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Suche nach "wärmepumpe" (27 Ergebnisse)

Pool-Wärmepumpe für Pools bis zu 20 m³, 2,5 kW
GRE

Pool-Wärmepumpe für Pools bis zu 20 m³, 2,5 kW

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Wärmepumpe einbauen
Wärmepumpeeinbauen
Ratgeber
Wärmepumpen bringen nicht nur Neubauten umweltfreundlich und kostensparend auf Temperatur. Unter den richtigen Voraussetzungen lassen sie sich auch in Altbauten wirtschaftlich betreiben. Es gibt drei verschiedenen Arten: Erd-, Wasser- und Luftwärmepumpen . Sie funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip, beim Einbau von Wärmepumpen gibt es aber große Unterschiede. Im Folgenden erfährst du, welche Baumaßnahmen und Anschlüsse erforderlich sind, was du bei der Installation einer Wärmepumpe beachten musst und wie sich das auf deinen Wärme- & Energiehaushalt auswirkt. Welche Voraussetzungen muss das Haus erfüllen? Wärmepumpen arbeiten am effizientesten mit geringen Vorlauftemperaturen zwischen 35 und 50 °C . Das Wasser, das durch die Heizungsrohre fließt, darf also nicht so heiß wie bei einer Heizung auf Basis fossiler Brennstoffe sein, ansonsten würde die Anlage zu viel Strom verbrauchen. Wenn du eine Wärmepumpe einbauen möchtest, müssen zwei wichtige Voraussetzungen erfüllt sein: Guter Wärmeschutz: Damit die Raumtemperatur konstant bleibt, darf nicht zu viel Wärme ungenutzt nach außen verloren gehen. Neubauten, die standardmäßig gut gedämmt sind, bieten ideale Bedingungen für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe. Bei einem Altbau kommt es auf den Sanierungszustand an. Falls bislang nicht geschehen, empfiehlt sich eine nachträgliche Dämmung der Fassade . Auch der Einbau moderner Fenster ist sinnvoll. Große Heizkörper: Eine Anlage, die geringere Vorlauftemperaturen erzeugt, benötigt größere Heizflächen, um die Räume zu erwärmen. Wand- und Fußbodenheizungen sind daher perfekte Partner für Wärmepumpen. Du kannst aber auch großflächige Plattenheizkörper oder spezielle Niedertemperatur-Heizkörper nutzen. Wichtig ist, dass die Wärmepumpe sorgfältig geplant, installiert und eingestellt wird. Wenn du noch mehr Energie sparen möchtest, kannst du deine Wärmepumpe auch mit selbst produziertem Strom betreiben. Sehr effizient ist die Kombination aus Wärmepumpe und Solaranlage . Welche Bauarbeiten fallen auf dem Grundstück an? Erde, Luft und Wasser: Wärmepumpen nutzen verschiedene Energiequellen, um wohlige Wärme für dein Zuhause zu produzieren. Wie das funktioniert, erfährst du im Ratgeber Wärmepumpen. Je nachdem, für welches System du dich entscheidest, fallen verschiedene Arbeiten auf deinem Grundstück an. Wasserwärmepumpe: Eine Wasserwärmepumpe nutzt das Grundwasser zur Wärmeerzeugung. Voraussetzung für die Installation ist, dass das Grundwasser in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht. Aufschluss gibt eine Grundwasseruntersuchung. Zur Erschließung der Wärmequelle werden zwei Brunnen im Abstand von mindestens 15 m gebohrt. Wärmepumpen mit Erdsonden: Erdsonden werden über vertikale Bohrungen, die zwischen 400 und 100 m tief sind, in das Erdreich eingebracht. Dafür benötigst du vorab ein Bodengutachten, das Klarheit über die Bodenbeschaffenheit, die Schichtenfolge, den Verlauf des Grundwassers und die mögliche Entzugsleistung bringt. Wie bei einer Wasserwärmepumpe muss die Bohrstelle für die Geräte zugänglich sein. Wärmepumpe mit Erdkollektoren: Erdkollektoren werden in 1,5 bis 2 m Tiefe verlegt. Sie beanspruchen viel Platz im Garten. Das Areal sollte etwa doppelt so groß sein wie die zu beheizende Wohnfläche. Zudem sollte es möglichst kein Gefälle aufweisen. Der Bereich darf später nicht versiegelt werden. Auch auf die Anpflanzung von Bäumen und anderen Tiefwurzlern solltest