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Suche nach "kletterpflanze" (60 Ergebnisse)

Immergrünes Geißblatt 14 cm Topf
toom

Immergrünes Geißblatt 14 cm Topf

8,99 €
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Kletterpflanzen
Kletterpflanzen
Ratgeber
Kletterpflanzen: Ein Blickfang für Balkon und Garten Kletterpflanzen sehen nicht nur toll aus, sondern eignen sich wunderbar als blühender Sicht- und Sonnenschutz für den Lieblingsplatz im Freien. Auch kahle Fassaden, Gitter und Zäune verschönern sie, ohne dabei zu viel Platz zu beanspruchen. Die meisten Kletterpflanzen gedeihen nicht nur im Blumenbeet: Sie lassen sich auch als Kübelpflanzen kultivieren und in Innenräumen aufstellen. Immergrüne Kletterer bieten ganzjährig einen hübschen Anblick, während einjährig blühende Kletterpflanzen im Herbst ihr buntes Laub abwerfen. Alles rund um deine Kletterpflanzen Ratgeber Blauregen Blauregen gehört zu den außergewöhnlichen Kletterpflanzen. Mit ihren farbprächtigen Blütenständen wird der Blauregen zu einem echten Hingucker. Erfahre, wie die wichtigen Informationen und Tipps rund um den Blauregen. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Drillingsblume Es handelt sich um eine verholzende Kletterpflanze mit farbenfrohen Blüten. Sie ist ein gern gesehener Sommergast, der uns von Mai bis September mit Blüten verwöhnt. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Ginster Du möchtest einen Strauch pflanzen, der pflegeleicht ist und trotzdem Farbe in den Garten bringt? Dann ist Ginster optimal. Wo man Ginster pflanzen kann und was zu beachten ist, erfährst du hier. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Wein anpflanzen Wein ist nicht nur ein alkoholisches Getränk, sondern auch eine ergiebige Nutzpflanze. Hier erfährst du welche Weinsorte zu dir passt und wie du selber Wein anpflanzst, pflegst und winterfest machst. Weiterlesen Weiterlesen. Kletterpflanze ist nicht gleich Kletterpflanze Kletterpflanzen können krautige oder verholzende, einjährige oder mehrjährige Pflanzen sein. Sie werden auch hinsichtlich ihrer Klettertechnik eingeteilt: Manche ranken sich von selbst Mauern und Fassaden hinauf, andere benötigen Kletterhilfen. Selbstklimmer Kletterpflanzen, deren Stamm und Äste verholzen, werden Lianen genannt. Die meisten Selbstklimmer, wie beispielsweise Efeu (Hedera helix), sind sogenannte Haftwurzler, die sich ganz ohne Rankhilfe an Mauern, Hauswänden oder Fassaden festheften. Berühren ihre Haftwurzeln und Haftscheiben den Untergrund, sondern sie eine klebrige Substanz ab, mit der sie an der Fläche haften bleiben . Gerüstkletterer Gerüstkletterer hingegen, wie zum Beispiel die Waldreben (Clematis), benötigen für ein gesundes Wachstum eine Hilfestellung durch haltgebende Spaliere, Rankgitter, Schnüre oder Stäbe . Rankpflanzen wie Erbsen (Pisum Sativum) halten sich mit ihren speziellen Rankorganen vorzugsweise an schmalen Kletterhilfen fest. Draht, Schnüre oder Stäbe können sie gut umgreifen, daher eignen sie sich für Rankpflanzen am besten. Spreizklimmer Spreizklimmer, die meist zu den Gehölzen zählen, können sich im Gegensatz zu den Schling- und Rankpflanzen mit ihren starren Trieben nicht um eine Kletterhilfe winden. Sie finden Halt, indem sie sich insbesondere an waagerechten Rankhilfen verankern . Einjährige Kletterpflanzen Du wünschst dir einen besonders schnellwachsenden Sichtschutz, suchst nach einer Übergangslösung für deinen neu angelegten Garten oder sehnst dich nach Abwechslung im Beet oder auf dem Balkon? Dann sind einjährige Kletterblumen mit ihrer traumhaften Blütenpracht genau das richtige für die nächste Saison. Sie sind wahre Wachstumskünstler, die sich innerhalb kürzester Zeit vom Samenkorn zu üppig rankenden und hübschen Dauerblühern entwickeln. Je nach Sorte gedeihen einjährige Kletterpflanzen im Halbschatten, Schatten oder an sonnigen Standorten . Für fast jedes Plätzchen im Garten, an der Hauswand oder auf dem Balkon findet sich also die passende Ranke. Zudem sind einjährige Kletterpflanzen bienenfreundlich, sodass du mit ihnen sogar einen Beitrag zum Umweltschutz leistest. Damit sie sich prächtig entwickeln können, solltest du den schnellwachsenden Kletterern dennoch so viel Zeit wie möglich geben. Am besten beginnst du mit der Anzucht auf der Fensterbank schon im Vorfrühling, also in der Zeit von Mitte Februar bis Ende März . Bevor du mit der Aussaat loslegst, solltest du das Saatgut über Nacht in lauwarmem Wasser einweichen – das beschleunigt die Keimung. Haben sich erste kräftige Triebe gebildet, ist es bei einigen Kletterpflanzen sinnvoll, den Haupttrieb auf zwei bis drei Blattpaare zu kürzen und die Pflanzgefäße rechtzeitig mit einer Kletterhilfe auszustatten. Auf diese Weise regst du die Pflanze dazu an, einen dichteren Wuchs zu entwickeln. Wer den optimalen Zeitpunkt für die Aussaat verpasst hat, kann im Frühling professionell vorgezogene Pflanzen kaufen. Mehrjährige Kletterpflanzen Im Gegensatz zu einjährig kultivierten Kletterpflanzen sind mehrjährige Kletterpflanzen winterhart und werden deinen Garten über längere Zeit hinweg bereichern. Zu ihnen zählen sowohl viele blühende und sommergrüne Gewächse , die ihr Laub in der kalten Jahreszeit abwerfen, als auch immergrüne Kletterpflanzen , die ganzjährig mit ihrem Blätterkleid aufwarten. Zu den wohl beliebtesten mehrjährigen Kletterpflanzen zählen die Waldreben (Clematis). Ihr rascher Wuchs und die unzähligen filigranen Blüten machen sie zu einer Augenweide im Beet oder Kübel. Besonders üppig entwickelt sich der schnell- und starkwachsende Blauregen (Wisteria) . Er ist zwar pflegeintensiv, verleiht dem Garten jedoch mit seinen prächtigen Blütentrauben ein romantisches Flair. Besonders