toom unterstützt "Deutschland trennt."

„Deutschland trennt.“ ist die bisher größte Partneraktion zur Aufklärung über richtige Mülltrennung in Deutschland. Ihr Ziel: So viele Menschen wie möglich für mehr und bessere Abfalltrennung gewinnen. In einem einzigartigen Bündnis engagieren sich die dualen Systeme in Deutschland gemeinsam mit der kommunalen Abfall- und Entsorgungswirtschaft und einigen Partnerunternehmen wie toom für bessere Mülltrennung.
„Deutschland trennt.“-Aktionswochen

Vom 6. bis 21. Juni 2026 ist die Aktion „Deutschland trennt.“ bundesweit unterwegs mit 20 Showtrucks und rund 500 Live-Events macht die Tour Halt in vielen Städten und Gemeinden. Gemeinsam mit kommunalen Abfallberatungen und starken Partnern wie toom Baumarkt wird dir vor Ort gezeigt, wie richtige Mülltrennung funktioniert.
Freu dich auf spannende Aktionen, tolle Gewinne, den TRENN-BÄR und beeindruckende XXL-Verpackungen. Nur wenn Verpackungen richtig getrennt werden, können sie recycelt werden. Mach mit und hilf dabei, einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Umwelt, Klima und Rohstoffen zu leisten. Erfahre mehr zu allen Terminen und Tourstopps auf der Website von “Deutschland trennt.”.
Fakten zur Mülltrennung

19 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle gesamt
Der Verpackungsverbrauch zur Entsorgung – über alle Materialarten – lag 2022 in Deutschland bei 19,02 Mio. Tonnen. Diese Mengen umfassen neben den Verkaufsverpackungen, die von den dualen Systemen erfasst und verwertet werden, auch Umverpackungen, Transportverpackungen, Mehrwegverpackungen, Verpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter sowie Einwegbestandteile der Mehrwegverpackungen.
Mehr als 99 Prozent Verwertung in Deutschland und der Europäischen Union
99,7 Prozent der deutschen Kunststoffabfälle aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack wurden 2024 in Deutschland (83,2 Prozent) und anderen EU-Staaten (16,5 Prozent) verwertet. Insgesamt 0,3 Prozent der Kunststoffabfälle aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack wurden zur Verwertung ins Nicht-EU-Ausland (Schweiz, Türkei) exportiert. Für das Recycling im Allgemeinen (In- und Ausland) gilt: Unabhängig davon, wo Verpackungen aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack sortiert und verwertet werden, müssen sich Anlagenbetreiber nach deutschen Richtlinien von Sachverständigen zertifizieren lassen und festgeschriebene Standards beim Recycling einhalten.
Klimaschutz
Das Öko-Institut hat berechnet, dass die dualen Systeme mit der Verwertung von Glas-, Papier- und Leichtverpackungen jährlich 1,95 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente einsparen. Hinzu kommt: Durch Recycling werden indirekt Emissionen aus der Müllverbrennung vermieden. Inklusive dieses indirekten Beitrags entlasten die dualen Systeme das Klima jährlich sogar um 2,88 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente.
Baumarktprodukte richtig entsorgen - unsere Tipps

Verpackungen von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln: Gebrauchte Kunststoffverpackungen von Flüssigdüngern und Pflanzenschutzmitteln kommen in die Gelbe Tonne. Sie dürfen nur komplett entleert dort eingeworfen werden. Reste von Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln müssen, am besten in der Originalverpackung, bei einer Sammelstelle für Sondermüll zum Beispiel bei einem Wertstoffhof abgegeben werden.
Pflanztöpfe & Co.: Gebrauchte Pflanztöpfe und Transporttrays aus Kunststoff kommen in die Gelbe Tonne. Das gilt auch für gebrauchte Folienverpackungen zum Beispiel von Blumenerde, Torf oder Mulch. Bitte Vorsicht: Kunststoffabfälle wie diese dürfen auf keinen Fall im Biomüll landen. Trays aus Karton, Faltschachteln, leere Samentütchen aus Papier und Einwickelpapier kommen ins Altpapier.
Ausgedientes Gartenzubehör: Kunststoffübertöpfe kommen in den Restmüll, zum Wertstoffhof oder in die Wertstofftonne. Nicht mehr brauchbarer Blumendraht und Pflanzenclips können ebenfalls in der Wertstofftonne entsorgt werden. Größere Mengen davon sowie große Pflanztöpfe, Blumenkästen und kaputte Gartengeräte wie zahnlose Rechen, löchrige Schubkarren oder verbogene Schaufeln kommen in den Sperrmüll oder zum Wertstoffhof.

Farbeimer, Tuben und Tiegel: Leere Kunststoffverpackungen von Nägeln, Schrauben, Dübeln sowie von Putz- und Reinigungsmitteln kommen in die Gelbe Tonne. Dorthin gehören auch leere Farbeimer, Tuben und Tiegel aus Kunststoff sowie Dosen, Kanister und Spraydosen aus Aluminium und Weißblech. Wichtig ist: Die gebrauchten Verpackungen müssen restentleert sein. Auch Verpackungen von Farben, Putz- und Reinigungsmitteln müssen komplett leer sein.
Farbresten oder alten Pinseln: Kleine Reste getrockneter Farbe, ausgediente Pinsel oder Farbrollen dürfen in den Restmüll. Größere Mengen oder flüssige Farben, Lacke oder Reinigungsmittel müssen in der Regel beim Wertstoffhof, einer Schadstoffsammelstelle oder einem Schadstoffmobil abgegeben werden - am besten in der Originalverpackung. Das kann regional unterschiedlich geregelt sein: Informationen hat die kommunale Abfallberatung.


