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Suche nach "obstschneider" (10 Ergebnisse)

Rohrabschneider Ø 3 - 25 mm
toom

Rohrabschneider Ø 3 - 25 mm

16,49 €
  • Im Markt verfügbar
  • Online bestellbar
Obstbaum schneiden
Obstbaumschneiden
Ratgeber
Einen eigenen Obstbaum oder gar einen ganzen Obstgarten zu haben, ist für viele (Hobby-)Gärtner ein Traum. Immer frisches Obst aus dem eigenen Anbau – zum Snacken, Backen oder Kochen. Damit du lange etwas von deinen Fruchtlieferanten hast, musst du die Obstbäume regelmäßig zurückschneiden. Wann und wie man Obstbäume richtig schneidet und warum das überhaupt so wichtig ist, erfährst du in diesem Ratgeber von toom Baumarkt. Warum sollte man Obstbäume schneiden? Für den Erhalt deines Obstgartens gehört es dazu, die einzelnen Bäume und Sträucher zurückzuschneiden. Das sorgt dafür, dass sie auch weiterhin gesund wachsen und für reichlich Ertrag sorgen. Junge Obstbäume muss man zurückschneiden, damit sie gut gedeihen und ihre Form halten können, ältere Obstbäume benötigen Rückschnitte, damit sie jung und gesund bleiben. So müssen kranke, blühfaule, abgestorbene und wilde Triebe in regelmäßigen Abständen entfernt werden, um neuen Trieben Platz zu machen, die wiederum für eine gute Ernte sorgen. Wann sollte man Obstbäume schneiden? Der richtige Zeitpunkt, um Obstbäume zu schneiden, hängt von der jeweiligen Art des Obstes ab. Nahezu alle Obstbäume sollten jährlich geschnitten werden – für den besten Zeitpunkt im Gartenkalender unterteilt man die Bäume in Kern- und Steinobst. Wichtig: Gehölzschnitte sind laut Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) vom 1. März bis zum 30. September verboten und es drohen hohe Bußgelder bis in den fünfstelligen Bereich. Grund hierfür ist, dass in dieser Zeit Vögel brüten. Die Schonzeit muss daher unbedingt beachtet werden. Allerdings geht es hier um radikale Rückschnitte oder Rückschnitte bis in die verholzten Triebe – oberflächliche Form- und Pflegeschnitte dürfen ganzjährig durchgeführt werden, doch sollten die Gehölze vor dem Schneiden auf tierische Bewohner überprüft werden. Obstbaumschnitt bei Kernobst Kernobst wie Apfelbäume , Birnbäume und Quittenbäume schneidet man am besten im späten Winter bzw. zeitigen Frühjahr zurück – je nach Schnittstärke im Februar oder März (unter Beachtung der Schonzeit). Diese stark wachsenden Obstbäume solltest du nicht zu früh schneiden, damit sie im Frühjahr nicht übermäßig stark wachsen. Der Obstbaumschnitt ist auch bei Frost möglich – bis minus 5 Grad sogar ohne Bruchgefahr der Triebe. Obstbaumschnitt bei Steinobst Da Steinobst anfälliger für Krankheiten ist, die sich im Winter leichter ausbreiten können, werden Obstbäume wie Kirschbäume, Pflaumenbäume und Mirabellenbäume im Sommer direkt nach der Ernte zurückgeschnitten. Beachte jedoch die Schonzeit und verzichte auf einen radikalen Schnitt. Eine Ausnahme bildet der Pfirsichbaum: Da dieser „wahre“ und „falsche“ Fruchttriebe ausbildet, die man erst beim Austrieb unterscheiden kann, musst du mit dem Rückschnitt bis zum Frühjahr warten, um nicht die falschen Triebe zu entfernen. Werkzeug für das Schneiden von Obstbäumen Für einen reibungslosen Rückschnitt deiner Obstbäume benötigst du mindestens eine Säge und eine Garten- oder Astschere. Infrage kommen sowohl Klapp- als auch Bügelsägen. Für dünnere Äste eignen sich Amboss- und Bypass-Scheren. Für das