Die Begonie gehört zu den Schattengewächsen und erfreut sich aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Die Pflanze kann an fast jedem Standort gedeihen, ist wenig anfällig für Krankheiten und reich an Formen und Farben. Knollenbegonien eignen sich optimal für Balkonkästen und Blumenkübel, aber auch im Beet sind sie ein echter Hingucker. Erfahre hier, wie du deinen Garten oder Balkon mit den farbenfrohen Blumen verschönern kannst.

Finde das passende Gartenwerkzeug im toom Onlineshop.Zum Shop

Wissenswertes über Knollenbegonien

rosa Begonien

Begonien gibt es in vielen verschiedenen Sorten. Die mehrjährige Knollenbegonie ist besonders beliebt. Seit über 200 Jahren werden die Pflanzen bereits gezüchtet. Da wundert es nicht, dass heute über 900 Begonien-Sorten bekannt sind!

Die Farb- und Formenvielfalt ist beeindruckend und bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Selbst auf einem Nordbalkon gedeihen die Blüten hervorragend. Begonien bevorzugen einen Standort im Halbschatten oder auch Schatten. Sie benötigen nicht viel Licht. Direkte Sonneneinstrahlung am Mittag vertragen die meisten Sorten weniger gut. Am besten steht diese Pflanze, wenn sie Morgen- sowie Abendsonne bekommt. Du kannst sie auch unter Bäumen oder größeren Sträuchern platzieren.


Begonien pflanzen: So geht’s

Mehrere Begonien mit anderen Pflanzen im Kübel

Ist der passende Standort gefunden, geht es ans Einpflanzen. Ab Februar kannst du Knollenbegonien vorziehen, nach draußen sollten sie jedoch erst im Mai gebracht werden, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist.

Zum Vorziehen füllst du einen Topf, Kübel oder Kasten mit humusreicher Anzuchterde und Sand. Drücke die Knollen mit der Vertiefung nach oben in die Erde, bedecke sie aber nur zur Hälfte. Zu Beginn benötigen sie noch wenig Wasser und fühlen sich an einem halbschattigen Ort auf der Fensterbank am wohlsten, bis du sie im Mai nach draußen bringst oder ins Beet umpflanzt. Achte darauf, dass die Knollen mindestens 20 cm voneinander entfernt stecken. Bei ausladender wachsenden Begonien-Sorten können bis zu 40 cm Abstand erforderlich sein.


Welche Pflege Begonien benötigen

Frau besprüht Begonie mit Wasser

Sobald sich die ersten Triebe der Knollenbegonie zeigen, solltest du sie entspitzen, also mit einer scharfen Schere zurückschneiden. Das zögert die Blüte zwar etwas hinaus, lässt die Pflanze aber später buschiger wachsen.

Begonien müssen regelmäßig, jedoch nur mäßig gegossen werden, denn sie sind empfindlich gegenüber Staunässe. Greife am besten zwei- bis dreimal die Woche zur Gießkanne. Auch düngen solltest du deine Knollenbegonien während der Blütezeit regelmäßig. Du kannst sie alle ein bis zwei Wochen mit Flüssigdünger behandeln oder du mischst der Erde einen Vorratsdünger bei.

Tierischen Schädlingen gegenüber sind Begonien eher unempfindlich. Von Fäulnispilzen und Mehltau werden sie jedoch öfter befallen. Faulende und schimmlige Pflanzenteile solltest du entsorgen. Entferne regelmäßig welke gelbe Blätter und verblühte Blüten, um Krankheiten vorzubeugen. Das erleichtert auch das Nachblühen der betroffenen Pflanzenteile.


Begonien überwintern

Da sie nicht resistent gegen Frost sind, musst du einige Vorkehrungen treffen, um deine Knollenbegonien zu überwintern. Wenn sich die kalte Jahreszeit ankündigt, stellst du das Gießen ein und lässt die oberen Pflanzenteile trocken werden. Dann schneidest du die Begonie auf etwa 3 cm über der Knolle zurück. Nun gräbst du die Knollen aus und lagerst sie an einem frostfreien, dunklen und trockenen Ort – zum Beispiel im Keller oder Schuppen. Zu warm sollte es nicht sein, ideal sind Temperaturen von 5 bis 7 °C. Packe die Knollen zum Überwintern in Sand, trockene Erde oder Zeitungspapier. Im nächsten Jahr kannst du sie wieder einpflanzen.


Begonien vermehren

viele unterschiedlich farbige Begonien

Du möchtest deine Pflanzen vermehren? Bei Knollenbegonien ist das nicht schwer. Teile dazu einfach die Knollen mit einem scharfen Messer und achte darauf, dass jedes Teil mindestens eine Vertiefung zum Austreiben hat. Um die Knollen vor Nässe zu schützen, kannst du die Schnittstellen mit Holzkohle einreiben. Eine weitere Option ist die Stecklingsvermehrung. Hierzu schneidest du einen kräftigen Trieb mit ein bis zwei Blättern von der Pflanze ab und pflanzt ihn in feuchte Anzuchterde. Bei Temperaturen von 20 bis 25 °C wächst daraus schnell eine neue Begonie.


Das könnte dich auch interessieren