du verzichten, da die Wurzeln die Kollektorschlaufen beschädigen könnten. Luftwärmepumpe: Luftwärmepumpen benötigen zur Wärmeerzeugung nur die Außenluft. Platzbedarf und Arbeitsaufwand bei Einbau sind im Vergleich zu anderen Wärmepumpenarten am geringsten. Du musst nur eine Stellfläche von 2 bis 3 m² vor dem Haus oder auf dem Grundstück schaffen. Sind vor dem Einbau einer Wärmepumpe Umbaumaßnahmen im und am Haus notwendig? Egal, welche Wärmequelle du nutzen möchtest – die Arbeiten im und am Haus sind bei den verschiedenen Wärmepumpen nahezu identisch: Rückbau der alten Heizung: Bei einem Altbau muss zunächst die alte Heizung fachgerecht ausgebaut und umweltgerecht entsorgt werden. Hast du bisher mit Gas geheizt, kannst du den Gasanschluss stilllegen lassen, solange du nicht auch mit Gas kochst. Umbauten im Heizungsraum: Wasser- und Erdwärmepumpen bestehen aus einem großen Monoblock, der im Heizungsraum aufgestellt wird. Eventuell musst du den Raum umbauen, um Platz zu schaffen. Luftwärmepumpen gibt es in Form von Monoblöcken und Split-Geräten. Meist kommen Split-Geräte zum Einsatz, bei denen sich ein Teil im Haus und ein Teil außerhalb befindet. Die Inneneinheit beansprucht nur wenig Platz und kann im Prinzip auch im Hauswirtschaftsraum installiert werden. Bohrungen und Wanddurchbrüche: Ein Neubau lässt sich von vornherein so planen, dass die Leitungen durch die Bodenplatte führen. Bei einem älteren Gebäude muss die Außenwand durchbohrt werden. Wie wird eine Wärmepumpe angeschlossen? Wärmepumpe aufstellen, Stecker in die Steckdose einstecken und schon wird es im Haus warm: So einfach ist es in der Praxis leider nicht. Der elektrische Anschluss einer Wärmepumpe erfordert nicht nur elektrotechnisches Know-how , sondern auch genaue Kenntnisse über den Wärmeerzeuger und dessen Funktionsweise. Einige Wärmepumpen arbeiten mit einer Spannung von 230 Volt, andere mit 400 Volt. Die Stromversorgung muss entsprechend geregelt sein. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann die Stromverbindung zwischen Wärmepumpe und Verteilerkasten hergestellt werden. Es sind drei Einspeisungen notwendig: permanente Stromversorgung für Steuerung und Pumpen permanente Stromversorgung für den Verdichter unterbrechbare Stromversorgung für den Heizstab (meist nur bei einer Luftwärmepumpe) Auch wenn der Hersteller der Wärmepumpe zu jedem Teil einen Anschlussplan bzw. eine Installationsanleitung beilegt, solltest du die Arbeit besser in die Hände eines Elektrofachbetriebs legen. Das gilt besonders für 400-V-Anschlüsse. Die Spannung ist lebensgefährlich und erfordert zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen! Tipp: Der Stromverbrauch der Wärmepumpe wird über den regulären Stromzähler gemessen. Wenn du deine Wärmepumpe an einen eigenen Zähler anschließt, kannst du günstigeren Wärmepumpenstrom beziehen. Zugelassene Stromzähler installiert der Stromanbieter oder der Netzbetreiber im Normalfall selbst. Ist die Montage einer Wärmepumpe genehmigungspflichtig? Für den Einbau einer Luftwärmepumpe benötigst du keine Genehmigung. Bei Wärmepumpen, die als Wärmequelle das Erdreich oder das Grundwasser nutzen, ist die Lage etwas anders. Abhängig von der Bauart und der Grundstückssituation gelten unterschiedliche Vorschriften. Prüfe vorab, welche Genehmigungen du benötigst und wo du diese einholen musst. Zum Beispiel: Entscheidest du dich für eine Wasserwärmepumpe, brauchst du die Genehmigung der unteren Wasserschutzbehörde des Kreises. Das Gleiche gilt für Erdwärmepumpen mit Erdsonden, wenn bei der Bohrung grundwasserführende Schichten getroffen werden. Liegt das Grundstück in einem Wasserschutzgebiet, ist die Installation einer Wasserwärmepumpe generell nicht erlaubt. Wie lange dauert die Installation einer