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Laminat: Ein Bodenbelag mit vielen Vorteilen

Beständig, pflegeleicht und vielseitig

Beständig, pflegeleicht und vielseitig

Laminatböden eignen sich für verschiedenste Untergründe, sie sind schnell und unkompliziert in Eigenregie verlegt und hinterlassen in Mietwohnungen keine Rückstände. Ihre Farb- und Formvielfalt ist groß: Dank modernster Druckverfahren sind die Paneele auch in Dielenböden- oder Steinmosaik-Optik erhältlich. Dabei ist Laminat weitaus mehr als nur eine günstige Alternative zu Holzparkett und Natursteinboden. Abriebfest, wasserabweisend, pflegeleicht: Dies sind nur einige Vorteile des beliebten Bodenbelags.

Woraus ein Laminatpaneel besteht

Ein Laminatpaneel besteht aus mehreren miteinander verklebten Schichten aus duroplastischem Kunststoff. Aufgrund eines besonderen Herstellungsprozesses sind duroplastische Kunststoffe ausgesprochen hart und widerstandsfähig. Der besondere Aufbau macht Laminat zu einem äußerst strapazierfähigen Bodenbelag:

  • Abriebfeste, pflegeleichte und hitzebeständige Deckschicht
  • Dekorschicht in Holz-, Natursteinoptik oder mit aufgedruckten Motiven
  • Trägerplatte mit Klickleiste
  • Feuchtigkeitsabweisende Rückseite
  • Bei einigen Ausführungen integrierte Trittschalldämmung

Praktische und optische Vorzüge eines Laminatbodens

Laminat gibt es in verschiedenen Designvarianten. Dank digitaler Druckverfahren sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Damit lässt sich die Optik eines Dielenbodens ebenso stilecht auf die Paneele bringen wie ein Steinmosaik. Auch Designs mit grafischen Mustern oder Fotomotiven sind denkbar.

Am häufigsten wird Laminat als preisgünstige und strapazierbare Alternative zu Holzfußböden verlegt. Holz strahlt Wärme aus, wirkt natürlich und schafft eine wohlige Atmosphäre. Jedoch nutzt sich das Naturmaterial rascher ab und bedarf mehr Pflege. Ein Laminatboden in Parkettoptik gibt die sanften Rottöne von Buche oder das leuchtende Rot von Mahagoni realitätsgetreu wieder. Auch haptisch kommt er dem Vorbild nahe: Er kann die feinen Rillen von Jahresringen und die verästelten Maserungen natürlicher Holzstruktur imitieren. Mittels kleinteiliger Fugensysteme lassen sich Laminatpaneele wie urige Holzdielen verlegen. Wer hingegen eine sachliche Fliesenoptik oder anthrazitfarbenen Naturstein bevorzugt, profitiert beim Barfußgehen von der wärmeneutralen Kunststoffoberfläche.

Die versiegelte und gehärtete Oberfläche eines Laminatbodens weist Feuchtigkeit ab und ist abrieb- und stoßfest. Auch häufig begangene Flächen in Wohnzimmer oder Küche nutzen sich kaum ab. Druckspuren von Stuhlbeinen, Kratzer oder eine sich ablösende Versiegelungsschicht – diese Probleme kennen Besitzer von Laminatfußböden nicht. Auch ein versehentlich verschüttetes Glas Wasser oder ein heruntergefallener spitzer Gegenstand hinterlassen keine Spuren. Ebenso können die Räder eines Roll- oder Bürostuhls dem Material nichts anhaben. Zudem besteht kaum Gefahr, dass UV-Strahlung den Belag mit der Zeit ausbleicht.

Ein mit Laminat belegter Boden lässt sich leicht pflegen. Reinige ihn am besten trocken, indem du Krümel, Staub und Flusen mit dem Staubsauger entfernst oder mit einem Besen zusammenkehrst. Mit einem feuchten Mopp beseitigst du klebrige Flecken. Da sich zwischen den Fugen der Laminatpaneele Feuchtigkeit ansammeln und das Material aufquellen kann, feuchtest du den Mopp nur leicht an.

Montage: Eignet sich Laminat für deinen Boden?

Laminat verlegst du mit wenigen Handgriffen und ohne viel Vorbereitung in Eigenregie. Nahezu jeder Untergrund eignet sich für diesen Bodenbelag. Das gilt auch für Räume mit Fußbodenheizung; hierfür gibt es spezielle Laminatböden. Wer beispielsweise laut Mietvertrag einen vorhandenen PVC-Belag oder Betonestrich nicht verändern darf, legt die Paneele einfach drüber. Es ist hierfür nicht notwendig, die einzelnen Dielen mit dem Untergrund zu verkleben. So erhalten Mieter den Bodenbelag ihrer Wahl und beim Auszug lässt sich das Laminat rückstandslos wieder entfernen. Die Kunststoffpaneele setzen lediglich einen ebenen Untergrund voraus. In aller Regel ist dies bei Neubauten gegeben. Zudem gleichst du Unebenheiten mittels Ausgleichsmasse oder Spanplatten problemlos aus.