Nachbessern von Schnittkanten solltest du außerdem ein scharfes Taschenmesser zur Hand haben sowie eine Leiter, damit du alle Äste gut erreichst. Damit du beim Obstbaumschnitt keine Bakterien in die Schnittwunden bringst, sollten deine Werkzeuge außerdem vor dem Rückschnitt mit Alkohol desinfiziert werden. Klappsäge Sie ist kompakt und eignet sich besonders für schwer zugängliche Äste. Bügelsäge Mit ihr kannst du sehr präzise und nah am Astring sägen. Amboss-Schere Diese eignet sich besonders für harte und trockene Triebe, da die Klinge nicht eingeklemmt wird. Sie drückt auf ein Gegenstück aus Kunststoff. Bypass-Schere Durch die zwei Klingen gelingt eine sehr genaue Schnittführung. Sie eignet sich vor allem für lebendes Holz. Taschenmesser Ausgerissene Schnittflächen solltest du mit einem Taschenmesser begradigen, um eine schnelle Wundheilung zu fördern. Baumwachs Wundränder kannst du mit Baumwachs einstreichen, damit diese nicht austrocknen. Die Schnittflächen sollten jedoch frei bleiben und von selbst heilen, da Wundverschlüsse häufig Gegenteiliges bewirken und einen Pilzbefall begünstigen. Tipp: Baumsägen und Astscheren gibt es auch mit Verlängerungen, sodass du nicht zwingend auf eine Leiter angewiesen bist. Die perfekte Obstbaumkrone Damit das Baumobst gut reifen kann, ist eine optimal geformte Baumkrone wichtig. Eine alte Gärtnerregel besagt, dass man durch einen geschnittenen Apfelbaum einen Hut werfen können muss. Ganz so genau muss man es zwar nicht nehmen, doch es ist durchaus wichtig, dass die Krone von Obstbäumen luftig ist. Das hat zwei entscheidende Vorteile: Die Baumkrone kann nach dem Regen schneller trocknen, was den Baum weniger anfällig für Pilzkrankheiten und Schädlinge macht. Eine lichte Baumkrone versorgt außerdem tiefer liegende Früchte mit viel Licht, was für größeres und reiferes Obst sorgen kann. Der ideale Aufbau einer Obstbaumkrone wird auch als Pyramidenkrone bezeichnet. Der Baum besitzt einen durchgehenden Mitteltrieb, an dem drei bis vier seitliche Hauptäste – sogenannte Leitäste – sitzen. Diese sollten alle auf derselben Höhe enden und der Mitteltrieb sollte diese Oberkante um etwa 10 bis 20 Zentimeter überragen. Diese Form nennt man „Saftwaage“. Obstbäume richtig schneiden Nachfolgend findest du eine Anleitung für den Obstbaumschnitt. Grundsätzlich gilt es einige Tipps beim Rückschnitt von Bäumen zu beachten, damit dieser erfolgreich ist. Schneide von Groß nach Klein: erst starke Äste, dann mittelstarke Zweige und zuletzt dünne Triebe. Entferne Triebe mit flachen Knospen, die nur Holz bilden – erhalte stattdessen wertvolle Fruchttriebe mit dickeren Knospen. Kranke, abgestorbene und beschädigte Triebe sollten immer entfernt werden. Kappe Triebe, an denen die Knospen nach außen wachsen, knapp über der Knospe. Markiere zu erhaltende Äste mit einem Band, um diese nicht versehentlich abzuschneiden. Große, schwere Äste solltest du in mehreren Etappen zurückschneiden, damit diese nicht ausreißen. Äste sollten direkt hinter dem Astring abgesägt werden. Steile Triebe tragen nicht – entferne diese, binde sie herunter oder beschwere sie, damit sich Blüten- statt Triebknospen bilden können. Tipp: Vermeide den sogenannten Hausmeisterschnitt, bei dem Bäume und Sträucher radikal, aber nur oberflächlich in Form geschnitten werden, ohne sie mit System einzukürzen. Die verschiedenen Schnittarten Pflanzschnitt Dieser erfolgt