Wärmepumpe? Je nachdem, welche Art von Wärmepumpe du einbauen lassen möchtest, dauert die reine Installation zwischen einem und drei Tagen. Kommen aufwendige Bohr- und Erschließungsarbeiten dazu, kann sich die Bauzeit um zwei bis drei Wochen verlängern. Kalkuliere auch Wartezeiten für Baugenehmigungen oder die Beantragung von Fördermitteln ein. Darf man eine Wärmepumpe selbst installieren? Die Auftragsbücher der Handwerksbetriebe sind derzeit gut gefüllt. Wer eine Wärmepumpe einbauen lassen möchte, muss mit Wartezeiten von bis zu zwölf Monaten rechnen. Da stellt sich für manchen versierten Heimwerker die Frage, ob er seine Wärmepumpe selber installieren kann. Vor allem bei Luftwärmepumpen, die weder Bohrung noch Erdaushub erfordern, ist die Versuchung groß. Der Einbau sollte jedoch nur von Personen durchgeführt werden, die entsprechende Fachkenntnisse besitzen. Dafür gibt es mehrere Gründe: Risiko eines fehlerhaften Betriebs: Wärmepumpen sind komplexe Heizsysteme. Schon kleine Fehler bei der Planung oder beim Einbau beeinflussen ihren Betrieb. Installierst du deine Wärmepumpe selbst, riskierst du, dass sie öfter ausfällt, zu wenig Leistung erzeugt oder schneller verschleißt. Verlust der Herstellergarantie: Wurde die Wärmepumpe nicht fachgerecht montiert, erlischt die Herstellergarantie. Kommt es nach dem Einbau zu Schäden an der Wärmepumpe, kannst du diese nicht mehr beim Hersteller geltend machen. Energieeffizienz ist nicht sichergestellt: Wurde die Wärmepumpe falsch ausgelegt, kann sie nicht effizient arbeiten. Das sorgt für unnötig hohe Betriebskosten, die die Einspareffekte durch die Nutzung kostenloser Umweltwärme verpuffen lassen. Sicherheitsrisiken: Durch eine unsachgemäße Installation der Wärmepumpe können Schäden am Gerät entstehen. Im schlimmsten Fall kommt es zur Überhitzung – es besteht Brandgefahr! Keine Fördermittel: Fördergelder über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhältst du in der Regel nur, wenn du einen Fachbetrieb mit der Montage und dem Anschluss deiner Wärmepumpe beauftragst. Weitere Ratgeber zum Thema Wärme & Energie Ratgeber Solaranlage selbst installieren Du möchtest etwas zum Klimaschutz beitragen, Energie sparen und selbst eine Solaranlage montieren? Für den Aufbau und die Installation braucht es nicht unbedingt einen Fachbetrieb. Erfahre hier mehr! Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Fußbodenheizung verlegen Fußbodenheizungen sorgen für eine wohlige, gleichmäßige Wärme im ganzen Raum. In diesem Ratgeber erhältst du eine praktische Verlegeanleitung für den Einbau deiner Fußbodenheizung. Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Heizen mit Strom, Öl & Gas Für drinnen und draußen: Wir geben dir einen Eindruck von der Bandbreite der bei toom verfügbaren Wärmespender. Weiterlesen Weiterlesen. Das könnte dich auch interessieren Service Heizkostenrechner Sortiment Klima & Lüftung
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Heizen mit Wärmepumpe
HeizenmitWärmepumpe
Ratgeber
Wärmepumpen sind mittlerweile im Neubau das beliebteste Heizungssystem. Aber auch im Bestand nimmt ihre Zahl kontinuierlich zu. Und das aus gutem Grund, denn sie versorgen das Haus umweltfreundlich und kostengünstig mit wohligen Temperaturen. Welche Arten von Wärmepumpen es gibt, wie sie funktionieren und für wen sich eine Wärmepumpe lohnt, erfährst du in diesem Ratgeber. Was ist eine Wärmepumpe? Eine Wärmepumpe ist ein klimafreundliches Heizungssystem, das Wärme aus der Umwelt gewinnt und zum Heizen bzw. zum Bereitstellen von Warmwasser nutzbar macht. Als Wärmequelle können die Luft, das Erdreich oder das Grundwasser dienen. Einige Wärmepumpenmodelle können die Räume im Sommer auch kühlen. Wie funktioniert eine Wärmepumpe als Heizung? Eine Wärmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank – nur in umgekehrter Richtung. Während der Kühlschrank seinem Innenraum Wärme entzieht und diese nach außen hin abgibt, nutzt die Wärmepumpe die Energie der Umwelt, um das Hausinnere zu beheizen. Grundlage ist ein Kreislaufprozess, der sich in vier Schritte aufteilen lässt: Wärmegewinnung und Verdampfen: Aus der Umgebung wird Energie in Form von Wärme gewonnen – zum Beispiel, indem ein Ventilator die Außenluft ansaugt und durch die Wärmepumpe leitet. Die Wärmeenergie überträgt sich auf ein flüssiges Kältemittel, das in einer Leitung in der Wärmepumpe zirkuliert. Da dieses Kältemittel einen sehr niedrigen Siedepunkt hat, verdampft es bereits bei Außentemperaturen, die sich für uns eisig kalt anfühlen. Als Wärmequelle können beispielsweise auch das Grundwasser oder das Erdreich dienen – bei solchen Wärmepumpen-Heizungsarten würden Kältemittelleitungen in den Boden verlegt. Verdichten: In einem Kompressor wird das gasförmig gewordene Kältemittel verdichtet. Dadurch erhöhen sich der Druck und somit die Temperatur des Gases. Es ist nun sehr heiß und hat eine höhere Temperatur als das Heizwasser. Wärmeübertragung und Verflüssigen: Das komprimierte, heiße Gas gelangt in den Kondensator (Verflüssiger) mit einem Wärmetauscher. Dort überträgt sich dessen Wärme auf das Heizwasser. Eine Durchmischung der Stoffe findet nicht statt, denn Wärmepumpen- und Heizwasserkreislauf sind voneinander getrennt. Das nun erhitzte Heizwasser fließt zu den Heizkörpern im Haus. Das Kältemittel hingegen kühlt im Zuge der Wärmeabgabe ab und kondensiert. Entspannung und Neubeginn: Im Entspannungs- bzw. Expansionsventil wird der Druck des Kältemittels noch weiter verringert. Dabei kühlt es so weit ab, dass es wieder seine Ausgangstemperatur erreicht und sich vollständig verflüssigt. Das Kältemittel fließt zurück zum Verdampfer und der Kreislauf beginnt von Neuem. Damit der Wärmepumpenkreislauf in Gang kommt, muss Antriebsenergie zugeführt werden – meist in Form von Strom. Es gibt aber auch Modelle, die Gas nutzen. Wenn du deine Wärmepumpe CO₂-neutral betreiben möchtest, kannst du sie entweder mit Ökostrom speisen oder du verwendest Strom aus einer hauseigenen Photovoltaikanlage . Welche Vorteile hat eine Wärmepumpe gegenüber anderen Heizungen? Im Vergleich zu anderen Heizungsarten besitzen Wärmepumpen zahlreiche Vorteile: Umweltwärme steht überall und kostenlos zur Verfügung. Eine Wärmepumpe hilft dir dabei, dich ein großes Stück unabhängiger von fossilen Energieträgern zu machen. Wärmepumpen punkten mit einer besonders günstigen CO₂-Bilanz und schonen das Klima. Da keine Verbrennung stattfindet, stoßen sie keinen Feinstaub aus. Mit einer Wärmepumpe erfüllst du die strengen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Einige Modelle kühlen deine Räume im Sommer auf umweltfreundliche Weise. Für wen eignet sich eine Wärmepumpe? Eine Wärmepumpenheizung ist ideal für Neubauten, gut sanierte und gedämmte Einfamilienhäuser sowie alle Menschen, die Energie und Heizkosten spare n möchten. Am effizientesten arbeitet die Wärmepumpe bei niedrigen Vorlauftemperaturen in Gebäuden mit Fußbodenheizung oder großflächigen Heizkörpern (die Vorlauftemperatur bezeichnet das Temperaturniveau des Heizwassers, nachdem es im Wärmeerzeuger erwärmt wurde). Denn je größer ein Heizkörper ist, desto weniger heiß muss er sein, um Räume ausreichend zu erwärmen. Und je niedriger die Vorlauftemperatur ausfällt, welche die Wärmepumpe bereitstellen muss, desto weniger muss der Kompressor arbeiten. Auch für energetisch sanierte Altbauten sind Wärmepumpen attraktiv, da sie im Vergleich zu fossilen Heizsystemen CO₂-Emissionen reduzieren und langfristig niedrigere Betriebskosten versprechen. Welche Voraussetzungen müssen