VorteilskarteKontaktKarriereHilfe
  • Mein Konto
    Mein Konto
  • Merkliste
  • Warenkorb

Suche nach "berber-teppiche" (9 Ergebnisse)

Badteppich gelb 80 x 50 cm
toom
Badteppich gelb 80 x 50 cm
9,99
  • Versand nach Hause
  • Verfügbar in
Teppich reinigen
Teppichreinigen
Ratgeber
Teppiche und Teppichböden sind sehr beliebte Bodenbeläge und Dekoelemente, weil sie zu einem angenehm warmen Wohngefühl beitragen. Doch wie kann man Teppich am besten reinigen, wenn sich mal Schmutz und Flecken darauf breit gemacht haben? Alle Infos, bewährte Hausmittel und praktische Tipps rund um die Reinigung und Pflege deines Teppichs erhältst du in diesem Ratgeber von toom Baumarkt. Kann man einen Teppich zu Hause reinigen? Vor der Teppichreinigung schrecken viele zurück und verlassen sich lieber auf eine professionelle Reinigung außer Haus. Doch ist das wirklich notwendig? Nicht unbedingt – denn je nach Material und Beschaffenheit können viele Teppiche auch ganz leicht selbst gereinigt werden. Mit der richtigen Reinigungsmethode und regelmäßiger Pflege bleibt dir dein Teppich lange erhalten, glänzt durch eine fleckenfreie Optik und ist noch dazu hygienisch rein. Um einen Teppich zu säubern, müssen es nicht immer chemische Reiniger sein. Viele Verschmutzungen kannst du mit ganz natürlichen Mitteln entfernen, die du ohnehin zu Hause hast. In unserer Rubrik für Reinigung & Pflege im Haushalt findest du übrigens noch viele weitere Tipps für die Sauberkeit in den eigenen vier Wänden. Teppich richtig reinigen – so geht’s Da du Teppichböden nicht wie Parkett reinigen oder wie andere glatte Böden einfach nass wischen kannst, solltest du es erst gar nicht zu tiefsitzenden Verschmutzungen kommen lassen. Um deinen Teppich so sauber wie möglich zu halten, ist eine regelmäßige Grundreinigung und Pflege von Vorteil. Kommt es dann doch mal zu gröberen Flecken, kannst du sie mit einfachen Hausmitteln entfernen. Liegt eine großflächigere Verschmutzung vor, lässt sich der Teppich – abhängig von seiner Beschaffenheit – mitunter sogar waschen. Die einzelnen Methoden stellen wir dir gleich vor, doch zunächst ein paar allgemeine Tipps zum Reinigen von Teppichen: Regelmäßig reinigen und pflegen, damit sich kein Schmutz festsetzen kann. Flecken sofort entfernen, bevor sie eintrocknen. Nachhaltige, günstige Hausmittel statt teurer Chemieprodukte verwenden. Mittel an unauffälliger Stelle testen, um Verfärbungen am Teppich zu vermeiden. Bei Flecken nicht reiben, da der Schmutz sonst noch weiter ins Gewebe eindringt. Regelmäßige Pflege von Teppich und Teppichboden Mit wöchentlichem Absaugen im Rahmen der allgemeinen Bodenreinigung tust du deinem Teppich schon sehr viel Gutes: Dabei entfernst du losen Schmutz und Staub , bevor sie zu tief ins Gewebe dringen und sich dort festsetzen. Zusätzlich empfiehlt es sich, Teppiche regelmäßig auszuklopfen – im Freien, bei gutem Wetter und immer nur von der Rückseite, damit die Schmutzpartikel nicht versehentlich noch weiter in den Teppich geklopft werden. Anschließend solltest du den Teppich für ein paar Stunden zum Lüften an einen schattigen Platz hängen. Achtung: In vielen Mietshäusern ist es verboten, Teppiche auf dem Balkon oder auf gemeinschaftlichen Grünanlagen auszuklopfen! Sieh in deinem Mietvertrag bzw. der Hausordnung nach, bevor du zum Klopfer greifst. Im Winter kannst du deinen Teppich auch im Schnee reinigen : Klopfe ihn (von hinten) gut aus und lege ihn anschließend auf eine saubere, geschlossene Schneedecke. Lass ihn dort für eine halbe Stunde liegen und hänge ihn anschließend zum Trocknen auf. So wird das Gewebe sanft gereinigt, ohne komplett gewaschen und durchnässt zu werden. Tipp: Der größte Feind von Teppich sind schmutzige