direkt nach dem Pflanzen des Obstbaums und sorgt dafür, dass die Energie in das Wachstum gesteckt wird. Bereits beim Pflanzschnitt solltest du auf die Saftwaage achten. Erziehungsschnitt Der Erziehungsschnitt erfolgt ab dem zweiten Pflanzjahr für mehrere Jahre. Hier solltest du ebenfalls auf die Saftwaage achten und die Krone auslichten. Entferne überflüssige Triebe, die parallel zu den Leittrieben wachsen, sich überkreuzen oder nach innen wachsen. Erhaltungsschnitt Ab etwa zehn Jahren sollte ein jährlicher Erhaltungsschnitt erfolgen. Er sorgt für eine höhere Fruchtbarkeit. Entferne zuerst Konkurrenztriebe, die Mittel- und Leittriebe überragen. Schneide anschließend senkrecht wachsende Wasserschosse mit einem Schnitt am Astring. Alle weiteren Triebe, die die Ernte behindern, werden ebenfalls abgeschnitten: nach innen gewachsene, dichte, tief hängende, gekreuzte und abgestorbene Triebe. Verjüngungsschnitt Wenn die Ernte immer kleiner wird, muss man alte Obstbäume schneiden und verjüngen. Schneide hierzu alle Leittriebe radikal zurück, lichte die Baumkrone aus und gehe ansonsten wie beim Erhaltungsschnitt vor. Schon im Folgejahr sollte der Ertrag wieder höher ausfallen. Tipp: Wenn die senkrechten Wasserschosse im Juni noch ganz frisch sind, kannst du diese mit einem kräftigen Ruck einfach ausreißen. Das sorgt für eine kleinere Wunde und langsameres Nachwachsen als das Abschneiden im Winter. Sonderfall: Säulenobst schneiden Beim Säulenobst wird das Fruchtholz direkt am Stamm gebildet, sodass die Schnittmaßnahmen etwas anders ausfallen als bei normalen Obstbäumen mit Krone. Schneide im Frühsommer alle längeren Seitentriebe auf etwa 10 bis 15 Zentimeter über einer Knospe zurück – bei Säulenäpfeln sogar bis zum Astring am Stamm. Der Mitteltrieb darf erst nach ein paar Jahren eingekürzt werden, damit das Säulenobst eine gewisse Höhe erreichen kann. Schnittgut verwerten Nach dem erfolgreichen Obstbaumschnitt hast du nun allerhand Schnittgut. Dieses kannst du praktischerweise weiterverwerten . Mit einem Häcksler machst du aus dem Schnittabfall Mulch, mit dem du Beete schützen kannst. Starke Äste kannst du als Pflanzstab oder Rankhilfe weiterverwenden oder auch eine Beetbegrenzung oder einen kleinen Zaun bauen. Manches Holz kann auch für den Kamin getrocknet werden oder als Insekten- und Kleintierparadies in einer Ecke im Garten dienen. Hast du keine Verwertung für das Schnittgut, entsorge es auf jeden Fall über den Kompost. Mehr Ratgeber zum Thema Gehölzschnitt Ratgeber Sommerflieder schneiden Damit du dich jedes Jahr an einem üppigen Strauch erfreuen kannst, solltest du den Sommerflieder regelmäßig zurückschneiden. Wir zeigen dir, wie das am besten geht. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Beeren schneiden Beeren zu schneiden unterscheidet sich kaum vom normalen Baumschnitt. Auch der Zweck ist derselbe: Der Rückschnitt ist notwendig, damit die Pflanzen gesund und der Ertrag weiterhin hoch bleiben. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Rosen schneiden Um Rosen gesund zu halten ist auch auf den Schnitt der Triebe zu achten. Hierdurch lassen sich die Wuchsrichtung, sowie die grobe Anzahl der Rosen steuern. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Obstpflücker Sortiment Laubsauger und Laubbläser
Apfelbaum schneiden
Apfelbaumschneiden
Ratgeber