für eine Wärmepumpe erfüllt sein? Ob beziehungsweise ab wann sich eine Wärmepumpe rechnet, sollte im Zweifelsfall eine Fachkraft mit Energieexpertise für dich einschätzen, insbesondere wenn du im schwach gedämmten Altbau wohnst. Generell aber gilt: Wärmepumpen lohnen sich vor allem dann, wenn sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 °C betrieben werden. Je niedriger diese bleiben, desto weniger Energie muss eine Wärmepumpe aufwenden, um die Temperaturdifferenz zwischen der Wärmequelle und dem Heizwasser zu überwinden. Damit eine Wärmepumpe mit geringen Vorlauftemperaturen betrieben werden kann, braucht es zwei wichtige Voraussetzungen: eine gute Dämmung und Heizkörper mit einer großen Oberfläche . In einem ungedämmten Altbau ist der Einsatz einer Wärmepumpe dagegen mitunter nicht sinnvoll. Ideal ist die Kombination mit einer Fußbodenheizung . Bei einem Neubau kann diese schon während der Planungsphase berücksichtigt werden. Im Altbau ist eine Nachrüstung jedoch nicht immer möglich. Hier können Wand- und Deckenheizungen, große Plattenheizkörper oder spezielle Niedertemperatur-Heizkörper eine Alternative sein. Wie effektiv ist eine Wärmepumpe? Je nach Wärmequelle und Zustand des Gebäudes erzeugen Wärmepumpen mit einer Kilowattstunde (kWh) Strom 3 bis 5 kWh Wärme. Moderne Geräte erreichen auch höhere Werte. Das Verhältnis von eingesetzter elektrischer Energie zur abgegebenen Wärme wird in zwei Kennzahlen ausgedrückt: dem COP-Wert (Coefficient of Performance) und der Jahresarbeitszahl (JAZ). Beide spiegeln die Leistungsfähigkeit und Effizienz einer Wärmepumpe unter bestimmten Betrachtungsweisen wider. Für beide gilt aber: Je höher die Zahl, desto effizienter das Gerät. Coefficient of Performance: bezieht sich nur auf die Wärmepumpe und wird unter Laborbedingungen ermittelt. Er gibt an, wie viele kWh Wärmeenergie eine Wärmepumpe aus einer kWh Strom erzeugen kann – und zwar unter standardisierten, theoretisch angenommenen Idealbedingungen. Der COP-Wert kann darum als Vergleichskriterium bei der Auswahl der passenden Wärmepumpe herangezogen werden. Wärmepumpen lohnen sich ab einem COP-Wert von 3. Modelle mit einem Wert unter 2 gelten dagegen als unwirtschaftlich. Jahresarbeitszahl : bezieht sich auf die gesamte Heizungsanlage und wird unter realen Bedingungen über einen längeren Zeitraum gemessen. Das heißt: Die Messung findet über die Dauer einer gesamten Heizperiode statt, in einem echten Haus und unter Berücksichtigung des gesamten Wärmeverteilsystems. Die JAZ ist damit für konkrete Wohnsituationen aussagekräftiger als der COP-Wert. Denn eine Wärmepumpe mit einem hohen COP kann in einem schlecht gedämmten Altbau trotzdem eine niedrige JAZ erreichen. Effiziente Wärmepumpen erreichen in ordentlich gedämmten Häusern Jahresarbeitszahlen zwischen 3 und 5. Welche Arten von Wärmepumpen gibt es? Je nachdem, welche Wärmequelle sie nutzen, unterscheidet man drei verschiedene Wärmepumpenarten: Luftwärmepumpen, Erdwärmepumpen und Grundwasserwärmepumpen . Neben den Wärmepumpen zum Heizen gibt es noch Warmwasserwärmepumpen, die entkoppelt vom eigentlichen Heizsystem sind und lediglich der Warmwasserbereitung dienen. Ihre Wärme beziehen sie über die Umgebungsluft oder über die Abluft. Gut zu wissen : Die Bezeichnung einer Wärmepumpe setzt sich aus zwei Teilen zusammen – der Wärmequelle und dem wärmetransportierenden Mittel. Das ist in den meisten Fällen das Heizwasser. Luft-Wasser-Wärmepumpen Luft-Wasser-Wärmepumpen gewinnen Wärme aus der Luft. Sie lassen sich einfach und kostengünstig installieren, da die Wärmequelle überall zur Verfügung steht und nicht erst aufwendig erschlossen werden muss. Bei der Standortwahl bist du flexibel: Luftwärmepumpen können sowohl innen als auch außen aufgestellt