Alles über die Garten-Calla (Zantedeschia)

Die Calla ist eine besonders exotische Blume, die sich gerade in den letzten Jahren sehr starker Beliebtheit erfreut. Es gibt sie in vielen verschiedenen Blütenfarben. Sie eignet sich nicht nur hervorragend als Schmuck im Garten, sondern ist auch als Schnittblume lange haltbar.

Standort: Für ein optimales Wachstum sollte die Calla sehr hell stehen. Bei direkter Sonneneinstrahlung gedeiht sie besonders gut, allerdings muss man dabei darauf achten, dass sie nicht zu warm wird.

Pflanzzeit: Die Knollen sollten im Februar oder März in einen Blumentopf an einem nicht zu warmen Ort eingepflanzt und vorgetrieben werden. Im Mai können sie dann ins Freie.

Gießen: Die Calla braucht viel Wasser, solange sie blüht. Sobald sie ihre Blüten aber abgestoßen hat, muss die Calla trocken stehen.

Düngen: Es bekommt der Pflanze sehr gut, wenn man sie regelmäßig, also alle 1 bis 2 Wochen, flüssig düngt.

Überwinterung: Die Knolle der Calla sollte zum Überwintern zunächst gesäubert und anschließend hell und kühl gelagert werden.

Tipp: Ein regengeschützter Bereich auf der Terrasse oder auf dem Balkon ist von Juni bis September empfehlenswert. Nach der Blütezeit ab Mai sollte die Pflanzenknolle vorsichtig aus der Erde genommen und an einem kühlen Ort trocken gelagert werden, hier eignet sich beispielsweise ein frostfreier Kellerraum. Ab Februar etwa kann die Knolle dann an einem etwas wärmeren Ort zwischengelagert werden, bevor sie nach den Eisheiligen in frischer Erde vorgetrieben wird, um anschließend auf der Terrasse oder im Garten eingepflanzt zu werden.