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Suche nach "Anlauger" (7 Ergebnisse)

Anlauger und Entfetter 100 g
B1
Anlauger und Entfetter 100 g
2,49
24,90 € / Kilogramm
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Solaranlage
Solaranlage
Ratgeber
Steigende Energiepreise und der Klimawandel regen derzeit viele Eigenheimbesitzer und Mieter zum Umdenken an. Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch – allen voran die Photovoltaik, also die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom. Mit einer Solaranlage reduzierst du nicht nur deine Energiekosten, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Dieser Ratgeber zum Thema Energie über Solaranlagen vermittelt dir einen Überblick über die Funktionsweise, die Aufstellmöglichkeiten und die Vorteile. Du möchtest deine Energiekosten noch weiter senken? Dann sieh dir diese cleveren Stromspartipps an! Im Artikel zum Sparen von Heizkosten erfährst du zudem, wie du dein Heizverhalten optimierst. Was ist eine Solaranlage? Ist von einer Solaranlage die Rede, können zwei unterschiedliche Systeme gemeint sein. Thermische Solaranlagen nutzen die Wärme der Sonne zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Eine Photovoltaikanlage , kurz PV-Anlage, wandelt dagegen die Strahlungsenergie der Sonne in Strom um. Spricht man umgangssprachlich von „Solaranlage“ ist oft eine PV-Anlage gemeint. Wie funktioniert die Stromerzeugung mit einer Solaranlage? Eine Solaranlage besteht für gewöhnlich aus mehreren Solarmodulen. Diese wiederum setzen sich aus einer Vielzahl an Solarzellen zusammen, die als Halbleiter-Dioden wirken. Sie nutzen den photoelektrischen Effekt , um aus der Strahlungsenergie der Sonne elektrischen Strom zu produzieren. Trifft Sonnenlicht (Photonen) auf das Material der Dioden, werden Elektronen in Bewegung gesetzt – es entsteht Gleichstrom . Je mehr Licht auf die Solarzelle fällt, desto mehr Energie wird erzeugt. Im Haus wandelt ein Wechselrichter den Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom um. Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Arten von Solarmodulen: monokristalline Module polykristalline Module Dünnschichtmodule Meist kommen monokristalline Module mit hohem Wirkungsgrad zum Einsatz. Sie bieten auch auf kleineren Dachflächen eine gute Energieausbeute. Polykristalline Module sind zwar günstiger in der Anschaffung, ihr Wirkungsgrad ist jedoch geringer. Sie sind meist nur noch im Bestand zu finden. Dünnschichtmodule bestehen aus einem Trägerstoff, auf den eine dünne Schicht aus einem Halbleiter-Material aufgedampft oder aufgesprüht wird. Das macht sie besonders leicht und flexibel. Ihr großer Vorteil: Sie produzieren auch bei ungünstigen Bedingungen wie diffusem Licht noch Strom. Allerdings ist ihr Wirkungsgrad vergleichsweise gering. Vorteile einer Solaranlage Es gibt viele Gründe, die für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage sprechen: Mehr Unabhängigkeit: Wer seinen eigenen Strom produziert und nutzt, macht sich unabhängig von großen Energieversorgern und steigenden Strompreisen. Sinkende Kosten: Der eigene Solarstrom ist günstiger als jeder Stromtarif. Weniger Emissionen: Während der Nutzungszeit einer Solaranlage entstehen keine klimaschädlichen Treibhausgase. Langfristige Rendite: Photovoltaik gilt als eine der sichersten Formen der Geldanlage. Grund dafür sind die regelmäßigen Erträge, die auf zwei Quellen zurückgehen – die eingesparten Stromkosten und die Einspeisevergütung. Wertsteigerung der Immobilie: Studien haben gezeigt, dass Käufer mehr Geld für ein Eigenheim mit Solaranlage ausgeben würden. Tankstelle für das eigene E-Fahrzeug: E-Mobilität ist auf dem Vormarsch. Mit einer PV-Anlage und einer Wallbox lassen sich E-Auto und E-Bike besonders günstig aufladen. toom x Otovo Solaranlagen-Service Unkompliziert zur Solaranlage mit Otovo! Unverbindliches Angebot einholen, von einem Otovo-Solarexperten online oder vor Ort beraten lassen und flexiblen Installationstermin vereinbaren! Zum Service Lohnt sich eine Solaranlage auf dem Dach? Ab wann genau sich eine Solaranlage lohnt bzw. wann sie wirtschaftlich arbeitet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Leistung der Solaranlage Die Leistung der Solaranlage wird in Watt-Peak (Wp) oder Kilowatt-Peak (kWp) angegeben. Die Werte beziehen sich auf die maximale Leistung der Solarmodule unter standardisierten Laborbedingungen. Sie ermöglichen es dir, verschiedene Module miteinander zu vergleichen. Pro Kilowatt-Peak kann man mit einem Ertrag von etwa 1.000 kWh im Jahr rechnen. Dafür benötigst du eine Dachfläche von 6 bis 8 m². Größere Anlagen amortisieren sich in der Regel schneller als kleinere. Ausrichtung und Neigung der Solarmodule Die größtmögliche Stromausbeute sicherst du dir mit einem Süddach . Aber auch mit einer Ost- oder Westausrichtung kannst du gute Erträge erzielen. Die schattige Nordseite eignet sich dagegen nicht für die Installation einer Photovoltaikanlage. Die optimale Neigung des Dachs liegt bei 30 Grad. Bei Neigungen von unter 25 und über 60 Grad kann sich der Ertrag der Solarmodule um bis zu 10 % verringern. Verschattung Fällt Schatten auf die Solarmodule, kann es – trotz optimaler Ausrichtung und Neigung – zu Leistungseinbußen kommen. Verschattungen entstehen beispielsweise durch Schornsteine, Nachbargebäude oder Bäume. Manche Verschattungen treten nur im Winter auf. Bei der Planung der Photovoltaikanlage solltest du unbedingt einen erfahrenen Solarteur zurate ziehen. Solarstrom selbst nutzen oder einspeisen? Seit August 2022 wird für neue PV-Anlagen eine höhere Einspeisevergütung gewährt: Für Anlagen mit Teileinspeisung bis 10 kWp gibt es 8,2 Cent pro Kilowattstunde, mit Volleinspeisung sind es sogar 13 Cent pro Kilowattstunde. Die Vergütungssätze bleiben mittelfristig konstant. Aufgrund der explodierenden Strompreise ist es aber nach wie vor lukrativer, den Solarstrom selbst zu nutzen, statt ihn einzuspeisen. Für den eigenen Strom vom Dach zahlst du zwischen 10 und 15 Cent pro Kilowattstunde. Strom aus dem Netz ist mit knapp 40 Cent pro Kilowattstunde (Stand Dezember 2022) deutlich teurer. Je mehr Solarstrom du selbst nutzt, desto schneller amortisiert sich eine PV-Anlage. In der Regel liegt der Eigenverbrauchsanteil bei 30 Prozent. Das liegt daran, dass der Großteil der Energie über die Mittagsstunden hinweg produziert wird – gerade dann, wenn im Haushalt nur ein geringer Bedarf herrscht, weil niemand zuhause ist. Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauchsanteil mehr als verdoppeln. Er stellt Solarstrom auch dann zur Verfügung, wenn keine oder nur wenig Energie produziert wird. Eine PV-Anlage mit Speicher lohnt sich wirtschaftlich nur dann, wenn die Kosten für Stromerzeugung und Speicherung unter dem Preis des Netzstroms liegen. Wie hoch die Speicherkosten sind, hängt vom Preis des Stromspeichers sowie von dessen Lebensdauer ab. Experten rechnen damit, dass die Preise in den kommenden Jahren deutlich fallen werden. Du kannst deine Solaranlage auch mit einer Wärmepumpe koppeln, ein Elektroauto einbinden oder deine vier Wände im Sommer mit einer Klimaanlage abkühlen, um den Eigenverbrauchsanteil zu erhöhen. Kosten der Solaranlage Die Kosten der Solaranlage sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Eine Anlage mit 5 kWp erhältst du ab 13.000 EUR inklusive Montage. Größere Anlagen sind pro Kilowatt-Peak günstiger als kleinere Anlagen. Grund dafür sind die Fixkosten, beispielsweise die Einspeisetechnik oder das Gerüst. Sie fallen unabhängig von der Anlagengröße an. Hinzu kommen die jährlichen Betriebskosten. Dazu gehören Zählermiete, Versicherungen sowie Reinigungs- und Instandhaltungskosten. Förderung von Photovoltaikanlagen Keine Frage, eine Photovoltaikanlage ist eine große Investition. Die Kosten musst du als Eigenheimbesitzer aber nicht allein stemmen. Unterstützung gibt es vom Bund, von den Ländern und Kommunen sowie von den Energieversorgern. Die bekannteste Anlaufstelle ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die