem nächsten Besuch im toom Baumarkt kostenlos mitnehmen kannst. 

Schwierigkeitsgrad: Mittel

Dauer: Ein bis zwei Stunden je nach Wandfläche

Werkzeug: Farbe, Grundierung, Pinsel, Farbrolle, Malerkrepp, Abstreifgitter, Abdeckfolie, Rührstab


Wie streiche ich richtig: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wenn deine langweilige weiße Wand laut nach einem frischen Anstrich schreit, heißt es: An die Farbrolle, fertig, los! Unsere praktische Schritt-für-Schritt Anleitung zeigt dir, wie du auch als Hobbymaler Wände und Decke richtig streichst.


Decke streichen

Zimmerdecke wird mit einer Malerrolle gestrichen.

Wenn du neben deinen Wänden auch die Decke des Raumes streichen möchtest, solltest du die Decke zuerst streichen: Das verhindert, dass nachträglich Farbe auf die Wände spritzt. Damit die Zimmerdecke streifenfrei wird, solltest du immer von der Lichtquelle (Fenster) aus mit dem Streichen beginnen und dich dann zur Wand gegenüber vorarbeiten.


Ein Malermeister streicht die Kante zwischen Zimmerdecke und Wand.

Ecken und Kanten ausstreichen

Widme dich als nächstes den Ecken und Kanten sowie Fenster- und Türlaibungen und allen Stellen, die du mit der Malerrolle nur schwierig erreichst. Für eher kleinere Flächen oder rund um Fußbodenleisten und Heizkörper arbeitest du mit einem Pinsel in der passenden Größe. Du kannst beim Ecken und Kanten ausstreichen auch mit einem Heizkörperwälzchen breitere Farbstreifen anlegen.

Am besten arbeitest du dabei Wand für Wand. Denn direkt nach dem Streichen der Kanten solltest du die jeweilige Wand ganz streichen, damit die kleinen Stellen nicht bereits getrocknet sind, bevor du den Rest streichst (dann könnten sich Ansätze abzeichnen). 


Ein Malermeister streicht eine Wand in großen Bahnen.

Wände streichen

Um einen Farbauftrag möglichst gleichmäßig hinzubekommen, streichst du die Wand am besten von oben nach unten. Das verhindert unschöne Spritzer. Fang in der Nähe einer Lichtquelle an, um Unebenheiten besser zu erkennen.

Da Wandfarbe oft schon nach wenigen Minuten antrocknet, solltest du die Wand in einem Zug streichen. Wenn du trockene Flächen überstreichst, entstehen sonst unschöne Übergänge und Farbkanten.


Saubere Farbkante streichen

Wenn du Streifen oder Übergänge mit unterschiedlichen Farben streichen möchtest, ist eine saubere Farbkante wichtig. Mit ein bisschen Vorbereitung gelingen dir diese ganz einfach:

Mit einer Wasserwaage wird eine Linie an die Wand gezeichnet.

Zunächst ziehst du mithilfe einer Wasserwaage eine Linie, die später die Farbkante wird. Jetzt klebst du ganz minimal über oder neben der Linie mit Kreppband ab. Die Linie muss noch sichtbar sein, damit du sie überstreichen kannst.


Jemand streicht mit einer kleinen Rolle über Kreppband an der Wand.

Dann streichst du als erstes mit der normalen Wandfarbe über das Klebeband – so füllst du kleine Löcher oder Ritzen auf, damit die zweite Farbe später nicht hineinlaufen kann. Lasse die Farbe 10 bis 15 Minuten trocknen.


Ein Malermeister streicht die Wand kurz unterhalb von Kreppband.

Erst wenn die erste Farbe, also die eigentliche Wandfarbe, trocken ist, solltest du die zweite Farbe anstreichen – und das genau auf die Stelle, auf der du zuvor die erste Farbe gestrichen hast.


Kreppband wird von der gestrichenen Wand abgezogen.

Damit die Kante später nicht unsauber aussieht, ist Schnelligkeit gefragt: Ziehe das Malerkrepp zügig ab, bevor die Farbe komplett durchgetrocknet ist.


