Zimmerrosen

Die Rose ist eine Zierpflanze mit historischer Bedeutung. Die Assyrerkönige und viel später die Römer huldigten diesen Pflanzen, indem sie Rosengärten anlegten und Rosenbücher veröffentlichten. Von den alten Griechen wurde die Rose als „Königin der Blumen“ bezeichnet und mit Aphrodite, der Königin der Liebe, gleichgesetzt. Kaum eine Liebesgeschichte kommt ohne Rosen aus. Kein Wunder, denn ihre zarten Blüten und ihr sinnlicher Duft verzaubern uns ein ums andere Mal.

Standort: hell, ohne direkte Sonne

Düngezeit: während der Blüte

Gießen: mäßig gießen

Blütezeit: April bis Oktober

Sortiment

Zimmerrosen, auch Zwergrosen genannt, sind ursprünglich Freilandrosen, weshalb ihre Pflegeansprüche vom natürlichen Standort abzuleiten sind. Das Sortiment wird im Grunde nur nach den Größen der Rosenblüten unterschieden. Die Farbauswahl ist wie bei den reinen Freilandrosen unerschöpflich. Da Rosen als Liebesboten gelten, sind Rottöne natürlich dominierend.

Standort & Gießen

Die Zimmerrose bevorzugt einen hellen Standort. Möglichst luftig sollte er sein, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Gieße die Zimmerrose mäßig und halte sie lieber zu trocken als zu nass. Der Wurzelballen sollte allerdings nie ganz austrocknen. 1 bis 2 Stunden nach dem Gießen kannst du kontrollieren, ob alles Wasser aufgesogen wurde. Ist dann noch Wasser im Übertopf, muss dieses ausgeschüttet werden.

Pflege & Düngen

Düngen deine Zimmerrose während der Blütezeit wöchentlich mit einem flüssigen Blütendünger. Nach der Wachstums- und Blühperiode wird das Düngen eingestellt. Wichtig: Die Rose öfter auf Blattlausbefall kontrollieren und bei Befall sofort reagieren. Zeitig erkannter Befall lässt sich leicht beheben und man vermeidet den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Wie bei allen Rosen empfiehlt es sich, Verblühtes zu entfernen, um das Nachblühen zu erleichtern. Bei Pflanzungen im Kasten oder Kübel bitte beachten: Rosen sind Tiefwurzler, weshalb du hohe Gefäße nutzen solltest.

Profitipps

Wie bei allen Rosen benötigt auch die Zimmerrose eine Ruheperiode. Stelle die getopften Rosen am besten zum Herbst ins Winterquartier. Die Überwinterung im Garten ist auch zu empfehlen, dazu den Topf komplett in den Gartenboden einsenken, gut angießen und mit einer dicken Laubschicht abdecken. Im milden Frühjahr das Laub entfernen, die Rose aber noch eingesenkt stehen lassen. Die Triebe 2/3 zurückschneiden und mit dem Düngen beginnen. Hat sich das Laub gut entwickelt und die ersten Knospen sind deutlich zu erkennen, wird es Zeit, die Rose wieder ins Zimmer zu holen.