zinsgünstige Kredite vergibt. Durch die Einbindung von Fördergeldern sinken die Investitionskosten und damit die Amortisationszeit deiner Solaranlage. Sie müssen beantragt und bewilligt sein, bevor du den Vertrag beim Anlagenhersteller oder beim Installationsbetrieb unterschreibst. Durchschnittliche Amortisationszeit Eine Photovoltaikanlage hat ihre Kosten meist nach 12–15 Jahren eingespielt. Sind die Sommer nur wenig ertragreich, kann sich die Amortisationszeit auf 17 Jahre erhöhen. Danach zählt jede eingesparte und eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom zum Reingewinn . Solaranlage installieren: Aufstellmöglichkeiten für Eigenheim und Mietwohnung Selbst wenn dein Dach nicht für die Montage von Solarmodulen geeignet ist, musst du nicht auf Solarstrom verzichten. Ob du die Anlage selbst installierst oder einen Profi ans Werk lässt, Photovoltaikanlagen lassen sich an den unterschiedlichsten Orten aufstellen: Flachdach: Die Solarmodule werden mithilfe eines Metallrahmens aufgeständert. Fassade: Für die Montage an der Fassade gibt es entsprechende Untergestelle. Bei vertikaler Ausrichtung musst du mit Leistungseinbußen von 20 bis 30 % rechnen. Dafür bieten die Solarmodule zusätzlichen Schall-, Hitze- und Kälteschutz. PV-Zaun : Die vertikal angebrachten Solarmodule eines Solarzauns dienen gleichzeitig als Gartenzaun, Sicht- oder Windschutz, müssen aber gut positioniert werden, um Ertrag zu bringen. Wintergarten, Garage, Carport: Auch auf Nebengebäuden lassen sich Solarmodule installieren, solange die Tragfähigkeit gegeben ist. Auf der Garage und dem Carport lohnt sich eine Solaranlage vor allem dann, wenn du ein E-Auto fährst. Auf dem Wintergarten dient die Photovoltaikanlage nicht nur zur Stromerzeugung, sie spendet auch wohltuenden Schatten. Balkon: Für Balkon und Terrasse gibt es spezielle Kompaktmodule, die sich mittels einer Verteilereinheit an die Haustechnik anschließen lassen. An sonnigen Tagen können sie einen großen Teil der Grundlast sowie die Mittagsspitzen abdecken. Die sogenannten Balkonkraftwerke sind vor allem für Mieter und Wohnungseigentümer interessant. Du kannst sie in die Gestaltung deines Balkons einbeziehen, sodass sie optisch nicht negativ auffallen. Mehr Ratgeber zum Thema Wärme & Energie Weiterlesen Ratgeber Heizen mit Strom Mit Strom zu Heizen ist eher unüblich, aber möglich! Hier erfährst du, worauf du dabei unbedingt achten solltest und welche Vorteile diese Variante mit sich bringen kann. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Thermorollo Thermo-Rollos unterscheiden sich von gewöhnlichen Rollos durch ihre spezielle Beschichtung auf der Rückseite. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Arten es gibt und wie sie dir bei Hitze und Kälte helfen. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Wohnung kühlen Hier findest du Tricks, mit denen du deine Wohnung im Sommer kühl halten kannst - auch ohne teure Klimaanlage. Wir helfen dir, dass die heiße Jahreszeit deutlich erträglicher für dich wird. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Solaranlagen Service Photovoltaikanlage montieren lassen
Solaranlage selbst installieren
Solaranlageselbstinstallieren
Ratgeber
Du möchtest etwas zum Klimaschutz beitragen, Energie sparen und selbst eine Solaranlage montieren? Für den Aufbau und die Installation braucht es nicht unbedingt einen Fachbetrieb. Mit handwerklichem Geschick, einem guten technischen Verständnis und dem richtigen Equipment lassen sich die Solarmodule auch selbst am Dach anbringen. Wie es geht und was du bei der Montage beachten solltest, erfährst du in diesem Beitrag. Schritt für Schritt: Photovoltaikanlage selbst installieren Wer seine Photovoltaikanlage selbst montieren möchte, muss körperlich fit und schwindelfrei sein. Halte dich beim Installieren der Solaranlage exakt an die Anleitung des Herstellers. Fehler können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Sorge zudem für deine Sicherheit, bevor du auf das Dach kletterst: Lege Schutzhelm, Arbeitshandschuhe sowie ein Klettergeschirr an. Arbeite nie auf einem nassen Dach, da die Sturzgefahr erhöht ist! Die folgenden Schritte beziehen sich auf die Aufdach-Montage auf einem Schrägdach. Schritt 1: Unterkonstruktion montieren Schiebe die Dachhaken von unten zwischen zwei Dachziegel und verschraube sie auf der Konterlattung. Eventuell musst du lokal die Dacheindeckung entfernen und mithilfe des Winkelschleifers Aussparungen ausfräsen. So lastet die Anlage später nicht auf den Dachziegeln, die unter dem Gewicht brechen könnten. Gehe dabei besonders sorgfältig vor: Schon kleinste Haarrisse in der Dacheindeckung können zu Wasserschäden führen. Bei einigen Systemen werden die betreffenden Ziegel durch Blechziegel oder Metalldachplatten ersetzt. Auf den Haken montierst du anschließend die Schienen , die die Module später tragen. Du kannst sie entweder parallel zueinander oder kreuzförmig übereinander befestigen. Kreuzschienen bieten den Vorteil, dass sie uneinheitliche Abstände zwischen den Dachsparren überbrücken und Unebenheiten ausgleichen. Durch den größeren Abstand zum Dach werden die Solarmodule zudem besser hinterlüftet. Richte die Schienen so aus, dass eine glatte Modulfläche entsteht und sich die Module nicht gegenseitig verschatten. Schritt 2: DC-Verkabelung anbringen Lege die Solarkabel an die richtige Stelle. Sie führen von den Modulen bis zum Wechselrichter. Wähle bei der Verkabelung immer die kürzeste Strecke, damit später keine Leistungsverluste entstehen. Je nachdem, wie viele Module du in einem sogenannten String in Reihe schaltest, benötigst du entsprechend der Strings ein oder mehrere Solarkabel. Möglicherweise muss für die Verlegung die Dachhaut durchbrochen werden. Dichte die Stelle anschließend wieder ordnungsgemäß ab. Schritt 3: Solarmodule befestigen und verkabeln Nun kannst du die Solarmodule auf das Dach bringen. Am besten nutzt du dafür einen Schrägaufzug oder einen Dachdeckerlift. Vermeide es, die Module durch das Dachfenster zu reichen – du könntest sie dabei beschädigen oder selbst zu Schaden kommen. Befestige die Module mit speziellen Modulklemmen an der Unterkonstruktion und verkabele sie. Je nach System werden die Module parallel oder in Reihe geschaltet. Fixiere die Kabel mithilfe von Kabelbindern und/oder Befestigungsclips an der Unterkonstruktion. Sie dürfen nicht direkt auf dem Dach aufliegen, um Kontakt mit Sonne und mit Wasser zu vermeiden. Einige Montageschienen sind bereits mit Führungen ausgestattet, in denen sich die Kabel sicher verstauen lassen. Achte zudem darauf, dass die Kabel weder unter Zug stehen noch durchhängen. Schritt 4: Wechselrichter montieren Setzt du Modulwechselrichter ein, werden diese direkt am Solarmodul angebracht. (Multi-)Stringwechselrichter werden an PV-Anlagen auf Privathäusern am häufigsten verwendet und im Anschlussraum im Haus montiert. Verbaue anschließend in direkter Nähe einen Überspannungsschutz. Das kann beispielsweise ein feuerfester Kleinverteiler sein. Schließe anschließend die Solarkabel an den Wechselrichter an. Schritt 5: Solaranlage anmelden Den Anschluss an das öffentliche Stromnetz und die Hauseinspeisung muss eine Fachperson vornehmen: Nachdem der Elektriker die Solaranlage an das öffentliche Stromnetz und die Hauseinspeisung angeschlossen hat, kannst du sie bei der Bundesnetzagentur anmelden . Dafür hast du einen Monat Zeit. Darf ich eine PV-Anlage selbst installieren? Die kurze Antwort lautet: Ja, das geht. Lediglich den Anschluss an das öffentliche Stromnetz und die Hauseinspeisung musst du einer Fachperson überlassen. Eigenleistungen sind bei der Installation einer Photovoltaikanlage grundsätzlich möglich – es besteht keine Pflicht zur Montage durch einen qualifizierten Solarteur. Du darfst: die Solarmodule und die DC-Verkabelung anbringen den Wechselrichter und den Überspannungsschutz installieren einen Großteil der AC-Verkabelung verlegen und anschließen Ganz ohne Fachexperten geht es wie bereits erwähnt trotzdem nicht: Für den Anschluss der Solaranlage an das öffentliche Stromnetz und die Hauseinspeisung benötigst du die Dienste eines registrierten und zertifizierten Elektroinstallateurs . Er prüft zudem die korrekte Inbetriebnahme und stellt dir ein entsprechendes Protokoll aus. Das Inbetriebnahmeprotokoll benötigst du für die Anmeldung der PV-Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur . Was spricht für Eigenleistungen bei der Installation einer Solaranlage? Es gibt gute Gründe, seine PV-Anlage selbst zu installieren: Selbstmontage spart Kosten: Eine typische Hausanlage mit bis zu 10 Kilowatt-Peak (kWp) Leistung kostet – inklusive aller Arbeitsleistungen – zwischen 14.000 und 20.000 Euro. Die Montage macht etwa 10 bis 15 Prozent der Gesamtkosten aus. Installierst du die Solarpanels selbst, sparst du demnach bis zu 3.000 Euro. Die Photovoltaikanlage amortisiert sich schneller: Die Amortisationszeit beschreibt die Zeitspanne, bis die Anlage ihre Anschaffungskosten durch die Einnahmen aus der Solarstromproduktion ausgeglichen hat. Danach erwirtschaftest du nur noch Gewinne. In der Regel dauert das 12 bis15 Jahre. Je geringer die Anschaffungskosten, desto kürzer ist auch die Amortisationszeit. Lange Wartezeiten umgehen: Hohe Strompreise und die Furcht vor Versorgungsengpässen sorgen derzeit für eine hohe Nachfrage nach Solaranlagen. Entsprechend ausgelastet sind die Fachbetriebe und Zulieferer. Von der Vertragsunterzeichnung bis zur Montage vergehen im Durchschnitt vier bis fünf Monate. Wer seine Solarpanels selbst installiert, kann früher mit der Stromproduktion beginnen – vorausgesetzt, alle Komponenten sind lieferbar. Welche Nachteile und Gefahren birgt die Eigenmontage der Solarmodule? Montage und Anschluss einer Solaranlage erfordern eine hohe Fachkompetenz. Das Know-how eines Zimmerers ist dabei ebenso gefragt wie das eines Dachdeckers und eines Elektrikers. Wenn du planst, deine PV-Anlage selbst zu montieren, solltest du dir der Risiken bewusst sein: Selbstmontage birgt Verletzungsgefahr : Bei den Arbeiten auf dem Dach könntest du abstürzen. Ein Klettergeschirr gehört genau wie ein Helm und Arbeitshandschuhe zur Grundausrüstung. Gehe zudem achtsam mit dem Gleichstrom um. Solarmodule führen bereits bei schwachem Lichteinfall elektrische Spannung. Der direkte Kontakt ist lebensgefährlich! Brandgefahr ist erhöht : In einer Photovoltaikanlage fließen hohe Gleichströme von bis zu 1000 Volt. Wird die Verkabelung unsachgemäß installiert bzw. schlecht isoliert, kann es zu einem Kurzschluss kommen. Garantie und Gewährleistungsansprüche können erlöschen: Bei Mängeln bist du nicht abgesichert und musst die Kosten selbst tragen. Informiere dich vorab beim Hersteller über die Garantiebedingungen. Versicherungsschutz greift eventuell nicht mehr: Versicherer handhaben die Eigenmontage ähnlich wie die Solaranlagenhersteller. Werden die Module beschädigt oder kommt es zu einem Brand, musst du den Schaden im schlimmsten Fall selbst bezahlen. Ertragseinbußen drohen: Die Photovoltaikanlage muss im richtigen Winkel und mit der richtigen Ausrichtung montiert werden. Eine fehlerhafte Installation kann zu Ertragsverlusten führen. Wichtig ist, dass du deine eigenen Fähigkeiten nicht überschätzt. Hast du das Gefühl, überfordert zu sein, dann hole dir Unterstützung, beispielsweise vom toom Montageservice für Photovoltaik- und Solaranlagen . Wie muss die Installation der Solaranlage vorbereitet werden? Das Dach muss die zusätzliche Last durch die Solarmodule tragen können. Bei einem Neubau kann die Photovoltaikanlage gleich eingeplant werden. Anders sieht es bei Bestandsbauten aus: Hier sollte unbedingt ein Baustatiker ins Boot geholt werden. Er prüft anhand der technischen Eckdaten, ob die Montage der Solarmodule möglich ist. Zudem kann er dir sagen, ob du eine Baugenehmigung benötigst. In der Regel sind PV-Anlagen genehmigungsfrei. Soll der Solarstrom ganz oder zumindest teilweise in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, brauchst du zudem grünes Licht vom Netzbetreiber . Das bedeutet konkret: Du reichst die Leistungsdaten ein und er beurteilt dann, ob du die Photovoltaikanlage wie geplant installieren kannst, oder ob Änderungen in der Hausinstallation vorgenommen werden müssen. Damit die Solaranlage optimale Erträge erzielt, solltest du Verschattungen auf dem Grundstück beseitigen . Eventuell musst du dafür Bäume fällen. Welche Montagesysteme gibt es? PV-Anlagen lassen sich auf dem Dach, an der Fassade oder auf einer freien Fläche installieren. Meist werden die Solarmodule auf Dächern angebracht, da es hier genügend Platz und die wenigsten Verschattungen gibt. Das Montagesystem richtet sich nach Größe und Gewicht der Module, der Belastung durch Wind und Schnee sowie nach der Dachneigung. Bei einem Steildach hast du die Wahl zwischen zwei verschiedenen Montagearten: Aufdach-Montage : Mithilfe von Dachhaken werden zunächst Schienen montiert, die die Solarmodule tragen. Indach-Montage : Die Solarmodule werden nicht auf, sondern anstelle der Dachziegel verbaut. Diese Montageart ist vergleichsweise kostenintensiv. Sie lohnt sich vor allem bei Neubauten oder wenn eine Dacherneuerung geplant ist. Auf Flachdächern kommen spezielle Metallgestelle zum Einsatz, mit deren Hilfe sich die Solarmodule in Position bringen lassen. In der Regel werden die Gestelle auf dem Dach verschraubt. Ist eine Verschraubung nicht möglich, können sie auch mit Gewichten beschwert werden. Wie wird ein Balkonkraftwerk installiert? Bei einem Balkonkraftwerk handelt es sich um eine Mini-Photovoltaikanlage. Sie besteht aus einem oder mehreren Solarmodulen, an denen ein Wechselrichter angebracht ist. Die Anbindung an das Stromnetz erfolgt meist über einen klassischen Schuko-Stecker . Es gibt auch Anlagen, die über einen sogenannten Wieland- Stecker angeschlossen werden. Du kannst das Balkonkraftwerk entweder auf einer freien Fläche – beispielsweise Balkon, Terrasse, Carport oder Garagendach – aufstellen, am Schrägdach anbringen oder an der Fassade bzw. an der Balkonbrüstung befestigen. Der Standort richtet sich nach der Sonneneinstrahlung. Optimal ist eine Ausrichtung nach Süden mit einem Winkel von 30 bis 45 Grad . In vielen Komplettpaketen ist ein Aufsteller enthalten, der bereits über die entsprechende Winkelneigung verfügt. Bei der Montage an der Fassade solltest du darauf achten, dass das Modul nicht abstürzen kann. Ab einer Neigung von 10 Grad gilt das Balkonkraftwerk übrigens als Vordach . Es dürfen sich dann keine Personen darunter aufhalten, da das Glas splittern könnte. Lässt sich Solarthermie selbst installieren? Grundsätzlich kannst du eine Solarthermieanlage – also eine Anlage, die thermische Energie erzeugt, mit der im Haus geheizt und Warmwasser aufbereitet werden kann – in Eigenleistung montieren. Mehr Ratgeber zum Thema Wärme & Energie Weiterlesen Ratgeber Durchlauferhitzer anschließen Als dezentrale Warmwasserbereitung sind sogenannte Durchlauferhitzer weit verbreitet. Hier erfährst du, welche du selbst montieren kannst und wie du dabei am besten vorgehst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Wasser sparen im Haushalt Ein bewusster Umgang mit dem kostbaren Gut Wasser wird immer wichtiger. Doch wie kann man im Haushalt Wasser sparen? Diese 10 Tipps helfen dir dabei, deinen Wasserverbrauch spürbar zu senken. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Infrarotheizungen Entdecke die Vorteile einer Infrarotheizung für deine ganz individuellen Bedürfnisse. Wir erklären die wichtigsten Punkte in unserer Übersicht. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Energiesparlampen Sortiment Elektroinstallation
PV-Anlage reinigen
PV-Anlagereinigen
Ratgeber
