Hochbeet bepflanzen

Hochbeet anlegen und richtig bepflanzen

Du bist auch dem Hochbeet-Trend verfallen? Hochbeete haben einfach zu viele Vorteile, um es nicht selbst einmal auszuprobieren. Individuelle Hochbeete sind platzsparend, rückenschonend und deine Pflanzen, Kräuter und Gemüsesorten wachsen auf einem optimalen Nährboden, der durch die Verrottung im Inneren des Hochbeetes entsteht. Wie du hierbei schon merkst, kommt es also auf die richtige Befüllung an! Damit nichts schief geht, erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du bei der Befüllung deines Hochbeetes am besten vorgehst. Einen Tipp schon vorab: Idealerweise befüllst du das Hochbeet im Herbst oder zu Beginn des Frühjahrs. Du wirst sehen, dass es dann nicht mehr lange dauert, bis du schon bald die ersten Früchte ernten kannst. 

Schwierigkeitsgrad: leicht

Dauer: ca. eine Stunde

Werkzeug: Handtacker, Gartenhandschuhe, Blumenkelle

Materialien: Teichfolie, Wühlmausschutz, Zweige und Äste, Laub, Staudenschnitt, Kompost, Hochbeet-Erde, Pflanzen


In drei Schritten das eigene Hochbeet befüllen

Ob Gemüse, Kräuter oder Pflanzen - bevor du damit startest, dein Hochbeet zu bepflanzen solltest du es richtig befüllen. Jedes Hochbeet besteht im Inneren aus drei wertvollen Schichten, die es zu dem nährstoffreichen Wunder machen, als das es bekannt ist. Wir zeigen dir, wie du in drei Schritten dein Hochbeet befüllst.

Boden des Hochbeetes auslegen

Zuerst musst du eine Basis für dein Hochbeet schaffen. Um Wühlmäuse und Maulwürfe fernzuhalten, sollte der Boden mit Drahtgitter ausgelegt werden. Darauf folgt als unterste Schicht Rindenmulch, Holz oder Strauchschnitt, wie Äste und Zweige. Alternativ kannst du auch Holzhackschnitzel nutzen. Diese und jede weitere Schicht sollte ca. 25 bis 30 Zentimeter hoch sein, wobei das Material von der untersten bis zur obersten Schicht immer feiner wird. Diese Schicht sorgt dafür, dass das Wasser besser ablaufen kann und dein Hochbeet gut belüftet ist. So wird Fäulnis effektiv vorgebeugt.


Grünabfälle verwenden

Die zweite Schicht in deinem Hochbeet bilden Grünabfälle. Hier kannst du zum Beispiel auf deinen Kompost im Garten zurückgreifen. Wenn du keinen Kompost in deinem Garten hast, eignet sich toom Bio Kompost oder auch zerkleinerte Pflanzenreste - etwa von Stauden oder Laub. Hier kannst du ganz kreativ sein. Der Kompost liefert wichtige Nährstoffe für die Pflanzen, Kräuter oder Gemüsearten in deinem Hochbeet.


Mit Hochbeeterde auffüllen

Die oberste Schicht und letzte Schicht in deinem Hochbeet befüllst du mit einer speziellen Hochbeeterde. Hierfür eignet sich zum Beispiel die toom NATURTALENT Bio Hochbeeterde besonders gut. Diese torffreie Erde wurde speziell für alle Pflanzen im Hochbeet entwickelt und sorgt dafür, dass auch nur das wächst, was du auch angepflanzt hast. Unkraut hat hier keine Chance. Aufgrund des Verrottungsprozesses sacken die Schichten im Laufe der Zeit zusammen. Daher empfehlen wir, das Hochbeet in jeder Saison mit neuer Hochbeeterde aufzufüllen.


Tipp vom Pflanzenarzt

Starkzehrer fühlen sich im Hochbeet besonders wohl. Dein Hochbeet ist richtig befüllt und du hast eine optimale Grundlage für das Anpflanzen deiner Kräuter oder Pflanzen geschaffen. Hierfür eignen sich Pflanzen, die besonders viel Nährstoffe brauchen, wie zum Beispiel Tomaten-, Paprika-, und Kohlpflanzen sowie Petersilie. Alle drei haben gemeinsam, dass sie zu den Starkzehrern gehören und sich in der nährstoffreichen Hochbeeterde besonders wohl fühlen und gut gedeihen. 

Mehr Tipps vom Pflanzenarzt


Hochbeet-Gewächsshaus selber bauen

Ein Hochbeet ermöglicht nicht nur rückenfreundliches Gärtnern im Stehen, sondern kann auch mit wenigen Handgriffen in ein praktisches Gewächshaus umfunktioniert werden. Hierfür je nach Länge des Hochbeetes circa zwei Meter lange PE-Rohre an beiden Seiten festschrauben, sodass mehrere Bögen entstehen. Anschließen eine Folie darüber spannen und ebenfalls verschrauben - und fertig ist das Hochbeet-Gewächsshaus. 

Die Sonne wärmt diesen Kasten besonders gut auf. Vorteil: Man kann früher und häufiger ernten. Schädlinge wie Schnecken kommen außerdem nicht so schnell an die kostbaren Pflanzen im Hochbeet. Pflanzenschutzhauben und Pflanzfolie schützen Jungpflanzen zudem vor Witterung. 


Vom Aufbau bis zur Bepflanzung

Bevor du nun losgärtnerst, haben wir für dich noch ein paar Tipps zusammengefasst: Manchmal helfen schon Kleinigkeiten, um ein optimales Ernteergebnis einzufahren! Damit alles wächst und gedeiht zeigen wir dir, den besten Standort für dein Hochbeet und eine schnelle und professionelle Bauanleitung für einen Bausatz aus Holz. Den richtigen Aufbau der Schichten für die Befüllung und Informationen zur Bepflanzung erfährst du in unserem Video.

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