gut eignet er sich zur Begrünung von Pergolen und Stellwänden, die eine Sitzecke einfassen. Pflegeleichter, aber dennoch imposant blühend, sind das zart duftende Geißblatt (Lonicera), die filigrane Pfeifenwinde (Aristolochia) und der gelbe Winterjasmin (Jasminum nudiflorum). Letzterer kommt wischen den winterkahlen Ästen vieler Hecken und Sträucher besonders hübsch zur Geltung. Sommer- und immergrüne Kletterpflanzen Eine immergrüne Kletterpflanze erstrahlt ganzjährig in sattem Grün und eignet sich daher insbesondere für die Flächenbegrünung von Fassaden. Besonders beliebt ist der langlebige Efeu (Hedera helix). Schön anzusehen sind auch verschiedene Weinrebengewächse wie die selbstkletternde Jungfernrebe (Parthenocissus quinquefolia) oder die Echte Weinrebe (Vitis vinifera). Ihre hübschen, sommergrünen Blätter verwandeln sich im Herbst in ein leuchtendes Farbenspiel aus Rot und Gelb. Gerade für die Flächenbegrünung von Fassaden und Hauswänden lohnt sich eine sogenannte Mischbegrünung – das Anpflanzen verschiedener Kletterpflanzen also, die gemeinsam an der jeweiligen Wand emporranken sollen. So kannst du verschiedene Farben harmonisch miteinander kombinieren. Zudem vereinst du die Blattdichte immer- bzw. sommergrüner Gewächse mit dem Blütenreichtum einjähriger und mehrjähriger Kletterpflanzen. Übrigens: Begrünte Fassaden und Hauswände geben zahlreichen Tieren einen Lebensraum und wirken sich meist positiv auf das Klima im Haus aus – sowohl im Winter als auch im Sommer. Kletterpflanzen im Zimmer: Pflege und Tipps Viele Kletterpflanzen gedeihen auch in Innenräumen. Dazu zählen zum Beispiel Zimmerefeu, Monstera , Erbsenpflanze oder Kletter-Philodendron. Auch hier solltest du dich vorab über den passenden Standort sowie den Wasser- und Düngerbedarf der jeweiligen Pflanzensorte informieren. An einem höhergelegenen Standort, zum Beispiel auf einem Regal oder Schrank, können Zimmerkletterpflanzen einfach vom Topf aus nach unten ranken. Alternativ setzt du Rankhilfen ein. Die Pflege von Kletterpflanzen im Zimmer ist unkompliziert. Werden sie zu lang, kannst du die Triebe einfach zurückschneiden. Dadurch verbessert sich die Verzweigung und du kannst die Wuchsrichtung besser steuern. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Blumenerde & Pflanzenerde Sortiment Gießkannen
Ginster
Ginster
Ratgeber
Du möchtest einen Strauch pflanzen, der pflegeleicht ist und trotzdem Farbe in den Garten bringt? Dann ist Ginster optimal. Er wächst schnell, ist relativ anspruchslos und verwandelt den Garten im Frühjahr in ein Meer aus Blüten. Wann die optimale Pflanzzeit ist, welche Ansprüche er an Boden und Standort hat und was zu beachten ist, wenn du Ginster schneiden möchtest, erfährst du hier. Was ist Ginster? Der Echte Ginster ist ein aufrecht wachsender Strauch oder Halbstrauch , der mit seinen rund 100 Arten zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Andere Gattungen tragen ebenfalls den Trivialnamen Ginster, sind mit diesem aber nur entfernt oder gar nicht verwandt. Dazu gehören unter anderem der Besenginster, der Spanische Ginster und der Dornginster. Ursprünglich war der Ginster im Mittelmeerraum, von Mitteleuropa bis Nordafrika und einigen Teilen Asiens beheimatet, wo er auf wilden Wiesen und in Moorlandschaften wuchs. Da er vergleichsweise geringe Standortansprüche hat, gedeiht er auch in felsigen, trockenen Gebieten und ist inzwischen weltweit anzutreffen. Steckbrief Echter Ginster: Header 1 Header 2 Header 1 Herkunft Header 2 Mitteleuropa und Nordafrika (vor allem im Mittelmeerraum), Asien Header 1 Botanischer Name Header 2 Genista Header 1 Familie Header 2 Hülsenfrüchtler (Fabaceae) Header 1 Standort Header 2 Sonnig und warm Header 1 Boden Header 2 Sandig, durchlässig, nährstoffarm Header 1 Pflanzzeitpunkt Header 2 Vorzugsweise im Frühjahr (bis in den Herbst hinein möglich) Header 1 Pflege Header 2 Pflegeleicht Header 1 Blütezeit Header 2 Mai bis Juli Wie sieht Ginster aus? Je nach Sorte erreicht der Ginster eine Höhe von bis zu drei Metern und annähernd eine ebensolche Breite. Es gibt ihn aber auch als Bodendecker. Eine Ausnahme bildet der Ätna-Ginster, er wird bis zu fünf Meter hoch. Der Ginster ist eine Pflanze mit dornigen, stacheligen Trieben und recht spärlich wirkendem Blattwerk. Die laubabwerfenden Ginster verlieren ihre Blätter recht früh im Jahr. Das muss dir keine Sorgen bereiten. Da es sich um mehrjährige, winterharte Gewächse handelt, kommen die Blätter im nächsten Frühjahr wieder. Bekannt und beliebt ist der Ginster vor allem aufgrund seiner schmetterlingsartigen Blüten, die von Mai bis in den Juli blühen . Sie werden am vorjährigen Holz ausgebildet und stehen am Zweigende traubenartig zusammen. Die meisten Ginster-Arten blühen strahlend gelb . Es gibt jedoch auch Sorten, die weiße, rosafarbene, violette, rotbraune oder sogar zweifarbige Blüten tragen. Diese enthalten zwar keinen Nektar, aber Pollen, die viele Bienen und Hummeln anziehen. Im Spätsommer bilden die Blüten längliche Hülsenfrüchte aus. Die darin enthaltenen Samen werden durch einen Schleudermechanismus verbreitet. Ginster richtig pflanzen: Standort, Boden und Zeitpunkt Der Ginster ist im Garten am besten aufgehoben. Wenn du ihn direkt in die Erde pflanzt, haben seine tiefen Pfahlwurzeln ausreichend Platz und du musst dir keine Gedanken um die Wasser- und Nährstoffversorgung machen. Es ist auch möglich, Ginster im Topf zu pflanzen. Allerdings brauchst du dann ein recht tiefes Pflanzgefäß, am besten einen großen Kübel, damit die Wurzeln gut wachsen können. Aufgrund ihrer Wuchshöhe sind die meisten Ginster als Zimmerpflanze weniger geeignet . Der beste Standort für Ginster Aufgrund seiner mediterranen Herkunft