Deine Photovoltaikanlage ist das ganze Jahr über verschiedensten Umwelteinflüssen und Witterungsbedingungen ausgesetzt – und diese können ihre Spuren auf der Oberfläche hinterlassen. Viele Anlagenbesitzer sind daher unsicher, ob man die Solarmodule reinigen muss und wenn ja, wie oft. Wir geben dir alle Antworten auf die wichtigsten Fragen. Wie wirkt sich Schmutz auf eine Photovoltaikanlage aus? Verunreinigungen wirken wie eine Verschattung der PV-Module . An den verschmutzten Stellen dringt weniger Sonnenlicht zu den Solarzellen vor, die infolgedessen weniger Strom produzieren. Dadurch sinken sowohl dein Ertrag als auch deine Einnahmen durch die Einspeisevergütung. Wie hoch die Leistungsverluste sind, hängt vom Grad der Verschmutzung ab. Sie können bis zu 20 % der Maximalleistung betragen. Gefährlich wird es, wenn es zum sogenannten Hot-Spot-Effekt kommt. Werden einzelne Solarzellen komplett verschattet, etwa durch festanhaftenden Vogelkot, dann erzeugen sie selbst keine elektrische Spannung mehr. An den betroffenen Stellen „staut“ sich der Strom, was zu einer Überhitzung und im schlimmsten Fall zum Brand führen kann. Welche Arten von Verschmutzungen gibt es? Je nach Region, in der die Solaranlage installiert ist, gibt es verschiedene Arten von Verschmutzungen, die sich auf den Modulen ablagern können: natürliche Verunreinigungen: Dazu zählen Sand und Staub, Insekten, Nager- und Vogelkot, umherfliegende Federn und Tierhaare, Nadeln, Blätter und Blütenpollen sowie Schwebepartikel aus der Landwirtschaft. Vor allem in der Nähe von Wäldern oder landwirtschaftlichen Betrieben sind PV-Anlagen verstärkt natürlichen Verunreinigungen ausgesetzt. chemische Partikel: An vielbefahrenen Straßen oder Bahntrassen lagern sich gern Verkehrsemissionen wie Reifenabrieb oder Ölpartikel auf den Modulen ab. Auch Feinstaub und Ruß aus privaten und gewerblichen Schornsteinen können die PV-Anlage verschmutzen. Sekundärverschmutzungen: Staub und Schmutz bieten die ideale Lebensgrundlage für Pilze, Flechten und Moose. Meist siedeln sich diese an den Rändern der Module an. Wann ist die Reinigung der Solarmodule sinnvoll? Prinzipiell sind PV-Module selbstreinigend, das bedeutet, dass Regen und Schnee den größten Teil des Schmutzes einfach abwaschen. Das funktioniert aber nur dann zuverlässig, wenn das Dach einen ausreichenden Neigungswinkel aufweist und es genügend Niederschläge gibt. Gerade bei längeren Trockenperioden oder einer Dachneigung unter 15 Grad kann es sinnvoll sein, die PV-Module zu reinigen. Aber auch bei Photovoltaikanlagen, die stärker von Schmutz betroffen sind, etwa weil sie in der Nähe von Bahntrassen, landwirtschaftlichen Betrieben, Industrieanlagen oder Bäumen mit klebrigen Blütenpollen installiert sind, lohnt sich eine Reinigung unter Umständen. Beachte : Die Kosten für die Solarreinigung sollten nicht höher sein als der zusätzliche Ertrag, den du mit sauberen Modulen erzielst. Dazu aber später mehr. Wie oft solltest du deine Photovoltaikanlage reinigen? Eine pauschale Antwort auf die Frage, wie oft du eine PV-Anlage reinigen musst, gibt es nicht. Vielmehr kommt es auf die Gegebenheiten vor Ort an. Experten empfehlen, mindestens einmal im Jahr eine Sichtprüfung durchzuführen. In Gebieten mit hoher Belastung musst du deine Solaranlage eventuell jährlich säubern. Bei geringerer Verschmutzung reicht ein Reinigungsintervall von drei bis fünf Jahren. Spätestens dann, wenn du selbst eine Verminderung der Leistung feststellst, solltest du eine Reinigung in Angriff nehmen. Was kostet eine professionelle Reinigung von Solaranlagen? Die PV-Reinigung durch einen Fachbetrieb kostet zwischen zwei und drei Euro pro Quadratmeter. Bei kleineren Anlagen setzen Dienstleister oft Festpreise an. Sinnvoll ist es, die Arbeiten mit der Wartung der Solaranlage zu verbinden, sodass die Fachkräfte nur eine Anfahrt berechnen. Während der Reinigung können sie gleich die Module in Augenschein nehmen. Kann ich meine PV-Anlage auch selber reinigen? Höchstwahrscheinlich musst du auf das Dach klettern, um deine PV-Paneele zu reinigen. Das kann gefährlich werden: Laien wissen oft nicht, wie sie sich richtig absichern, zudem sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefordert. Sofern du ohnehin deine Solaranlage selbst installiert hast, kannst du die Reinigungsarbeit auch selbst übernehmen. Andernfalls ist eine professionelle Reinigung die sicherste Lösung. Befinden sich die Module in Bodennähe, dann kannst du sie durchaus selbst säubern. Achte darauf, dass du dabei keine stromleitenden Komponenten berührst! Generell verlangen Solarmodule eine schonende Behandlung. Verwende keine starken Reinigungsmittel, sondern greife – wenn nötig – lieber zu umweltfreundlichen Haushalts- und Glasreinigern. Auch der Hochdruckreiniger ist tabu: Der starke Strahl könnte Sprünge oder Risse in der Glasfläche verursachen. Am besten reinigst du deine Photovoltaikanlage mit Wasser aus der Regentonne und einer weichen Glasbürste bzw. einem weichen Besen . Nutze besser kein Leitungswasser, da es je nach Härtegrad Kalkablagerungen und Schlieren auf den Solarpanels hinterlassen kann. Führe die Arbeiten an einem wolkenverhangenen, kühlen Tag durch, damit die Module kalt sind. An einem warmen Sommertag müsstest du warmes Wasser verwenden, sonst ist der Temperaturunterschied zu groß – die heißen Paneele „erschrecken“ und können Risse bekommen. Entdecke weitere Ratgeber zum Thema Weiterlesen Ratgeber Fassade reinigen Schmutz an Hauswänden trübt das Aussehen und gefährdet die Bausubstanz. Erfahre bei toom Baumarkt, wie du Fassaden leicht richtig reinigst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Balkonkraftwerk anmelden Mithilfe eines Balkonkraftwerkes kannst du dich mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Erfahre hier, warum du dein Balkonkraftwerk anmelden und an welche Stellen du dich wenden musst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber 2-fach oder 3-fach-Verglasung Die Wahl zwischen Zweifach- oder Dreifachverglasung kann einen großen Unterschied in der Energieeffizienz machen. Erfahre hier, wie du die richtige Wahl treffen kannst. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Reinigungsprodukte Service Photovoltaikanlage montieren lassen
Solarthermieanlage
Solarthermieanlage
Ratgeber
Mit einer Solarthermieanlage heizen, lohnt sich das? Wenn du dir diese Frage stellst, bist du hier genau richtig. Wir erklären dir, wie eine Solarthermieanlage funktioniert, worin die Unterschiede zu Photovoltaik liegen und mit welchen Kosten du rechnen musst. Außerdem erfährst du, wo sich das größte Einsparpotenzial bietet und welche Voraussetzungen dein Gebäude erfüllen muss. Solarthermieanlage: Was ist das? Eine Solarthermieanlage, auch thermische Solaranlage , nutzt die Sonnenenergie, um Wärme für dein Zuhause zu erzeugen. Sie wandelt Sonnenstrahlen in thermische Energie um, die zur Erzeugung von Warmwasser und zur Unterstützung der Heizung eingesetzt wird. Besonders in den sonnenreichen Monaten kann sie den Bedarf an konventioneller Heizenergie deutlich reduzieren. In den meisten Fällen wird die Solarthermieanlage mit einer bestehenden Heizungsanlage kombiniert, um das ganze Jahr über eine zuverlässige Wärmeversorgung sicherzustellen. Dein Vorteil: Bereits zwei Solarthermie-Kollektoren können über die Hälfte deines jährlichen Warmwasserbedarfs abdecken. So tust du nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, sondern reduzierst auch deine Heizkosten erheblich. Photovoltaik- und Solarthermieanlage im Vergleich Sowohl Photovoltaik- als auch Solarthermieanlagen nutzen die Energie der Sonne, aber auf unterschiedliche Weise. Während Photovoltaik Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandelt, liefert eine Solarthermieanlage direkt Wärme für die Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung. Beide Systeme kannst du sinnvoll miteinander kombinieren, um sowohl Strom selbst zu erzeugen als auch den Wärmebedarf deines Haushalts (teilweise) zu decken. Die Tabelle zeigt dir, worin die Unterschiede zwischen Photovoltaik- und Solarthermieanlagen genau liegen: Vergleich von Photovoltaik- und Solarthermieanlage Kriterium Photovoltaik Solarthermie Kriterium Art der Energiegewinnung Photovoltaik Stromerzeugung durch Photovoltaik-Module Solarthermie Wärmeerzeugung durch Sonnenkollektoren