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Selbstgemachte Töpfe für Kakteen
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Kreativwerkstatt
Modeliermasse Packpapier Masking-Tape
Alten Holztisch neu gestalten
AltenHolztischneugestalten
Ratgeber
Einen alten Tisch kannst du ganz einfach aufpeppen oder komplett neu gestalten. Mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung in diesem Ratgeber und den kreativen Upcycling-Ideen von toom Baumarkt wird aus deinem alten Holztisch ein neuer Hingucker mit Vintage-Charme . Anleitung: So gelingt das Upcycling eines alten Tischs Oft ist beim Upcycling von Möbeln eine neue Farbe schon eine ausreichende Maßnahme, um etwa einen Tisch zu verschönern und an deinen individuellen Einrichtungsstil anzupassen . Mit der folgenden Anleitung kannst du einen alten Holztisch im Shabby-Chic-Look aufarbeiten. Schritt 1: Bestandsaufnahme und Vorbereitung Bevor du mit dem Aufarbeiten des Tischs beginnst, überprüfe ihn auf Schäden und Stabilität . Sind die Tischbeine noch intakt und halten sie die Tischplatte problemlos? Ist ein Höhenausgleich erforderlich? Gibt es Defekte im Holz oder kleinere Mängel auf der Oberfläche? Außerdem solltest du besonders beim Arbeiten in Innenräumen die Umgebung mit Abdeckfolie oder Malervlies schützen , damit Schleifstaub und Farbe nicht versehentlich auf Boden, Wände oder Einrichtungsgegenstände gelangen. Beim Arbeiten mit Schleifmaschinen und Farben/Lacken ist auch eine gute Belüftung erforderlich. Angemessene Arbeitskleidung gehört ebenfalls dazu. Vor allem, wenn ein Schleifer zum Einsatz kommt, benötigst du eine Schutzbrille und ggf. einen Gehör- und einen Atemschutz (gegen den Feinstaub). Schritt 2: Tisch reinigen und reparieren Nach der Überprüfung des Tischs folgt eine gründliche Reinigung, damit er schmutz-, staub- und fettfrei ist. Wische das Holz mit einem sanften Reinigungsmittel und lauwarmem Wasser ab und trockne die Oberfläche danach ab. Willst du das Möbelstück richtig restaurieren und nicht nur aufhübschen, solltest du nun die zuvor entdeckten Mängel beheben. Bringe also lose Holzteile mit Leim wieder an und tausche bei Bedarf Teile aus. Löcher und tiefe Risse schließt du mit Spachtelmasse , die du anschließend aushärten lässt. Flache Kratzer werden im nächsten Schritt einfach mit abgeschliffen und müssen nicht zwingend verspachtelt werden. Tipp: Lege unter jedes Tischbein einen flachen Holzklotz, damit du nachher leichter bis ganz unten streichen kannst, ohne dass die Unterlage am Tisch festklebt. Schritt 3: Tischplatte und -beine abschleifen Bevor du den alten Tisch neu gestalten kannst, muss zunächst die Oberfläche ab- bzw. angeschliffen werden. Bei den meisten Möbelstücken ist es nicht ratsam, ohne vorheriges Schleifen zu streichen, da die neue Farbe sonst nicht gut auf dem Holz haftet und sich direkt wieder ablöst. Anschleifen: Wenn der vorherige Lack oder die Farbe noch gut intakt und ebenmäßig ist und nirgendwo abblättert, raust du die Oberfläche nur leicht an – in der Regel genügt hier ein recht feines Schleifpapier. Abschleifen: Lässt die alte Farbschicht zu wünschen übrig, schleifst du sie komplett ab. Verwende dafür zuerst ein grobes Schleifpapier und schleife anschließend mit einem feineren nach. Auch oberflächliche Flecken und Kratzer lassen sich so entfernen – gehe dabei aber vorsichtig vor, um keine zu tiefen Mulden ins Holz zu schleifen , und lass die Ränder sanft auslaufen. Blättert der alte Lack bereits stellenweise ab , kannst du ihn entweder abschleifen oder aber – je nach Dicke der Farbschicht – auch mit einem Heißluftfön oder Abbeize weich machen. Anschließend schabst du den Lack mit einem Spachtel ab und schleifst das freigelegte Holz an. Bei einer großen Tischplatte lohnt sich die Verwendung einer Schleifmaschine in jedem Fall, da das Abschleifen von Hand recht mühsam ist. Kleinere Stellen, Tischbeine und Verzierungen solltest du allerdings immer von Hand schleifen, um nicht versehentlich zu viel Holz abzutragen . Denke bei ausziehbaren Tischen daran, auch die Einlegeplatten zu behandeln! Schritt 4: Grundierung auftragen Für einen noch besseren Halt der neuen Farbe auf deinem Upcycling-Tisch trägst du nun noch eine Grundierung (auch Sperr- oder Isoliergrund genannt) auf. Das lohnt sich vor allem bei altem Holz – es kommt vor, dass es bei einem neuen Anstrich Gerbstoffe freisetzt, welche die neue Farbe gelblich aussehen lassen. Fege dafür zuerst den Schleifstaub von der Oberfläche, bis das Holz vollständig staubfrei ist – ein Staubsauger mit Bürstenaufsatz oder ein nebelfeuchter Lappen können hilfreich sein. Ist das Holz sauber und trocken, trägst du die Grundierung mit dem Pinsel in Faserrichtung auf und lässt sie nach Herstellerangaben trocknen. Größere Flächen wie die Tischplatte können auch mit einer kleinen Malerrolle grundiert werden. Schritt 5: Alten Tisch mit Farbe neu gestalten Nun geht es daran, den alten Tisch mit frischer Farbe zu verschönern. Bereiche, die du nicht streichen möchtest, klebst du sorgfältig mit Malerkrepp (und bei großen Flächen mit Zeitungspapier) ab. Trage die Farbe gleichmäßig und nicht zu dick auf, damit keine Nasen entstehen. Tischbeine, Ecken und Verzierungen lackierst du am besten mit einem schmalen Pinsel, die Tischplatte kannst du auch mit einem kleinen Farbroller streichen. Für einen deckenden Anstrich können bis zu drei Farbaufträge notwendig sein – je nach Farbe und Untergrund. Schleife die trockene Farbe jedes Mal leicht an, bevor du mit der neuen Schicht beginnst, um eine bessere Haftung und Deckkraft zu erzielen. Lass jede Farbschicht nach Herstellerangaben trocknen, bevor du den Tisch weiter bearbeitest. Bei der letzten Schicht solltest du den Malerkrepp entfernen, bevor die Farbe ganz trocken ist, um zu verhindern, dass die Kanten ausreißen. Farben-Tipp: Ein beliebtes Produkt für Upcycling-Möbel sind Kreidefarben , da sie matt trocknen und den angesagten Vintage-Look erzeugen. Schritt 6: Finish für den aufgearbeiteten Tisch Da Tischplatten stark beansprucht werden, solltest du die neu gestaltete Tischoberfläche noch mit einer Versiegelung versehen. Besonders bei Kreidefarben ist diese Schutzschicht ratsam . Trage die Versiegelung nach dem Trocknen der Farbe ganzflächig dünn auf und lasse sie vollständig trocknen, bevor du den Tisch nutzt. Für den angesagten Shabby-Chic-Look: Schleife einzelne Stellen der neuen Farbe wieder leicht ab und kreiere so den Used-Look. Befreie den Tisch von Farbresten und Schleifstaub. Trage erst jetzt die Versiegelung auf. Sie gibt es auch in matter Ausführung, damit der Vintage-Charme erhalten bleibt. Tipp: Anstelle der Versiegelung kannst du auch eine Glasplatte auf dem Tisch anbringen – Glas ist leicht zu reinigen und daher besonders pflegeleicht. Alternative: Holzoptik erhalten Statt den alten Tisch vollständig neu mit Farbe zu gestalten, kannst du ihn ganz oder teilweise in seiner natürlichen Holzoptik belassen . Mit einer farblosen Lasur, Holzöl oder Holzwachs erhältst du das ursprüngliche Erscheinungsbild des Holzes. Nach dem Schleifen trägst du Öl oder Wachs mit einem Baumwolltuch und Lasur mit einem Pinsel auf. Beachte zu Trocknungszeit und Anzahl der Aufträge immer die Herstellerangaben. Sieh dir dazu auch die Ratgeber Holz pflegen und Holz behandeln an. Upcycling-Ideen für alte Tische Ein alter Schreib- oder Esstisch aus Holz lässt sich auf ganz verschiedene Arten auffrischen, umarbeiten und auch einer neuen Nutzung zuführen. Mit entsprechendem Wetterschutzlack kannst du aus einem alten Tisch tolle Upcycling-Ideen für Garten , Balkon und Terrasse umsetzen. Natürlich gibt es auch DIY-Upcycling-Ideen für die Küche . Gestalte deinen alten Tisch so, dass er zu deinen Anforderungen passt. Gestaltungsideen: Tisch ein- oder mehrfarbig streichen (z. B. mit Dip-Dye-Technik oder Muster) Tischbeine und Tischplatte unterschiedlich gestalten Möbelfolien verwenden: verschiedene Farben und Designs erhältlich Tischbeine austauschen oder Rollen für mobilen Tisch anbringen bei vorhandenen Schubladen die Griffe und Knäufe austauschen Kanten an schlichten Tischplatten mit Zierleisten erneuern Holzeinsatz in der Tischmitte anbringen, als Stauraum oder Platz für Pflanzen oder Beleuchtung Tischbeine kürzen und Tisch zum Kindertisch umgestalten Was kann man noch aus einem alten Tisch machen? Vieles! Du kannst einen alten Tisch zum Beispiel so umgestalten, dass du die Platte verschmälerst und das Möbelstück als Sideboard nutzt. Mit ein paar Tricks wird ein Esstisch auch schnell zum praktischen Waschtisch . Im Garten dient er nicht nur als Arbeits- oder Ablagefläche, sondern lässt sich auch zum Hochbeet umbauen. Hier noch ein paar weitere Denkanstöße zum Aufarbeiten eines alten Tischs : Schreibtisch mit Tafel-Oberfläche : Streiche die Tischoberfläche mit Tafelfarbe. So erhältst du eine beschreibbare Oberfläche, auf der du Notizen machen, To-do-Listen schreiben oder deine Kinder zeichnen lassen kannst. Pflanztisch für den Garten : Füge Haken und Ablagen hinzu und nutze den Tisch als praktische Arbeitsfläche zum Umtopfen und Lagern von Gartengeräten. Vertikales Pflanzelement : Stelle die Tischplatte hochkant an eine Wand und befestige Pflanzkästen oder -töpfe daran. So entsteht ein einzigartiger vertikaler Garten für drinnen oder draußen. Kinderspielecke : Kürze die Beine und male die Tischoberfläche in lebendigen Farben oder mit den Lieblingsfiguren deiner Kinder an, um eine kreative Spielecke zu schaffen. Du kannst auch einen Herd, eine Werkbank oder eine Ladentheke aufmalen. Kücheninsel : Mit ein paar Modifikationen, wie dem Hinzufügen von Rädern und Haken für Küchenutensilien, kannst du einen alten Tisch zu einer mobilen Kücheninsel umgestalten. Tischplatte als Wandkunst : Mit ein wenig Farbe oder Mosaik wird die Tischplatte zu einem beeindruckenden Wandkunstwerk. Du kannst sie aber auch einfach als Bilderrahmen weiterverwerten, indem du eine entsprechende Aussparung sägst. Schminktisch : Befestige einen Spiegel über dem Tisch und füge einige Ablagen oder kleine Kisten für Make-up und Schmuck hinzu. Bücher- und Zeitschriftentisch : Installiere einige horizontale Regalbretter unter der Tischplatte oder befestige die Tischplatte statt auf Tischbeinen auf vertikalen Regalen, um einen praktischen Ort zur Aufbewahrung von Büchern und Zeitschriften zu schaffen. Barwagen : Kürze die Beine, füge Räder und Flaschenhalter hinzu und verwandele den Tisch in einen stilvollen Barwagen für Getränke und Cocktails. Kunst- und Handwerkstisch : Schaffe eine Oberfläche, die leicht zu reinigen ist (z. B. eine Glasplatte) und organisiere deine Bastelmaterialien in kleinen Behältern oder Körben darunter. Wandkonsole/Klapptisch : Säge einen ovalen oder runden Tisch in zwei Hälften und befestige diese an der Wand. So erhältst du halbrunde Konsolen, die du mit Scharnieren auch noch klappbar machen kannst – super für ein kleines Esszimmer oder den Balkon. Haustierbett : Entferne die Tischbeine ganz oder teilweise, um eine niedrige Plattform zu schaffen. Lege ein gemütliches Kissen oder Decken darauf, damit sich Hund oder Katze wohlfühlen. Tür oder Raumteiler : Wenn der Tisch groß genug ist, lässt er sich zur Tür oder zum Raumteiler umfunktionieren. Baue Scharniere oder Rollen an, um die Funktionalität zu steigern. Unsere Selbstbau-Ideen für dich Entdecke in der toom Kreativwerkstatt viele inspirierende Ideen, um Dingen, die bei dir zuhause keine Verwendung mehr finden, wieder ein neues Leben zu geben. Ein Küchenregal aus Altholz, eine Kommode upcyclen oder Kräutertöpfe aus alten Flaschen - finde bei uns die perfekte Anleitung, um dein Projekt zu starten. Außerdem kannst du dein umgesetztes Projekt hochladen und dir die Chance auf attraktive Gewinne sichern. Denn unter allen Einsendungen verlosen wir monatlich 3x 333 Euro. Also worauf wartest du noch? Jetzt Selbstbau-Ideen entdecken