bevorzugt Ginster vollsonnige, warme Standorte . Je mehr Sonne er bekommt, desto reicher fällt die Blüte aus. An schattigen Plätzen fühlt sich der Ginster hingegen gar nicht wohl. Er kommt zwar auch dort zurecht, doch wächst und blüht nur spärlich. Bezüglich der Nährstoffbeschaffenheit des Bodens ist Ginster recht anspruchslos. Am besten gedeiht der Ginster in lockerer, sandiger Erde. Pflanzt du deinen Ginster im Kübel, ist wichtig, dass das Substrat trocken und leicht durchlässig ist. Feuchte Böden und Staunässe verträgt er gar nicht , dann beginnen die Wurzeln zu faulen. Ginster im Garten pflanzen: So geht‘s Ein Vorteil von Ginster: Es gibt keine feste Pflanzzeit. Abgesehen von Frostperioden kannst du ihn das ganze Jahr über auspflanzen. Greife am besten zu getopften Pflanzen . Bei ihnen ist die empfindliche Pfahlwurzel bis zum Einpflanzen durch einen Erdballen geschützt. Wurzelnackte Pflanzen haben häufiger Probleme beim Anwachsen, da sie sich weniger schnell an eine neue Umgebung gewöhnen. Gehe beim Pflanzen von Ginster folgendermaßen vor: Pflanzloch ausheben : Das Pflanzloch sollte so tief sein, dass die Pfahlwurzel komplett hineinpasst. Achte darauf, dass die Wurzel nicht geknickt wird. Sie ist sehr empfindlich. Drainage legen : Eine Drainage aus Sand oder Splitt sorgt für eine gute Entwässerung des Bodens und verhindert Staunässe. Lockere schwere Böden zusätzlich mit Sand auf. Ginster einsetzen : Die Pflanze sollte so tief eingesetzt werden, wie sie im Topf stand. Fülle das Pflanzloch anschließend mit dem Aushub auf. Gründlich angießen : Direkt nach dem Pflanzen solltest du den Ginster reichlich gießen. Danach ist keine weitere Bewässerung nötig. Möchtest du den Ginster in eine Hecke oder in ein Beet setzen, solltest du ausreichend Abstand zu anderen Pflanzen einplanen. Er sollte so groß sein wie die Hälfte der zu erwartenden Höhe. Ginster umpflanzen Umpflanzen solltest du Ginster übrigens nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Oft überleben die Pflanzen einen Ortswechsel nicht. Ist es dennoch notwendig, solltest du den gesamten Wurzelballen des Ginsters ausgraben. Achte darauf, dass du die Wurzel nicht verletzt und pflanze ihn so schnell wie möglich an seinem neuen Standort ein. Ginster im Kübel pflanzen Möchtest du Ginster in einen Kübel pflanzen, empfiehlt es sich, auf folgende Dinge zu achten: Wähle ein großes Pflanzgefäß, das ausreichend Platz für die Pfahlwurzel bietet. Lege auch im Kübel eine Drainage zur Entwässerung. Benutze leichte und trockene Pflanzerde. Wähle einen sonnigen Standort. Gieße regelmäßig in Maßen, aber verhindere Staunässe. Wie sollte man Ginster pflegen? Ginster ist sehr anspruchslos und ist deshalb die optimale Wahl, wenn du nach Gartenpflanzen mit farbenfrohen Blüten suchst, für deren Pflege du nicht allzu viel Zeit aufwenden musst. Ginster gießen Ausgepflanzter Ginster muss im Gegensatz zu Kübelpflanzen nicht gegossen werden. Er deckt seinen Wasserbedarf über die Pfahlwurzel , die tief in den Erdboden hineinreicht. Anders verhält es sich bei Ginster im Topf: Das Gießen ist hier notwendig. Allerdings nicht allzu häufig – einmal pro Woche reicht – und dann auch nur spärlich. Achte darauf, dass die Erde leicht feucht, aber auf keinen Fall nass ist und überschüssiges Wasser gut ablaufen kann. Ginster düngen Auch auf Düngen kannst du getrost verzichten – sowohl bei Topf- als auch Gartenpflanzen. An der Wurzel des Ginsters befinden sich sogenannte Knöllchenbakterien, die molekularen Stickstoff aus dem Boden verfügbar machen. So ist die Pflanze immer ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Düngst du trotzdem zusätzlich, kann sich das sogar negativ auswirken: Das Überangebot an Nährstoffen führt dazu, dass sich lange dünne Triebe bilden. Diese sind weder schön anzusehen noch winterhart. Übrigens : Liegen optimale Bedingungen vor, wird der Ginster nur in Ausnahmefällen von Schädlingen oder Krankheiten befallen. Ginster überwintern Sämtliche Arten von Ginster sind winterhart . Die kalte Jahreszeit überstehen sie ohne besondere Maßnahmen im Freien. In einem Pflanzgefäß sind die Wurzeln jedoch weniger gut vor Frost und Feuchtigkeit geschützt. Deshalb bringst du Ginster im Topf zum Überwintern am besten an einen windgeschützten, möglichst trockenen Platz, wenn du deinen Garten winterfest machst . Gegen strengen Frost kannst du den Topf zusätzlich mit Jute oder Vlies umwickeln. Sollte man Ginster schneiden? Grundsätzlich ist ein Schnitt nicht notwendig . Verzichtest du darauf, wird sich der Ginster allerdings schnell vermehren und immer mehr Platz im Garten einnehmen. Denn überall dort, wo die Triebe den Boden berühren, bilden sie Wurzeln. Möchtest du verhindern, dass er sich ausbreitet, solltest du den Ginster zurückschneiden. Der geeignete Zeitpunkt um Ginster zu schneiden Es gibt unterschiedliche Zeitpunkte für den Schnitt. In jedem Fall solltest du den Ginster im Frühjahr auf erfrorene Triebe hin untersuchen. Findest du welche, schneidest du sie bis in das gesunde Holz ab. Der optimale Zeitpunkt für einen Gehölzschnitt ist nach der Blüte, also im Juli . So hat der Ginster ausreichend Zeit neu auszutreiben. Schneide ein Drittel der Triebe auf etwa 40 Zentimeter (cm) zurück. Im zweiten und dritten Jahr nach dem Pflanzen wiederholst du den Vorgang. Schneide dann aber vor allem altes Holz , das du an der braunen Farbe erkennen kannst. Nach dem dritten Jahr ist die Pflanze vollständig verjüngt. Möchtest du den Ginster nicht jährlich schneiden, kannst du die Triebe auch alle drei bis vier Jahre komplett auf etwa 40 Zentimeter kürzen. Achte darauf, dass du die Triebe nur so weit kürzt, dass noch zwei oder drei Verzweigungen vorhanden sind. Was ist beim