Kriterium Einsatzbereich Photovoltaik Versorgung des Haushalts mit Strom (auch: Heizung und Warmwasser mittels Strom für Wärmepumpe) Solarthermie Erwärmung von Trinkwasser und Heizungsunterstützung Kriterium Speicherung Photovoltaik Möglichkeit der Speicherung von Solarstrom über PV-Speicher Solarthermie Möglichkeit der Speicherung von Wärme über Wärmespeicher (z. B. Pufferspeicher) Kriterium Anschaffungskosten Photovoltaik Ca. 10.000 € bis 25.000 € Solarthermie Ca. 3.000 € bis 12.000 € Kriterium Vorteile Photovoltaik Verkauf von überschüssiger Solarenergie möglich (Einspeisevergütung nach EEG) Solarthermie Höherer Energieertrag je Quadratmeter Kriterium 7, 1 Photovoltaik 7, 2 Solarthermie 7, 3 Tipp: Du denkst über die Anschaffung von Photovoltaik oder Solarthermie nach? Bei toom bieten wir dir ein großes Sortiment an Solaranlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung. Unser Team übernimmt bei Bedarf ebenfalls die fachgerechte Montage der Photovoltaik- und Solaranlagen . toom x Otovo Solaranlagen-Service Unkompliziert zur Solaranlge mit Otovo! Unverbindliches Angebot einholen, von einem Otovo-Solarexperten online oder vor Ort beraten lassen und flexiblen Installationstermin vereinbaren! Zum Service Aufbau und Funktion der Solarthermieanlage Eine Solarthermieanlage besteht aus mehreren Komponenten, die zusammenarbeiten, um Sonnenenergie in nutzbare Wärme zu verwandeln. Bestandteile der Solarthermieanlage Solarthermie- und Photovoltaik-Kollektoren auf einem Dach. Das Herzstück sind die Solarkollektoren , die meist auf dem Dach installiert werden, aber auch eine Montage an der Fassade ist möglich. Die Kollektoren bestehen aus einer dunkel beschichteten, lichtabsorbierenden Fläche (Absorber) , die von einer speziellen Glasabdeckung geschützt wird. Sie wandeln Sonnenlicht in Wärme um. Im Wesentlichen lassen sich zwei Varianten der Solarkollektoren unterscheiden: Flachkollektoren: Diese Variante mit großflächigen und flachen Absorberblechen ist weit verbreitet. Unter dem Absorber liegen mit Solarflüssigkeit gefüllte Rohre, auf die die Wärme übergeht. Diese Bauart ist robust und kostengünstiger, außerdem lassen die Kollektoren sich einfach montieren. Vakuumröhrenkollektoren (auch: Röhrenkollektoren): Diese Variante ist zwar teurer, erzeugt aber effizienter Energie und benötigt weniger Platz. Bei Röhrenkollektoren befinden sich die Absorberflächen in Glasröhren mit Vakuumisolierung. Durch die Isolierung arbeiten sie wirkungsvoller und benötigen im Verhältnis weniger Sonnenlicht. Außerdem gehören zu einer Solarthermieanlage die folgenden Hauptkomponenten: Wärmeträgerflüssigkeit: Eine frostsichere Flüssigkeit (häufig ein Wasser-Glykol-Gemisch), die die gewonnene Wärme aufnimmt und im Solarkreislauf zirkuliert, um die thermische Energie zum Speicher zu bringen. Regeleinheit mit Pumpen: Diese Bauteile sorgen für den sicheren Transport der erhitzten Flüssigkeit vom Kollektor zum Wärmespeicher und den Transport des abgekühlten Solarfluids wieder zurück. Gleichzeitig wird die Temperatur geregelt. Wärmespeicher: Hier wird die Wärmeenergie zwischengespeichert. Der dort befindliche Wärmetauscher überträgt die Wärme aus der erhitzten Trägerflüssigkeit an das Wasser im Speicher. Oft handelt es sich um einen Pufferspeicher, der das Warmwasser schließlich an die verschiedenen Verbrauchsstellen weiterleitet. Durch den Speicher kann die gewonnene Wärme auch abends oder an weniger sonnigen Tagen genutzt werden. Funktion der Solarthermieanlage Die Funktion einer Solarthermieanlage lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Sonnenstrahlen treffen auf die Kollektoren , wo sie absorbiert und in Wärme umgewandelt werden. Diese Wärme wird von der Trägerflüssigkeit aufgenommen und über gut gedämmte Rohrleitungen zum Speicher transportiert. Dort gibt sie ihre Wärmeenergie an das Wasser ab, das dann für die Heizung oder die Warmwasserversorgung zur Verfügung steht. Die abgekühlte Flüssigkeit fließt zurück zum Kollektor. Falls der Wärmebedarf höher ist als die durch Sonnenenergie bereitgestellte Wärme, unterstützt die konventionelle Heizung das System automatisch. So bleibt die Versorgung auch an trüben Tagen oder im Winter zuverlässig. Kosten für Solarthermie – Warmwasser oder Heizungsunterstützung? Solarthermieanlagen können für die Warmwasserbereitung und/oder zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Welche Variante sich für dich am besten eignet, hängt von den individuellen Gegebenheiten deines Hauses, dem Warmwasserbedarf und dem Heizsystem ab. Eine Solarthermieanlage für Warmwasser dient zur Erwärmung von Trinkwasser und deckt einen erheblichen Teil des Warmwasserbedarfs ab. Diese Variante ist im Vergleich günstiger. Wer zusätzlich die Heizung unterstützen möchte, benötigt eine Solarthermieanlage mit speziellem Speicher und größeren Kollektorflächen. Damit lassen sich in der Übergangszeit (Frühjahr und Herbst) und an sonnigen Wintertagen zumindest Teile der Heizlast abdecken. Im Sommer reicht die Leistung oft aus, um den Warmwasserbedarf komplett zu decken. Ob Warmwasser oder Heizung – nicht nur im Funktionsumfang, sondern auch in den Kosten der Solarthermieanlagen liegen Unterschiede. Einen Überblick gibt dir die Tabelle. Kosten für Solarthermieanlagen Kriterium Warmwasser Heizung Kriterium Speicher Warmwasser Trinkwasserspeicher Heizung Pufferspeicher Kriterium Speicherkapazität Warmwasser 70 – 100 Liter / Person Heizung Insgesamt ca. 750 – 1.500 Liter Kriterium Kollektorfläche Warmwasser 1 – 1,2 Quadratmeter / Person Heizung 1 Quadratmeter / 10 Quadratmeter beheizter Fläche Kriterium Kosten (Einfamilienhaus) Warmwasser 3.500 € – 5.000 € Heizung 8.000 € – 12.500 € Sparen mit Solarthermie: Hier liegen die größten Potenziale Mit einer Solarthermieanlage kannst du in deinem Haushalt spürbar Energie sparen und Heizkosten senken . Wie groß dein persönliches Einsparpotenzial ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab – zum Beispiel von deinem Warmwasserbedarf, der Größe der Anlage und der Ausrichtung deines Daches. Hier einige Richtwerte: Bis zu 60 Prozent der jährlichen Energie, die du für die Trinkwassererwärmung brauchst, lässt sich über eine Solarthermieanlage für Warmwasser abdecken. Bis zu 35 Prozent der benötigten Energie kannst du über das Jahr verteilt sparen, wenn du eine Anlage für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung hast. Bis zu 25 Prozent der Heizwärme kann durch Solarthermie in einem gut isolierten Haus erzeugt werden. Förderungen für Solarthermie Die Kosten einer Solarthermieanlage können zunächst eine große Hürde sein. Doch es gibt eine Reihe an Förderprogrammen auf staatlicher oder kommunaler Ebene , die dich bei der Investition unterstützen. Möglich sind zum Beispiel nicht zurückzuzahlende Zuschüsse oder Kredite mit attraktiven Zinsen. Bundesweit bieten die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Förderungen für Solarthermieanlagen. Zusätzlich gibt es häufig regionale Fördermittel von den Bundesländern, Kommunen, Städten oder Energieversorgern. Solarthermieanlage installieren: Das sollte dein Gebäude mitbringen Nicht jedes Gebäude ist für eine Solarthermieanlage geeignet. Ideal sind nach Süden ausgerichtete Dächer . Eine Ausrichtung nach Osten oder Westen funktioniert zwar auch, allerdings musst du bei ähnlicher Neigung mit etwa 20 Prozent weniger Ertrag rechnen. Die Dachneigung sollte bei einer Solarthermieanlage zur Trinkwassererwärmung idealerweise einen Winkel von 30 bis 50 Grad haben. Zur Heizungsunterstützung ist ein Winkel von 45 bis 70 Grad optimal. Achte außerdem darauf, dass die Dachfläche ausreichend groß und nicht verschattet ist, zum Beispiel durch andere Gebäude. Du willst herauszufinden, ob sich dein Haus für Solarthermie oder Photovoltaik eignet und welche Anlage am effizientesten ist? Dann lass dich am besten von Fachleuten beraten. Auch bei der Montage bist du mit einem Profi auf der sicheren Seite. Solltest du als geübter Handwerker dennoch entscheiden, deine Solaranlage selbst zu installieren , geben wir dir in unserem Ratgeber hilfreiche Tipps. Entdecke weitere Ratgeber zum Thema Weiterlesen Ratgeber Energetische Modernisierung Du möchtest deine Wohnung energetisch modernisieren, aber du weist nicht genau wie. Erfahre hier, welche Maßnahmen ergriffen werden können. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber PV-Anlage reinigen Verunreinigungen wirken wie eine Verschattung der PV-Module und wirken sich negativ auf die Leistung aus. Erfahre hier, ob und wie du deine PV-Anlage reinigen kannst. Weiterlesen Weiterlesen. 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Optimale Klimaanlage