werden. Im Neubau fällt die Wahl aufgrund der möglichen Schallemission meist auf die Innenaufstellung. In dem Fall solltest du bedenken, dass Luftkanäle nach außen nötig sind, denn eine innen aufgestellte Luftwärmepumpe kann nicht einfach die Innenraumluft nutzen. Luftwärmepumpen sind nicht nur als Monoblock, sondern auch als Splitgeräte erhältlich. Letztere bestehen – neben dem Steuer- und Hydraulikgerät, das sich immer innen befindet – aus einer Außen- und einer Inneneinheit. Luftwärmepumpen haben einen Nachteil: Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn der Wärmebedarf am größten ist, ist die Wärmequelle am kältesten. Der Kompressor muss dann besonders oft arbeiten, was den Stromverbrauch erhöht. Das funktioniert bei bis zu –20 °C. Ist es zu kalt bzw. ist der Wärmebedarf sehr hoch, springt ein zusätzlicher Wärmeerzeuger ein. Das ist meist ein elektrischer Heizstab. Deshalb sind sie im Vergleich zu anderen Wärmepumpenarten weniger effizient . Vor der Anschaffung kannst du darum prüfen, ob nicht eine Sole-Wasser-Wärmepumpe oder eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe installierbar ist. Sole-Wasser-Wärmepumpen Das sind Erdwärmepumpen. Sie entziehen dem Erdreich mithilfe einer frostgeschützten Flüssigkeit – einer Sole – Wärme. Sie zirkuliert in Leitungen, die unterirdisch verlegt werden und bis hinein ins Haus zur Wärmepumpe führen. Daher auch die Bezeichnung Sole-Wasser-Wärmepumpen. Sie nutzen entweder Erdkollektoren oder Erdsonden . Erdkollektoren werden oberflächennah und schlangen- oder spiralförmig verlegt. Sie brauchen also ausreichend Platz auf dem Grundstück. Das Areal darf später nicht versiegelt oder mit tiefwurzelnden Gewächsen bepflanzt werden. Erdsonden werden dagegen über Tiefenbohrungen in das Erdreich gebracht. Sie sparen nicht nur Platz, sondern arbeiten auch noch etwas effizienter als Erdkollektoren. Für die Bohrung benötigen Hausbesitzer jedoch eine Genehmigung. Zudem ist die Installation einer Wärmepumpe mit Erdsonden teurer, da die Bohrungen etwa 40 bis 70 Meter tief gehen. Wasser-Wasser-Wärmepumpen Die besten Effizienzwerte erreichen Wasser-Wasser-Wärmepumpen, da die Temperaturen des Grundwassers auch im Winter konstant bei etwa 10 °C liegen. Sie können aber nur dann eingebaut werden, wenn das Grundwasser in ausreichender Menge und Qualität vorhanden ist. Die Installation ist mit einem hohen Planungsaufwand verbunden und im Vergleich zu anderen Wärmepumpenarten teurer . Um die Wärmequelle nutzen zu können, müssen zwei Brunnen gebohrt werden. Einer dient zur Entnahme des Wassers, der andere zur Rückführung. Die Brunnenbohrung ist genehmigungspflichtig und nicht überall erlaubt. Der hohe Aufwand und die Mehrkosten einer Grundwasser-Wärmepumpe lohnen sich vor allem bei größeren Gebäuden mit einem entsprechend hohen Wärmebedarf. Luft-Luft-Wärmepumpen Luft-Luft-Wärmepumpen gewinnen die Wärme der Umgebungsluft oder der Abluft. Die Wärme wird anschließend über das Lüftungssystem an die Räume abgegeben . Zum Heizen werden also keine Heizwasserrohre, Heizkörper oder Flächenheizungen benötigt. Voraussetzung ist ein sehr geringer Wärmebedarf. Sie werden vorwiegend in Passivhäusern installiert, die ohne konventionellen Heizkessel auskommen. Aber auch Neubauten mit sehr hohem Dämmstandard kommen infrage. Für die Altbausanierung sind Luft-Luft-Wärmepumpen dagegen nicht zu empfehlen. Vor- und Nachteile der verschiedenen Wärmepumpen auf einen Blick Wärmepumpenart Vorteile Nachteile Einsatzgebiet Wärmepumpenart Luft-Wasser-Wärmepumpe Vorteile • vergleichsweise geringe Investitionskosten • genehmigungsfrei • einfach zu installieren, keine Erdarbeiten notwendig • flexibel in der Aufstellung • platzsparend Nachteile • Effizienz abhängig von der Außentemperatur • mögliche