Damit dein Apfelbaum viele leckere Früchte trägt, musst du ihn regelmäßig schneiden. Das klingt komplizierter als es ist, aber ein paar Grundlagen solltest du kennen: den richtigen Zeitpunkt, die beste Schnittform und die passende Schnitttechnik. In unserer Anleitung verraten wir dir, wann und wie du deinen Apfelbaum optimal schneiden kannst. Erhalte auch weitere hilfreiche Tipps rund um Gehölzschnitt. Wie kann ich meinen Apfelbaum schneiden? Möchtest du deinen Apfelbaum richtig schneiden, solltest du von unten nach oben arbeiten. So stellst du sicher, dass die Krone ihre Form bewahrt. Du fängst mit der unteren Kronenpartie an und arbeitest dich von außen nach innen vor. Dabei entfernst du alle Triebe, die entweder zu dicht stehen, sich überkreuzen oder aneinander reiben. Anschließend machst du im Inneren der Krone weiter. Hier entfernst du zusätzlich alle Triebe, die nach innen wachsen und später für Verschattungen sorgen könnten. Du gehst nun in den oberen Kronenbereich über. Hier entfernst du zudem alle überzähligen Triebe, die steil nach oben ragen. Tipp: Zweige solltest du mit einer Schere und Äste immer mit einer Säge schneiden; Wassertriebe (einjährige, steil senkrecht nach oben ragende Triebe) kannst du auch mit einem beherzten Ruck abreißen. Das schneidest du weg Wenn du den Apfelbaum zurückschneidest, solltest du folgende Triebe entfernen: Senkrecht sprießende Wassertriebe (immer!) Tote und kranke Zweige Beschädigte und trockene Zweige Blütenlose Zweige Sich kreuzende Zweige Zu dicht stehende Zweige Tipp: Eine alte und bewährte Gärtnerregel lautet: „Durch einen geschnittenen Apfelbaum muss man einen Hut werfen können.“ Warum soll ich meinen Apfelbaum schneiden? Nur wenn die Krone des Apfelbaums lichtdurchlässig genug ist, erreichen die Sonnenstrahlen das gesamte Laub. Auch die tiefer bzw. innen hängenden Früchte können dann besser reifen. Je luftiger der Apfelbaum ist, desto besser trocknet er nach einem Regenschauer wieder. Damit sinkt das Risiko, dass der Baum von Pilzkrankheiten oder Schädlingen befallen wird. Wenn du den Apfelbaum regelmäßig zurückschneidest, begrenzt du die Baumkrone, sodass du später bei der Ernte auch hoch hängende Äpfel möglichst sicher erreichst. Tipp Die kleinen und kugeligen Zieräpfel sind zwar essbar, schmecken aber sehr herb und werden deshalb eher zu dekorativen Zwecken gepflanzt. Als Pollenspender erhöhen sie aber auch den Ertrag von Obstbäumen. Die typische Pflanzform ist die Hecke. Wenn du einen Zierapfelbaum schneiden möchtest, gelten dafür im Prinzip dieselben Regeln wie beim Obstbaum. Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht notwendig, aber ein Auslichten der Krone macht den Zierapfel widerstandsfähiger. Apfelbaum altersgerecht schneiden Mindestens einmal im Jahr solltest du deinen Apfelbaum schneiden. Wann und wie oft du zu Schere und Säge greifen musst, hängt auch vom Alter des Baums ab. Junge Bäume werden meist zu wenig, alte Apfelbäume zu häufig zurückgeschnitten. Denn je nach Alter des Baums unterscheidet sich der Zweck des Schnitts: In jungen Jahren soll der Baum schnell eine stabile Krone aufbauen, im fortgeschrittenen Alter hingegen seine Lebenskraft bewahren. Daher unterscheidet man vier Schnitttypen, die dem Alter des Apfelbaums entsprechend zum Einsatz kommen. Pflanzschnitt Der Pflanzschnitt ist notwendig, weil der neu gesetzte Baum einen Teil seiner Wurzelmasse verloren hat. Er kann besser anwachsen, wenn die Wurzel nicht so