Vorgarten gestalten
Vorgartengestalten
Ratgeber
Als Aushängeschild und erster Eindruck ist der Eingangsbereich eine Art Visitenkarte des Hauses. Eine harmonische Aufteilung und Bepflanzung im Vorgarten anzulegen, verschafft nicht nur dir selbst ein Wohlgefühl, sondern erfreut auch deinen Besuch sowie Vorbeigehende. In diesem Ratgeber findest du zahlreiche Gartenbauideen , wie du deinen Vorgarten so gestalten kannst, dass er den Blick erfreut und trotzdem pflegeleicht bleibt. Lässt sich ein Vorgarten überhaupt pflegeleicht gestalten? Ein pflegeleichter Vorgarten ist immer gefragter, denn viel Zeit für die Gartenpflege bleibt im Alltag oft nicht. Ganz ohne Pflege geht es zwar nicht, doch wenn du im Vorgarten auf die richtige Bepflanzung und geeignete Gehwegmaterialien setzt, bleibt der Aufwand überschaubar. Mit robusten, genügsamen Gewächsen und wetterbeständigen Baumaterialien kannst du deinen Vorgarten pflegeleicht anlegen. Die nachfolgenden Tipps und Ideen für den Vorgarten lassen deinen Eingangsbereich erstrahlen – mit geringem Aufwand und großem Effekt . Vorgarten planen Willst du deinen Vorgarten neu gestalten, spielen zunächst optische Gestaltungskriterien eine zentrale Rolle. Die Aufteilung der Fläche, die Platzierung der Pflanzen und Wege sowie der Einsatz von Zäunen oder Hecken als Sichtschutz bestimmen schließlich die Wirkung nach außen. Doch der Vorgarten sollte nicht nur schön gestaltet, sondern auch funktional sein – deshalb ist eine gute Planung wichtig, bevor du deinen Vorgarten bepflanzen und gestalten kannst. Folgende Fragen solltest du dir also vorab stellen: Was muss alles untergebracht werden? (z. B. Mülltonne, Briefkasten, Fahrradstellplatz, Sitzgelegenheit) Wie soll der Gehweg verlaufen? Soll es einen Sichtschutz geben? Welche (regionalen) Richtlinien der Bauordnung müssen eingehalten werden? (z. B. Heckenhöhe, Schottergarten-Verbot) Welche Ausrichtung hat mein Vorgarten und wie viele Sonnenstunden gibt es? Welcher Vorgarten passt zu meinem Haus und meinem Lebensstil? Raumaufteilung Wie viel Platz du hast, ist ein entscheidendes Kriterium für die Gartengestaltung im Vorgarten. Dabei spielt nicht nur die eigentliche Größe der Fläche eine Rolle, sondern auch, ob ein weiterer Garten mit Terrasse oder ein Hinterhof vorhanden sind, wo du Mülltonnen verstecken oder einen Grillplatz einrichten könntest. Die Aufteilung deines Vorgartens wird maßgeblich davon bestimmt, welche Gegenstände und Wege Platz finden müssen. Plane für das Abstellen von Fahrrädern, die Mülltonnen oder den Briefkasten sowie eine mögliche Sitzgelegenheit vor dem Haus ausreichend Fläche ein, damit der Bereich nicht gequetscht wirkt. Je kleiner der Vorgarten, umso wichtiger sind Ideen zur platzsparenden Gestaltung. Setze also lieber eine hübsche Blütenhecke, statt ein Blumenbeet anzulegen, bringe den Briefkasten am Zaun an und überlege, ob du Fahrräder im Keller unterbringen kannst. Gartenwege sollten nicht zu verschnörkelt sein und ohne Umwege zum Haus führen. Außerdem sind sie möglichst mindestens 1,30 Meter breit , damit man bequem zu zweit oder mit großen Einkaufstaschen zur Eingangstür kommt. Auch eine ausreichende Beleuchtung ist wichtig, um den Weg zum Haus sicher zu gestalten – hier empfiehlt sich neben einer Lampe am Haus eine praktische Wegbeleuchtung am Boden. Tipp: Für eine schönere Optik kannst du Mülltonnen hinter einer Hecke verstecken oder dafür vorgesehene Mülltonnenverkleidungen verwenden. Zaun im Vorgarten? Ideen für die Grundstücksgrenzen Du willst Hauseingang und Vorgarten hübsch gestalten, aber gleichzeitig deine Privatsphäre wahren? Dann empfehlen sich ein Zaun oder Sichtschutz , jeweils passend zum Stil des Hauses, sodass sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Eine natürlichere Möglichkeit bietet eine immergrüne Hecke . In dem Fall erfordert es allerdings einige Zeit, bis die nötige Höhe erreicht ist. Außerdem musst du die Sträucher regelmäßig zurückschneiden und gut pflegen, damit deine Hecke wirklich blickdicht wird. Willst du Begrenzungen für kleine Vorgärten gestalten, die vor allem dekorativ sein sollen, empfehlen sich halbhohe Zäune . Sie grenzen das Grundstück klar ab und wirken trotzdem einladend, da sie Blicke auf farbenfrohe Blumenrabatten und üppige Sträucher erlauben. Obendrein wirkt der Garten dadurch offener und weniger beengt, was sich besonders bemerkbar macht, wenn dir nur wenige Quadratmeter zur Verfügung stehen. Vorgarten bepflanzen Pflanzen im Vorgarten sorgen für das Wohlbefinden von Mensch und Tier, denn sie fördern ein gutes Klima und geben Insekten und anderen Lebewesen ein Zuhause . Bei der Wahl der Gartenbepflanzung muss die Ausrichtung deines Vorgartens beachtet werden. Viele Vorgärten liegen nach Norden im Schatten des Wohnhauses und haben nur wenige Sonnenstunden, weshalb sich sonnenliebende Pflanzen hier nicht eignen. Doch auch ein Schattengarten vor dem Haus kann ein echter Hingucker sein. Außerdem spielen Wetter und Windrichtung eine wichtige Rolle für die Pflanzenauswahl. Liegt dein Vorgarten auf der Wetterseite, brauchst du robustere Pflanzen, denen Sturm und starke Niederschläge nichts anhaben können. Prüfe also die Himmelsrichtung und wähle die Pflanzen für deinen Vorgarten entsprechend den vorherrschenden Bedingungen aus. Für den Vorgarten eignen sich Bäume und Sträucher , Stauden , Bodendecker und andere Grün- und Blühpflanzen – das kannst du ganz nach Geschmack entscheiden. Kombiniere für ein harmonisches Gesamtbild blühende Gewächse mit Gräsern und Blattschmuckpflanzen sowie unterschiedliche Wuchshöhen und Blattformen. Achte darauf, dass du in jeden Bereich des Vorgartens auch immergrüne Pflanzen wie einen Rhododendron oder Buchsbaum setzt, damit es im Winter keine zu großen kahlen Stellen in der Bepflanzung gibt. Als Mittelpunkt der Vorgartenbepflanzung eignet sich ein Hausbaum oder ein als Hochstamm gezogenes Gehölz. Bei dieser Art Baum solltest du Folgendes berücksichtigen: Der Baum sollte kleinwüchsig sein und auch nach Jahrzehnten nicht zu groß werden. Eine lichte Krone verhindert, dass die Fenster zu stark beschattet werden. Bürgersteig und Straße dürfen durch die Baumkrone nicht gefährdet werden, zum Beispiel durch herabfallende Äste. Tipp: Beziehe auch die Hausfassade in die Vorgartengestaltung ein – Kletterpflanzen können mithilfe von Rankgittern an der Wand hochwachsen. Schön und pflegeleicht: Vorgarten minimalistisch gestalten Pflegeleicht muss nicht bedeuten, dass du in deinem Vorgarten ganz auf Bepflanzung verzichtest. Es gibt wunderschön bepflanzte Vorgärten, die nur wenig Pflege benötigen. Statt einen kahlen Schottergarten anzulegen, könntest du zum Beispiel auf einen schönen Steingarten zurückgreifen. Dieser rustikal-natürlich anmutende Gartenstil setzt auf lebendige Kräuter und farbenfrohe Blüten zwischen den Steinen. Für schattenliebende und genügsame Pflanzen wie Sukkulenten und Hauswurz ist diese eher alpine und minimalistische Gestaltung ideal. Ergänzend passen auch ein kleiner Springbrunnen oder eine Vogeltränke hervorragend zu dieser Vorgartenbepflanzung. Eine besonders gute Empfehlung, wenn du den Vorgarten pflegeleicht bepflanzen möchtest, sind heimische, winterharte Gewächse, da du dann nicht jedes Jahr neue Blumen und Pflanzen einsetzen musst. Anstatt eines Rasens, der regelmäßig gemäht werden muss, kannst du einen wilden Rasen säen oder immergrüne Bodendecker pflanzen , die du bei Bedarf auch betreten kannst – außerdem bieten diese keinen Raum für Unkraut, sodass das Jäten entfällt. In sonnigen Vorgärten solltest du zudem einen Hausbaum pflanzen, der den kleineren Gewächsen und dem Rasen Schatten spendet. Er sorgt dafür, dass weniger Wasser verdunstet und du nicht so häufig gießen musst. Ideen für kleine Vorgärten Wie kann man einen kleinen Vorgarten so gestalten, dass er nicht zu beengt wirkt? Mit ein paar Tricks erreichst du eine optische Vergrößerung von flächenmäßig sehr begrenzten Vorgärten. Verzichte auf zu dichte und hohe Bepflanzungen, da dies den wenigen Platz überfüllt wirken lässt. Statt eines Hausbaums empfiehlt sich ein zierliches Hochstämmchen, und statt hoher Sträucher solltest du niedrigere Stauden einsetzen. Wähle Zäune und Hecken sehr niedrig, um dem Vorgarten mehr Raum zu geben. Knie- oder hüfthohe Begrenzungen reichen meist schon aus, um die Abgrenzung deutlich zu machen. In ruhigen Wohngebieten kannst du mitunter sogar komplett auf eine Einzäunung verzichten. Auch Beeteinfassungen sollten nur sehr niedrig angelegt werden, um den kleinen Vorgarten nicht zu überladen. Alternativ kannst du kleine Vorgärten auch komplett pflastern. Hierfür eignet sich Naturstein, der weniger künstlich wirkt als Betonplatten. Für Bepflanzungen kannst du entweder kleine Bereiche freilassen und Mini-Beete anlegen oder mit Kübelpflanzen arbeiten. Der Vorteil ist, dass du diese immer wieder anders platzieren und saisonal neu bepflanzen kannst. Schottergärten: pflegeleicht, aber nicht überall erlaubt Beim pflegeleichten Vorgarten denkst du vielleicht als erstes an die weit verbreiteten Schottergärten, die in den vergangenen Jahren immer häufiger zu sehen waren. Der Trend kam auf, weil Schotter als vermeintlich pflegeleichte Alternative zu einem bepflanzten Vorgarten gesehen wurde, in dem man weder mähen noch Unkraut jäten müsse. Doch ist das Gegenteil der Fall: Diese Vorgartengestaltung ist alles andere als pflegeleicht, da sich über die Zeit Moose bilden und Laub zwischen den Steinen sammelt, das zu Humus wird und den perfekten Nährboden für Unkraut bildet. Das Jäten im Schotter ist dann viel aufwendiger als die Beet- oder Rasenpflege . Zudem ist der Schottergarten in einigen Bundesländern bereits per Gesetz verboten, da er keinen ökologischen Mehrwert hat. Die Nachteile von Schottergärten im Überblick: Kahle Steine wirken nicht sehr einladend im Eingangsbereich des Hauses. Schottergärten heizen sich im Sommer stark auf und strahlen die Wärme unangenehm ab. Schotter bietet keinen ökologischen Nutzen für Insekten und andere Tiere. Entgegen der Erwartung ist ein Schottergarten sehr pflegeintensiv und teuer. Wie kann man Haus und Vorgarten harmonisch gestalten? Moderne, puristische Häuser wirken sehr aufgeräumt und geradlinig. Hier kannst du passend zum Hauseingang auch den Vorgarten modern gestalten, indem du einen gepflegten Rasen oder eine Pflasterfläche mit fein abgetrennten Beeten für Stauden und andere Pflanzen anlegst. Zu charmanten Altbauten hingegen passt ein etwas wilderer Bauerngarten mit romantischem Flair. Ein mediterraner Garten mit sonnigem Standort harmoniert herrlich mit villenähnlichen Häusern . Es gibt natürlich noch sehr viel mehr Gartenstile, und bei der Gestaltung deines Vorgartens kannst du Inspiration aus allen möglichen Farben, Formen und Gestaltungselementen aus der direkten Umgebung ziehen. Garten und Vorgarten sollten einfach grundsätzlich zum Stil des Hauses passen, damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Das bedeutet nicht, dass du wenig Gestaltungsfreiraum hättest und dich an strenge Vorgaben halten müsstest. Solange der Grundstil zum Haus passt, kannst du diesen nach Belieben mit deiner persönlichen Note versehen. So kann selbst ein minimalistisch gestalteter Vorgarten zum bienenfreundlichen Garten werden, ohne zu „wild“ auszusehen.