Schneiden von Ginster zu beachten? Wichtig: Ginster ist giftig . Das gilt für alle Teile der Pflanze, auch für den Pflanzensaft. Da er bei Kontakt Hautreizungen hervorrufen kann, solltest du Handschuhe tragen , wenn du Ginster schneidest. Achte außerdem darauf, dass du eine geeignete Gartenschere verwendest und dein Schneidewerkzeug eine scharfe Klinge besitzt. Ist das nicht der Fall, werden die Triebe gequetscht und anfälliger für Krankheiten. Kann man Ginster selber vermehren? Du hättest gerne einen zweiten Ginsterbaum, den du von klein auf großziehst? Das ist nicht allzu kompliziert. Für einen neuen Ginster musst du lediglich die Samen keimen lassen , die du im Herbst aus den länglichen Hülsenfrüchten deines Strauchs nimmst. Sobald aus den Keimlingen kleine Pflänzchen geworden sind, kannst du sie direkt ins Beet setzen. Eine zweite Möglichkeit zur Vermehrung von Ginster sind Stecklinge . Dafür schneidest du im Herbst einige grüne (nicht verholzte!) Zweige von deinem Strauch ab und setzt diese in ein kleines Gefäß mit sandiger Erde und einer Drainageschicht. Das Substrat muss dauerhaft durchfeuchtet, aber nicht nass sein. Mit einer geeigneten Abdeckung unterstützt du die Stecklinge bei der Wurzelbildung. Sobald diese erfolgt ist, kannst du den Ginster ins Freie pflanzen. Wichtig für Eltern und Tierhalter Hast du Kinder oder lässt Tiere frei im Garten laufen? Dann darfst du nicht vergessen, dass alle Pflanzenteile des Ginsters giftig sind. Zusammensetzung und Wirkung des Giftes können zwar mit der Art variieren, dennoch ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Schon der Verzehr von fünf bis zehn Samen kann zu Vergiftungserscheinungen führen. Bei Kindern wirkt das Gift aufgrund des geringeren Körpergewichts noch schneller. Weise sie in jedem Fall auf die Gefahren der Pflanze hin. Vorsichtig solltest du auch bei Hunden, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Schafen und Pferden sein. Sie können beim Verzehr tödliche Vergiftungen erleiden. Da das auch für Fische gilt, solltest du Ginster nicht in Teichnähe pflanzen. Entdecke weitere Ratgeber zum Thema Ratgeber Hortensien Wohl kaum eine andere Pflanze hat den Trend des Bauerngartens so stark unterstützt wie die Hortensie. Sie blüht von Juni bis August und wird 0,2 bis 4,0 Meter hoch. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Obstbaum pflanzen Standort, Boden und Größe: Wir sagen dir, was du beim Obstbaumpflanzen beachten solltest und welche Sorte am besten in deinen Garten passt. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Lavendel Der einzigartige Lavendelduft und das typische Lavendelblau mit den unterschiedlichsten Nuancen zeichnet diesen besonderen Kleinstrauch aus. Lavendel blüht von April bis September. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Gartenwerkzeuge Sortiment Erden, Torfe & Mulche
Drillingsblume
Drillingsblume
Ratgeber
Prächtige Sommerblüher, die bis in den Herbst hinein reichlich Blüten tragen, sind die beliebtesten Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse. Dazu zählt auch die Drillingsblume, die mit ihren farbenfrohen Blättern mediterranes Flair in dein Zuhause bringt. In diesem Ratgeber von toom Baumarkt erfährst du unter anderem, wie du die Drillingsblume pflegen solltest. Über die Drillingsblume Die Drillingsblume ist eine tropische Kletterpflanze, die hierzulande als Kübelpflanze kultiviert wird und unsere Terrassen ziert. Ähnlich wie bei Kletterrosen hangeln sich die mit Dornen versehenen Triebe nach oben, ohne eigene Kletterorgane zu haben – Drillingsblumen sind sogenannte Spreizklimmer . In der Natur erreichen die Pflanzen eine Höhe von über fünf Metern, doch die kultivierte Variante im Topf wird kaum über drei Meter hoch. Die farbenfrohe Blütenpracht sieht man besonders häufig an Hauswänden oder Spalieren auf Terrassen und als Balkonbepflanzung . Info: Die eigentlichen Blüten der Drillingsblume sind gar nicht so farbenfroh, sondern klein und cremefarben. Sie werden allerdings von bunten Hochblättern umhüllt, die wir im Gesamtbild als Blüten bezeichnen. Name und Herkunft der Drillingsblume Woher die Drillingsblume ihren deutschen Namen hat, ist schnell erklärt: Die kleinen Blüten sind von jeweils drei Hochblättern umhüllt – den Drillingen. Der wissenschaftliche Name lautet „Bougainvillea“ und geht auf den französischen Seefahrer und Entdecker Louis Antoine de Bougainville zurück – seine Mannschaft brachte die Blume im 18. Jahrhundert von Südamerika nach Europa, und man benannte sie nach dem Kapitän des Schiffs. Beheimatet ist die Drillingsblume also in den Subtropen und im südlichen Mittelmeergebiet. Arten der Bougainvillea Die zur Familie der Wunderblumengewächse gehörende Drillingsblume umfasst 18 Arten, von denen 15 ausschließlich in der Natur – also in subtropischen Gebieten – vorkommen. Zu den drei kultivierten Arten gehören die Bougainvillea glabra, Bougainvillea spectabilis und Bougainvillea peruviana sowie deren Hybriden. Die größte Verbreitung in unseren Gärten findet die Bougainvillea glabra mit ihren rosafarbenen bis violetten Hochblättern. Die Blütezeit der Drillingsblume Bei guter Pflege dauert die Blütezeit der Drillingsblume von Mai bis in den September an, wobei sie in dieser Zeit mehrfach blüht – zwischendurch also kleine Blühpausen einlegt. Wenn du dich regelmäßig und gut um deine Drillingsblume kümmerst, erstrahlen ihre Hochblätter bis in den Herbst in ihren zahlreichen Farben: von blumigem Violett und Rosa über knalliges Rot und prächtiges Orange bis hin zu sonnigem Gelb. Drillingsblumen pflanzen Da die Drillingsblume ein Kletterstrauch ist, empfehlen sich Spaliere oder andere Rankhilfen wie der benachbarte Zaun oder die Hauswand. Als Substrat