viele Zweige versorgen muss. Du kannst den Pflanzschnitt auch dafür nutzen, die spätere Form festzulegen (Rund- oder Spindelkrone). Beim Pflanzschnitt entfernst du schwache Triebe sowie Konkurrenztriebe zu den späteren Haupt- und Leitästen. Erziehungsschnitt In den ersten Jahren bringst du durch gezieltes Schneiden deinen Apfelbaum in die endgültige Form. Bei Spindeln sind Erziehungsschnitte innerhalb der ersten drei Jahre notwendig, bei Rundkronen werden sie in den ersten sieben Jahren durchgeführt. Mit kräftigem Zurückschneiden von störenden Zweigen und dem Einkürzen von Trieben regst du das Wachstum des Apfelbaums an. Um eine Rundkrone bzw. die Pyramidenform zu erhalten, schneidest du in den ersten Jahren die oberen Zweige stärker zurück als die unteren. Bei der Spindel werden alle Äste und Zweige abgeschnitten, die von den Mittel- und Seitentrieben steil abstehen. Die verbliebenen Triebe kürzt man nicht ein. Erhaltungsschnitt Mit dem Erhaltungsschnitt sorgst du dafür, dass der Apfelbaum seine Form bewahrt. Zudem ist er notwendig, damit der Baum seine Vitalität bewahrt und immer wieder neue Fruchttriebe ausbildet. Am reichsten fällt die Ernte an zwei- bis dreijährigen Trieben aus; älteres Holz benötigst du nur für den Kronenaufbau. Der Baum darf aber nicht mehr zu kräftig geschnitten werden, da dem Baum im Sommer die Blätter zur Versorgung der Wurzeln fehlen würden. Es geht vor allem darum, Triebe zu verschlanken und die Krone auszulichten. Verjüngungsschnitt Wenn du deinen Apfelbaum nicht regelmäßig zurückschneidest, wächst irgendwann die Krone zu und der Baum wird von Schädlingen befallen, zum Beispiel von Misteln. Der Ernteertrag lässt nach, eventuell bildet der Baum nur noch kleine, wenig aromatische Äpfel aus. Der Verjüngungsschnitt muss sorgfältig ausgeführt werden, um die Stabilität der Krone nicht zu beeinträchtigen. Wann soll ich meinen Apfelbaum schneiden? Wann und wie stark du deinen Apfelbaum schneidest, hängt immer von der Jahreszeit ab. Der Winter ist ideal für starke Eingriffe, weil der Baum dann ruht. Im Sommer ist nur ein mäßiger Schnitt notwendig, damit die Früchte besser reifen. Im Herbst schneidest du den Apfelbaum dagegen nur vorsichtig zurück, ansonsten treibt der Baum im Folgejahr stark aus. Winterschnitt Der beste Zeitpunkt zum Schneiden deines Apfelbaums liegt zwischen Februar und März. Der Baum verträgt den sogenannten Winterschnitt in der Regel am besten, weil er dann kurz vor einem neuen Austrieb steht. Dann steigt frischer Baumsaft auf, der die Wundheilung im Holz unterstützt und verhindert, dass Krankheitserreger eindringen. Den Schnitt nimmst du am besten an trockenen und frostfreien Tagen vor, bei leichtem Frost von bis zu minus 5 Grad Celsius ist er aber auch noch möglich. Nur bei tieferen Temperaturen solltest du darauf verzichten, den Apfelbaum zu schneiden. Durch harten Frost wird nämlich das Holz so spröde, dass Triebe einreißen oder brechen können. Tipp: Apfelbaumsorten mit starkem Wuchs sollten erst relativ spät im Frühjahr – direkt nach der Blüte – zurückgeschnitten werden. Ansonsten regt der Schnitt einen neuen Austrieb an, jede Menge sogenannte Wassertriebe wären die Folge. Schneide am besten auch nur solche Zweige ab, die wenige Blüten angesetzt haben. Je mehr Blüten der Zweig trägt, desto mehr Früchte bildet er nämlich auch aus. Sommerschnitt Doch auch im August ist es möglich, den Apfelbaum