Flur gestalten
Flurgestalten
Ratgeber
Der Flur ist weit mehr als nur ein Durchgangszimmer. Er ist das Aushängeschild deiner Wohnung und meistens der erste Raum, den Gäste betreten. Von der Auswahl der Farben bis zur Platzierung von Möbeln und dekorativen Elementen hast du zahlreiche Möglichkeiten, deinen Raum zu gestalten . In diesem Ratgeber geben wir dir wertvolle Tipps und kreative Einrichtungsideen an die Hand, wie du deinen Flur in einen sowohl praktischen als auch einladenden Eingangsbereich verwandelst – einen wahren Hingucker, egal wie viel dir Platz zur Verfügung steht. Den Flurbereich mit optimalen Farben gestalten Beim Einrichten des Eingangsbereichs spielt die Auswahl der Wandfarben eine wichtige Rolle. Berücksichtige verschiedene Faktoren, um eine harmonische und einladende Atmosphäre zu kreieren und die Raumwirkung von Farben richtig zu nutzen: Wenn du deinen Flur farbig gestalten möchtest, beachte vor allem die Größe des Raums . Helle Farben wie Pastelltöne oder neutrale Farben lassen enge Eingangsbereiche größer und offener wirken, während dunklere Farben zu mehr Gemütlichkeit in breiteren Fluren beitragen. Die Auswahl der Wandfarbe sollte auch mit dem vorhandenen Lichteinfall harmonieren: Tageslicht verstärkt in der Regel die Farbwirkung. Im Flur lassen sich viele kreative Ideen für Farben umsetzen, die dem Raum das gewisse Etwas verleihen: Du kannst beispielsweise mit kontrastreichen Farbkombinationen Akzente setzen – etwa eine farblich abgesetzte Wand oder farbige Türumrandungen. Beschränke dich aber auf einige wenige Farben . Bei zu vielen unterschiedlichen Farben kann dein Flur schnell unruhig wirken. Am besten orientiert sich die Farbauswahl für deinen Flur an dem Einrichtungs- und Gestaltungsstil der anderen Wohnräume. So schaffst du ein harmonisches Bild, wenn du von einem Raum in den nächsten gehst. Welche Beleuchtung eignet sich im Flur? Die Beleuchtung im Eingangsbereich hat nicht nur einen praktischen Zweck, sondern kann als gestalterisches Element genutzt werden, um den Flur zu verschönern und gemütlich einzurichten. Da Eingangsbereiche oft fensterlos sind, ist die Wahl des Beleuchtungsmittels dort besonders wichtig. Es trägt maßgeblich zu einer einladenden Atmosphäre bei. Verwende beispielsweise Beleuchtungskombinationen wie einen Deckenfluter in Verbindung mit Wandleuchten . Da das Licht sowohl von oben als auch von den Wänden kommt, ist die Schattenbildung sanfter – das lässt den Raum insgesamt offener und geräumiger wirken. Auch Hängeleuchten kommen als Einrichtungselemente im Flur gut zur Geltung – vor allem, wenn du hohe Decken hast. Indirektes Licht – wie Wandleuchten mit Sichtblende, Up-Lights oder Fußleisten mit integrierten LEDs – sorgt ebenfalls für einen gemütlichen Flur. Achte auch bei der Beleuchtung darauf, dass sie mit dem restlichen Stil deiner Wohnung harmoniert. Lampen mit einem warmweißen Licht vermitteln eine behagliche Atmosphäre, kühleres Licht lässt Räume „cleaner“ erscheinen und kann belebender wirken. Mehr Informationen über die richtige Beleuchtung findest du im Ratgeber „ Wohnräume richtig ausleuchten “. Stauraum im Flur clever nutzen Der Flur ist oft ein Bereich mit begrenztem Raum, der jedoch viele Funktionen erfüllen muss. Um den Stauraum in deinem Flur optimal zu nutzen, gibt es einige clevere und gleichzeitig dekorative Ideen. Mit verschiedenen Stauraumlösungen kannst du ganz leicht Ordnung schaffen und hast dennoch alle notwendigen Utensilien griffbereit: Möbel mit doppelter Funktion : Eine Bank mit Staufächern darunter bietet nicht nur eine Sitzmöglichkeit, sondern auch Platz für Schuhe, Taschen oder Schals. Wandfläche ausnutzen : Installiere Wandhaken oder Hängeregale, um Mäntel, Hüte oder Taschen aufzuhängen. Magnetische Streifen oder Tafeln können nützlich sein, um Schlüssel, Notizen oder kleine Gegenstände griffbereit zu halten. Schmale Regale und Konsolen : Selbst ein schmales Regal kann Platz für Schlüssel, Briefe oder Dekoration bieten. Stelle solche Regale in Bereiche und Nischen, die sonst ungenutzt bleiben würden. Raumhöhe ausnutzen : Hoch hängende oder raumhohe Regale oder Schränke bieten zusätzlichen Stauraum über Kopfhöhe. Platz unter der Treppe ausnutzen : Falls dein Flur eine Treppe hat, nutze den Stauraum darunter. Schubladen, Regale oder Schränke unter der Treppe sind ideal, um Dinge zu verstauen, die nicht ständig benötigt werden. Schubladen und Körbe : Selbst wenn du nur eine kleine Konsole oder Bank hast, können Schubladen oder Körbe darunter Ordnung schaffen und Kleinigkeiten verbergen. Dekorative Elemente im Eingangsbereich Neben den passenden Möbeln spielt auch die Dekoration bei der Gestaltung von Hausfluren eine wichtige Rolle. Dekorative Elemente unterstreichen den persönlichen Charakter des Raumes und erzeugen eine einladende Atmosphäre. Hier findest du einige kreative Deko-Ideen, um deinen Flur geschmackvoll einzurichten. Die Wände dekorativ gestalten Eine Wanduhr kann ein markanter Blickfang an der Wand sein. Die Uhr sollte dabei zum Einrichtungsstil deines Flurs passen. Ob modernes, klassisches, rustikales oder minimalistisches Design – eine Wanduhr bringt einen Hauch von Individualität in den Flurbereich. Bilder, Gemälde oder Drucke können den Flur ebenso optisch aufwerten und bieten gleichzeitig ein Gesprächsthema für Gäste. Achte beim Aufhängen der Bilder darauf, dass sich die gewählten Stücke harmonisch ins Gesamtbild des Raums einfügen. Platziere persönliche Gegenstände wie Familienfotos, Souvenirs von Reisen oder Erbstücke auf Regalen oder Konsolen. Diese kleinen Details verleihen dem Flur eine gemütliche und persönliche Note. Auf schmalen Regalen oder Ablagen kannst du ebenso Bücher, Vasen oder andere Deko-Elemente platzieren. Spiegel als kreatives Element der Flurgestaltung Spiegel vergrößern den Raum optisch und sorgen für mehr Licht. Ein großer Wandspiegel oder mehrere kleine Spiegel in verschiedenen Formen und Rahmen können ein echter Hingucker sein. Hier sind einige Ideen, wie du Spiegel in deinem Flur einsetzen kannst: Großer Wandspiegel: Platziere ihn an einer prominenten Stelle im Flur. Ideal ist es, wenn er gegenüber einer Lichtquelle wie einem Fenster oder einer Lampe hängt. Dadurch wird das Licht reflektiert und der Raum erscheint heller und offener. Spiegelwand: Ordne mehrere Spiegel in unterschiedlichen Größen und Formen an der Wand an. Diese Spiegelkombination reflektiert nicht nur das Licht, sondern schafft auch eine interessante visuelle Dynamik. Spiegeltüren: Sollte ein Schrank in deinem Flur stehen, kannst du dessen Türen mit Spiegeln verkleiden. Das lässt den Raum optisch größer wirken. Spiegel akzentuiert einsetzen: Verwende kleine Spiegel als Akzente. Lege zum Beispiel schmale Spiegelstreifen als Rahmen um Bilder oder Wanduhren. Pflanzen als Dekorationselemente verwenden Pflanzen eignen sich besonders gut, um deinen Flur gemütlich einzurichten. Ob ein kleiner Tisch mit einer Vase voller frischer Blumen oder ein Topf mit einer robusten Zimmerpflanze, Grünpflanzen beleben jeden Raum. Sie tragen dabei nicht nur zur optischen Verschönerung bei, sondern wirken sich auch positiv auf das Raumklima aus. Achte bei der Auswahl der Pflanzen darauf, dass sie sich gut an die vorhandenen Lichtverhältnisse anpassen können. In der Regel verfügen Flure über weniger direktes Sonnenlicht als andere Räume, daher eignen sich schattenliebende Pflanzen wie die Monstera, die Glücksfeder oder der Bogenhanf besonders gut. Für ein angenehmes Raumklima sorgen luftreinigende Pflanzen wie die Grünlilie oder der Drachenbaum. Mit kleinen Pflanzen wie Kakteen, Sukkulenten oder Mini-Orchideen kannst du Regale oder Fensterbänke schmücken – so schaffst du subtile Dekorationselemente, die den Flur gemütlicher machen. Kleine Flure einrichten: Tipps & Tricks Die Einrichtung eines kleinen oder besonders schmalen Flurs erfordert kreative Ideen, um den begrenzten Raum optimal zu nutzen und gleichzeitig eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Damit du auch bei einem kleinen Flur nicht auf eine individuelle Gestaltung verzichten musst, findest du nachfolgend einige hilfreiche Tipps und Tricks: Farbgestaltung : Helle Farben wie Weiß-, Beige- oder Pastelltöne lassen den Raum größer wirken. Ein farblicher Akzent, etwa eine bunte Wand oder farbenfrohe Deko-Elemente, lockert den Flur auf, ohne ihn zu erdrücken. Möblierung und Stauraum : Kompakte, multifunktionale Möbel sind für kleine Flure ideal. Ein halbrunder Konsolentisch oder eine schmale Bank bieten Ablageflächen und Sitzmöglichkeiten, ohne viel Raum einzunehmen. Wandhaken und Hängeregale sind platzsparende Alternativen zu sperrigen Garderoben. Spiegel : Ein oder mehrere Spiegel an der Wand reflektieren das Licht und lassen den Raum dadurch größer und heller erscheinen. Beleuchtung : Indirekte Beleuchtung oder punktuelle Lichtquellen wie Wandleuchten oder Deckenspots schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Dekoration : Weniger ist mehr. Ein paar ausgewählte Deko-Elemente wie ein kleiner Teppich, Pflanzen oder Kunstwerke werten den Raum auf, ohne ihn zu überladen. Bodengestaltung : Ein Läufer in Längsrichtung streckt den Flur optisch. Wähle ein schlichtes Design, um den Raum nicht zu überfrachten.
