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Arbeitsschutz: Gehe auf Nummer sicher

Arbeitsschutzkleidung und -ausrüstung für passionierte Heimwerker und Profis

Ob bei Renovierungs- oder Gartenarbeiten – die Sicherheit im privaten Bereich ist ebenso wichtig wie der Arbeitsschutz im Betrieb. Stimmst du deine Arbeitskleidung und -ausrüstung auf den jeweiligen Einsatzbereich ab, erhöhst du sowohl Sicherheit als auch Arbeitskomfort. Entdecke jetzt das große Arbeitsschutz-Angebot im toom Baumarkt.

Sicherheit von Kopf bis Fuß

Arbeitsschutzkleidung und -ausrüstung gehört in vielen Berufen zur Grundausstattung und schützt vor speziellen Gefahren, wie beispielsweise Stäuben, Gasen, Hitze oder mechanischen Einwirkungen. Doch auch bei Arbeiten in und am Haus sowie im Garten reduzieren spezielle Kleidungsstücke und Sicherheitszubehör das Verletzungsrisiko. Art und Umfang des Schutzes hängen dabei stark von der jeweiligen Tätigkeit ab. Während für leichte Renovierungsarbeiten meist ein geringer Schutz ausreicht, ist bei Forstarbeiten ein umfassenderer Schutz notwendig. Welche Elemente zum Arbeitsschutz gehören sollten und was es bei der Auswahl zu beachten gilt, erfährst du im Folgenden.

Schutzhelme

Helme sind wichtiger Bestandteil des Arbeitsschutzes auf Baustellen. Sie schützen den Kopf vor herabfallenden oder pendelnden Lasten, indem sie die Wucht des Aufpralls mindern. In der Regel bestehen sie aus harten Plastikwerkstoffen wie Duroplasten oder Thermoplasten. Diese Materialien schützen effektiv, schränken durch das geringe Gewicht aber den Arbeitskomfort kaum ein. Allerdings ist zu beachten, dass die Materialien relativ schnell altern. Aus diesem Grund sollte man Schutzhelme aus Thermoplasten spätestens alle vier Jahre, Modelle aus Duroplasten alle acht Jahre erneuern. Ebenfalls wichtig: Herkömmliche Arbeitsschutzhelme sind in der EU nach DIN EN 397 genormt. Modelle nach DIN EN 14052 sind für industrielle Tätigkeiten vorgesehen, die ein überdurchschnittliches Verletzungsrisiko des Kopfes beinhalten.

Hinweis: Nach einem harten Schlag auf den Helm oder bei sichtbaren Schäden solltest du ihn sofort austauschen.

Gehörschutz

Auch der Schutz des Gehörs vor lauten Geräuschen ist ein wichtiger Teil der Arbeitssicherheit. Ab einem Schalldruckpegel von 85 Dezibel (dB) muss man am Arbeitsplatz einen Gehörschutz tragen. Auch im privaten Bereich empfiehlt es sich, diese Richtwerte zu beachten, denn oft werden Lärmpegel unterschätzt. Nutzt du ein handelsübliches Handschleifgerät, wirkt beispielsweise ein Schalldruck von etwa 90 dB auf dein Gehör ein. Bei einem Schlagschrauber sind es rund 105 dB, bei einer Kettensäge 110 dB.

Man unterscheidet verschiedene Gehörschutzarten: Ein Kapselgehörschutz besteht aus zwei ohrumschließenden, gepolsterten Kapseln die von einem Ohr- oder Nackenbügel zusammengehalten werden. Alternativ gibt es auch Gehörschutzstöpsel, die in den Gehörgang eingeführt werden. Sogenannte Otoplastiken werden individuell angefertigt.

Arbeitsschutzbrillen

Spezielle Brillen schützen die Augen vor äußeren Einflüssen. Zu den möglichen Einsatzgebieten gehören:

  • Schweiß- und Schleifarbeiten
  • Steinbearbeitung
  • Fräse- und Hobelarbeiten
  • Arbeiten mit Strahlungshitze
  • Arbeiten mit Säuren und Laugen

Eine Arbeitsschutzbrille sollte immer auf die Tätigkeit und die dadurch entstehende Gefährdung abgestimmt sein. Sie muss den jeweiligen mechanischen, optischen, chemischen, thermischen, biologischen oder elektrischen Gefährdungen standhalten. Je nach Tätigkeit kommen unterschiedliche Arten von Schutzbrillen infrage. Vollsichtbrillen sind beispielsweise auch für Menschen mit Sehschwäche geeignet, da sie sich problemlos über einer Korrekturbrille tragen lassen. Eine Alternative sind Brillen zum Arbeitsschutz mit Korrekturwerten. Wichtig ist, dass die Schutzbrillen der Europäischen Norm EN 166 entsprechen.