zu schneiden. Der Sommerschnitt dient dazu, den Reifeprozess der Äpfel zu beschleunigen. Hast du überzählige Zweige, Triebe und zu kleine Früchte entfernt, kann der Baum seine ganze Kraft in das Ausreifen der übrigen Äpfel stecken. Vor Ende Juli solltest du nach Möglichkeit nicht schneiden, da der Baum das Triebwachstum bis dahin meist noch nicht abgeschlossen hat. Schneidest du nämlich zu früh, bilden sich neue Triebe aus. Am besten führst du den Sommerschnitt an einem Tag mit leicht bewölktem Himmel durch. So verhinderst du, dass die Sonne plötzlich auf Früchte brennt, die bislang geschützt im Schatten lagen. Tatsächlich können auch Äpfel einen „Sonnenbrand“ bekommen. Solche Äpfel faulen später schnell. Tipp: Im Herbst solltest du deinen Apfelbaum nur vorsichtig schneiden. Denn je stärker der Schnitt ist, desto stärker treibt der Baum im Folgejahr aus. Nach innen ragende Triebe kannst du entfernen, um Platz zu schaffen. Auf jeden Fall solltest du aber die sogenannten Fruchtmumien entfernen. Dabei handelt es sich um schwarze, eingetrocknete Früchte, die noch am Baum hängen und von Schimmelpilz befallen sind. Werden sie nicht entfernt, droht im nächsten Jahr mehr fauliges Obst. Grundlegende Regeln fürs Schneiden von Apfelbäumen Triebe und Zweige, die ganz entfernt werden sollen, schneidest du auf den sogenannten Astring zurück. Das ist eine kleine Wulst am Ast, aus dem der Zweig wächst. Einjährige Triebe, die später Früchte tragen sollen, solltest du um die Hälfte einkürzen. Dabei entfernst du einfach das überzählige Ende direkt vor einer Triebknospe, die nach außen weist. So wächst der neue Zweig gleich in die richtige Richtung. Durch das Einkürzen behält der Apfelbaum seine Form und du regst ihn dazu an, Verzweigungen auszubilden. Da du damit auch das Wachstum förderst, sollte das Einkürzen auf die Erziehungsphase beschränkt bleiben. Früher wurde oft empfohlen, die Schnittstelle mit einem speziellen Wundschutzmittel zu bestreichen. Dieses sollte verhindern, dass Pilze ins offene Holz eindringen. Heutzutage rät man davon eher ab. Der Baum bildet mit dem Kallus ein natürliches Wundgewebe. Damit sich die Wunde schnell schließt, sollte die Schnittstelle aber immer so klein und sauber wie möglich sein. Benutze daher sauberes Werkzeug und setz den Schnitt immer senkrecht zum Ast an – je gerader der Schnitt, desto kleiner die Schnittfläche. Das richtige Werkzeug, um deinen Apfelbaum zu schneiden Um deinen Apfelbaum zurückzuschneiden, benötigst du scharfes Werkzeug , das das Holz sauber und gerade durchtrennt. Gerade bei der Wahl der Gartenschere kommt es auf das richtige Modell an. Gartenscheren nach dem Ambossprinzip sind vor allem für dünne Zweige geeignet. Dickere Äste werden damit häufig gequetscht, die Wunden verheilen schlecht. Für sie sind spezielle Baumscheren mit zwei gegenläufigen Klingen besser geeignet. Mit ihnen kannst du Äste mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern (cm) leicht durchtrennen. Es gibt sie als Zweihandschere oder mit ausziehbarer Teleskopstange und Zugschnur. Mit der zweiten Variante erreichst du vom Boden aus ganz bequem auch weiter oben wachsende Äste und Zweige. Für Äste mit mehr als vier Zentimetern Durchmesser benötigst du eine Säge. Universell einsetzbar ist die klassische Baumsäge mit Bügel; ebenso geeignet sind Klappsägen. Das Sägeblatt sollte aber nicht zu grobzahnig sein, ansonsten