Terrasse gestalten
Terrassegestalten
Ratgeber
In der Morgensonne frühstücken, nachmittags ein Sonnenbad nehmen oder abends Gäste zum Grillen einladen – die Terrasse ist für viele Menschen das Herzstück ihres Grundstücks . Doch damit sie zum lauschigen Plätzchen wird, bedarf es genauer Planung. Egal, ob du deine alte Terrasse renovieren oder Ideen für eine neue in die Tat umsetzen möchtest: Hier erfährst du, wie du deine Terrasse so gestalten kannst, dass sie zum Wohlfühlort wird. Wie soll die Terrasse genutzt werden? Die wohl wichtigste aller Fragen, wenn du deine Terrasse gestaltest, lautet: Wie möchtest du sie anschließend hauptsächlich nutzen? Davon hängen viele weitere Planungsschritte ab. Frage dich, was dir bei deiner Terrasse wichtig ist: Möchtest du häufig Gäste darauf bewirten, zum Beispiel zum Grillen? Willst du hauptsächlich Sonne tanken? Wünschst du dir einen gemütlichen Platz, um im Sommer draußen frühstücken zu können? Hast du Kinder, die auf der Terrasse spielen sollen? Welchen Stil wünschst du dir für die Terrassengestaltung? Deine Terrasse sollte zu deinem Haus und deinem persönlichen Geschmack passen. Überlege dir also, wie die Terrasse aussehen soll, welche Farben und Materialien zum Einsatz kommen sollen und wähle den Bodenbelag sowie die Möbel dementsprechend aus. Hier ein paar Ideen für deine Terrassengestaltung: schlicht und elegant: großformatige Fliesen in Anthrazit oder Grau mediterran: Natursteinboden, Deko-Elemente aus Terrakotta natürlich: Boden aus Holz oder Naturstein, Gartenmöbel aus Holz, viele Pflanzen Wie soll die Terrasse ausgerichtet sein? Wenn du dir noch nicht sicher bist, wo sich die Terrasse überhaupt befinden soll, dann ist die Ausrichtung ein wichtiger Planungsschritt. Dabei kommen mehrere Faktoren zum Tragen, die du in deine Pläne mit einbeziehen solltest. Neben deinen persönlichen Vorlieben müssen auch bautechnische Kriterien erfüllt werden, denn als erstes gilt es, die Unterkonstruktion der Terrasse auszurichten. Wichtige Faktoren: geografische Ausrichtung: Die Himmelsrichtung bestimmt die Anzahl der Sonnenstunden auf deiner neuen Terrasse. Umgebung: Nebenstehende Gebäude oder Bäume können den Bau beeinflussen. bauliche Kriterien: Der Zugang zum Haus und bautechnische Faktoren (Statik etc.) müssen berücksichtigt werden. Beachte: Je nach Ausrichtung der Terrasse sind auch die Terrassenplatten unterschiedlich auszurichten. Terrasse ausrichten nach Himmelsrichtungen Neben den baulichen Faktoren spielen natürlich auch deine Vorlieben eine wichtige Rolle bei der Ausrichtung deiner neuen Terrasse. Je nachdem, ob du eine Schatten- oder eine Sonnenterrasse gestalten möchtest, ist die Himmelsrichtung ein entscheidender Punkt. Denke dabei aber auch gleich an deine Terrassenbepflanzung und nicht nur ans Sonnenbaden, denn Pflanzen haben sehr unterschiedliche Ansprüche an ihren Standort. Ist es baulich machbar, sind Eck-Terrassen sehr beliebt. Sie bieten dir – je nach den Gegebenheiten bei dir vor Ort – mehr nutzbare Sonnenstunden oder aber eine Sonnen- und eine Schattenseite. Eine Terrasse nach Osten beschert dir sehr frühe Sonnenstunden und möglicherweise einen Blick auf den Sonnenaufgang. Die östliche Ausrichtung der Terrasse ist ideal, wenn du gerne mit der Sonne im Gesicht frühstücken oder dein Morgenyoga auf der Terrasse ausüben möchtest. Eine Terrasse nach Süden bietet besonders viele Sonnenstunden. Hier kannst du ab der frühen Mittagszeit bis zum späten Nachmittag Vitamin D tanken. Besonders auf einer Südterrasse solltest du unbedingt einen Sonnenschutz wie zum Beispiel eine Markise montieren. Eine Terrasse nach Westen ist ideal für berufstätige Menschen, die erst abends von der Arbeit nach Hause kommen und dennoch gerne noch ein paar Sonnenstrahlen genießen möchten. Mit einer westlich ausgerichteten Terrasse hast du vom späten Nachmittag bis in den Abend Sonne und kannst unter Umständen den Sonnenuntergang bewundern. Eine Terrasse nach Norden ist für Sonnenanbeter ungeeignet, da sie fast den ganzen Tag im Schatten liegt. Allerdings ist eine schattige Terrasse im Hochsommer durchaus attraktiv. Zudem gibt es sehr viele Pflanzen, die sich im Schatten wohlfühlen. Tipp: Um herauszufinden, mit welcher Ausrichtung du dich am wohlsten fühlen würdest, kannst du vor dem Bau der Terrasse bereits ein paar Möbel wie Tisch, Stühle und Sonnenliegen an verschiedenen Plätzen testen, Wie groß soll die Terrasse sein? Wie viel Platz du für deine Terrasse benötigst, hängt davon ab, wie du sie später nutzen willst. Wenn du häufig Gäste zu Besuch hast oder im Sommer jedes Wochenende grillen möchtest, sollte sie etwas größer sein, damit du einen großen Tisch, Stühle und deine Grillecke unterbringen kannst. Wenn du nur eine kleine, gemütliche Terrasse gestalten möchtest, etwa zum Frühstücken, für den Nachmittagskaffee oder zum Sonnenbaden , brauchst du entsprechend weniger Platz. Dafür sind vielleicht andere Dinge wichtig wie zum Beispiel die Anzahl der Sonnenstunden. Um die richtige Größe der Terrasse zu planen, mach dir Gedanken über deine favorisierte Möblierung, Dekoration und Bepflanzung. Vor allem schwere Gartenmöbel können viel Platz wegnehmen; hier solltest du also nicht zu knapp planen. Als Richtwert kannst du bei vier Personen etwa mit 20 Quadratmetern rechnen . Grillfreunde aufgepasst: Überlege dir gut, wie du deine Grillecke einrichten möchtest. Vielleicht ist ein zusätzlicher Grillplatz eine sinnvolle Option, oder eine Outdoor-Küche . Denke dabei auch an später: Heute reicht dir vielleicht ein einfacher Holzkohlegrill, aber der eigene Garten inspiriert dich vielleicht dazu, später einen großen Gasgrill aufzustellen. Diesen Platz solltest du einkalkulieren – nicht nur für den Grill selbst, sondern auch für das, was du sonst noch zum Grillen brauchst, etwa einen Beistelltisch. Eckige oder runde Terrasse gestalten? Nicht nur die Größe an sich ist wichtig, sondern auch, wie du die Form deiner Terrasse gestaltest. Möchtest du sie rechteckig bauen, in halbrunder Form, dreieckig oder ganz frei? Soll sie nur an einer Hausseite anliegen oder um die Ecke gehen? Generell gilt: Terrassenformen mit geraden Linien trennen Garten und Terrasse klar voneinander ab, während geschwungene Linien den Übergang eher fließend wirken lassen. Sie sehen interessant und dynamisch aus, können beim Bau aber etwas aufwendiger sein. Überlege dir auch, ob du eine durchgehende Fläche haben möchtest oder deine Terrasse in verschiedene Nutzungsbereiche aufteilen möchtest – etwa einen Abschnitt für das gemütliche Zusammensitzen, einen für den Grill und einen für die Sonnenliegen. Mache dir auch darüber Gedanken, wie der Übergang zum Garten konkret aussehen soll. Soll die Terrasse einfach in den Rasen übergehen oder möchtest du den Terrassenrand speziell gestalten? Du kannst als Abgrenzung zum Beispiel ein kleines Blumenbeet anlegen . Welche Technikinstallationen und Wasseranschlüsse braucht die Terrasse? Neben dem Terrassenbelag und der späteren Möblierung solltest du bei deinen Ideen zur Terrassengestaltung auch bedenken, welche technischen Installationen du benötigst. Zu den notwendigen Elektroinstallationen gehören zum Beispiel Lampen. Auch Außensteckdosen sind sinnvoll. Wenn du einen Elektrogrill oder andere Elektrogeräte auf deiner Terrasse verwenden möchtest, überlege dir gut, wo du die Steckdosen platzierst . Denke auch darüber nach, wie Regenwasser von der Terrasse ablaufen soll. Ein leichtes Gefälle von etwa zwei Prozent sollte in den meisten Fällen ausreichen. Vielleicht ist aber auch ein Entwässerungssystem sinnvoll. Wenn du viele Pflanzen auf deiner Terrasse haben möchtest, spielt zudem die Bewässerung eine wichtige Rolle. Dann ist beispielsweise ein naher Wasseranschluss von Vorteil. Welcher Terrassenbelag für den Boden? Eine wichtige Komponente der Terrassengestaltung ist der Boden. Er trägt viel zum Gesamteindruck bei. Da es aufwendig ist, den Belag zu einem späteren Zeitpunkt auszutauschen, solltest du dir deine Wahl gut überlegen. Oft ist es sinnvoll, einen eher neutralen Belag zu nehmen und die Designakzente anschließend über die Möblierung oder Bepflanzung zu setzen. Mögliche Materialien sind: Holz WPC (Wood-Plastic-Composites) Fliesen oder Klickfliesen Pflastersteine Klinker Betonplatten Natursteine Kies Beläge wie Fliesen, Pflaster, Beton oder Naturstein sind zwar pflegeleicht, wirken jedoch etwas kühl. Willst du eine gemütliche Terrasse gestalten, bietet sich Holz an. Das natürliche Material wirkt warm, kann aber in Sachen Reinigung und Pflege anspruchsvoller sein. Kies ist günstig und lässt sich einfach verteilen, bietet aber keine ebene Oberfläche. Braucht die Terrasse Sicht- und Sonnenschutz? Bei vielen Terrassen ist es sinnvoll, einen Sichtschutz einzuplanen, damit keine neugierigen Blicke von Nachbarn und Passanten stören. Das können zum Beispiel eine Hecke oder Sträucher, eine Mauer oder bewachsene Rankgitter sein. Auch größere Blumentöpfe oder eine Wand aus Bambuspflanzen sind dekorative Möglichkeiten. Bei der Wahl des Sichtschutzes kommt es auch ganz darauf an, in welchem Stil du deine Terrasse gestaltest. Sonne auf der Terrasse ist zwar oft gewünscht, sie kann aber manchmal auch zu viel werden – gerade in den heißen Mittagsstunden im Sommer. Deshalb solltest du von Anfang einen Sonnenschutz mit einplanen. Das kann ein großer Sonnenschirm sein, aber auch ein Sonnensegel oder eine Markise . Dafür benötigst du nicht nur zusätzlich Platz, im Falle von Sonnensegel und Markise musst du sie auch entsprechend montieren oder von einer Fachperson anbringen lassen. Vielleicht möchtest du auch eine fest überdachte Terrasse gestalten. Das Dach bietet Schutz vor Sonne, Wind und Regen. Wie gestalte ich meine Terrasse mit Möbeln und Bepflanzung? Es schadet nicht, schon bei der Planung der Terrasse passende Möbel auszusuchen. So kannst du von Anfang an genug Platz für Tisch und Stühle einplanen und stellst dir ein einheitliches Design zusammen . Möchtest du eine moderne Terrasse gestalten, sind zum Beispiel Möbel mit geraden, puristischen Formen eine gute Wahl, etwa Lounge-Möbel mit bequemen Polstern. Rustikale Terrassen vertragen hingegen schöne, massive Teakholzstücke. Wie du deine gewählten Möbel pflegst, so dass sie dir lange