Schallemissionen bei Außenaufstellung • weniger effizient als andere Wärmepumpenarten Einsatzgebiet • Neubau und Sanierung • dort, wo der Einsatz anderer Wärmepumpen aus Platzgründen oder wegen fehlender Genehmigungen nicht möglich ist Wärmepumpenart Sole-Wasser-Wärmepumpe Vorteile • sehr effizient • lange Lebensdauer Nachteile • Erdkollektoren haben einen hohen Platzbedarf • Tiefenbohrung für Erdsonden ist genehmigungspflichtig • höhere Kosten als für Luftwärmepumpen Einsatzgebiet • Neubau und Sanierung • Gebäude mit großer Grundstücksfläche (Erdkollektoren) • Gebäude mit gut zugänglichen Grundstücken für schwere Baumaschinen (Erdsonde) Wärmepumpenart Wasser-Wasser-Wärmepumpe Vorteile • effizienteste Wärmepumpenart • sehr langlebig und zuverlässig Nachteile • hohe Anschaffungs- und Installationskosten • Einsatz ist nicht überall erlaubt • komplexes und zeitintensives Genehmigungsverfahren Einsatzgebiet • Neubau und Sanierung • Gebäude mit einem hohen Wärmebedarf, z. B. Zwei- und Mehrfamilienhäuser • Gebäude mit gut zugänglichen Grundstücken für schwere Baumaschinen Wärmepumpenart Luft-Luft-Wärmepumpe Vorteile • geringe Anschaffungs- und Installationskosten Nachteile • nicht überall einsetzbar • geringere Effizienz als die anderen Techniken Einsatzgebiet • Passivhäuser oder Gebäude mit einem sehr geringen Energiebedarf • Gebäude mit dem entsprechenden Was kostet eine Heizung mit Wärmepumpe? Wie teuer eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus ist, richtet sich nach ihrer Leistungsklasse, der Größe, dem Hersteller und der genutzten Wärmequelle. Die Anschaffungspreise können stark variieren. Folgende Richtwerte kannst du hinsichtlich der Investitionskosten erwarten: Luft-Wasser-Wärmepumpe: 15.000 bis 20.000 € Luft-Luft-Wärmepumpe: 15.000 bis 30.000 € Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdkollektoren: 15.000 bis 25.000 € Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonden: 20.000 bis 35.000 € Wasser-Wasser-Wärmepumpe: 25.000 bis 40.000 € Zusätzlich zu den reinen Anschaffungskosten fallen auch weitere Kosten für das Installieren der Wärmepumpe sowie gegebenenfalls für notwendige Genehmigungen und Erdarbeiten an. Beispielrechnung: Betriebskosten der Wärmepumpenarten im Vergleich Mit Wärmepumpe zu heizen ist kostengünstig und energieeffizient. Wir zeigen dir den Vergleich der Betriebskosten für die verschiedenen Pumpenarten am Beispiel eines 150 qm großen Einfamilienhauses mit einem durchschnittlichen Wärmebedarf von 15.000 kWh pro Jahr. Der Strompreis beträgt 0,35 € pro kWh. Bei den Wärmepumpen nehmen wir folgende Jahresarbeitszahl an: Luft-Wasser-Wärmepumpe: 3,0 Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdkollektor): 4,0 Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdsonde): 4,5 Wasser-Wasser-Wärmepumpe: 5,0 Luft-Luft-Wärmepumpe: 2,5 Title... Wärmepumpenart Stromverbrauch (kWh/Jahr) Betriebskosten (€/Jahr) Wärmepumpenart Luft-Wasser-Wärmepumpe Stromverbrauch (kWh/Jahr) 5.000 Betriebskosten (€/Jahr) 1.750 Wärmepumpenart Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdkollektor) Stromverbrauch (kWh/Jahr) 3.750 Betriebskosten (€/Jahr) 1.312,50 Wärmepumpenart Sole-Wasser-Wasserwärmepumpe (Erdsonde) Stromverbrauch (kWh/Jahr) 3.333 Betriebskosten (€/Jahr) 1.166,55 Wärmepumpenart Wasser-Wasser-Wärmepumpe Stromverbrauch (kWh/Jahr) 3.000 Betriebskosten (€/Jahr) 1.050 Wärmepumpenart Luft-Luft-Wärmepumpe Stromverbrauch (kWh/Jahr) 6.000 Betriebskosten (€/Jahr) 2.100 Hinzu kommen jährliche Wartungskosten im niedrigen dreistelligen Bereich. Die Anschaffungs- und Betriebskosten solltest du für deine Entscheidung gegeneinander abwägen. Gibt es eine Förderung für Wärmepumpen? Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) übernimmt der Staat einen Teil der Anschaffungskosten. Derzeit wird der Einbau einer Wärmepumpe mit bis zu 70 % bezuschusst. Die Förderung setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen: Grundförderung von 30 % für alle, die eine Wärmepumpe erwerben und installieren lassen. Geschwindigkeitsbonus von 25 %, wenn bis Ende 2028 eine fossile Heizung durch eine Wärmepumpe ausgetauscht wird. Ab dem 01.01.2029 verringert sich der Bonus um 3 % (und dann alle zwei Jahre jeweils um weitere 3 %). Effizienzbonus von 5 % für den Kauf von besonders effizienten Wärmepumpenmodellen oder von Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln (z. B. Propan). Einkommensbonus von 30 % bei einem Haushaltseinkommen unter 40.000 € pro Jahr. Die Förderung ist auf maximal 70 % begrenzt. Die Investitionskosten sind bei 30.000 € gedeckelt. Das bedeutet konkret: Hast du Investitionskosten von 30.000 € oder mehr und bist zu allen Förderbausteinen berechtigt, erhältst du eine Fördersumme von 21.000 €. Erhältst du hingegen nur die Grundförderung, den Geschwindigkeitsbonus und den Effizienzbonus (insgesamt 60 %), erhältst du in dem Fall 18.000 €. Worauf achten, bevor du dich für eine Heizung mit Wärmepumpe entscheidest? Prüfe zunächst, welche baulichen Voraussetzungen gegeben sind : Wie gut ist das Haus gedämmt? Wie viel Platz ist auf dem Grundstück vorhanden und reicht er aus, um Erdkollektoren oder -sonden zu verlegen? Informiere dich auch darüber, ob du eine Genehmigung für deren Installation benötigst. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen solltest du beachten, dass sie zwar sehr leise laufen, du sie aber trotzdem so aufstellen solltest, dass es keine schallverstärkenden Effekte gibt (das kann zwischen Mauern der Fall sein). Bei Wasser-Wasser-Wärmepumpen wird zudem ein Zugang zum Grundwasser benötigt. Schließlich ist die Stromversorgung und -kapazität von Bedeutung, insbesondere wenn Ökostrom oder eine Photovoltaikanlage vorgesehen sind. Tipp: Auf welche Weisen du deine Wärmepumpe einbauen lassen kannst, erfährst du in unserem Ratgeber. Muss eine Wärmepumpe angemeldet werden? Ja, in einigen Fällen muss die Installation einer Wärmepumpe angemeldet oder genehmigt werden. Erdwärmepumpen, die mit Erdsonden arbeiten, erfordern in der Regel eine wasserrechtliche Genehmigung , da Bohrungen vorgenommen werden müssen. Ebenso brauchst du für Grundwasser-Wärmepumpen eine Genehmigung und musst die Wasserqualität prüfen lassen. Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe benötigst du keine spezielle Genehmigung, solltest sie jedoch bei der Gemeinde anmelden, wenn sie im Außenbereich installiert werden soll, da in einigen Bundesländern bestimmte Abstands- und Lärmschutzvorschriften gelten können. Ist eine Wärmepumpenförderung trotz Kamin möglich? Auch Haushalte mit einem Kamin können eine Förderung für Wärmepumpen erhalten. Wird der Kamin nur gelegentlich genutzt , steht dem grundsätzlich nichts im Weg. Wichtig ist, dass die Wärmepumpe als primäre Heizquelle dient und die gesetzlichen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erfüllt werden. Wenn der Kamin als unterstützende Heizquelle genutzt wird, kann dies unter Umständen sogar die Effizienz der Wärmepumpe erhöhen, da an besonders kalten Tagen die Wärmepumpe entlastet wird. Auf jeden Fall musst du im Förderantrag angeben, ob du einen Kamin hast. Weitere Ratgeber zum Thema Wärme & Energie Ratgeber Solaranlage selbst installieren Du möchtest selbst eine Solaranlage montieren? Für den Aufbau und die Installation braucht es nicht unbedingt einen Fachbetrieb. Erfahre hier mehr! Weiterlesen Weiterlesen. Ratgeber Heizkosten sparen Wir geben dir hilfreiche Tipps, wie du deine Heizkosten sparen kannst. Jetzt mehr erfahren! 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