eignet sich durchlässige Kübelpflanzenerde mit einem hohen mineralischen und geringen humosen Anteil . Die Drillingsblume mag keine Staunässe. Daher ist auch eine Drainageschicht unten im Kübel empfehlenswert. Tipp: Um eine hohe Blütendichte zu fördern, solltest du auf einen knapp bemessenen Topf oder Kübel zurückgreifen und dem Wurzelballen des Blütenstrauchs nicht zu viel Spiel geben. Ist der Topf nämlich zu groß, könnte das dazu führen, dass sich nur Blätter statt Blüten ausbilden. Der richtige Standort für die Drillingsblume Da die Drillingsblume aus tropischen und mediterranen Gebieten stammt, ist es naheliegend, dass sie sonnige Standorte bevorzugt. Sie liebt Licht und Wärme und steht idealerweise direkt an einer Hauswand, die auch abends noch Wärme an die Zierpflanze abgibt. Gleichzeitig sollte sie aber auch etwas geschützt unter einem kleinen Dach stehen, da die Hochblätter sehr regenempfindlich sind. Im Schatten oder Halbschatten kann die Drillingsblume nur bedingt wachsen und bildet dort kaum Blüten aus. Tipp: Auch in einem hellen und beheizten Wintergarten kann die Drillingsblume prächtig gedeihen. Drillingsblumen pflegen Wie bereits erwähnt, ist die richtige Pflege von Drillingsblumen sehr wichtig, damit sie bis in den Herbst hinein blühen. Dazu gehört, dem hohen Wasser- und Nährstoffbedarf gerecht zu werden. Du solltest den Kletterstrauch daher in der Blütezeit alle ein bis zwei Wochen mit einem Blühpflanzen-Flüssigdünger im Gießwasser oder im Frühjahr mit einem Langzeitdünger nähren. Neben dem Düngen der Drillingsblume muss sie regelmäßig gegossen werden – an heißen Tagen sogar zweimal täglich. Vermeide aber Staunässe und übermäßige Feuchtigkeit, da der Blühstrauch ansonsten seine Hochblätter und Blütenknospen abstoßen könnte. Tipp: Trocknet die Drillingsblume aus, lässt sie ihre Blätter fallen. Trockenphasen ist sie jedoch aus ihrer subtropischen Heimat gewöhnt und treibt danach wieder neu aus – also keine Panik und die Pflanze nicht gleich entsorgen. Bougainvillea schneiden und umtopfen Damit deine Drillingsblume immer wieder neue, blütenreiche Seitentriebe entwickelt, solltest du während der Wachstumszeit ihre Langtriebe kürzen, da sie sonst nur an den Enden blühen. Das regelmäßige Kürzen sorgt für stetes Wachstum und reichlich Blüten mit Hochblättern. Ein Formschnitt kann bei Bedarf im Frühjahr vorgenommen werden. Außerdem ist ein leichter Schnitt nach jeder Blühphase der Drillingsblume möglich, damit die Triebe nicht zu lang werden und der Strauch nicht zu üppig wächst. Ein Umtopfen der Bougainvillea empfiehlt sich alle zwei bis drei Jahre am Ende der Winterruhe – achte jedoch darauf, dass der neue Topf nur ein klein wenig größer als der alte ist. Krankheiten und Schädlinge Die Drillingsblume ist eine recht robuste Blühpflanze und nicht sehr anfällig für Krankheiten. Es kann jedoch gelegentlich sein, dass du Spinnmilben oder Blattläuse bekämpfen musst. Wenn die Schädlinge rechtzeitig entdeckt werden, ist das aber relativ einfach. Außerdem kann es im Winterquartier zu einem Befall von Schildläusen kommen, doch auch diese lassen sich bei frühzeitiger Erkennung gut entfernen. Ist die Drillingsblume winterhart? Da sie keinen Frost verträgt, ist die Drillingsblume nicht winterhart. Du kannst deine Drillingsblume allerdings überwintern, indem du sie von November bis April an einem hellen und kühlen Standort aufbewahrst . Idealerweise bei einer Temperatur von etwa 10–15 Grad und bei viel Licht – gut geeignet sind Wintergärten und Gewächshäuser, aber auch ein kühler Raum im Haus oder eine Garage mit Pflanzenbeleuchtung ist möglich. Damit der Bougainvillea von unten nicht zu kalt wird, solltest du eine Styroporplatte oder ein Holzbrett unterlegen. Die Überwinterung ist mit der Trockenzeit in ihrer subtropischen Heimat vergleichbar, auch wenn die Pflanze es bei uns im Winter etwas kühler mag. Lass die Erde vor der Überwinterung trocknen und gieße die Drillingsblume während der Winterpause nur ganz leicht, sodass sie nicht komplett verdorrt. Wie in der Trockenphase in der Natur wird der Strauch alle Blätter abwerfen , aber im Frühjahr wieder neu austreiben. Du kannst die Triebe direkt am Anfang oder am Ende der Winterpause stutzen und die Bougainvillea ab März zur Vorbereitung auf die neue Wachstumsphase an einem sonnigen Fensterplatz vortreiben lassen. Drillingsblumen vermehren Drillingsblumen lassen sich über Stecklinge vermehren – das ist allerdings sehr aufwändig und langwierig, sodass diese Variante eher nicht für Hobbygärtner geeignet ist. Hierfür ist unter anderem ein professionelles Anzuchtbeet mit Heizelementen notwendig. Die Anzucht kann außerdem mehrere Monate in Anspruch nehmen. Eine zweite Möglichkeit für die Vermehrung der Drillingsblume ist über einzelne Triebe . Hier wird kein Trieb entfernt, sondern am Strauch belassen und gebogen in einen Topf mit Anzuchterde gesteckt – mit einem Metallhaken kannst du den Trieb dort fixieren. Ritze den abgelegten Trieb unten mit einem Messer ein, um die Bewurzelung zu beschleunigen. Anschließend musst du den Trieb nur feucht halten und Geduld haben. Tipp: Bei der Triebablage von Drillingsblumen empfiehlt es sich, mehrere Triebe anzusetzen. So erhöhst du deine Erfolgschancen auf eine Neubewurzelung. Mehr Ratgeber zum Thema Bäume & Sträucher Ratgeber Bambus Der Bambus wird stets mit der asiatischen Kultur in Verbindung gebracht. Aber auch im heimischen Garten dient er unter anderem als besonders dekorativer Sichtschutz. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Lilien Die Lilie gehört zu den ältesten kultivierten Gartenpflanzen. Bereits in der Antike erfreute sie sich größter Beliebtheit und zieht auch heute noch alle Blicke auf sich. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Margeriten Die Margerite zählt mit ihren leuchtenden, klaren Farben zu den schönsten Sommerblumen. Mit ihren vielen schönen Blüten schmückt sie Terrassen, Balkone und Gärten. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Freiflächenstauden Sortiment Gartenstühle