Freude bereiten, erfährst du hier! Überlege dir auch, ob du Platz für Deko-Elemente benötigst oder deine Terrasse mit Pflanzen gestalten möchtest, zum Beispiel mit großen Blumentöpfen . Schmale Blumenbeete, Sträucher, kleine Bäume und sogar Küchenkräuter lassen sich als Abgrenzung zwischen Terrasse und Garten hübsch in Szene setzen. Bei der Bepflanzung der Terrasse kommt es auch auf die Sonnenverhältnisse an: Lichtbedürftige Pflanzen fühlen sich auf einer Südterrasse wohl, während sich für eine Nordterrasse schattenliebende Gewächse empfehlen. Individuelle Terrassengestaltung: Ideen je nach Voraussetzungen Wie du die Details deiner Terrasse gestaltest, hängt ganz von deinem persönlichen Geschmack ab, wobei hinsichtlich Ausrichtung der Terrasse, Form und Größe natürlich durch die Grundstückslage und -größe gewisse Grenzen gesetzt sind. Vielleicht möchtest du deine Terrasse auch gar nicht komplett umbauen, sondern lediglich neu einrichten? Schöne Ideen für deine Terrasse findest du hier noch einmal im Überblick zusammengestellt. Große Terrasse gemütlich gestalten Bei einer großen Terrasse stehen dir alle Möglichkeiten offen. Hier bietet es sich an, verschiedene Bereiche einzurichten – zum Essen, Loungen und für zahlreiche Pflanzen. Auch ein Whirlpool ist eine schöne Ergänzung. Ideen für kleine Terrassen Eine kleine Terrasse kannst du beispielsweise mit einem gemütlichen Sitzbereich einrichten, der sowohl zum Entspannen als auch zum Essen einlädt. Statt eines Sonnenschirmes eignet sich eine Überdachung oder ein Sonnensegel als platzsparende Alternative. Pflanzen sollten eher schmal als ausladend sein. Mit hellen Farben schaffst du optisch mehr Raum. Runde Terrasse gestalten Runde, meist freistehende Terrassen stellen beim Gestalten eine besondere Herausforderung dar. Hier passen ein runder Tisch, eine Feuerstelle oder ein Pavillon gut hin. Eckterrasse gestalten Eine Terrasse, die um die Ecke des Hauses verläuft, bietet hervorragende Ausgangsvoraussetzungen für klar voneinander abgetrennte Nutzungsbereiche – zum Beispiel Ess- und Entspannungs- oder Spielbereich. Moderne Terrassen: Ideen für Trendsetter Besonders modern wirken Terrassen mit Granit- oder Natursteinbelag . Gerade Linien, eckige oder elegant geschwungene Formen eignen sich am besten für die moderne Terrassengestaltung. Schlichte Farben und minimalistisches Design sind bei diesem Stil sehr beliebt. Terrassengestaltung mit Steinen Steine lassen sich auf vielfältige Weise zum Gestalten der Terrasse einsetzen. Setze zum Beispiel einen Weg aus Steinplatten in Kiesbelag oder nutze Steine als Begrenzung für den Terrassenrand . Tipp : Insbesondere Gräser und Ferne eignen sich, um zwischen die Steine gepflanzt zu werden. Sieh dir auch unseren Ratgeber zu Pampasgras an. Terrasse mit Holz gestalten Holz ist ein klassisches, nach wie vor beliebtes Material zum Gestalten von Außenterrassen. Wie wäre es mit einem Bodenbelag, Möbeln oder Deko-Elementen aus Holz ? Auch ein Sichtschutz aus Bambus wirkt ansprechend. Polygonalplatten sind rustikal und gleichzeitig elegant und werten Terrassen auf. Das Besondere an den vieleckigen Natursteinplatten ist eben genau das: dass sie ein Naturprodukt sind, erfahre hier wie du Polygonalplatten verlegst . Ideen für eine überdachte Terrasse Du kannst deine Terrasse teilweise oder vollständig überdachen. Es gibt Holz-, Metall- oder auch Glasdächer . Letztere lassen viel Licht herein, schützen aber dennoch vor Regen. Zusätzlich kannst du sie mit einem Rollo oder einer Markise versehen, die sich automatisch ausfahren lässt, wenn die Sonne scheint. Sonnenterrasse gestalten Auf einer Sonnenterrasse dürfen Liegestuhl und Loungemöbel für das Sonnenbad nicht fehlen. Genauso wichtig ist jedoch ein geeigneter Sonnenschutz an heißen Tagen. Falls du eine besonders große Terrasse hast, kannst du außerdem einen Whirlpool oder ein Planschbecken aufstellen.
Balkon gestalten
Balkongestalten
Ratgeber
Die Nachmittagssonne oder nächtliche Ruhe im schicken Lounge-Sessel genießen oder gemütlich am Balkontisch frühstücken: Bei der Gestaltung deines Balkons stehen dir viele Möglichkeiten offen. Mit passenden Deko-Artikeln, Outdoor-Möbeln und Pflanzen kreierst du eine wohlige Atmosphäre und richtest die manchmal auch nur wenigen Quadratmeter stilvoll ein. Ob mediterran, retro oder modern: Hier findest du hilfreiche Tipps und Inspiration, um deinen Balkon zu gestalten, wie es dir gefällt. Worauf muss ich bei der Balkongestaltung achten? Bevor du deinen Balkon gemütlich einrichten kannst, solltest du dich mit ein paar Fragen zu den baulichen Gegebenheiten und deinen Vorlieben beschäftigen. Folgende Überlegungen können dir dabei helfen: Wie viel Platz habe ich? Strandkorb, Gartenbank und Zimmerspringbrunnen lassen Urlaubsfeeling aufkommen und sind gerade für die Balkongestaltung eine tolle Idee. Doch nicht jeder Balkon ist ausreichend groß. Überlege, wie viel Platz du noch für Sitzgelegenheiten, Balkontisch, Sonnenschirm und Pflanzen brauchst. Für kleine Balkone gibt es platzsparende Dekoration wie beispielsweise Blumenampeln, Lampions und Wimpelgirlanden sowie zusammenklappbare Balkonmöbel . Was erlaubt der Vermieter? Generell gilt: Jede Dekoration ist möglich, sofern sie sich wieder rückstandslos beseitigen lässt. Die Montage einer Markise setzt die Zustimmung des Vermieters voraus, da hierbei das Mauerwerk angebohrt wird. Zudem darf ein Balkon nach deutschem Mietrecht anders als Wohnräume nicht beliebig farbig gestrichen werden. Suche daher am besten vorher das Gespräch mit der Hausverwaltung. Welcher Stil gefällt mir? Überlege, welcher Stil zu deiner bisherigen Einrichtung passt. Vielleicht möchtest du auch etwas Neues ausprobieren. Schön ist es, mit den Jahreszeiten zu gehen und den Balkon saisonal zu gestalten. Das geht ganz einfach mit Frühblühern, Sommerblumen, Herbst- und Weihnachtsdekoration. Was eignet sich für welche Himmelsrichtung? Auf einem Südbalkon gedeihen sonnenverwöhnte Zierpflanzen am besten. Bei einer Nordausrichtung sollten es Gewächse sein, die Schatten vertragen. Genauso wie bei einem nach Osten oder Westen ausgerichteten Balkon besteht kaum Gefahr, dass die Dekoration mit der Zeit von der Sonne ausgebleicht wird. Bei einer Westausrichtung solltest du deinen Balkon so dekorieren, dass die Einrichtungsgegenstände vor Regen und Wind geschützt sind, da dieses ungemütliche Wetter vorwiegend aus dem Westen kommt. Balkon dekorieren: So gehst du vor Damit ein stimmiges Gesamtbild entsteht, ist es sinnvoll, die Deko-Ideen für deinen Balkon Schritt für Schritt umzusetzen. Am besten überlegst du dir schon vorab ein Konzept für die Balkongestaltung. Du kannst es auch aufzeichnen. Wähle Farben, Bodenbelag, Möbel, Pflanzen und Dekorationen so aus, dass sie gut zusammenpassen. Mit folgenden Tipps kannst du deinen Balkon nun einrichten. Boden des Balkons gestalten Fange unten mit der Gestaltung deines Balkons an, denn der Bodenbelag beeinflusst maßgeblich das Erscheinungsbild . Ein Kunstrasen erzeugt das Gefühl, in einem Garten zu sitzen – schön, wenn die nächste Grünanlage ein Stück weg ist. Ganz natürlich und gemütlich wirken Holzböden. Holzfliesen und -paneele lassen sich kinderleicht verlegen. Zudem sind sie rückstandslos entfernbar. Für eine wohnliche Atmosphäre sorgen auch Teppichläufer, deren Muster und Farben stimmungsvolle Akzente setzen. Robuste Steinfliesen sind für einen modernen Balkon eine schöne Deko-Idee. Da sich Stein rasch erhitzt, kannst du einen gefliesten Südbalkon im Sommer allerdings eher nicht barfuß betreten. Wände des Balkons dekorieren Als Nächstes geht es um Hauswand und Balkonbrüstung. Kommt ein Farbanstrich nicht infrage, sind Wandbilder eine hübsche Alternative. Für die Wanddeko gibt es Aufhängemöglichkeiten, die kein Bohren erfordern . Selbstklebende Deko-Paneele mit Spruchmotiven verbreiten gute Laune. Mit fotorealistischen Landschaftsbildern holst du dir die Südsee oder mediterrane Gärten nach Balkonien. Gerade für kleine Balkone eignet sich diese Gestaltungsidee, da diese nur wenig Platz für Pflanzen bieten. Mit Stoff- oder Bambusbahnen an der Brüstung, die gleichzeitig als Sichtschutz dienen, dekorierst du deinen Balkon individuell und praktisch. Balkon schön gestalten mit Pflanzen Mit bepflanzten Balkonkästen, Kübel- und Ampelpflanzen zauberst du dir einen eigenen kleinen Paradiesgarten. Es gibt üppig blühende Blumen , deren Blüten für auffällige Farbtupfer sorgen. Oleander und Feigenbäumchen verbreiten mediterranen Charme. Platzsparender sind Blumenampeln oder -treppen. Welche Blumen, Kräuter und Gemüsesorten auf dem Balkon gedeihen, hängt von der Ausrichtung ab. Für einen schattigen Balkon eignen sich beispielsweise immergrüne Buchsbäume, Farne, Glockenblumen oder Begonien. Auf einem Südbalkon dagegen fühlen sich Geranien, Margeriten, Dahlien und viele Gemüsesorten wie zum Beispiel Tomaten wohl. Den Halbschatten mögen Stiefmütterchen oder Fleißige Lieschen. Mit rankenden Gewächsen kannst du die Brüstung deines Balkons verschönern. Und falls du Insekten anziehen möchtest, gibt es auch bienenfreundliche Pflanzen für den Balkon wie Lavendel, Sonnenhut oder Kornblumen. Bei der Balkonbepflanzung stehen dir viele Möglichkeiten offen, auch bei wenig Platz. Wer es jedoch pflegeleichter mag und das ganze Jahr lang Blütenpracht erleben möchte, entscheidet sich einfach für Kunstblumen. Übertöpfe und Balkonkästen auswählen Auch Blumen- und Pflanzgefäße sollten zur restlichen Dekoration passen. Terrakottagefäße wirken natürlich und sind für mediterrane Balkone ideal. Glasierte Keramik oder Kunststoffbehältnisse gibt es in dezenten und knalligen Farben. Noch individueller kannst du deinen Balkon dekorieren, indem du die Balkonkästen mit filigranen Ornamenten selbst verzierst oder – zum Beispiel von deinen Kindern – kunterbunt bemalen lässt. Hierfür gibt es wasserfeste Spezialfarben. Sonnenschutz-Ideen für die Balkongestaltung Vor allem auf einem Südbalkon kann es im Sommer richtig heiß werden. Ein effektiver Sonnenschutz ist daher unerlässlich, damit deine Pflanzen überleben und du die Zeit auf Balkonien genießen kannst. Markisen, Sonnensegel oder Sonnenschirme sind nicht nur funktional, sondern können auch als gestalterische Elemente dienen. Sie