Malern: Techniken und Tipps für ein perfektes Ergebnis

Du möchtest deine Wände makellos streichen, ganz ohne Streifen? Mit folgenden Tipps gelingt dir ein überzeugendes Ergebnis:

  • Grundierung trocknen lassen: Um unerwünschte Abfärbungen zu verhindern und einen gut haftenden Untergrund zu schaffen, muss die Grundierfarbe zunächst trocknen.
  • Malerkrepp macht den Unterschied: Beim Streichen von Decken und Wänden kommt es nicht nur auf die richtigen Farben und Pinsel an. Auch ein professionelles Malerklebeband ist wichtig, damit es später keine hässlichen Flecken oder gar Verlaufsspuren an der Wand gibt. Daher solltest du auf keinen Fall haushaltsübliche Klebebänder wie Tesafilm oder Paketklebeband verwenden. Diese eignen sich absolut nicht für Malerarbeiten, da sie sich meist nicht leicht entfernen lassen und Rückstände hinterlassen. Malerkrepp wurde speziell für Malerarbeiten entwickelt, passt sich perfekt an den Untergrund an und lässt sich leicht wieder abziehen.  
  • Die richtige Malerrolle wählen: Möchtest du strukturierte Wände, z.B. Rauputz streichen, verwendest du am besten langflorige Rollen. Diese sorgen dafür, dass die Farbe aufgrund der längeren Fasern besser in die Struktur der Wand eindringen kann. Bei glatteren Wänden arbeitest du besser mit Kurzflorrollen.
Weiße Wand wird mit Malerrolle gestrichen
  • Streichwerkzeug vorbereiten: Ein angefeuchteter Roller nimmt beim ersten Eintunken mehr Farbe auf. Damit der Pinsel nicht während des Streichens einzelne Haare verliert, solltest du ihn vorher kurz über eine raue Fläche (z. B. Schleifpapier) streichen. Du kannst den Pinsel vor der ersten Nutzung auch auswaschen, um lose Borsten zu entfernen. Gleiches gilt für die Walzen, von denen sich Fusseln problemlos mit Wasser entfernen lassen.
  • Farbe gleichmäßig aufnehmen: Decke und Wände streichen, ohne dabei Streifen zu hinterlassen? Das geht, wenn du Roller und Pinsel vollständig mit Farbe benetzt. Bei Rollern besteht die Gefahr, zu viel Farbe aufzunehmen. Rolle die Walze daher jedes Mal über ein Abstreifgitter.
  • Pinsel und Roller aufbewahren: Bei kurzen Pausen kannst du die Walze, kleine Farbroller und Pinsel in Farbe eintauchen und an das Abstreifgitter im Farbeimer hängen. Umwickle dann den Eimer mit Folie und klebe sie mit Malerkrepp um den Eimerrand gut ab. Es dürfen keine offenen Stellen an der Folie sein, damit keine Luft an die Farbe und Werkzeuge kommt und diese austrocknet.

Eine Wand perfekt streichen? Es gibt verschiedene Maler-Techniken, die zu einem sauberen Ergebnis führen. Bewährt hat sich das Nass-in-Nass-Verfahren. Wenn du eine Wandseite in einem Zug streichst, solange sie noch nicht getrocknet ist, gehst du dabei abschnittsweise und über Kreuz vor. Dabei bearbeitest du mit dem Farbroller zunächst einmal zwei bis drei Bahnen. Trage die Farbe im ersten Durchgang von oben nach unten längs zum Lichteinfall auf. Der zweite Farbauftrag erfolgt dann quer zur Lichtquelle und unter weniger Druck. So erzielst du eine makellos gestrichene Wand.

Produkte zum Streichen


Wände richtig streichen: Ideen zur Vorbereitung

Steckdose wird abgeklebt

Bevor du zu Malern beginnst, solltest du die Wände für das Streichen richtig vorbereiten. Dazu gehört auch, alles in Sicherheit zu bringen, was keine Farbe abbekommen soll. Räume dafür die leichten Möbelstücke aus dem Zimmer und decke den Rest, am besten den gesamten Boden, mit Abdeckfolie ab.

Mit Kreppband klebst du im Anschluss die Fußleisten, Fenster- und Türrahmen ab. So kannst du die Wand unbesorgt streichen und mit einem sauberen Rand der Fenster und Türrahmen abschließen. Möchtest du dir das Abkleben von Steckdosen und Schalterabdeckungen ersparen, schraubst du diese vor dem Malern ab. Achte darauf, vorher den Strom auszustellen.


Untergrund prüfen und ausbessern

Eine Wand lässt sich nur gleichmäßig streichen, wenn der Untergrund hinreichend eben ist. Nimm vorher alle Wände und die Decke unter die Lupe, um den Untergrund richtig zu bewerten. Je nach Untergrund wie Beton, Tapete, Rigips oder auch eine Holzdecke, die du streichen willst, empfehlen sich unterschiedliche Vorgehensweisen, die wir dir im Ratgeber zum Umgang mit unterschiedlichen Untergründen gesondert vorstellen.