Schuhe – Straßenschuhe haben daher bestenfalls etwas auf dem Läufer im Flur verloren. Flecken aus dem Teppich entfernen Flecken auf dem Teppich sind keine Seltenheit – man denke nur an Speisereste, die vom Esstisch fallen, an umgekippte Getränke, Urin oder Speichel von Haustieren, Wachstropfen oder auch Blutflecken . Mit den richtigen (Haus-)Mitteln lassen sich diese Flecken jedoch oft ganz leicht vom Teppich entfernen – am besten, wenn sie frisch und noch nicht eingetrocknet sind. Geringfügige frische Flecken kannst du häufig sogar mit einem feuchten Tuch abwischen. Klappt das nicht, stehen dir die nachfolgend beschriebenen beliebtesten Methoden der Teppichreinigung zur Verfügung. Flecken im Teppich solltest du übrigens immer von außen nach innen behandeln, damit sie sich nicht noch weiter ausbreiten. Teppich waschen Im Zuge des Frühjahrsputzes kann es auch ratsam sein, Teppiche zu waschen – zumindest bei kleineren Exemplaren, die in die Waschmaschine dürfen (siehe Etikett, falls vorhanden) und auch passen (achte hier unbedingt auf die maximale Waschleistung deiner Maschine) oder die du von Hand in der Badewanne waschen kannst. Waschbar sind zum Beispiel Teppiche aus Baumwolle oder synthetischen Fasern wie Polyester. Teppiche aus Pflanzenfasern dürfen jedoch nicht gewaschen und nur punktuell feucht behandelt werden – hierzu zählen Sisal oder Kokosfaser. Teppiche aus Leder oder Fell solltest du generell am besten professionell reinigen lassen. So gehst du bei der Handwäsche von Teppichen vor: Entferne groben Schmutz vor dem Waschen. Starke Flecken solltest du mit Kernseife oder mildem Waschmittel vorbehandeln. Lasse lauwarmes Wasser in die Wanne und mische Kernseife oder mildes Waschmittel hinein. Lege den Teppich darin ein und lasse ihn – je nach Verschmutzung – 15 bis 60 Minuten einweichen. Behandle anschließend alle Flecken sanft mit einer weichen Bürste. Knete den Teppich nun in der Lauge gut durch, damit er vollständig gereinigt wird. Um das Waschmittel rückstandslos zu entfernen, spüle den Teppich mehrfach mit klarem Wasser aus. Wringe den Teppich vorsichtig aus – bei größeren Teppichen geht das zu zweit etwas einfacher. Lasse den Teppich anschließend vollständig trocknen. Tipp: Waschmaschinen in Waschsalons sind oft größer als die eigene zu Hause und eignen sich daher auch für mittelgroße Teppiche. Teppich richtig trocknen Nachdem dein Teppich gereinigt oder gewaschen wurde, muss er trocknen. Gib ihn auf keinen Fall in den Trockner, da der Vorgang die Fasern beschädigen kann und viele Teppiche für den Trockner auch zu schwer sind. Am besten hängst du feuchte oder nasse Teppiche auf einer Wäscheleine auf – wenn im Freien, dann nicht in der direkten Sonne, um das Gewebe zu schonen. Damit der Teppich vollständig trocknen kann und keine feuchten Stellen bleiben, die zu Schimmelbildung führen können, ist eine gute Belüftung von allen Seiten wichtig. Auch wichtig: Erst wenn dein gereinigter Teppich komplett durchgetrocknet ist, solltest du ihn wieder auf dem Boden auslegen. Und wenn bei deiner Auslegware nichts mehr hilft, gibt’s nur noch eines: Teppichboden entfernen und neuen Teppich verlegen . Mehr Ratgeber zum Thema Reinigung Weiterlesen Ratgeber Heizkörper reinigen Aus ästhetischen und hygienischen Gründen solltest du deine Heizkörper mindestens einmal im Jahr reinigen. Wir zeigen dir, wie es schnell und einfach geht. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Fugen reinigen Wenn Fugen Feuchtigkeit ausgesetzt sind, verlieren sie mit der Zeit ihren Glanz, sie vergilben oder fangen an zu schimmeln. Wir zeigen dir, wie du dem vorbeugen kannst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Teppichkleber entfernen Du möchtest Reste vom Teppichkleber eines alten Teppichs entfernen? Hier erfährst du, wie du dabei am besten vorgehst und welche Tricks dir die Arbeit erleichtern. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Teppiche & Teppichböden Sortiment Teppich-Zubehör