Atemschutz

Atemschutzmasken bedecken Nase und Mund und dienen dazu, luftgetragene Schadstoffe wie Staub, Rauch oder Flüssigkeitsnebel zurückzuhalten. Sie sind nach EN 149 normiert und lassen sich in drei FFP-Schutzklassen (filtering face piece) unterteilen:

  • FFP 1: Schutz vor ungiftigen Feinstäuben. Werden beispielsweise im Bauwesen und in der Nahrungsmittelindustriegenutzt verwendet.
  • FFP 2: Schutz vor festen und flüssigen, gesundheitsschädlichen Stäuben, Rauch und Flüssigkeitsnebel sowie Mikroorganismen. Werden beispielsweise in der Metallindustrie und im Bergbau genutzt.
  • FFP 3: Schutz vor festen und flüssigen, gesundheitsschädlichen Stäuben, Rauch und Flüssigkeitsnebel sowie Mikroorganismen, Viren und radioaktiven Stoffen. Werden beispielsweise in der chemischen Industrie eingesetzt.

Arbeitsschutzkleidung und Arbeitskleidung

Grundsätzlich wird zwischen Arbeitskleidung und Arbeitsschutzkleidung unterschieden. Arbeitskleidung wird anstelle oder zusätzlich zur herkömmlichen Kleidung getragen und verfügt über keine spezielle Schutzfunktion. Ein Beispiel für Arbeitskleidung ist der sogenannte Blaumann.

Arbeitsschutzkleidung dient dazu, den Träger vor schädigenden Einwirkungen zu schützen oder die Kontamination der Arbeits- oder herkömmlichen Kleidung zu verhindern. Sie schützt beispielsweise gegen Schnitte, Hitze, Kälte oder Gefahrenstoffe. Warnkleidung, Schweißerschutzanzüge oder Schnittschutzkleidung sind Beispiele für solch eine Kleidung, die dem Arbeitsschutz dient.

Schutzhandschuhe

Schutzhandschuhe sollen die Hände vor Schädigungen schützen. Die allgemeinen Anforderungen und Prüfverfahren werden in der DIN EN 420 beschrieben. Je nach Tätigkeit können Schutzhandschuhe unterschiedliche Formen haben und aus verschiedenen Materialien und Materialkombinationen bestehen. Zu den häufig verwendeten Materialien gehören Leder, Kunststoffe, Gummi und Textilfasern. In der Regel sollen sie aber nicht nur schützen, sondern dabei auch noch Tastgefühl und Greifvermögen möglichst wenig einschränken: So benötigen Mechaniker Handschuhe mit besonders hoher Passgenauigkeit, um präzise arbeiten zu können. Ebenfalls wichtig: die richtige Handschuhgröße. Man unterscheidet sechs verschiedene Größen (Größe sechs bis Größe elf).

Arbeitsschutzschuhe

Sicherheitsschuhe sind als Halbschuhe und Stiefel erhältlich. Besonderes Merkmal ist, dass sie im vorderen Teil über eine zwischen Futter und Außenschaft eingearbeitete Schutzkappe verfügen. Die Schutzkappe ist aus Stahl, Aluminium, Titan oder Kunststoff gefertigt und schützt die Zehen. Das Obermaterial von Arbeitsschutzschuhen besteht meist aus robustem Leder, die Sohle aus rutschfestem Gummi oder Polyurethan.

Ob und welcher Arbeitsschutz im Betrieb notwendig ist, stellt der Arbeitgeber durch eine Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetzes fest. Dabei ermittelt er mögliche Gefahren und muss entsprechende Schutzmaßnahmen umsetzen. Lassen sich die Gefahren nicht durch organisatorische Maßnahmen vermeiden, ist der Arbeitgeber verpflichtet eine persönliche Schutzausrüstung (PSA) zur Verfügung zu stellen.