Blauregen
Blauregen
Ratgeber
Mit Glyzinien begrünst du Pergolen und Rosenbögen ebenso wie Häuserfassaden. Die Pflanze windet sich mehrere Meter in die Höhe. Nach einiger Zeit bietet sich dir ein imposantes Blütenschauspiel dar: Die langen blauen Blütentrauben wallen üppig herab und gleichen einem Wasserschwall. Nicht weniger beeindruckend ist die Wuchskraft der Schlingpflanze. Wenn du ein paar Dinge beachtest, bringst du sie in die gewünschte Form – und sie belohnt dich regelmäßig mit ihrem hübschen Blütenflor. Entdecke auch unsere weiteren Tipps rund um das Thema Bäume & Sträucher . Glyzinie im Porträt Blauregen ist eine außergewöhnliche Kletterpflanze . Mit ihren sich windenden Sprossachsen und verholzenden Lianen kann sie eine beachtliche Wuchshöhe von 30 Metern erreichen, wobei sie Hindernisse wie Regenrohre oder Zäune einfach dicht überwuchert. Neben den farbprächtigen Blütenständen sind auch die Blätter der sommergrünen Pflanze reizvoll. Der zierlich gefiederte Blattschmuck färbt sich im Herbst gelb. Glyzinien lassen sich bis zur ersten Blüte mehrere Jahre Zeit, werden dafür aber bis zu 100 Jahre alt. Umso beeindruckender sind dann die üppigen Blütentrauben, die alle zur gleichen Zeit aufblühen und bis zu 80 Zentimeter (cm) lang werden können. Dabei umfasst die Palette nicht nur verschiedene Blautöne. So bilden einige der insgesamt zehn Wisteria-Sorten weiße oder dunkelviolette Schmetterlingsblüten aus. Das Blütenschauspiel beginnt zumeist im April . Mit etwas Glück blüht die Pflanze noch einmal im Spätsommer. Wenn du das schöne Gewächs im Garten anpflanzen willst, solltest du wissen, dass alle Pflanzenteile des Blauregens giftig sind. Besonders die Samen sowie die Hülsen, in denen sie stecken, können für Kinder und Haustiere gefährlich werden. Japanischer Blauregen und andere Sorten Zu den beliebtesten Glyzinien-Arten zählen: Japanischer Blauregen : Diese Art zeichnet sich durch sehr lange Blütenstände aus. Zu ihr gehört eine Vielzahl an Unterarten. So erreichen die Blütenrispen der Sorte Macrobotrys eine Länge von 80 cm, womit sie herabhängenden violetten Girlanden gleichen. Wer Rosa lieber mag, wählt die Sorte Honbeni. Von kräftigerer Farbe sind die purpurfarbenen Blüten von Murasaki Noda. Die Farbenpracht der Art kannst du von Ende Mai bis Juni bestaunen. Chinesischer Blauregen : Die Sorte schlingt sich rascher als andere Arten empor, erreicht eine beachtliche Höhe und ist von besonders starkem Wuchs. Auch sie bildet dichte Blütentrauben aus, die je nach Unterart weiß oder helllila aussehen. Diese Wisteria-Sorte bezaubert nicht nur mit perlweißen Blüten, sondern auch mit ihrem betörenden Duft. Chinesischer Blauregen blüht von April bis Mai. Die ersten Blüten zeigen sich, noch bevor die Blätter austreiben. Die sommerliche Nachblüte fällt hingegen eher karg aus. Blauregen pflanzen Bei Blauregen ist es wichtig, den Standort sorgfältig auszuwählen. Steht die Pflanze ungünstig, weigert sie sich, Rispen auszubilden, oder entwickelt nur sehr spärlich Blütenstände. Ideal ist ein vor Wind und Starkregen geschützter Ort, wo sie viel Sonne abbekommt. Auch im Halbschatten gedeiht Blauregen, blüht dort allerdings weniger üppig. Glyzinien bevorzugen nährstoffreiche und tendenziell saure Erde. Der Boden sollte gut durchfeuchtet und locker sein , denn Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Der Standort ist auch deswegen bedeutsam, weil die Schlingpflanze eine enorm ausdauernde Wuchskraft an den Tag legt. Bekommen ihre Triebe die Metallstäbe eines Zauns zu fassen, umklammern sie diese fest. Allmählich verbiegen die sich windenden Triebe die Stäbe in ihre Drehrichtung. Auch Regenrohre sind nicht vor den Lianensicher und werden mit der Zeit förmlich erwürgt. Genauso gut kann Blauregen, der zu einem stattlichen Baum herangewachsen ist, Dachziegel verschieben oder sich in den Fassadenputz bohren. Um der Wucht der Schlingpflanze habhaft zu werden, solltest du Blauregen so pflanzen, dass sich Hauswände, Regenrinnen und Ähnliches außer Reichweite befinden. Blauregen pflanzt du am besten im frostfreien Frühjahr oder im Herbst . Reichere das Pflanzenloch mit etwas Humus an, um das Anwurzeln zu unterstützen. Streue anschließend Mulch aus, um die frisch ausgegrabene Stelle zu schützen. Stabile Rankhilfe aussuchen Zwar sind die robusten Gewächse aufgrund ihres stabilen Stamms in der Lage, Gehölz und Blattwerk selbst zu tragen. Dennoch solltest du ihnen eine Rankhilfe anbieten. Mit ihrer Hilfe kannst du den Blauregen „erziehen“ und die Triebe in die richtige Richtung lenken. Lege hierbei großen Wert auf Stabilität . Ein einfaches Metallgestell kann die Last nicht tragen und verformt sich zu leicht. Vielmehr solltest du ein sehr solides Rankgerüst nutzen, dass du fest im Boden verankerst. Das gilt auch für Rosenbögen und Pergolen. Zudem ist es nicht möglich, die üblicherweise zur Fassadenbegrünung mit Wein genutzten Rankseile zu verwenden. Nur, wenn du das Seil regelmäßig aus der Umschlingung der sich windenden Sprossachsen befreist, die Achsen gerade biegst und anschließend gerade am Seil festbindest, können diese das Seil nicht herunterreißen. Besser eignen sich dicke Metallstäbe oder ein Gerüst, das fest im Mauerwerk installiert wird. Vorhandene Regenrohre kannst du mithilfe stabiler Blenden schützen. Blauregen schneiden: Blütenbildung animieren und Wuchs zügeln Nur regelmäßige