Alles über Rosen (Rosa)

Die Rose ist nicht nur eine der schönsten Blumen, sondern auch besonders vielseitig. Für jedes Klima, jede Gartengröße und jede Vorliebe gibt es die ideale Sorte. Ob allein oder im Rosenbeet, als Ranke oder am Spalier, ja sogar als Bodendecker lässt sie sich perfekt einsetzen. Die Vielfalt ihrer Farben, Düfte und Wuchsformen ist so groß, dass schon die Planung deines Rosengartens zum Erlebnis wird.

Standort: Da Rosen Tiefwurzler sind und ihre Wurzeln bis zu 1 m in die Erde ragen, sollte der Boden locker, tiefgründig und nährstoffreich sein. Sie gedeihen am besten an einem sonnigen Standort ohne Zugluft. Ideal für Rosen ist die Südost- oder Südwestseite.

Pflanzzeit: Die beste Pflanzzeit ist von Oktober bis November sowie von März bis April. Rosen, die im Container angeboten werden, können fast ganzjährig gepflanzt werden, jedoch nicht bei Frost oder großer Hitze.

Gießen: Weil Rosen sehr tiefe Wurzeln haben, reicht ihnen das Wasser aus der Tiefe aus. Stehen sie aber viele Stunden in der Sonne, sollten sie ein- bis zweimal pro Woche kräftig im Wurzelbereich gegossen werden. Aber Achtung! Sie dürfen nicht von oben gegossen werden, da die Feuchtigkeit auf den Blättern Pilzinfektionen fördert.

Düngen: Düngen ist im ersten Jahr nicht nötig. Ab dem zweiten Jahr sollte beim Austrieb im Frühjahr ein Rosendünger, mineralisch oder organisch, um die Rose gestreut und leicht eingeharkt werden. Auf leichten Böden kann im Juni eine zweite Düngung erfolgen.

Überwinterung: Rosen sind grundsätzlich winterhart und sollten nicht im Herbst, sondern erst im Frühjahr ihren großen Rückschnitt erhalten. Als Schutz eignet sich luftdurchlässiges Material wie Jute.

Weitere Informationen zu der Rose findest du in unseren Tipps zu Gartenbau und Gartenpflege.

Tipp: Achtung! Dünge nie nach Mitte Juli, da sonst im Herbst das Rosenholz nicht rechtzeitig ausreifen kann und die Rose im Winter erfriert.