schützen vor direkter Sonneneinstrahlung und schaffen zugleich eine gemütliche Atmosphäre. Wähle Materialien und Farben, die zu deinem Balkonstil passen und für ein harmonisches Gesamtbild sorgen. Wind- und Sichtschutz für deinen Balkon Wer sich auf dem Balkon die Privatsphäre eines zweiten Wohnzimmers im Freien wünscht, hält mit einem Sichtschutz unerwünschte Blicke fern. Dazu eignen sich zum Beispiel Rankgitter mit Kletterpflanzen, aber auch Paravents, Bambusmatten, Stoffbahnen, Vorhänge sowie Kunststoff- oder Milchglaswände, die zugleich als Windschutz dienen. Entscheide dich für die Variante, die zur Einrichtung deines Balkons am besten passt. Einen großen Balkon kannst du mit mobilen Stellwänden aufteilen, sodass ein angenehmes Raumgefühl entsteht. Balkon gestalten mit diesen Tipps für die Beleuchtung Um einen schönen Balkon zu gestalten, kannst du mit verschiedenen Lichtquellen tolle Effekte erzeugen. So hast du auch nachts oder an kurzen Wintertagen etwas von deinem Balkon. Passende Ideen für die Balkongestaltung sind etwa selbstgebastelte Lampions, LED-Lichterketten oder leuchtende Weihnachtssterne . Für besonders stimmungsvolles Licht sorgen Windlichter . Auch eine aufstellbare Laterne bewirkt schöne Lichteffekte. Balkon einrichten: Ideen für Balkonmöbel Bei der Balkongestaltung dürfen die Möbel nicht fehlen! Lass dich von verschiedenen Stilen wie Landhaus, Vintage oder moderner Einrichtung inspirieren. Holzmöbel wirken warm und natürlich, sind jedoch oft etwas pflegeaufwändiger. Sie eignen sich gut für Balkone im rustikalen Landhaus- oder im skandinavischen Stil. Mit einem Shabby-Chic-Anstrich verleihst du Holzmöbeln einen Vintage-Look. Besonders beliebt sind Stühle und Bänke aus Rattan, die auch als Kunststoffvariante erhältlich sind und eine tropische oder mediterrane Atmosphäre erzeugen. Möbel aus Metall sind modern und pflegeleicht. Sie passen hervorragend zum Industrial-Stil. Doch nicht nur das Material spielt eine Rolle: Je nach Größe des Balkons kannst du einen Essbereich, eine gemütliche Loungeecke oder sogar beides einrichten. Es kommt ganz darauf an, ob du regelmäßig draußen speisen oder lieber im bequemen Sessel oder Liegestuhl entspannen möchtest. Für kleine Balkone eignen sich ausziehbare Liegestühle – je nach baulichen Gegebenheiten und Vorgaben kannst du auch einen Klapptisch an der Balkonwand anbringen. DIY-Ideen: Balkon-Deko selber machen Willst du deinen Balkon individuell gestalten, bietet es sich an, einige Deko-Elemente selbst zu basteln. Hier sind einige DIY-Ideen, mit denen du deinem Balkon eine persönliche Note verleihen kannst: Palettenmöbel: Alte Paletten zu Sitzgelegenheiten oder Tischen umzubauen, ist ein ungebrochener Trend. Es ist kostengünstig und umweltfreundlich; außerdem kannst du deine Balkonmöbel so individuell gestalten. Mit ein paar bequemen Sitzauflagen schaffst du dir eine gemütliche Loungeinsel. Vertikale Pflanzenwand: Aus Holzrahmen und Pflanzkästen baust du ganz einfach eine Pflanzenwand, die mehr Grün auf dem Balkon bringt, ohne viel Platz einzunehmen. Upcycling: Ein neuer Anstrich oder kleine Umbauten und schon sehen Möbel durch Upcycling aus wie neu. Auch für Pflanzgefäße und sonstige Garten-Deko gibt es tolle Upcycling-Ideen . Handgemachte Dekorationen: Mit selbstgemachten Kerzen, Windlichtern, Wandbehängen und anderen Ideen verschönerst du deinen Balkon zusätzlich und schaffst eine wohlige Atmosphäre. Gestaltungsideen für deinen Balkon: Wähle einen Stil Mediterranes Flair, Vintage-Stil oder modern? Wenn du deinen Balkon dekorieren möchtest, stehen dir verschiedene Stilrichtungen zur Wahl. Hol dir hier Ideen, mit denen du deinen Balkon ganz neu gestalten kannst! Balkon im Landhausstil Für einen Balkon im Landhausstil benötigst du alte Tonkrüge, eine Zinkgießkanne und ähnliche Gegenstände . Aber auch Terrakottagefäße, Sturm- oder Holzlaternen verbreiten einen urigen Charme. Am besten passen dazu Balkonmöbel aus Holz. Blumen sind ebenfalls ein Muss für den Landhausstil. Wunderbar machen sich mit ihren leuchtenden Farben Petunien, Wicken und Kornblumen. Mediterrane Balkongestaltung Wer sich nach südlicheren Gefilden sehnt, wählt eine Balkongestaltung im mediterranen Stil. Amphoren, kleine klassisch-antike Gipsstatuen, Zimmerspringbrunnen und Mosaikbilder sind hierfür gut geeignet. Dazu passen Möbel im Bistro-Look. Warme Farben, natürliche Materialien und rustikale Elemente stehen hier im Vordergrund. Auf einem Sonnenbalkon kannst du deinen Balkon auch entsprechend bepflanzen, zum Beispiel mit Oleander, Zitronenbäumchen, Lavendel, Bougainvillea und Hibiskus. Urlaubsgefühl im tropischen Stil Von tropischem Klima inspirierte Deko verwandelt deinen Balkon in eine exotische Oase. Mit grünen Palmen, farbenfrohen Blumen, Rattanmöbeln und Bambusaccessoires holst du dir den Urlaub nach Hause! Für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen zudem Deko-Ideen für den Balkon wie handgefertigte Wandbehänge, bunte Hängematten und orientalische Laternen. Natürliche Materialien wie Holz, Seegras und Baumwolle unterstreichen das Tropenflair und schaffen einen Ort, an dem du die Seele baumeln lassen kannst. Skandinavischer Stil für deinen Balkon Der skandinavische Stil ist geprägt von klaren Linien, schlichten Formen und hellen Farben . Holzmöbel mit glatten Oberflächen und einem minimalistischen Design stehen im Mittelpunkt dieses Stils. Ergänzt durch dezente Accessoires und Textilien entsteht ein moderner Balkon mit einladender Atmosphäre. Schlichte Grünpflanzen wie Bogenhanf, Monstera, Sukkulenten und Kakteen runden die Balkoneinrichtung ab. Moderner Balkon im Industrial-Stil Du magst lieber modernes Design? Dann solltest du zu Dekoration und Möbeln aus Granitstein, Metall, glasierter Keramik und lackiertem Holz greifen. Dezente Grautöne oder Schwarz-Weiß-Kontraste sorgen für moderne Schlichtheit. Der Industrial-Stil ist inspiriert von urbanen Lofts und Fabrikhallen . Industrielle Details wie Metallregale, Rohrelemente und grobes Holz zeichnen ihn aus. Auch bei den Textilien kannst du auf klares Design setzen. Wähle unifarbene oder dezent gemusterte Sonnenblenden, Teppichläufer, Sitzpolster oder Deko-Kissen für deine Lounge-Ecke. Balkon gestalten im Vintage-Look Beim Vintage-Look spielen die Möbel die Hauptrolle. Dazu musst du keineswegs das nächste Antiquitätengeschäft aufsuchen. Auch Korbsessel, neue Holzmöbel im Shabby-Chic-Stil oder mit einer Rostpatina versehene Dekoartikel sehen wunderbar retro aus. Kombiniere sie mit nostalgischen Accessoires wie antiken Lampen, Deko-Boxen oder Vintage-Teppichen. Als Bepflanzung sind besonders Rosen und Margeriten für die Vintage-Balkon-Deko eine gute Idee. Du möchtest mehr zum Thema Balkon und Terrasse pflegen und gestalten erfahren? In den Ratgebern von toom Baumarkt findest du online viele Tipps rund um deine Outdoor-Wohnbereiche.
Bienenfreundlichen Balkon gestalten
BienenfreundlichenBalkongestalten...
Ratgeber
Besonders in der Stadt, in der es wenig natürliche Grünflächen gibt, ist die Bienenpopulation bedroht. Du kannst Wild- und Honigbienen unterstützen , indem du deinen Balkon bienenfreundlich bepflanzt und den Insekten lebenswichtige Pollen und Nektar zur Verfügung stellst. Und ganz ehrlich: Steigert es nicht auch das Sommergefühl, wenn es auf dem Balkon fröhlich summt? Welche Balkonpflanzen besonders bienenfreundlich sind, was es beim Pflanzen und Pflegen zu beachten gilt und weitere Tipps zum Bienen- und Insektenschutz erhältst du in diesem Ratgeber von toom Baumarkt. Wie gestalte ich die Balkonbepflanzung bienenfreundlich? Da Blumen für Bienen in zahlreichen Farben, Formen und Größen erhältlich sind, gibt es für jede Art der Balkongestaltung die passenden Vertreter. Die meisten bienenfreundlichen Balkonpflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort , aber auch für den Halbschatten und sogar für Schattenbalkone gibt es geeignete Sorten. Im Gegensatz zu Schmetterlingen haben Wild- und Honigbienen einen sehr kurzen Rüssel, weshalb sie sich nur von flachen, ungefüllten Blüten ernähren können. Gefüllte Blüten versperren den Weg zu Nektar und Pollen. Am besten bietest du ein buntes Buffet an Balkonblumen , damit für jede Bienenart das passende Futter dabei ist – denn viele Bienen sind auf bestimmte Blüten fokussiert. Blütezeit beachten – für einen ganzjährig bienenfreundlich bepflanzten Balkon Das größte Nahrungsangebot haben Insekten im Frühling und Sommer, weil zu dieser Zeit die meisten Blumen blühen. Doch auch im Rest Herbst sind Pollen und Nektar für die Insekten wichtig. Wie gut, dass es auch bienenfreundliche Balkonpflanzen für den Herbst gibt, denn nach dem Spätsommer wird das Angebot deutlich knapper. Bepflanze deinen Balkon also so, dass es möglichst lange im Jahr Blüten gibt – mit einer gelungenen Kombination aus Früh- und Spätblühern und einer schönen Herbstbepflanzung auf dem Balkon . Tipps für die Auswahl von bienenfreundlichen Balkonpflanzen Bevor du mehr über die Top 10 Balkonblumen von toom Baumarkt erfährst, hier noch ein paar allgemeine Tipps für die Auswahl der besten Pflanzen für Bienen : Greife bevorzugt auf heimische Pflanzen zurück. Ungefüllte Blüten bieten den Bienen mehr Nahrung. Achte auf eine lange Blütezeit und ein ganzjähriges Nahrungsangebot. Vermeide Monokulturen – biete mit Mischkulturen möglichst vielen Insekten Nahrung. Pflanze vermehrt gelbe und blaue Balkonblumen für Bienen. Shopping-Tipp: Beachte beim Kauf die Angaben auf dem Etikett bezüglich der Blütezeit und einen Hinweis zum Nutzen für Bienen – oftmals symbolisch dargestellt. Bist du dir unsicher, lass dich im Gartencenter beraten. Die toom-Top-10 bienenfreundliche Balkonpflanzen für den Sommer In der nachfolgenden Auflistung befinden sich einige Klassiker aus dem Ziergarten – dabei ist beispielsweise die Pflanzenfamilie der Korbblütler sehr beliebt. Viele der Bienenblumen eignen sich sowohl als Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse als auch für das Anlegen eines bienenfreundlichen Gartens . 1. Männertreu (Lobelia erinus) Sie gehört zu den Lobelien und wird deshalb Blaue Lobelie oder fälschlicherweise oft auch nur Lobelie genannt. Viele kleine, blaue Blüten ziehen Bienen und auch Schmetterlinge magisch an und bieten reichlich Nahrung. Die Polsterstaude gehört zur Familie der Glockenblumengewächse und ist dank ihrer sehr langen Blütezeit, die von Mai bis in den September oder Oktober reicht, eine sehr bienenfreundliche Blume für Balkonkästen. 