bleiben Ausfransungen zurück. Sind die Schnittwunden trotzdem nicht glatt, kannst du die Stelle mit einem scharfen Messer oder einer Baumschul-Hippe ausbessern. Am sichersten ist es natürlich, den Apfelbaum vom Boden aus zu schneiden. Musst du eine Leiter einsetzen, um höhere Äste zu erreichen, sollte sie auf jeden Fall einen sicheren Stand haben. Am besten eignen sich Klapp- oder Mehrzweckleitern, die frei stehen können. Sie lassen sich mit einer Metallspitze im Boden verankern. Leitern aus Aluminium wiegen nur wenig und lassen sich leicht umsetzen. So kannst du jederzeit aus sicherer Position den Apfelbaum schneiden. Entdecke weitere Ratgeber zum Thema Gehölzschnitt Ratgeber Beeren schneiden Beeren zu schneiden unterscheidet sich kaum vom normalen Baumschnitt. Auch der Zweck ist derselbe: Der Rückschnitt ist notwendig, damit die Pflanzen gesund und der Ertrag weiterhin hoch bleiben. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Obstbaum schneiden Einen eigenen Obstbaum oder gar einen ganzen Obstgarten zu haben, ist für viele (Hobby-)Gärtner ein Traum. Damit du lange etwas von deinen Fruchtlieferanten hast, musst du die Obstbäume regelmäßig zurückschneiden. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Hecke schneiden Eine hübsch blühende Gartenhecke ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern dient auch als natürlicher Sichtschutz und dekorative Grundstücksbegrenzung. Damit sie gesund wachsen kann, braucht sie einen Rückschnitt. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Dünger Sortiment Heckenschere
Olivenbaum schneiden
Olivenbaumschneiden
Ratgeber
Er gilt als ideale Bepflanzung für mediterrane Gärten und Balkone: der Olivenbaum. Ob als großer Baum oder kleines Stämmchen im Topf – eine Augenweide ist das immergrüne Gehölz mit seinen silbrig-grünen Blättern und leckeren Früchten allemal. Damit er dir lange erhalten bleibt, benötigt der sonst anspruchslose Obstbaum regelmäßig einen Rückschnitt. Wann und wie du den Gehölzschnitt durchführen solltest, erfährst du in diesem Ratgeber von toom Baumarkt. Olivenbäume als Nutz- oder Zierpflanze richtig schneiden Damit dein Olivenbaum einen möglichst hohen Ertrag bringt, sind regelmäßige Fruchtholzschnitte erforderlich. Das ist in den ersten Jahren der Erziehungsschnitt, um die gewünschte Kronenform zu bekommen sowie in den Folgejahren ein Erhaltungsschnitt, um den Baum gesund zu halten und eine gute Fruchtbildung zu erzielen. Obwohl sie sehr schnittverträglich sind, solltest du Olivenbäume nicht zu stark beschneiden, da sie hierzulande sehr langsam wachsen. Ist dein Olivenbaum jedoch schon sehr alt und bringt keinen hohen Ertrag mehr, empfiehlt sich ein radikaler Verjüngungsschnitt – diesen kennt man von den Olivenhainen am Mittelmeer. Formschnitt bei Olivenbäumchen – als Zierpflanze Bei kleinen Olivenbäumen und Stämmchen im Topf genügt ein jährlicher Formschnitt. Dieser dient dazu, eine schön geformte Krone zu bekommen und ist eine optische Anpassung. Er hat im Gegensatz zum Fruchtholzschnitt keine positive Auswirkung auf den Ertrag, sondern dient nur dazu, den Baum gesund und schön zu halten. Schneidest du dein Olivenbäumchen mit dieser Schnitttechnik, werden zuerst beschädigte und abgestorbene Triebe entfernt und die langen Jahrestriebe etwa um die Hälfte eingekürzt – das sorgt für eine üppigere Krone. Setze hierzu deine Gartenschere direkt über einem