Teppich entfernen
Teppichentfernen
Ratgeber
Wenn ein Teppich nicht mehr sauber wird oder aus der Mode gekommen ist und ausgetauscht oder gar durch einen neuen Bodenbelag ersetzt werden soll , muss der alte Teppichboden vorher sauber entfernt werden. Je nach Verklebung kann das ganz schnell gehen oder etwas aufwendiger sein. Wie du den Teppichboden am besten entfernst und wie dieser anschließend fachgerecht entsorgt wird, verrät dir dieser Ratgeber von toom Baumarkt. Erhalte auch weitere hilfreiche Tipps rund um Bodenbeläge . Teppich entfernen: So gehst du vor Um einen verklebten Teppichboden vollständig zu entfernen, gibt es – je nach Art der Verklebung – verschiedene Möglichkeiten. Achte darauf, den Untergrund nicht zu beschädigen, wenn du diesen vielleicht aufbereiten und wiederverwenden möchtest – das ist besonders bei alten Holzdielen wichtig. Bevor du mit dem Entfernen des Teppichbodens loslegst, solltest du dich gegen den aufwirbelnden Staub wappnen : Stelle einen Staubsauger bereit, belüfte den Raum und halte Atemschutzmaske sowie Schutzbrille bereit. Auch Handschuhe sind ratsam, damit du den Teppich besser anpacken kannst. Umwelt-Tipp: Im Sinne der Nachhaltigkeit im Haushalt solltest du einen Teppichboden nur entfernen und entsorgen, wenn er wirklich ausgedient hat. Bevor du dich dafür entscheidest, solltest du zunächst versuchen, den Teppich zu reinigen . Schritt 1: Sockelleisten entfernen Bevor der alte Teppichboden gelöst werden kann, müssen die Sockelleisten entfernt werden. Überprüfe, ob diese verschraubt oder nur geklebt sind und löse entsprechend zuerst die Schrauben. Fahre anschließend mit einem Spachtel hinter die Leiste und trenne sie vorsichtig ein Stückchen ab. Dort kannst du sie dann gut greifen und komplett abziehen. Schritt 2: Verwendeten Kleber ermitteln Um herauszufinden, wie sich der Teppich am besten entfernen lässt, ist entscheidend, welcher Kleber verwendet wurde. Hast du den Teppich selbst verlegt oder warst zumindest dabei, erinnerst du dich vermutlich sogar an die Verklebung. Tust du das nicht, versuche den Teppich in einer Ecke anzuheben . Bei der Verwendung von doppelseitigem Klebeband lässt sich der Teppichboden dort dann recht leicht ablösen – ist dies jedoch nicht der Fall, ist der Belag vollflächig verklebt und das Entfernen erfordert ein wenig mehr Aufwand. Hierbei kann w asserlöslicher oder wasserunlöslicher Klebstoff verwendet worden sein. Das findest du folgendermaßen heraus: Besprühe eine Ecke des Teppichs mit heißem Wasser und lass es etwa zwei Stunden einweichen. Löst sich der Teppich anschließend leicht ab, ist der Kleber wasserlöslich. Löst er sich nicht, handelt es sich um wasserunlöslichen Kleber oder ein Harz. Schritt 3: Teppich richtig entfernen Um den alten Teppich rauszureißen, legst du am besten eine Reißklaue oder große Zange bereit – damit kannst du die gelösten Kanten gut greifen. Auch eventuelle Teppichreste lassen sich damit besser entfernen als mit bloßen Händen. Unabhängig von der Verklebung solltest du den Teppichboden mit einem scharfen Cutter in schmale Bahnen schneiden. Damit erleichterst du das Entfernen und spätere Entsorgen. So entfernst du mit Klebeband geklebten Teppich: Ziehe die einzeln zugeschnittenen Bahnen nacheinander ab und rolle sie ein. Da das Klebeband in der Regel nur am Rand und über Kreuz geklebt ist, lässt sich der Teppichboden relativ leicht ablösen. Löst sich das Klebeband nicht mit ab, entferne