2. Zauberschnee (Euphorbia hypericifolia „Diamond Frost“) Der auch als Bienenschleierkraut bekannte Zauberschnee verfügt über sehr viele, zarte, kleine Blüten in strahlendem Weiß. Den Namen hat die Pflanze daher, dass diese Blüten aussehen, als wären sie von frischem Schnee überzogen. Das Wolfsmilchgewächs ist sehr pflegeleicht und lässt sich hervorragend mit größeren, bunten Blüten kombinieren. Nahrhafter Nektar und eine besonders lange Blütezeit machen den Zauberschnee zu einer bienenfreundlichen und beliebten Balkonpflanze. Bereits ab Mai erfreuen die kleinen Blüten und bleiben bis zum ersten Frost erhalten. 3. Goldmarie (Bidens ferulifolia) Manchen ist die Goldmarie vielleicht auch als Zweizahn oder als Bidens bekannt. Sie gehört der bei Bienen beliebten Pflanzenfamilie der Korbblütler an und verschönert durch ein- oder mehrfarbige Blüten jeden Balkon. Von Mai bis Oktober bietet die bienenfreundliche Goldmarie vielen Insekten leckere Nahrung und wird besonders gerne zwischen niedrig wachsende Stauden im Balkonkasten gepflanzt. 4. Vanilleblume (Heliotropium arborescens) Wie der Name bereits vermuten lässt, besticht die Vanilleblume durch einen süßlichen Vanilleduft und zieht damit zahlreiche Insekten an, die sich an ihren freiliegenden Pollen bereichern. Die bienenfreundliche Balkonblume wird auch Heliotrop oder Sonnenwende genannt und gehört zur Pflanzenfamilie der Borretschgewächse. Ihre violetten bis blau-violetten, kleinen Blüten erstrahlen von Mai bis September und machen die Vanilleblume zu einer Bereicherung im sommerlichen Balkonkasten. 5. Sonnenblume (Helianthus annuus) Eine ebenfalls sehr bienenfreundliche Balkonpflanze ist die Sonnenblume , die es dem Namen entsprechend sonnig mag. Für die Pflanzung auf dem Balkon empfehlen sich kleinwüchsige Sorten, die speziell für die Topfkultur gezüchtet wurden und kleinere Wuchshöhen als die Gewöhnliche Sonnenblume erreichen. Die gelb blühende Sonnenblume hat ihre Blütezeit von Juni bis Oktober und gehört wie viele andere bienenfreundliche Balkonblumen zur Familie der Korbblütler. Während der Blütezeit ist sie wichtige Nahrung für Bienen und andere Insekten, nach dem Verblühen dienen ihre Kerne als Futter für Vögel und Nagetiere. 6. Husarenknöpfchen (Sanvitalia procumbens) Prächtig gelb erscheint auch das Husarenknöpfchen – auch Husarenknopf oder Miniatursonnenblume genannt. Es gehört wie auch die Gewöhnliche Sonnenblume zur Familie der Korbblütler und bereichert deinen Balkon ebenfalls von Juni bis Oktober mit nektarhaltigen Blüten. Das bienenfreundliche Husarenknöpfchen eignet sich besonders für die Pflanzung in Ampeln, Hängetöpfen oder seitlich in Balkonkästen, da es hängend wächst. 7. Eisenkraut (Verbena officinalis) Das Echte Eisenkraut – meist nur Eisenkraut oder Verbene genannt – zählt zur Familie der Eisenkrautgewächse und gilt als Heilpflanze. Ihre doldenförmig angeordneten Blüten gibt es in ein- oder mehrfarbigen Sorten, wobei das Farbspektrum sehr groß ist und nahezu alle Farben außer Gelb vorhanden sind. Die pflegeleichte Verbene ist unter anderem durch ihre lange Blütezeit von Mai bis Oktober eine sehr bienenfreundliche Pflanze für den Balkon. 8. Wandelröschen (Lantana camara) Das Wandelröschen hat seinen Namen nicht von ungefähr: Die Blütenfarbe verändert sich im Laufe der Blütezeit – bei manchen Sorten sogar mehrfach. Die Blüten sind in verschiedenen Farben erhältlich, wobei der Klassiker einen Verlauf von gelben bis rosafarbenen Blüten hat. Die zarten Blüten erscheinen von Mai bis Oktober . Aber Achtung: Die bienenfreundliche Blume für Balkon und Beet aus der Familie der Eisenkrautgewächse gehört zu den giftigen Gartenpflanzen und sollte daher außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren gepflanzt werden. 9. Margerite (Leucanthemum) Margeriten sind ein wahrer Klassiker im Blumenbeet, eignen sich durch ihren kompakten Wuchs aber auch sehr gut für die Topfkultur. Mit ihren weißen Blütenblättern und dem gelben Blütenstempel erinnert sie an Gänseblümchen , die ebenfalls zur Familie der Korbblütler gehören. Zwar ist die weiße Margerite die klassische Variante, doch gibt es auch farbige Sorten – zum Beispiel in gelb oder rosa. Die lange Blütezeit von April bis Oktober und die freiliegenden Pollen machen Margeriten zu wahrlich bienenfreundlichen Balkonpflanzen – noch dazu sind sie sehr pflegeleicht. 10. Katzenminze (Nepeta cataria) Am Duft der Echten Katzenminze – oder auch nur Katzenminze, Katzenmelisse oder Katzenkraut – berauschen sich nicht nur die Samtpfoten. Auch Wild- und Honigbienen sowie andere Insekten werden von dem zitronenartigen Geruch angezogen. Die bienenfreundliche Balkonpflanze aus der Familie der Lippenblütler hat weiße oder blau-violette, kleine Blüten, die von Mai bis September blühen und nahrhaften Nektar zur Verfügung stellen. Weitere bienenfreundliche Balkonblumen Es gibt jedoch weit mehr als nur zehn nennenswerte Blühpflanzen für den Balkon, die bienenfreundlich sind. Deshalb folgen weitere Vorschläge für bunte Mischkulturen, darunter auch Wildblumen. Portulakröschen (Portulaca grandiflora) Waldreben/Klematis (Clematis) Blaue Fächerblume (Scaevola aemula) Felsensteinkraut (Aurinia saxatilis) Löwenmaulpflanze /Löwenmäulchen (Antirrhinum) Glockenblume (Campanula) Klatschmohn/Mohnblume (Papaver rhoeas) Wolfsmilch (Euphorbia) Kornblume/Zyane (Centaurea cyanus) Indianernessel/Goldmelisse/Scharlach-Monarde (Monarda didyma) Hast du einen Schattenbalkon, eignen sich folgende Blumen als bienenfreundliche Bepflanzung: Schaumblüte Johanniskraut Astilbe Bergenie Ausdauerndes Silberblatt Tipp: Sehr beliebt sind heimische Wildblumen, die üblicherweise auf naturbelassenen Blumenwiesen wachsen. Auch auf dem Balkon ist das Anlegen einer solchen Bienenweide möglich, indem du einen großen Pflanzkasten oder -kübel dafür verwendest. Spezielle Saatgutmischungen aus Wildblumen oder Wildkräutern sind im Handel erhältlich. Bienenfreundliche Pflanzen auf dem Nutzbalkon Nicht nur unter den Zierpflanzen befinden sich bienenfreundliche Exemplare, denn auch verschiedene Küchenkräuter sowie Obst- und Beerensorten können Bienen auf dem Balkon als Nahrungsquelle dienen. Hast du einen Naschgarten angelegt und dort Himbeeren oder Erdbeeren gepflanzt , sind die kleinen Blüten vor der Fruchtbildung beliebte Nektarlieferanten. Ein Kräutergarten, in dem beispielsweise Minze, Oregano, Thymian, Basilikum oder Salbei wachsen, kann ebenso erblühen. Du musst dazu nur beim Ernten einige Pflanzenteile stehen lassen, damit sich dort Blüten ausbilden können – und schon kommen die Bienen herbeigeflogen. Auch Lavendel und die essbare Kapuzinerkresse sind willkommene Nahrungsquellen für Bienen und Co. Bienenfreundliche Balkonpflanzen für Herbst und Winter Auch für die Herbstmonate gibt es einige bienenfreundliche Blumen, die du auf dem Balkon pflanzen kannst. Daneben gibt es auch winterharte, bienenfreundliche Balkonpflanzen, die schon früh im Jahr blühen und Bienen als erste Nahrungsquelle nach der Winterruhe dienen. Welche Balkonblumen haben wenig Nutzen für Bienen? Viele Balkonblumen aus dem Gartencenter bieten keine Pollen und Nektar oder machen diesen für Bienen nicht zugänglich. Dazu zählen sehr beliebte und weit verbreitete Zierpflanzen wie Geranien , Petunien , Kapkörbchen, gefüllte Dahlien und Chrysanthemen mit gefüllten Blüten. Sie ziehen mit ihrem Duft zwar viele Insekten an, bieten aber keine guten Nahrungsquellen für Bienen und Hummeln. Auf die Pflanzung dieser Balkonblumen solltest du deshalb verzichten und stattdessen auf bienenfreundliche Alternativen oder Mischkulturen zurückgreifen. Wenn dein Balkon überwiegend mit Blumen für Bienen bepflanzt ist, spricht allerdings auch nichts dagegen, wenn sich dazwischen auch ein paar Pflanzen befinden, die außer einer schönen Optik keinem weiteren Zweck dienen. Balkonkästen bienenfreundlich bepflanzen Je nach persönlichem Geschmack und Gestaltung des Balkons lassen sich die meisten bienenfreundlichen Blumen gut kombinieren. Mit nur wenigen Handgriffen kannst du deinen Pflanzkasten so gestalten, dass sich die Bienen lange daran erfreuen. Besorge dir verschiedene Blumen, deren Farben harmonieren und die unterschiedliche Wuchshöhen haben. So stellst du sicher, dass dein Balkonkasten nicht nur bienenfreundlich, sondern auch abwechslungsreich bepflanzt ist. Hängende Pflanzen setzt du an den Rand, damit sie gut nach unten wachsen können. Wichtig für das Bepflanzen von Blumenkübeln und -kästen sind hochwertige, nährstoffreiche Blumenerde, eine gute Drainage und Wasserablauf sowie ein ausreichend großes Pflanzgefäß. Ein integrierter Wasserspeicher kann außerdem die Balkonbewässerung erleichtern. Bienenfreundliche Balkonpflanzen pflegen In der Regel sind die oben erwähnten Balkonblumen recht pflegeleicht. Ganz vernachlässigen solltest du die Pflanzenpflege jedoch nicht, denn nur mit der richtigen Pflege können die Gewächse auch ausreichend Blüten bilden und Nahrung für die Bienen bereitstellen. Entsprechend ihrem Nährstoffbedarf solltest du die Pflanzen düngen (organisch) und vor allem im Sommer ausreichend und richtig gießen . Damit die bienenfreundlichen Balkonpflanzen immer wieder neue Blüten ausbilden können, ist das Ausputzen welker Blüten ratsam. Hilf mit: Unterstützung für Bienen und Co. Bienen sind ein wichtiger Teil unseres Ökosystems, denn sie bestäuben Obst- und Gemüsepflanzen – doch leider ist ihr Bestand gefährdet. Wild- und Honigbienen (sowie viele weitere Insektenarten) finden in freier Wildbahn nicht mehr ausreichend Nektar und Pollen. Das sinkende Nahrungsangebot liegt im Rückgang geeigneter Pflanzen durch Flächenversiegelung und die Verbreitung exotischer Pflanzen und Monokulturen begründet. Mit bienenfreundlichen Balkon- und Gartenpflanzen machst du einen guten Anfang, die Nützlinge zu fördern und dich für ihren Erhalt einzusetzen. Weitere Schritte für die Unterstützung der Bienen sind das Anbieten von Rückzugsorten wie Insektenhotels und das Bereitstellen von Bienentränken in den heißen Sommermonaten.