OptimaleKlimaanlage
Ratgeber
Im Sommer wird's heiß – nicht nur draußen, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Doch welche Klimaanlage passt wirklich zu deiner Wohnung oder deinem Haus? Ob Eigentums- oder Mietwohnung, ob Dachgeschoss oder Altbau: Wir zeigen dir, welche Geräte es gibt, worauf du beim Kauf achten solltest und wie du auch bei Hitze einen kühlen Kopf bewahrst. Welche Arten von Klimaanlagen gibt es? Für verschiedene Ansprüche gibt es unterschiedliche Klimaanlagen-Typen. Klimaanlage ist nicht gleich Klimaanlage – je nach Wohnsituation, Komfortanspruch und technischen Voraussetzungen kommen unterschiedliche Gerätetypen infrage. Hier bekommst du einen Überblick über die gängigsten Varianten, damit du die richtige Entscheidung für dein Zuhause triffst. Es gibt verschiedene Arten von Klimaanlagen: (Mobile) Monoblock-Klimaanlagen Split-Klimaanlagen Multisplit - Klimaanlagen Fenster - Klimaanlagen Monoblock-Klimaanlagen für kleine Räume Monoblockgeräte sind die bekannteste Variante. Sie bestehen aus einem einzigen kompakten Gerät , das die warme Raumluft ansaugt, kühlt und anschließend über einen Abluftschlauch durch ein Fenster wieder nach draußen führt. Es handelt sich hierbei in der Regel um ein mobiles Gerät. Eine mobile Klimaanalage für ein Zimmer ist sehr praktisch, denn sie ist schnell eingerichtet und lässt sich flexibel auf- und umstellen . Wenn du also eine temporäre Lösung suchst oder keine baulichen Veränderungen vornehmen darfst, ist diese Klimageräteart perfekt für dich. Vorteile: Kein Einbau nötig Ideal für Mietwohnungen Sofort einsatzbereit – du benötigst lediglich eine Steckdose Nachteile: Relativ hohe Betriebslautstärke Hoher Stromverbrauch Leichtes Wiedereindringen warmer Luft (außer du sorgst für eine passende Fensterabdichtung). Verschiedene Arten der Monoblock-Klimaanlagen: Monoblockgeräte mit einem Abluftschlauch: Das klassische Modell, bei dem die heiße Abluft über einen einzelnen Schlauch nach draußen geleitet wird – meist durch ein Fenster oder eine spezielle Fensterdichtung. Monoblockgeräte mit zwei Schläuchen: Im Unterschied zur Ein-Schlauch-Variante saugt ein zweiter Schlauch Außenluft an. Die angesaugte Luft wird zum Kühlen verwendet und anschließend über den Abluftschlauch nach draußen geführt. Dadurch entsteht kein Unterdruck im Raum, was die Kühlleistung verbessert. Hinweis: Es gibt auch Geräte ohne Schlauch. Bei diesen handelt es sich genau genommen nicht um Klimaanlagen, sondern um Luftkühler oder Verdunstungskühler. Diese Geräte nutzen die natürliche Verdunstung von Wasser, um die Luft zu befeuchten und subjektiv abzukühlen – sie senken jedoch nicht die Raumtemperatur. Splitgeräte mit Außen- und Inneneinheit für dauerhafte Lösungen Gut gewählt: Die richtige Klimaanlage sorgt dafür, dass du dich auch an heißen Tagen rundum wohlfühlst. Die teuerste, aber auch effektivste Art sind Splitgeräte . Sie bestehen aus zwei Teilen : einem Außengerät , das ein Kühlaggregat enthält und flexibel überall an einer glatten Wand angebracht werden kann, und einem Innenteil , das im zu kühlenden Raum montiert und über Kupferleitungen mit dem Außengerät verbunden wird. Diese Klimaanlage ist ideal für zwei oder drei Räume , denn es können mehrere Innengeräte an ein Kühlaggregat angeschlossen werden. Diese Art der Klimaanlage arbeitet mit einem Kühlmittel statt über einen Luftaustausch . Das zeichnet Splitgeräte aus: Sehr leiser Betrieb im Innenraum, da sich der Kompressor im Außengerät befindet Feste Installation durch eine Fachfirma notwendig In Mietwohnungen genehmigungspflichtig Besonders effizient bei häufigem oder dauerhaftem Einsatz Multisplitanlagen für mehrere Räume gleichzeitig Wenn du mehrere Räume klimatisieren möchtest, kannst du ein sogenanntes Multisplitsystem nutzen. Dabei wird ein Außengerät mit mehreren Innengeräten verbunden, zum Beispiel im Wohnzimmer, Schlafzimmer und Arbeitszimmer. Vorteile: Zentrale Steuerung mehrerer Räume Besonders effizient bei größerem Kühlbedarf Nachteile: Höherer Installationsaufwand Teurer als Einzelgeräte Nur sinnvoll bei Eigentum oder Neubauplanung Welche Klimaanlage passt zu deiner Wohnsituation? Je nachdem, ob du zur Miete wohnst oder Eigentum besitzt, ob du in einem Altbau oder Dachgeschoss wohnst, kommen unterschiedliche Systeme in Frage. Hier findest du die wichtigsten Punkte, auf die du achten solltest, damit das Gerät zu dir, deinem Zuhause und deinen Möglichkeiten passt. Und wenn du dich für ein fest installiertes Gerät entscheidest, hilft dir unser Ratgeber „Klimagerät einbauen – Schritt für Schritt erklärt“ bei der fachgerechten Umsetzung. Klimaanlagen in Mietwohnungen Wenn du zur Miete wohnst, hast du meist weniger baulichen Spielraum. Das heißt jedoch nicht, dass du auf angenehme Raumtemperaturen verzichten musst. Für Mietwohnungen sind mobile Monoblockgeräte besonders gut geeignet . Sie lassen sich ohne Eingriffe ins Gebäude betreiben und benötigen lediglich eine Steckdose sowie die Möglichkeit, den Abluftschlauch durch ein geöffnetes Fenster nach draußen zu führen. Mit einer passenden Fensterabdichtung reduzierst du den Luftaustausch und verbesserst die Effizienz des Geräts spürbar. Wichtig zu wissen: Möchtest du ein fest installiertes Splitgerät oder ein stationäres Monoblockgerät anbringen, brauchst du die schriftliche Genehmigung deines Vermieters – insbesondere dann, wenn die Installation mit Wanddurchbrüchen oder Außeneinheiten verbunden ist. Klimaanlagen in Eigentumswohnungen In der eigenen Wohnung hast du grundsätzlich mehr Entscheidungsfreiheit. Allerdings solltest du bei Gebäuden mit mehreren Parteien prüfen, ob es Einschränkungen durch die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gibt – etwa bei Außeneinheiten auf dem Balkon oder an der Fassade. Viele Splitgeräte lassen sich so platzieren, dass das Außengerät unauffällig und mit geringem Eingriff montiert werden kann, zum Beispiel auf dem Balkonboden oder in einem Innenhof. Klimaanlagen im Einfamilienhaus Im eigenen Haus hast du die größte Auswahl: Vom mobilen Monoblockgerät über die klassische Splitklimaanlage bis hin zu Multisplit-Systemen, die mehrere Räume gleichzeitig temperieren, ist fast alles möglich . Wenn du ohnehin renovierst oder neu baust, lohnt es sich, eine Wärmepumpe mit Kühlfunktion in Betracht zu ziehen. Sie kann im Sommer kühlen und im Winter heizen. Aber auch klassische Splitgeräte lassen sich problemlos integrieren, entweder außen an der Wand oder geschützt auf dem Dachboden, der Terrasse oder im Garten. Hinweis: Achte bei der Platzierung der Außeneinheit auf das Nachbarschaftsrecht und den Lärmschutz, insbesondere bei Reihenhäusern oder in dicht bebauten Gebieten. Problemzone Dachgeschoss In Dachgeschosswohnungen oder -zimmern sammelt sich die Hitze besonders schnell. Hier lohnt es sich, gezielt auf Systeme zu setzen, die dauerhaft und zuverlässig kühlen – mobile Monoblockgeräte stoßen dabei oft an ihre Grenzen. Die bessere Wahl: Ein Splitgerät oder ein leistungsstarkes stationäres Monoblockgerät mit Wanddurchführung. Diese Systeme arbeiten effizienter und leiser. Ein klarer Vorteil in Schlafbereichen. Deine neue Klimaanlage ist noch unterwegs? Wie du die Zeit bis zur Lieferung auch ohne Technik überstehst – und was neben feuchten Bettlaken und geschlossenen Jalousien wirklich hilft – erfährst du im Beitrag „ Wohnung kühlen – die besten Tipps bei Hitze “. Verschiedene Faktoren beeinflussen, welche Kühlleistung deine Klimaanlage aufweisen sollte. Kühlleistung mitdenken Unabhängig von der Art der Klimaanlage ist die Kühlleistung eines Geräts ausschlaggebend dafür, ob und dass ein Raum auch wirklich gekühlt wird. Je nachdem, wie groß und wie stark aufgeheizt dein Raum ist, sollte deine Klimaanlage eine bestimmte Kühlleistung mitbringen. Entscheidend ist unter anderem die Raumgröße, die Dämmung und die Sonneneinstrahlung . Klimaanlage richtig nutzen: 4 Tipps Damit deine Klimaanlage, egal, ob mobil oder fest installiert, zuverlässig und sicher funktioniert, kommt es nicht nur auf das passende Modell an. Auch der richtige Umgang mit dem Gerät, der geeignete Standort und die regelmäßige Pflege spielen eine wichtige Rolle. Im Folgenden erfährst du, worauf du beim Einbau und im Alltag achten solltest. 