Rückschnitte halten die Schlingpflanze in Zaum. Zudem wirken sie wie eine Verjüngungskur . Die Pflanze kann ihre Kräfte besser bündeln und für jüngere Seitentriebe sowie Blüten aufwenden. Besonders Wisteria-Jungpflanzen solltest du in den ersten Jahren nach der Pflanzung zurückschneiden. Andernfalls bildet sich ein verworrenes Geäst, das du schon bald nicht mehr entflechten kannst. Ziel ist es, ein klares Gerüst aus wenigen Stämmen und Leittrieben sowie eine filigrane Baumkrone aus jüngeren und kürzeren Seitentrieben aufzubauen. Letztere werden in wenigen Jahren die Blüten tragen. Beim Erziehungsschnitt entfernst du alle unmittelbar über dem Boden befindlichen Ästchen. Zudem solltest du den Hauptstamm auf gewünschter Höhe halten und weniger attraktiv wachsende Seitentriebe entfernen, sodass das Gewächs allmählich Form annimmt. Generell solltest du auch älteren Blauregen schneiden. Greife zwei Mal pro Jahr zur Schere. Der erste Rückschnitt gilt einer besseren Blütenfülle. Rispen bilden sich nur an den unteren Augen der einjährigen Kurztriebe, die den älteren verholzten Leittrieben entspringen. Der beste Zeitpunkt hierfür ist der Frühsommer unmittelbar nach der Blüte. Kürze dabei alle Seitentriebe auf circa 50 cm. Mindestens drei bis fünf Augen, also Blätter, sollten stehen bleiben. Dieser Schnitt erlaubt es dem Blauregen, sich auf die Stümpfe mit den Blütenanlagen zu konzentrieren. Im nächsten Jahr fällt die Blütenpracht umso üppiger aus. Die Blütenknospen erkennst du an den leichten Verdickungen. Sie fallen dicker als Blattknospen aus und werden im Laufe der Jahre immer größer. Lässt der Blühwille der älteren Triebe nach, solltest du diese entfernen und dich auf jüngere Seitentriebe konzentrieren. Im Frühjahr geht es darum, die im letzten Jahr gebildeten Triebe mit einer für den Gehölzschnitt geeigneten Schere zu stutzen. Einen radikalen Rückschnitt brauchst du nur vorzunehmen, wenn du die Glyzinie schon länger nicht gelichtet hast. Nun kürzt du die Seitentriebe auf zwei bis drei Augen zurück. Blauregen pflegen Blauregen bedarf während längerer Trockenperioden im Sommer zusätzlicher Wasserbeigaben . Auch unmittelbar vor der Blüte ist es wichtig, die Pflanze gut mit Wasser zu versorgen. Schütze die wärmeliebende Pflanze im europäischen Winter vor Dauer- und Spätfrost. Vor allem im Herbst angepflanzte Glyzinien reagieren auf Kälte empfindlich. Zu den häufigsten Schädlingen gehören Spinnmilben und Blattläuse . Hattest du schon früher einmal Wühlmäuse in deinem Garten, solltest du die Wurzeln von Wisteria vor dem Aussetzen mit einem Korb schützen. Entdecke weitere Ratgeber zum Thema Bäume & Sträucher Ratgeber Obstbaum pflanzen Im Frühling erfreuen sie uns mit ihrer Blütenpracht, im Sommer spenden sie Schatten und spätestens im Herbst tragen Sie Früchte: Obstbäume sind eine Bereicherung für jeden Garten. Erfahre, worauf zu achten ist! Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Bambus pflanzen So schön das hohe Grün und die im Wind rauschenden Halme auch sind: Bambus hat als Gartenpflanze bei vielen einen zweifelhaften Ruf. Jedoch sind nicht alle Sorten davon betroffen. Erhalte hier einen Überblick. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Buchsbaum Bereits die Römer rahmten ihre Gartenbeete mit niedrigen Buchsbaumhecken ein. Auch heute noch begeistert der immergrüne Strauch die Hobbygärtner. Der Buchsbaum ist leicht in Form zu bringen, anspruchslos und robust. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Rankhilfen & Spaliere Sortiment Schling- & Kletterpflanzen
Wein anpflanzen
Weinanpflanzen
Ratgeber
Wer Rebstöcke pflanzt, kann schon bald köstliche Weinbeeren naschen. Im Herbst bezaubern die Reben zudem mit einem hübschen Farbenspiel. Wein verschönert kahle Hauswände, verdeckt rasch eine unansehnliche Gartenmauer und eine mit Wein berankte Pergola spendet im Garten Schatten. Kurzum: Es gibt viele Gründe, Wein zu pflanzen. Dieser Ratgeber von toom Baumarkt verschafft dir eine Übersicht, wie du deinen eigenen Wein bestmöglich pflanzen und pflegen kannst. Wein richtig pflanzen Hier erfährst du alles rund um die Weinrebe. Beispielsweise wie du die richtige Weinsorte aussuchst, wann du den Wein pflanzen solltest, welcher Standort sich eignet und was es sonst noch beim Anpflanzen der Weinrebe zu beachten gibt. Welche Sorte eignet sich? Reiche Ernte oder vertikaler Garten? Bei der Sortenwahl solltest du berücksichtigen, zu welchem Zweck du Wein anpflanzen möchtest. Tafeltraubensorten tragen verzehrbare Früchte und sind ertragreicher. Das nordeuropäische Klima macht es notwendig, ausschließlich Weinreben zu pflanzen, die früh reifen – also Anfang bis Ende September. Das gilt besonders für Regionen, die kein etabliertes Anbaugebiet sind. Frosthart sind beispielsweise die Sorten „Vanessa“ und „Lakemont“. Kaufe nur veredelte Reben , denn diese sind deutlich widerstandfähiger. Natürlich spielt auch der Geschmack eine Rolle. Einige Sorten sind sehr fleischig, andere saftiger und zeichnen sich durch besondere Würznoten aus. Auch Rebstöcke sind überaus dekorativ. Willst du jedoch eine ganze Häuserwand oder Pergola begrünen, solltest du eine schnell wachsende und selbstklimmende Art wählen. Einige Weinsorten verblüffen durch leuchtend grünes Blattwerk und bunte Herbstfärbung. Ein weiterer Pluspunkt von Wein als Fassadenbegrünung ist, dass rankende Pflanzen isolierend wirken. Sie schützen vor Schall sowie vor Kälte und anderen Witterungseinflüssen. Bedenken solltest du, dass einige Sorten dem Putz zusetzen können. In jedem Fall sollte das Mauerwerk vor der Pflanzung keine Schäden aufweisen. Wilden Wein solltest du pflanzen, wenn du eine intakte Häuserwand begrünen willst. Die sogenannte