dieses anschließend mit einem scharfen Spachtel vom Boden. Tipp: Wenn du das Klebeband mit einem Föhn leicht erwärmst, lässt es sich besser abschaben. So entfernst du vollflächig verklebten Teppich: Ist der Kleber wasserlöslich , befeuchte den kompletten Teppich und ziehe die einzelnen Bahnen nach einer Einwirkzeit von etwa zwei Stunden einfach ab. Achte jedoch auf den darunterliegenden Bodenbelag , da dieser eventuell empfindlich auf die Feuchtigkeit reagiert. Verwende im Zweifel lieber etwas weniger Wasser und verkürze die Einwirkzeit. Ist der Kleber nicht wasserlöslich , brauchst du etwas mehr Kraft. Packe den Rand des Teppichs und ziehe die einzelnen Bahnen mit einem schnellen und kräftigen Ruck ab. Schmalere Bahnen erleichtern die Arbeit. Alternativ entfernst du sehr fest verklebte Teppiche auch mit einem Teppichstripper oder Multifunktionswerkzeug, die du dir beim Mietgeräteservice von toom ausleihen kannst. Der Vorteil: Mit diesen Geräten wird gleich der Kleber mit entfernt. Schritt 4: Kleberreste entfernen Ist der Teppichboden rausgerissen, bleiben oft unschöne Kleberreste zurück. Diese entfernst du mit einfachen Hausmitteln, praktischen Werkzeugen oder chemischen Mitteln . Achte besonders bei der Verwendung von Chemie auf die Ansprüche des Bodenbelags. Wie du Teppichkleber am besten entfernst , haben wir dir in einem weiteren Ratgeber zusammengefasst. Boden für neuen Belag vorbereiten Wenn Kleber vom Estrich nicht vollständig entfernt werden kann, sollte der Boden ausgeglichen werden, bevor ein neuer Belag darauf verlegt wird. Informiere dich je nach Wunschbelag , wie stark der Boden vorbereitet werden muss – vom Abschleifen über das Ausgleichen bis hin zum Grundieren sind die Anforderungen sehr unterschiedlich. Möchtest du die Dielen unter dem Teppich aufbereiten, solltest du den Holzboden gründlich pflegen . So entsorgst du alte Teppiche Nicht nur das Entfernen, sondern auch die Entsorgung von altem Teppichboden ist ein Thema, über das man sich vorab informieren sollte. Grundsätzlich gelten Teppiche als Restmüll und können über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Allerdings gibt es hier zwei Dinge zu beachten : Die meisten Teppiche sind zu groß für die Restmülltonne. Es dürfen nicht mehr als 20 % Kleber- bzw. Estrichreste am Teppich haften, da er ansonsten als Bauschutt gilt. Wo kannst du also deinen alten Teppich entsorgen? Du kannst diesen entweder als Sperrmüll anmelden und abholen lassen oder du bringst ihn zum Wertstoffhof, wo er in die Verbrennungsanlage kommt. Tipp: Hilfreich bei Entsorgung und Transport ist es, den Teppich bereits beim Rausreißen in Streifen zu schneiden, diese aufzurollen und zusammenzubinden. Entdecke weitere Ratgeber zum Thema Boden Weiterlesen Ratgeber Holzboden pflegen Damit er lange gut aussieht, muss ein Holzfußboden regelmäßig gepflegt werden: Mit einer Versiegelung verleihst du der Oberfläche neuen Glanz und schützt sie vor Kratzern und Verschmutzungen. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Sockelleisten anbringen Du hast deine Wohnung oder dein Haus frisch renoviert und nun fehlen nur noch die passenden Sockelleisten bzw. Fußleisten? Kein Problem: In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie dir dies gelingt! Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Kellerböden streichen Viele Kellerböden sind manch hohen Belastungen ausgesetzt. Niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und eingelagerte Dinge wie Renovierungs- und Baumaterialien können ihnen zu schaffen machen. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Teppiche & Teppichböden Service Teppichboden verlegen lassen
Steinteppich verlegen
Steinteppichverlegen
Ratgeber