Blattpaar an und kappe den Trieb. Herabhängende und störende Triebe werden ebenso wie nach innen wachsende Triebe stärker eingekürzt, um eine dichte, rundliche Kronenform zu erhalten – das Hauptziel, wenn du dein Olivenstämmchen schneidest. Ist dein großer Olivenbaum als Formgehölz gepflanzt, gehst du ebenso wie beim Formschnitt der kleinen Bäumchen vor. Damit es schneller geht, kannst du die langen Triebe mit einer Heckenschere zurückschneiden – einmal im Frühjahr und bei Bedarf nochmal um den Johannistag am 24. Juni. Tipp: Sind bereits vor der Winterruhe herabhängende Triebe vorhanden, kannst du diese auch schon im Herbst einkürzen. Warum man Olivenbäume zurückschneiden sollte Olivenbäume zu schneiden hat gleich zwei Gründe: zum einen hält der Rückschnitt vor allem kleine Olivenbäume in Form, zum anderen erhöht er den Ertrag bei großen Bäumen . Wie du deinen Olivenbaum richtig schneidest, hängt also von deinem Ziel ab: Optik oder Ernte. Olivenstämmchen als Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse dienen meist mehr dem mediterranen Flair als einem großen Ertrag. Daher werden diese lediglich in Form geschnitten. Große Olivenbäume werden hingegen in der Regel für die Olivenernte im Obstgarten gepflanzt und benötigen daher einen sogenannten Fruchtholzschnitt. Alle Olivenbäume sind grundsätzlich sehr schnittverträglich , da sie am alten Holz neu austreiben und man sie deshalb auch gern mal radikal zurückschneiden kann. Info: Aufgrund der guten Schnittverträglichkeit ist der Olivenbaum auch sehr gut als Bonsai geeignet. Wann solltest du einen Olivenbaum schneiden? Der beste Zeitpunkt, um deinen Olivenbaum zu schneiden, ist das Frühjahr. Direkt nach der Winterruhe und vor dem Start der neuen Wachstumsphase, damit sich anschließend Knospen ausbilden und Früchte wachsen können. Außerdem umgehst du bei stärkerem Rückschnitt im Februar noch die Schonzeit für brütende Vögel. Für Schnitt und Pflege deines Olivenbaums auf der mediterranen Terrasse darf es aber auch etwas später sein – nämlich nach der Überwinterung, wenn das Bäumchen wieder nach draußen darf. Wichtig : Laut Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) darfst du zwischen dem 1. März und dem 30. September keine Gehölzschnitte durchführen – bei Nichtbeachtung drohen hohe Bußgelder. Der Grund: In dieser Zeit könntest du mit einem radikalen Rückschnitt brütende Vögel stören, die sich in Bäumen, Sträuchern und Hecken niederlassen. Oberflächliche Form- und Pflegeschnitte sind jedoch während des ganzen Jahres erlaubt. Mehr Ratgeber zum Thema Gartenpflege Ratgeber Bewässerung Die richtige Bewässerung ist für die Garten- und Balkonpflanzen überlebenswichtig. In unseren Ratgebern lernst du, welche Möglichkeiten es gibt und wie du einen Gartenschlauch flickst. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Obstgarten Der eigene Obstgarten kann nicht nur den Garten oder Balkon verschöner, er kann zusätzlich dazu die Küche bereichern. Erfahre hier mehr Infos! Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Richtig kompostieren Komposterde und Humus sind für den Garten eine echte Wohltat - als natürlicher, umweltfreundlicher Dünger versorgen sie Beet- und Kübelpflanzen mit Nährstoffen und verbessern Bodenstruktur und -qualität. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Bewässerung Sortiment Gartenmöbel
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