Jemand verputzt eine Wand mit einem Spachtel.

Grundsätzlich empfiehlt sich bei Wänden und Decken, die du streichen willst, auf Folgendes zu achten:

Unebene Wände und Decken: Eher selten ist es notwendig, Wände mithilfe von Spachtelmasse zu glätten. Aber auch kleinere Unebenheiten fallen ins Auge. Schließe daher alle Dübellöcher und andere Unebenheiten vor dem Streichen mit etwas Spachtelmasse.

Tapeten: Klebe lose Tapetenränder mit etwas Kleister an. Löst sich viel von der Tapete ab, solltest du sie restlos entfernen. Die Wände zu streichen geht ohne Tapete viel leichter. Das gilt auch für zu raue Strukturtapete und Fototapete, die der Farbe keine ausreichende Haftung bietet.

Eine Person mit blauen Gummihandschuhe entfernt Schimmelflecken an einer Wand.

Staub und Rückstände: Ein neuer Farbauftrag hält alte Farbe nicht vom Abblättern ab. Alte Farbe sowie generell Leim- und Kalkfarbe solltest du darum vorher abtragen. Das gelingt mit Wasser, Bürste und Spachtel. Hausstaub und Spinnenweben beseitigst du rasch mit einem Besen oder Staubwedel.

Feuchte Wände und Schimmel: Malere auf keinen Fall über gesundheitsgefährdende Schimmelflecken sowie auf feuchtem Untergrund. Sind nur kleinere Stellen von Schimmel befallen, kann ein Schimmelspray helfen. Bei größerem Befall solltest du dir aber fachmännische Unterstützung suchen. Feuchte Wände deuten auf undichtes Mauerwerk oder unzureichende Belüftung bzw. schlechte Beheizung hin.

Fleckenblocker: Bevor du Decke und Wände streichst, überdecke Ruß-, Rost-, Nikotin-, Fett- und Wasserflecken mit speziellen Fleckenblockern.


Mit Grundierfarbe Wände und Decke streichen

Ein Malermeister sprüht eine Wand mit Grundierung ein.

Du willst deine Wand möglichst gleichmäßig streichen? Welche Technik du auch benutzt: Eine Grundierung verbessert die Farbhaftung und verhindert fleckige Flächen. Insbesondere bei stark saugfähiger Tapete oder einer verputzten Wand ist sie ein Muss. Doch auch bei einem guten Untergrund passiert es immer wieder, dass einige Flächen mehr Farbe als andere aufnehmen. Mithilfe einer Grundierfarbe kannst du auch einen dunkleren Hintergrund zuverlässig übertünchen. Farbige Wände streichst du am besten mit unverdünnter Grundierung.


Die richtige Farbe zum Streichen

Farbauswahl vor Wand

Du bist so weit und möchtest losstreichen, bist dir aber nicht sicher, welche die richtige Wandfarbe ist? Es muss nicht immer schlichtes Weiß sein. Die Wand farbig zu streichen gibt einem Zimmer Charakter und kann auch die Raumwahrnehmung beeinflussen. Während Weiß eher kühl und clean wirkt, sorgen bunte Farbnuancen für eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Für deine individuelle Wandgestaltung kommt es neben der Optik aber auch auf die Beschaffenheit der Farbe an. Achte bei der Auswahl deiner Wandfarbe auf Qualität und eine für das Zimmer geeignete Farbart. In deinem toom Baumarkt findest du u. a. die nachfolgenden Wand- sowie auch Spezialfarben:

  • Dispersionsfarbe: gilt als Standard für weiße oder mischbare Wand- und Deckenfarbe für innen. Sie ist wasserbasiert, atmungsaktiv und geruchsneutral. Eine Dispersionsfarbe besteht aus mehreren Inhaltsstoffen: Füll- und Zusatzstoffe (z.B. für die Deckkraft), Bindemittel (Kunstharze oder Acrylate – für die Haftung der Farbe an der Wand) Farbpigmente und Lösungsmittel.
  • Latexfarbe: ist eine Spezialfarbe für besonders strapazierte Räume (Flure, Treppenhäuser). Sie gehört zu den Dispersionsfarben und ist in seidenglänzend und hochglänzend erhältlich.
  • Lehmfarbe: kann bei besonders atmungsaktiven Anstrichen von Wänden und Decken in sensiblen Räumen (Schlafzimmer) verwendet werden.
  • Badweiß: eignet sich für schimmelresistente Anstriche in Feuchträumen (Bad).
  • Easy Clean: ist eine Spezialfarbe für besonders reingungsfähige Anstriche in beanspruchten Räumen (Küche und Kinderzimmer).
  • Isolierfarbe: wird empfohlen für ruß- und nikotinbelastete Räume (Wohnzimmer).