1. Fest installierte Klimaanlagen von Fachkraft einbauen lassen Für die Installation von Splitgeräten und stationären Monoblocksystemen solltest du dir Hilfe von einer Fachkraft holen. Nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch, weil der Kältemittelkreislauf korrekt geschlossen werden muss. Die Montage umfasst unter anderem: eine sichere Wand- oder Deckendurchführung das fachgerechte Verlegen der Kältemittelleitungen (bei Splitgeräten) das Anschließen der Stromversorgung die Inbetriebnahme und Dichtheitsprüfung Du brauchst Hilfe beim Einbau der Klimaanlage? Unser Handwerksservice unterstützt dich fachgerecht beim Einbau deiner Klimaanlage – ob mobil, stationär oder Splitgerät. Von der Planung bis zur fachgerechten Montage bist du bei uns in guten Händen. Jetzt Termin vereinbaren Wichtig: Wenn du zur Miete wohnst, kläre unbedingt vorher, ob du bauliche Veränderungen vornehmen darfst – etwa das Bohren durch Wände oder die Montage einer Außeneinheit an der Fassade. 2. Den richtigen Standort wählen Grundsätzlich gilt: Vermeide Standorte mit direkter Sonneneinstrahlung oder starker Wärmequelle. Das beeinträchtigt die Leistung und erhöht den Energieverbrauch deiner Klimaanlage. Außerdem solltest du Folgendes beachten: Mobile Geräte sollten möglichst nahe am Fenster stehen, damit der Abluftschlauch kurz und gerade geführt werden kann. Achte darauf, dass das Gerät frei steht und nicht von Möbeln oder Vorhängen blockiert wird. Inneneinheiten von Splitgeräten sollten so montiert werden, dass die gekühlte Luft gut im Raum verteilt wird – also nicht direkt über dem Sofa oder dem Bett, aber auch nicht hinter einem Schrank. Stationäre Geräte brauchen freie Luftzufuhr und eine möglichst ungestörte Wandfläche. 3. Regelmäßig reinigen und warten Eine Klimaanlage braucht Pflege , damit sie hygienisch bleibt und ihre volle Leistung erbringt . Vor allem die Filter solltest du regelmäßig kontrollieren und reinigen oder austauschen. Auch die Kondenswasser-Auffangschale beziehungsweise -leitung muss regelmäßig entleert und gespült werden, damit sich kein Schimmel bildet . Splitgeräte und stationäre Systeme sollten in regelmäßigen Abständen von einem Fachbetrieb gewartet werden. Dabei werden unter anderem die Dichtheit, die Kältemittelfüllung und die Funktion der elektronischen Steuerung geprüft. 4. Mit der richtigen Nutzung Energie sparen Schon mit kleinen Maßnahmen kannst du den Energieverbrauch deiner Klimaanlage senken: Kühle deine Räume frühzeitig, bevor sich die Hitze staut. Halte Türen und Fenster während des Betriebs geschlossen. Stelle die Temperatur nicht unnötig niedrig ein: 6 °C unter Außentemperatur reichen meist aus. Nutze den Nachtmodus und die Timer-Funktion sinnvoll. In unserem Ratgeber geben wir dir weitere hilfreiche Tipps, wie du im Haushalt Energie sparst . Bedenke: Klimaanlagen sind, egal wie gut die Energieeffizienzklasse auch ist, immer Stromfresser. Sogar wenn eine Klimaanlage für einen kleinen Raum nur wenige Stunden am Tag läuft, musst du mit mehr Stromkosten rechnen. Achte darum beim Kauf eines Geräts weniger auf den Kaufpreis als auf ein möglichst stromsparendes Gerät – bei regelmäßigem Einsatz hast du die Mehrkosten beim Kauf dann schnell wieder drin. Welche Zusatzfunktionen sind bei Klimaanlagen sinnvoll? Überlege dir vor dem Kauf einer Klimaanlage, welche Funktionen das Gerät haben sollte. Moderne Klimaanlagen können mehr als nur kühlen. Viele Modelle bieten praktische Zusatzfunktionen, die den Alltag erleichtern und das Raumklima verbessern. Welche Extras sinnvoll sind, hängt von deinem Wohnraum und deinen Bedürfnissen ab. Hier kommt ein Überblick über die wichtigsten Funktionen: Luftentfeuchtung: Eine integrierte Entfeuchtungsfunktion sorgt für angenehm trockene Raumluft. besonders an schwülen Tagen oder im Dachgeschoss. Die Luft fühlt sich dadurch spürbar kühler an. Heizfunktion: Viele Splitgeräte können auch heizen . Das lohnt sich in Übergangszeiten, wenn du gezielt einzelne Räume erwärmen willst. App-Steuerung: Per WLAN und App lässt sich das Gerät auch unterwegs bedienen. So kannst du schon vor dem Heimkommen für ein angenehmes Raumklima sorgen oder Zeitpläne einstellen. Timer und Nachtmodus: Mit Timer und Nachtmodus steuerst du Laufzeiten automatisch – ideal zum Einschlafen oder Energiesparen in der Nacht. Luftfilter: Hochwertige Geräte filtern Pollen, Staub oder Gerüche aus der Luft. Das ist besonders interessant für Allergiker und alle, die Wert auf saubere Raumluft legen. Unser Tipp zum Gerätekauf: Entscheide dich am besten für ein Gerät, das dir eine stufenlose, gradgenaue Temperatureinstellung, eine möglichst leise Betriebsweise und hochwertige Luftfilter bietet. Die Luftfilter sollten in der Lage sein, Pollen, Abgase, Staub und Gerüche zuverlässig aus der Raumluft zu filtern. Das ist besonders wichtig für Allergiker oder Haushalte in städtischer Umgebung. Welche Klimaanlage passt – und was jetzt dein nächster Schritt ist Die wichtigste Entscheidung triffst du nicht erst beim Kauf, sondern bereits bei der Auswahl. Welche Klimaanlage passt zu deinem Alltag, deiner Wohnform und deinen räumlichen Gegebenheiten? Genau hier liegt der Schlüssel – nicht in der maximalen Leistung, sondern in der passenden Lösung für deine vier Wände. Für Mietwohnungen eignen sich meist mobile Modelle, die keine baulichen Veränderungen erfordern. In einem Eigenheim oder Einfamilienhaus bieten sich dagegen fest installierte Systeme wie Splitgeräte an, die dauerhaft und leise kühlen. Auch Zusatzfunktionen wie Luftentfeuchtung, Timer oder App-Steuerung können den Unterschied machen. FAQ: Welche Klimaanlage ist die richtige? Antworten auf häufige Fragen Welche Klimaanlage eignet sich für Mietwohnungen? Für Mietwohnungen sind mobile Monoblock-Klimaanlagen am besten geeignet, da sie ohne bauliche Veränderungen auskommen und keine Genehmigung benötigen. Fest installierte Splitgeräte sind nur mit Zustimmung des Vermieters erlaubt. Was ist der Unterschied zwischen Monoblock- und Split-Klimaanlagen? Monoblock-Klimaanlagen bestehen aus einem Gerät und leiten warme Luft über einen Abluftschlauch nach draußen. Splitgeräte haben eine separate Außeneinheit, sind leiser und effizienter, erfordern aber eine fachgerechte Installation. Brauche ich eine Genehmigung für eine fest installierte Klimaanlage? Ja, für die Installation eines Splitgeräts oder einer stationären Monoblock-Klimaanlage in Mietwohnungen ist die Genehmigung des Vermieters erforderlich. In Eigentumswohnungen kann unter Umständen auch die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft nötig sein. Wie laut sind Klimaanlagen im Betrieb? Mobile Monoblockgeräte erreichen oft 60 Dezibel oder mehr, was der Lautstärke eines normalen Gesprächs entspricht. Splitgeräte sind deutlich leiser, da der laute Kompressor im Außengerät verbaut ist. Welche Zusatzfunktionen sind bei Klimaanlagen sinnvoll? Sinnvolle Zusatzfunktionen sind Luftentfeuchtung, Heizbetrieb, Timer, Nachtmodus und App-Steuerung. Sie erhöhen den Komfort und helfen dabei, die Anlage effizienter und bedarfsgerechter zu nutzen. 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Welche Alarmanlage brauche ich?