Als Schutz vor Feuchtigkeit empfiehlt sich das Unterlegen einer Folie als Dampfsperre; besonders bei Altbauten oder einem Estrichboden mit Restfeuchte ist dies angeraten. Da Nässe dem Material zusetzt, eignet sich Laminat grundsätzlich nicht als Boden fürs Bad oder sonstige Sanitäranlagen. Zudem ist der ausgehärtete Kunststoff zwar sehr stoßfest, erzeugt jedoch Trittschall. Je nach Untergrund und Laminatdielenstärke produziert er bei jedem Schritt mehr oder weniger laute Geräusche. Für diese Problem gibt es eine einfache Lösung: das vorherige Auslegen einer Trittschalldämmung. Die Dämmung aus Schaumstoff oder Kork wirkt Wunder und ist schnell verlegt. Noch einfacher geht es mit Laminat, in das bereits eine Dämmschicht integriert ist.

Laminatböden punkten auch in Sachen Montage. Für das Verlegen der Paneele benötigst du weder handwerkliches Geschick noch viel Übung oder viele Zusatzgeräte. Vorbei sind die Zeiten, in denen Paneele aufwendig verklebt wurden. Stattdessen hat sich die schwimmende Verlegung durchgesetzt, die keinerlei Fixierung des Laminats am Boden erfordert. Zusätzlich vereinfachen clevere Verlegesysteme die Montage. So brauchst du Paneele mit Nut-Feder-Fräsung einfach nur an den Rändern zusammenzustecken. Da die Paneele millimetergenau zurechtgeschnitten sind, entstehen auch an den Fugen keine Zwischenräume. Das Klicksystem funktioniert auch bei Leisten, die die Bodenfläche abschließen.

Den richtigen Laminatboden kaufen

Laminatboden ist in jedem Fall günstig. Je nach Einsatzzweck, Designvorliebe und baulichen Gegebenheiten eignet sich eine andere Variante. Damit du den passenden Laminatboden kaufst, hilft es, sich Folgendes zu überlegen:

  • Welche Menge benötigst du? Dies hängt von der Raumgröße sowie den Maßen der Paneele ab. Ermittle zunächst die Quadratmeter und rechne noch einen Puffer hinzu. So habst du eine Reserve, falls du dich verschneidest oder eine Diele kaputtgeht.
  • Welche Stärke? Generell gilt: Je dicker eine Laminatdiele ist, desto stabiler ist sie. In wenig genutzten Räumen reicht zumeist eine mittlere Stärke aus. Der hochfrequentierte Flur benötigt hingegen sehr robustes Laminat.
  • Sind besondere Materialeigenschaften erforderlich? Mitunter eignet sich wasserresistentes Laminat mit fugenversiegeltem Kantenschutz auch für Feuchträume. Spezielle HDF-Platten sind mit Warmwasser-Fußbodenheizungen kompatibel. Einige Oberflächenveredelungen wirken antistatisch oder sind sehr fleckenresistent.
  • Welche Nutzungsklasse? Laminatböden werden in verschiedene Klassen eingeteilt, die etwas über die Abriebfestigkeit aussagen. Beläge, die mit NK 21 bis NK 23 gekennzeichnet sind, weisen einen durchschnittlichen Härtegrad auf. Dies ist beispielsweise für Wohn- und Schlafzimmer ideal. Für stark beanspruchte Gewerberäume sind die höheren Klassen NK 31 bis NK 33 empfehlenswert.

Wichtig sind freilich auch optische Kriterien. toom Baumarkt bietet dir ein breites Sortiment an Laminatböden an. Ob wirklichkeitsgetreue Eschenholzimitation oder schlichte Steinplatte: Für jeden Geschmack findest du etwas. Bei der Auswahl empfiehlt es sich, bereits vorhandene Möbelstücke, Raumgröße sowie Wandgestaltung einzubeziehen. Denn Farbe und Struktur eines Bodenbelags beeinflussen die Wohnatmosphäre und es wirkt besser, wenn der Boden zum vorhandenen Interieur passt. Kastanienbraune Paneele harmonieren beispielsweise weniger mit Schrankwänden aus rotem Mahagoni und verdunkeln kleine Räume stark. Die Anordnung der einzelnen Paneele erzielt eine Flächenwirkung, die auch die Wahrnehmung der Raumgröße beeinflusst. 3-Stab-Dielenformate ahmen zum Beispiel wunderbar urige Schiffsböden nach und lassen einen Raum durch eine Längsverlegung größer erscheinen.