Dreispitzige Jungfernrebe (Veitchii) bezaubert durch dreilappige, glänzende Blätter, die spitz zulaufen. Sie überwuchert nahezu lückenlos und innerhalb kurzer Zeit eine Mauer. Dank ihrer Haftscheiben kann sie mehrstöckige Gebäude ganz ohne Rankhilfe erklettern. Auch für Pergolen, die den Garten schmücken und Schatten spenden, eignet sich die Art. Das Risiko von Putzschäden reduzierst du mit der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Sie bildet kaum Haftscheiben aus und benötigt daher eine Seilkonstruktion als Kletterhilfe. Tipp : Abgesehen von Weintrauben kannst du deinen Garten auch mit Obstbäumen bereichern. Erfahre hier mehr über Obstbäume . Wann solltest du Weinreben pflanzen? Das späte Frühjahr und der Frühsommer sind die beste Zeit, um Wein anzupflanzen. So können sich die Reben bis zum Winter tief verwurzeln. Unabhängig von der Jahreszeit bist du mit Kübelpflanzen immer gut aufgestellt. Welcher Standort eignet sich? Rebstöcke lieben Südlage . Vor allem bei Pflanzen, die Weintrauben tragen, hängt der Geschmack ihrer Früchte vom Sonnenangebot ab. In kühleren Lagen ist ein Standort in der Nähe einer Hauswand oder Gartenmauer günstig. Diese speichern tagsüber die Wärme und geben sie nachts an die kälteempfindlichen Pflanzen ab. Der Boden sollte weder verdichtet sein noch zu Staunässe neigen. Andernfalls solltest du den Boden vorher auflockern und für Drainage sorgen. Mehr Schatten vertragen selbstklimmende Sorten wie Wilder Wein. Wenn du Wein im Kübel anpflanzt, sollte das Gefäß ein Volumen von mindestens 20 Litern (l) haben. Was ist bei der Anpflanzung zu beachten? Willst du mehrere Weinreben pflanzen, solltest du zwischen jeder 1,5 Meter (m) Abstand halten. Grabe die Erde mindestens 50 Zentimeter (cm) aus. Setze die Jungpflanze so ein, dass sich die Veredlungsstelle einige Zentimeter über dem Boden befindet. Etwas Blähton schützt vor Staunässe. Diese Drainageschicht ist vor allem bei Kübelpflanzen unerlässlich. Achte darauf, dass die Erde nach dem Zuschütten der Kuhle locker ist. Ob Pergola, Spalier oder Rosenbogen: Trauben tragende Rebstöcke kommen nicht ohne Rankhilfe aus. Setze den Wein daher leicht schräg in das Pflanzenloch ein, sodass du den Wuchs in Richtung Rankhilfe lenkst. Bei Fassadengrün sollte die Weinrebe 40 Zentimeter von der Hauswand entfernt eingesetzt werden. Weinreben richtig pflegen Wenn die Weinrebe erfolgreich angepflanzt wurde kommt es nun zur Pflege. Alles rund um das richtige Schneiden, Düngen oder den Schutz der Weinrebe erfährst du im Folgenden. Rebstöcke mit Weintrauben schneiden Wann Du Wein schneiden solltest, hängt davon ab, ob du dir eine reiche Traubenernte oder dicht rankenden Fassadenschmuck wünschst. Reife und saftige Früchte gelingen nur an einem lichten Rebstock, der seine Kräfte für die Trauben bündeln kann. Bei zu viel Blattwerk erhalten die Früchte zu wenig Licht und Luft. Sorten mit Weintrauben schneidest du am besten im März , bevor der Stock austreibt. Dabei entfernst du jüngere Triebe. Nur zwei der vom Hauptspross abgehenden, einjährigen Seitentriebe lässt du stehen. Diese kürzt du so weit, dass noch zehn Augen übrigbleiben. Das sind die Knospen, die neue, Trauben tragende Triebe ausbilden. Ein zweites Mal greifst du im Juni zur Gartenschere. Dann entfernst du nur die Blätter, die sich oberhalb der noch unreifen Weinbeeren befinden. Zur Zier gedachte Weinreben brauchst du nicht auf diese Weise zu pflegen. Wenn du das Wachstum ankurbeln willst, kannst du die einjährigen Triebe leicht kürzen. Eine Länge von zwei Augen sollte genügen. Rebstöcke düngen Düngen brauchst du nur bei nährstoffarmen Böden. Dabei kommt es auf eine gute Dosierung an. Auf ein Überangebot reagieren Reben empfindlich. Besonders schätzen sie ein Düngemittel, das viel Magnesium enthält. Bringst du den Dünger im Mai aus, unterstützt du das Wachstum. Reben vor Schädlingen schützen Die größte Gefahr für Weinpflanzen geht von Pilzen aus. Wirken die Blätter wie von einem weißen Pulver bestäubt und riechen muffig, deutet dies auf Echten Mehltau hin. Auch die Trauben greift dieser Schädling an und macht sie ungenießbar. Befällt er sämtliche Pflanzenteile, droht der Weinstock für immer zu verkümmern. Dies verhinderst du nur mit einem Pflanzenschutzmittel. Entferne zudem alle betroffenen Blätter. Als vorbeugende Maßnahme empfiehlt sich ein regelmäßiger Rückschnitt, der für luftiges Blattwerk sorgt. Winterschutz Bring Wein, den du in einen Topf gepflanzt hast, am besten ins Winterquartier oder isoliere das Gefäß. Auch im Garten ausgepflanzten Reben kann Kälte zusetzen, wenn die Frostperiode länger andauert. Besonders sensibel sind Jungpflanzen. Tannenreisig und Pflanzenvliese bieten Winterschutz . Achte darauf, dass vor allem die Veredlungsstelle gut bedeckt ist. Entdecke weitere Ratgeber zum Thema Ratgeber Spalierobst ziehen Für einen Apfelbaum brauchst du einen Garten? Nicht wenn du dich für Spalierobst entscheidest. Mit unseren Tipps erntest du schon bald saftige Früchte auf deinem Balkon oder deiner Terrasse. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Lavendel Der einzigartige Lavendelduft und das typische Lavendelblau mit den unterschiedlichsten Nuancen zeichnet diesen besonderen Kleinstrauch aus. Lavendel blüht von April bis September. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Beerensträucher anpflanzen Beerensträucher brauchen wenig Platz und sind pflegeleicht. Sie liefern nicht nur Naschereien für zwischendurch, sondern auch leckere Zutaten für Kuchen und Desserts. Wir zeigen dir, was du beachten musst. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Sortiment Pflanzenschutz Sortiment Pflanzendünger
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