Oft werden für normale Innenräume Standarddispersionen, also weiße Wandfarben, verwendet, die du natürlich auch in jeder beliebigen Farbe abtönen oder als bereits fertige bunte Farbe kaufen kannst. Nutze dafür am besten die Farbkarten aus deinem toom Baumarkt.


Farbbedarf zum Wände streichen ermitteln

Pinsel in Farbtopf

Um zu ermitteln, wie viel Farbe du zum Zimmer streichen benötigst, musst du die zu bearbeitenden Flächen ausmessen. Dann nimmst du die sich daraus ergebende Länge bzw. Höhe mal der Breite des Raumes. Die Summe multiplizierst du mit dem Verbrauch pro Quadratmeter, der immer auf dem Farbeimer vermerkt ist. Rechne am besten noch etwa 10 Prozent für die Fenster- und Türlaibungen hinzu. Generell solltest du immer etwa 20 Prozent mehr einplanen, falls es Fehler oder Missgeschicke beim Streichen gibt.

Beim Ermitteln des Farbbedarfs kann dir auch der praktische Online-Farbrechner von toom helfen.


Wohnung streichen: Wandfarbe anrühren

Mann rührt Farbe an

Die meisten Dispersionsfarben sind gebrauchsfertig eingestellt, du musst sie also nicht verdünnen. Allerdings solltest du sie vor dem Streichen gut mit einem Rührstab umrühren. Das beugt bei weißer Farbe Schlieren vor und verhindert, dass sich bei bunten Farben Pigmente am Boden absetzen. Besonders dann, wenn du aus Abtönfarbe einen Wunschfarbton selbst mischst, ist gutes Anrühren sehr wichtig, damit sich die Abtönfarbe gleichmäßig mit dem Basiston vermengt. Wenn du schon weißt, dass du auf jeden Fall zwei Anstriche auftragen wirst (z.B. bei Latexfarbe), kannst du die Farbe mit fünf bis zehn Prozent Wasser verdünnen.


Mission Wand streichen beendet: Tipps zum Abschluss

Farbutensilien säubern
  • Kreppband sofort abziehen: Manchmal gelangt Farbe unter das Kreppband. Wenn du schnell reagierst, kannst du eine versehentlich überstrichene Leiste noch rasch säubern oder eine Farbkante ausbessern.
  • Farbe trocknen lassen: Die Wand sieht fleckig aus? Kein Grund zur Panik. Häufig liegt das an noch feuchten Stellen. Das endgültige Ergebnis siehst du erst nach dem Trocknen. Auch wenn die Farbe nicht gut gedeckt hat und du Wand oder Decke ein zweites Mal streichen musst, solltest du erst einmal warten. Beachte hierfür die vom Hersteller empfohlene Zeit.
  • Malerrollen säubern: Um Rollen schneller auszuwaschen solltest du die Farbe mit einem sauberen Malerspachtel vorsichtig von der Bügelseite zur anderen über dem Eimer ausstreifen. Ausgewaschen wird dann so lange, bis das Wasser klar bleibt. Danach an der Hand mit Geschwindigkeit die Walze ausrollen, damit das restliche Wasser entweichen kann. Wenn du die Walze nicht mehr brauchst, solltest du die Rolle frei aufhängen, damit das Flor nicht eingedrückt wird. Deine Malerrolle wird es dir mit Langlebigkeit danken.
  • Farbreste aufheben: Du hast nach dem Streichen noch Farbe übrig? Kein Problem, denn viele Farben halten sich bei sachgemäßer Aufbewahrung sehr lange. Das erleichtert es, spätere Flecken an den Wänden mit dem passenden Farbton zu übertünchen. Fülle die Restfarbe zur Aufbewahrung in ein kleineres Gefäß um. Um Schimmel oder Austrocknen vorzubeugen, sollte möglichst wenig Luftfläche über der Farbe verbleiben. Lagere die Farbreste nicht im warmen Heizungskeller oder bei Frost.
  • Farbreste entsorgen: Eingetrocknete Wandfarbe kann über den Hausmüll entsorgt werden, leere, saubere Eimer über den Gelben Sack. Flüssige Wandfarben müssen über die Schadstoffmobile oder Wertstoffhöfe entsorgt werden.

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