Der natürliche Look eines Steinbodens fasziniert und ist daher sehr beliebt beim Bauen und Renovieren von Häusern oder auch beim Bau einer Terrasse . Da Naturstein- und Steinfliesen jedoch nicht immer die optimale Wahl sind, gibt es den sogenannten Steinteppich, der als sehr robuster Bodenbelag gilt. Der Name ist allerdings etwas irreführend, da es sich nicht um einen Teppich im eigentlichen Sinne, sondern um einen festen Gussboden aus Steinchen handelt. Dieser Bodenbelag wird nicht wie ein Textilteppich, sondern eher wie ein Estrich verlegt . In diesem Ratgeber von toom Baumarkt erfährst du, wie man einen Steinteppich selbst machen und verlegen kann – mit praktischer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Steinteppich richtig verlegen – so geht’s Mit den nachfolgenden Anleitungsschritten ist es ganz leicht, einen Steinteppich selbst zu verlegen. Wichtig ist dabei, dass sowohl die Steine als auch das Bindemittel bei konstanter Temperatur und nicht unter 15 Grad gelagert und verarbeitet werden. Den Materialbedarf berechnest du aus der zu verlegenden Fläche und der notwendigen Aufbauhöhe der Steinmasse – diese variiert je nach Körnung, Material und Untergrund und ist entweder den Produktinformationen zu entnehmen oder du lässt dich in deinem toom Baumarkt zum Steinboden verlegen beraten. Schritt 1: Untergrund und Material vorbereiten Ein Steinteppich kann auf verschiedenen Untergründen verlegt werden, sofern diese fest und intakt sind. So kannst du den Bodenbelag zum Beispiel auch direkt auf Fliesen , Laminat , Parkett oder OSB-Platten aufbringen, ohne den alten Boden zuvor entfernen zu müssen. Mit einem Steinteppich gleichst du sogar leichte Unebenheiten aus. Für eine optimale Haftung muss der Boden vor dem Grundieren gründlich gereinigt werden, damit er sauber und trocken ist. Lege dann auch direkt das benötigte Material und Werkzeug für das Verlegen des Steinbodens bereit. Schritt 2: Grundierung auftragen Der Untergrund für einen Steinboden muss nicht nur sauber, sondern auch rau sein, damit die Steinchen mit dem Bindemittel gut darauf haften können. Ist der Untergrund also zu glatt, muss unbedingt eine Grundierung aufgetragen werden. Diese sollte passend zu Untergrund und Verlegemasse ausgewählt werden und besteht in der Regel aus Zementschlamm oder Putzgrund mit Quarzsand. Mische die Grundierung entsprechend den Herstellerangaben an und trage sie mit einer großen Bürste gleichmäßig auf der Bodenfläche auf. Lass den Grund anschließend den Herstellerangaben folgend trocknen, bevor du mit dem Legen des Steinteppichs weitermachst. Tipp: Möchtest du Muster verlegen, kannst du die gewählten Schienen oder Schablonen nach dem Aushärten der Grundierung positionieren und mit ein paar Tropfen Heißkleber am Boden befestigen. Schritt 3: Masse anrühren Im nächsten Schritt wird die Masse für den Steinteppich angerührt. Gehe hier immer Stück für Stück vor, da der Steinbelag sofort verlegt werden muss. Rühre also immer nur so viel an, wie du für etwa einen Quadratmeter Boden benötigst. Je nach Art des Bindemittels musst du dieses noch anmischen, bevor es zu den Steinen gegeben werden kann. Ist das Bindemittel bereit zur Verwendung, gibst du die erste Menge Steine in einen Eimer und verteilst darauf das Bindemittel. Verrühre das Ganze mit einem Rührwerkzeug oder einer Bohrmaschine mit Rühraufsatz für etwa zwei Minuten, um eine gleichmäßige Masse zu erhalten. Das Verhältnis von Steinen zu Bindemittel ist je nach Körnung und Art der Steine unterschiedlich – halte dich deshalb auch hier an die Herstellerangaben. Schritt 4: Steinteppich verlegen Besonders beim ersten Quadratmeter ist es ratsam, diesen mit Kreide auf dem Boden zu markieren – beispielsweise in einem Rechteck von 2 x 0,5 m. So kannst du die benötigte Menge für die folgenden Bereiche besser abschätzen. Kippe dann den Eimer auf dem Boden aus und verteile die Steinchen-Bindemittel-Masse mit einer Distanzrakel auf dem kompletten Bereich, bis an die Kanten. Die Rakel wird vorher je nach aufzutragender Stärke eingestellt und hilft dabei, den Steinteppich gleichmäßig zu verlegen. Ist die Masse überall verteilt, wird sie noch mit einer Kelle verdichtet und geglättet. Führe die Kelle dazu gleichmäßig und fast flach aufliegend über den Steinboden. Gib dabei leichten Druck auf die Kelle, damit der Teppich gut verdichtet wird: Es sollten weder Steinchen hervorstehen noch Löcher entstehen. Stelle einen Baustrahler oder eine andere Leuchte auf und kontrolliere nach jedem Quadratmeter im Gegenlicht , ob der verlegte Steinteppich eben ist. Dieser Schritt ist essenziell, da ein Nachbessern später nicht mehr möglich ist. Tipp: Damit keine Steinchen an der Kelle kleben bleiben, solltest du diese immer wieder mit einem Tuch abwischen und mit etwas Spülmittel oder Spiritus leicht benetzen. Schritt 5: Aushärten lassen und nacharbeiten Aushärten muss der frisch verlegte Steinteppich entsprechend den Herstellerangaben. Grundsätzlich ist er ab zwölf bis 24 Stunden begehbar, jedoch erst nach fünf bis sieben Tagen vollständig ausgehärtet und auch erst dann richtig belastbar . In diesen Tagen solltest du daher noch keine schweren Möbel aufstellen und den Boden nicht nass reinigen. Für normale Wohnräume ist der Steinteppich nun fertig und muss nicht nachbearbeitet werden. In Feuchträumen solltest du allerdings nach dem Verlegen noch einen Porenverschluss auftragen , damit der sonst offenporige Belag wasserdicht wird. Ebenso ist für stark strapazierte Böden und Steinteppiche im Freien eine Verfestigung empfehlenswert – diese kannst du sofort nach dem Verlegen oder auch nachträglich mit einer Farbrolle auftragen. Ein Material, vielfältige Möglichkeiten Die Masse, die als Steinteppich verlegt wird, besteht aus den ausgesuchten Steinchen und einem Bindemittel, das die Steine zusammen und auf dem Untergrund hält. Die Variationen sind sehr vielfältig und durch spezielle Schablonen und Schienen können sogar Muster im Steinboden verlegt werden. Alternativ zum Ausbringen der Steinmasse ist Steinteppich auch als Klick-Variante in fertigen Fliesen erhältlich , die es für draußen sogar mit eingebauter Drainage gibt. Steine Als Steine kommen Marmorkies, Fluss- und Quarzkiesel zum Einsatz, aber auch diverse Edelsteine kann man zum Verlegen von Steinteppich verwenden. Da diese sehr kostspielig sind, können sie auch als Highlights unter andere Kiesel gemischt und müssen nicht pur verlegt werden. Durch das Verwenden von unterschiedlichen Körnungen und Farben sind der Fantasie beim Gestalten des neuen Bodens kaum Grenzen gesetzt. Die Körnungen für Steinteppiche liegen in der Regel etwa zwischen zwei und zehn Millimetern. Bindemittel Das Bindemittel, das die Steine verbindet und fixiert, ist transparent und beeinträchtigt daher die Optik der gewählten Steine nicht. Es besteht entweder aus Epoxidharz oder Polyurethan, wobei letzteres deutlich teurer ist und aufgrund seiner Eigenschaften eher für den Außenbereich verwendet wird. In Innenräumen kommen meist Zwei-Komponenten-Kleber auf Harzbasis zum Einsatz. Wo kann man Steinteppich verlegen? Steinteppiche sind sowohl für die Indoor- als auch für Outdoor-Verwendung geeignet und sogar in Feuchträumen kannst du diesen Steinboden verlegen. Lediglich für Nassbereiche wie der Dusche ist das Material nicht geeignet. Steinteppich klingt zwar nach Bodenbelag, doch kann durchaus auch an der Wand oder an Treppenstufen