Pool gestalten
Poolgestalten
Ratgeber
Ein Pool ist eine wunderbare Ergänzung für dein Fleckchen Grün, doch sollte sein Design zum restlichen Garten passen . Ob du bereits einen im Garten hast oder erst einen Pool bauen willst – mit den Gestaltungsideen in diesem Ratgeber fügt er sich harmonisch ins Gesamtbild ein und du schaffst eine Wohlfühloase mit Urlaubsflair. Ideen für die Gestaltung des Poolbereichs Ob Becken oder den Bereich drumherum, es gibt unendlich viele Möglickeiten den Pool nach deinen Wünschen zu gestalten. Hier findest du Inspiration für die Farbe deines Beckens oder die Holzart deines Pooldecks. Das Poolbecken gestalten Je nach Modell ist es möglich, das Schwimmbecken zu lackieren und damit die Farbe des Pools zu gestalten – egal, ob klassisches Türkisblau, knalliges Pink oder lieber dezentes Beige. Auch mit entsprechender Beleuchtung im Wasser oder am Beckenrand kannst du mit den Farben spielen. Abhängig von der Bauart des Pools lässt sich eventuell auch die Poolumrandung an die Gartengestaltung anpassen – Holz oder Stein, was steht besser im Einklang mit deinem Garten? Auch die Poolabdeckung gibt es in verschiedenen Ausführungen: eine schlichte Folie, eine wärmespeichernde Solarplane oder doch lieber ein Glasdach, unter dem du auch mal bei schlechtem Wetter planschen kannst. Abdeckungen sorgen dafür, dass die Wärme im Pool bleibt, kein Schmutz wie Laub ins Wasser gelangt und niemand ins Becken fällt. Ein besonderer Tipp für die Poolgestaltung in deinem Garten: Wasser im Wasser! Kleine Wasserfälle oder Fontänen sind nicht nur ein Blickfang, sondern sorgen durch sanfte Plätschergeräusche für eine meditative Atmosphäre. Das Pooldeck gestalten Deine Poolanlage schließt auch ein Deck mit ein? Wähle die Umrandung des Beckens gleich passend zum Gartenstil: Holzdielen wie auf der Terrasse, unaufdringliche Betonplatten oder verspielte Natursteinplatten – beim Untergrund der Sitz- und Liegefläche stehen dir einige Möglichkeiten offen. Nachhaltige Solarlaternen und -lichterketten im Poolbereich sind eine weitere Gestaltungsidee für deinen Wohlfühlort und machen auch die Abendstunden zu einzigartigen Momenten. Ein Sichtschutz für den Garten ist besonders am Pool eine gute Idee, damit man sich beim Schwimmen, Umziehen und Sonnenbaden nicht beobachtet fühlt. Umrande den kompletten Bereich oder nur einen Teil. Um das Gefühl von Urlaub und Wellness nicht zu stören , sollte der Sichtschutz rund um den Poolbereich entsprechend gestaltet werden. Für jeden Garten gibt es etwas Passendes: Eine hohe oder halbhohe Hecke für den natürlichen Look, hohe Zäune und Palisaden für eine moderne Poolgestaltung oder Gartenmauern aus Stein halten neugierige Blicke fern. Die richtige Poolbepflanzung Bei der Poolgestaltung mit Pflanzen gibt es zwar ein paar grundlegende Dinge zu beachten, doch generell bist du bei der Auswahl deiner Gartenbepflanzung rund um den Pool sehr frei und kannst die meisten Ideen problemlos umsetzen. Zu bedenken sind: die Lage des Pools die verfügbare Fläche der Gartenstil der Aufwand für die Gartenpflege Der richtige Standort ist für alle Pflanzen wichtig, ob sie nun um den Pool herum oder anderswo stehen. Liegt dein Pool eher im Schatten, wähle Pflanzen, die wenig direkte Sonne benötigen – siehe Ideen für den Schattengarten . Sehr sonnige Standorte hingegen erfordern hitzeresistente Pflanzen , die aufgrund ihrer Herkunft aus warmen Regionen auch bei viel Sonne nicht gleich austrocknen. Einige Pflanzen gedeihen am besten im Halbschatten. Neben der Lage ist die verfügbare Fläche für die Poolbepflanzung relevant. In schmale Bepflanzungsstreifen auf der Poolumrandung kannst du keine großen Sträucher setzen, zu kleine Pflanzen gehen auf großen Flächen dafür optisch schnell unter. Wähle die Größe von Bäumen und Sträuchern , Stauden , Gräsern und Farnen daher immer so aus, dass die Pflanzen dem Umfeld angemessen sind. Welche Pflanzen am besten um den Pool passen, hängt von deiner Gartengestaltung ab und davon, welche Ideen du mit der Poolbepflanzung umsetzen möchtest. Klassische Poolpflanzen mit dem gewissen Urlaubsfeeling sind beispielsweise Palmen und Gräser – aber auch Blühpflanzen können an eine Reise ans Meer erinnern. Bedenke, dass viele mediterrane Pflanzen im Haus überwintert werden müssen – eine Pflanzung im Topf empfiehlt sich daher. Für eine bleibende Bepflanzung am Pool gibt es aber auch winterharte Palmen und andere winterharte Pflanzen . Um die Reinigung des Pools etwas zu erleichtern, solltest du auf den Poolbau unter Bäumen, die viele Nadeln und Blätter verlieren, lieber verzichten. Zweige sollten nicht zu weit über den Pool ragen und Pflanzenteile generell vom Wasser ferngehalten werden. Eine Poolabdeckung kann zwar vieles auffangen, doch eben nur, wenn sie geschlossen ist. Verschiedene Stile für die Poolgestaltung im Garten Pool mediterran gestalten Um den Pool im Stil eines mediterranen Gartens zu gestalten, braucht es Materialien wie hellen Stein, Naturstein oder Terrakotta. Du kannst Bereiche wie im Kiesgarten oder Steingarten anlegen und so der mediterranen Poolgestaltung mit Pflanzen Rechnung tragen. Auch große Tontöpfe mit farbenfrohen Blüten wie Drillingsblume oder Oleander unterstreichen den Mittelmeer-Look. Die weitere mediterrane Poolbepflanzung könnte aus einem Olivenbaum und dem Anbau von Kräutern wie Lavendel oder Rosmarin bestehen, die einen betörenden Duft verströmen. Der moderne Pool: clean und minimalistisch Wer es etwas schlichter mag, setzt auf ein großes Holzdeck mit Terrassendielen oder großen Betonfliesen um den Pool. Liegestühle und andere Sitzmöglichkeiten sind im modernen, minimalistischen Stil gehalten und auf Spielereien wird bewusst verzichtet. Eine Poolbepflanzung braucht es bei diesem dezenten Design nicht unbedingt – und wenn doch, empfehlen sich vereinzelte, sehr schlichte Pflanzen. Du kannst beispielsweise Chinaschilf, Bambus oder Pampasgras pflanzen und den Rest des Gartens um den Pool mit einem gepflegten Rasen versehen. Willst du als Sichtschutz eine Hecke pflanzen , achte auf einen regelmäßigen, akkuraten Formschnitt. Naturnahe Poolgestaltung Ein Pool im Garten kann auch naturnah gestaltet werden. Besonders, wenn du einen bienenfreundlichen Garten anlegen möchtest, solltest du die Poolbepflanzung ausgiebig planen. Ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot für Insekten bietet zugleich einen tollen Ausblick vom kühlen Nass aus: Blühende Sträucher und Stauden können mit Gräsern und Farnen kombiniert werden und überall summt und brummt es. Ein herrlicher Natururlaub! Naturstein und Holz sind die Materialien der Wahl für Poolumrandung, Pooldeck, Sichtschutz und Liegestühle. So geht der Poolbereich mehr oder weniger nahtlos in den Naturgarten über. Im Sinne von Naturnähe und Nachhaltigkeit: Überlege, ob du einen chemiefreien Pool betreiben oder stattdessen sogar einen Schwimmteich anlegen willst. Vorteil von letzterem: Du kannst den Gartenteich noch reicher bepflanzen und die Wasserpflanzen sind für die Wasserreinigung zuständig. Den Pool in die Gartengestaltung einbeziehen Hast du noch keinen Pool im Garten, ist es sinnvoll, die Gestaltungsideen direkt beim Bau einzubeziehen – das erleichtert später die Umsetzung. Stelle dir dabei folgende Fragen: Gibt es rechtliche Dinge zu beachten? Pools bis zu einer Größe von 100 Kubikmetern sind in der Regel genehmigungsfrei – allerdings kann das je Bundesland variieren. Um sicherzugehen, solltest du vor dem Bau bei deiner Gemeinde nachfragen. Auch ist relevant, ob du Eigentümer oder Mieter bist – als Mieter musst du den Bau mit dem Vermieter absprechen. Wie groß kann der Pool sein? Der Pool sollte ein Viertel der Gartenfläche nicht überschreiten, da er sonst zu wuchtig wirkt und dir nur wenige Möglichkeiten bleiben, die Umgebung zu gestalten. Größe und Form von Beeten usw. sind abhängig von der Bauart des Pools – es gibt runde, ovale, eckige und achtförmige Pools. Welche Lage ist für den Pool optimal? Ein Pool sollte möglichst lange im Sonnenlicht und außerdem windgeschützt liegen. Wasser- und Stromanschluss müssen in der Nähe sein. Aber auch gestalterisch ist die Lage wichtig: In welchem Bereich des Gartens entfaltet der Pool die gewünschte Atmosphäre? Dabei ist zu beachten, ob der Pool im Mittelpunkt stehen oder eher dezent gehalten werden soll. Du kannst Gartenwege anlegen , damit der Pool gut zugänglich ist. Wie soll der Pool genutzt werden? Soll er zum Schwimmen oder Planschen dienen? Oder willst du einen Whirlpool bauen ? Ausreichend lange Bahnen oder auch eine Gegenstromanlage, Sitzmöglichkeiten im Wasser, Flachwasserbereiche für Kinder und Massagefunktionen sind bei der Planung einzubeziehen. Wie hoch ist das Budget für Pool und Poolgestaltung? Nicht nur die Anschaffungskosten des Pools, sondern auch der Unterhalt und Gestaltungselemente müssen ins Budget einkalkuliert werden. Wie lauten die Sicherheitsvorschriften? Um der Sicherungspflicht beim Bau eines Pools nachzukommen, muss der Pool kindersicher gemacht werden. Er muss also ausreichend umrandet sein und ggf. auch über eine Abdeckung verfügen. Welche Art von Schutz passt zu deinem Gartendesign? Wie willst du die Umgebung des Pools gestalten? Für eine Outdoor-Dusche, Umkleide, Liegemöglichkeiten etc. muss um den Pool ausreichend Platz zur Verfügung stehen. Auch die Poolbepflanzung benötigt eine entsprechende Fläche. Welcher Pool ist der richtige? Du kannst zwischen Leichtbau- und Massivbaupools wählen. Leichtbaupools werden einfach aufgestellt. Dafür wirst du im Idealfall ein gutes Pool-Fundament bauen . Massivbaupools hingegen werden versenkt oder zumindest halbversenkt, wofür der Garten ausgehoben werden muss. Sie sind langlebiger, aber auch aufwendiger im Bau. Kann ich jeden Pool individuell gestalten? Grundsätzlich kannst du jede Art von Pool passend zu deinen Gartenideen gestalten. Einfache Aufstellpools sind oft nicht so ansehnlich und aus blauem Kunststoff gefertigt – du kannst sie verkleiden, sodass sie sich ins Gartendesign einfügen. Auch eine hohe Bepflanzung, die als Poolumrandung dient, wertet ihn optisch auf. Bei fest installierten Einbaupools kannst du eine richtige Poolumrandung bauen , das Pooldeck passend zur Terrasse anlegen und so den kompletten Poolbereich nach deinen Wünschen gestalten. Tipps für kleine Gärten: Gestalte deinen Pool so, dass er möglichst wenig Platz einnimmt. Ein kleines Becken ohne Pooldeck benötigt weniger Fläche. Liegemöglichkeiten kannst du mobil auf dem Rasen ausrichten und bei Bedarf auch wieder entfernen. Ebenso kann ein Aufstellpool ratsam sein, wenn die Fläche nicht ganzjährig für den Pool verwendet werden soll. Auch eine Möglichkeit: ein kleines Tauchbecken für die Abkühlung zwischendurch.