Ahorn (Acer)

Was wäre der Indian Summer in Kanada ohne seine Zuckerahornwälder, was die Innenstädte ohne ihre Alleen aus Berg- und Spitzahorn und was wäre der japanische Garten ohne die filigranen Fächer- und Schlitzahorne? Aber der Ahorn ist nicht nur beeindruckend schön, nach dem überlieferten Volksaberglauben bietet er auch einen wirksamen Schutz gegen Hexen. Beeindruckend ist auch der Flug der Ahornsamen von dem Bäumen. Unzählige kleine Propeller landen so auf dem Boden. Ein Schauspiel, das besonders bei Kindern beliebt ist.


Standort: Sonne bis Halbschatten

Gießen: Mäßig gießen

Blütezeit: Frühjahr bis Sommerende


Sortiment

Es gibt schätzungsweise 150 verschiedene Ahorn-Arten, die hauptsächlich in gemäßigten und tropischen Gebieten verbreitet sind. Vom kleinwüchsigen und dekorativen Schmetterlingsahorn über den Feldahorn, der für Heckenpflanzungen genutzt werden kann bis hin zu farbenprächtigen Arten, wie dem gelblaubigen Eschenahorn oder dem Kugelahorn – hier bleiben keine Hobbygärtner-Wünsche offen. Alle Arten zeichnen sich besonders durch ihre Robustheit aus.

Standort und Gießen

Die ausdrucksstarken Pflanzen mit ihren sehr feinen und dicht sitzenden Blättern benötigen einen frischen, humosen, leicht sauren Boden. Allen Sorten gleich ist der grandiose Farbwechsel der Blätter im Laufe des Jahres. Vom frischen Austrieb im Frühjahr hin zu leuchtenden intensiven Farben im Herbst. Achte stets auf regelmäßige Wassergaben, um das schöne Blätterkleid zu erhalten.

Pflege und Düngen

Grundsätzlich sollten Schnittmaßnahmen nur bei unbedingtem Bedarf getätigt werden – am besten direkt nach dem Frost. Bringe nach dem Schnitt einen Wundverschluss an, sonst könnte der Ahorn verbluten. Beim Düngen gilt: je feiner die Sorte, desto mehr Sorgfalt bei der Auswahl des Düngers. Solitäre- und Heckenahorne vertragen Volldünger, bei Acer-palmatum-Sorten muss man auf die Ausgewogenheit, den Salzgehalt und Dosis achten.

Profitipps

Sei besonders vorsichtig bei der Bodenbearbeitung unter Ihren Ahornen. Das flache Wurzelwerk der Pflanzen ist besonders empfindlich und kann durch Bearbeitung mit der Hacke beschädigt werden. Eine Bodenabdeckung, zum Beispiel mit Rindenmulch, schützt die Wurzeln zusätzlich vor dem Austrocknen und reichert den Boden an.