verlegt werden – hier ist die Zusammensetzung der Masse jedoch eine andere. Daher sollten die Produkte speziell für die gewünschten Bereiche konzipiert sein. Möchtest du einen Steinteppich im Außenbereich selbst verlegen, muss dieser mit einem leichten Gefälle von ein bis zwei Prozent aufgebracht werden, damit Regenwasser, das durch die Steinschicht sickert, ablaufen kann. Außerdem sollte der Untergrund abgedichtet sein, bevor der Steinteppich darauf verlegt wird. Als Bindemittel eignet sich für Balkon und Terrasse besser PU, da es im Gegensatz zu Epoxidharz UV-stabil und lichtecht ist. Mit speziellen UV-Stabilisatoren kann Harz zwar nachbearbeitet werden, doch bietet das keinen dauerhaften Schutz vor Sonneneinstrahlung. Vor- und Nachteile von verlegtem Steinboden Neben den optischen Vorzügen bietet ein Steinteppich zahlreiche funktionale Vorteile gegenüber anderen Bodenbelägen – und nur wenige Nachteile. Vorteile eines Steinteppichs: vielseitige Designmöglichkeiten durch Körnung, Farbe und Verlegung in Mustern robust, pflegeleicht und langlebig durch offenporige Struktur für Allergiker geeignet und leicht zu reinigen auch für Fußbodenheizung geeignet rutschfest, angenehmes Barfußgefühl, wärmer als Fliesen und geräuschdämmend verlegbar auf vielen Untergründen und alten Bodenbelägen wie auch an Wänden mit entsprechendem Bindemittel auch für draußen geeignet durch offene Oberfläche entstehen keine Pfützen, somit auch frostfest Nachteile eines Steinteppichs: je nach Steinart kostspielig Steinteppich ist dauerhaft und kann nur schwer entfernt werden Haltbarkeit, Pflege und Entfernung eines Steinteppichs Steinteppich als Bodenbelag ist sehr langlebig und kann fast nur durch starke mechanische Einflüsse zerstört werden. Das macht ihn für viele Jahre haltbar , gestaltet aber auch das Entfernen schwer. Überleg dir also vor dem Verlegen von Steinteppich gut, ob du den Bodenbelag dauerhaft behalten möchtest, da du ihn nur unter großem Aufwand mit Hammer und Meißel oder einem Rollstripper wieder entfernen kannst. Das Entfernen mit Lösungsmitteln ist nicht zu empfehlen, da es ungesund ist und dem Boden wenig anhaben kann. Damit dein Steinteppich lange schön bleibt, solltest du diesen regelmäßig reinigen. Dazu genügt regelmäßiges Absaugen , damit Staub, Haare und Schmutz aus den Poren gelangen. Flecken kannst du mit einer Bürste und Allzweckreiniger entfernen, hartnäckigere Verschmutzungen auch mit Spiritus oder hochprozentigem Alkohol. Für eine komplette Bodenreinigung verwendest du einfach Wasser mit einem geeigneten, sanften Reinigungsmittel und dazu einen Bodenwischer oder Nasssauger. Auch das Putzen mit einem Dampfreiniger ist möglich. Von einem Hochdruckreiniger solltest du jedoch absehen, da dieser die Oberfläche gegebenenfalls beschädigen könnte und herausgebrochene Steinchen wieder aufgefüllt werden müssten. Mehr Ratgeber zum Thema Bodenbeläge Weiterlesen Ratgeber Dielenboden aufarbeiten Damit dein Dielenboden seinen rustikalen und gemütlichen Charme behält, solltest du ihn regelmäßig pflegen und bei Bedarf sanieren. Wie du einen alten Dielenboden selbst aufarbeiten kannst, erfährst du hier. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Boden ausgleichen Unter Umständen muss im Zuge deiner Renovierung zunächst unebener Boden ausgeglichen werden. Das ist aber gar nicht schwer und mit unserem Ratgeber kannst du diese Arbeit einfach selbst erledigen. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Gartenwege anlegen Ein hübsch angelegter Weg im Garten schafft Orientierung und Freude. Mit dieser Anleitung kannst auch du schon bald neue Wege betreten. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Spachtel Sortiment Gartenbaustoffe