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Ratgeber
Sie verschaffen sich Zugang über Fenster, brechen gewaltvoll Türen auf oder steigen durch den Keller oder über die Terrasse ein: Einbrecher sind kreativ und finden viele Wege, in Häuser zu gelangen. Alarmanlagen können vor unwillkommenen Gästen schützen. Neben Modellen mit Funk gibt es verkabelte Varianten und Anlagen, die sich per App steuern lassen. Gerade mit einer mechanischen Sicherheitstechnik wie der Einbruchmeldeanlage ist doppelter Schutz geboten. Sie bietet verschiedene Stufen an, sodass im Notfall auch direkt die Polizei benachrichtigt werden kann. toom Baumarkt verrät, welche Modelle erhältlich sind und für welchen Zweck sie sich eignen. Bewegungsmelder – eine einfache Abschreckungsmethode Wer lediglich auf Abschreckung setzen möchte, kann einen Bewegungsmelder am Haus anbringen. Der Melder lässt sich unkompliziert an der Außenwand montieren. Nimmt das Gerät im Dunkeln in einem gewissen Radius eine Bewegung wahr, wird die Umgebung mit Flutern ausgeleuchtet . Ein Nachteil dabei ist, dass der Bewegungsmelder auch bei größeren Tieren Licht auslöst. Im schlechtesten Fall kann das helle Licht sogar eine Hilfe für Einbrecher sein. Bewegungsmelder mit Hausalarm – zum Sichern von externen Objekten Bewegungsmelder gibt es auch in Kombination mit einem Hausalarm . Diese Art der Alarmanlage fürs Haus eignet sich vor allem zum Schutz von Ferienwohnungen oder Lagerhallen. Sie funktioniert in Verbindung mit einem analogen Telefonanschluss. Sobald der überwachte Bereich von Unbefugten betreten wird, wird die Anlage aktiviert. Zunächst löst das Gerät einen stillen Alarm aus und nach einigen Sekunden dann ein akustisches Signal. Anschließend meldet es den Alarmfall über die vorher programmierte Rufnummer. Inzwischen gibt es Einbruchmeldeanlagen auch als digitale oder als Smart-Home-Version. Dummy-Alarmanlage – eine günstige Alternative Um Geld zu sparen und trotzdem ungebetene Besucher von der Wohnung fernzuhalten, muss die Alarmanlage nicht zwingend eine „echte“ sein. Du kannst auch auf eine Attrappe – eine sogenannte „Dummy“-Anlage – zurückgreifen. Wichtig dabei ist, dass sie sich optisch von einer funktionierenden und scharf geschalteten Anlage kaum unterscheidet . Die falsche Alarmanlage wird neben der Tür an der Außenwand des Hauses angebracht, sodass sie deutlich sichtbar ist. Das Gehäuse und das blinkende LED-Licht unterstreichen die Glaubwürdigkeit der Attrappe und schrecken zumindest Gelegenheitseinbrecher ab. Funk-Alarmanlagen für eine problemlose Nachrüstung Die Funk-Alarmanlage ist eine einfache und unkomplizierte Variante, die sich auch nachträglich noch einbauen lässt. Inzwischen gibt es solche Alarmanlagen für Wohnung und Haus in unterschiedlichen Ausführungen. Sie können mit Überwachungskameras , einem akustischem Alarm, einer Alarmanlage mit Öffnungs- oder Bewegungsmelder oder auch einem Glasbruchmelder kombiniert werden. Auch bei der Bedienung der Funk-Alarmanlage kannst du auf unterschiedliche Optionen zurückgreifen. Beispielsweise lassen sich die Modelle per Fernbedienung oder mit einem pincodegeschützten Bedienteil steuern . Ein weiterer Vorteil: Funk-Alarmanlagen kannst du auch mit einem Rauch- und Wassermelder kombinieren. IP-Alarmanlage – der smarte Schutz für Haus und Hof Relativ neu auf dem Markt ist die IP-Alarmanlage. Sie funktioniert ähnlich wie eine Funk-Alarmanlage, wird aber zusätzlich in das heimische WLAN-Netzwerk eingebunden . Die Bedienung erfolgt über eine App auf dem Smartphone oder Tablet. So hast du jederzeit Zugriff auf die Anlage. Besitzt du bereits ein Smart-Home-System , kannst du die Alarmanlage bequem in das bestehende System integrieren. Eine Ergänzung zu IP-Alarmanlagen bieten zusätzlich im Haus installierte Kameras . Auf diese Weise bleibt das Eigenheim immer im Blick. Ein Nachteil: Bei einer Störung des Internets ist der Zugriff auf die Anlage nicht möglich. Verkabelte Alarmanlage – sicheres Eigenheim von Anfang an Heimwerker, die ein Eigenheim planen, können über eine kabelgebundene Alarmanlage für ihr Einfamilienhaus nachdenken. Denn ein solches Modell rechnet sich vor allem bei einem Neubau. Die nachträgliche Integration in ein bereits bestehendes Haus ist hingegen oft kostspielig. Befindet sich das Haus noch im Bau, können Kabel und Drähte gleich entsprechend verlegt werden. Bei dieser Art von Anlagen löst der Kabelkontakt den Alarm aus und eine Sirene ertönt, wenn beispielsweise jemand versucht, durch ein Fenster einzusteigen oder die Terrassentür aufzuhebeln. Der Einbau einer solchen Anlage ist etwas komplizierter und sollte daher lieber von einer Fachperson übernommen werden. Kosten einer Alarmanlage fürs Haus Wie viel Budget du für eine Alarmanlage einplanen musst, hängt natürlich immer vom Modell ab . Bewegungsmelder sind schon für wenig Geld erhältlich und kosten zwischen 10 und 100 Euro. Ebenfalls sehr günstig sind Alarmanlagenattrappen. Für Funk- und IP-Alarmanlagen sowie Verkabelungssysteme musst du etwas tiefer in die Tasche greifen. Bedenke, dass du auch einiges an Zubehör benötigst – zum Beispiel Überwachungskameras, eine Fernbedienung, Erschütterungs- und Glasbruchsensoren, Alarmsirenen usw. Insgesamt kann ein Alarmsystem fürs Eigenheim bis zu 5.000 Euro kosten. Damit die Sicherheit zu Hause gewährleistet bleibt, müssen Alarmanlagen zudem regelmäßig gewartet werden. Es gibt verschiedene Leuchtentypen- erfahre hier alles Wissenswertes über Leuchttypen . Mehr Ratgeber zum Thema Sicherheit Weiterlesen Ratgeber Sicherheitstipps Schütze dein Zuhause & ergreife Maßnahmen zur Vorbeugung. Mit unseren Tipps bist du gut gerüstet! 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