Herbstchrysanthemen (Chrysanthemum-indicum-Hybriden)

Was wäre der Herbst ohne die leuchtenden Farben der Herbstchrysanthemen? Feuriges Rot, warmes Orange, Kupfer, Violett bis hin zu elegantem Weiß. Einige Sorten sind mehrfarbig, andere verändern im Laufe der Blütezeit ihre Farbe. Die Herbstchrysantheme ist eine der wenigen Pflanzen, die sich immer wieder neu erfinden und somit allzeit modern sind. Dank ausgeklügelter Kulturmaßnahmen sind die aus Ostasien stammenden Herbstchrysanthemen ganzjährig im Angebot. Neben den Farben spielen die Blütenform und die Wuchshöhe eine wichtige Rolle. Das Spektrum der Blütenform reicht von feingliedrigen Strahlenformen bis hin zu opulent gefüllten Sorten.


Standort: Sonne bis Halbschatten

Gießen: Mäßig gießen

Düngezeit: Frühjahr bis Sommerende

Blütezeit: Ganzjährig


Übersicht

Sortiment

Das Sortiment der Herbstchrysanthemen verfügt unter anderem über nur wenige Zentimeter hohe Zwergformen, die für Blumenkästen und Töpfe bestens geeignet sind. Genauso selbstverständlich gehören die meterhohen Schnittchrysanthemen zum Sortiment, die als Blumenschmuck wochenlang Freude bereiten. Das wohl wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist jedoch die Einteilung in mehr- und einjährige Sorten.

Standort und Gießen

Im Garten: Der Boden sollte locker, gut belüftet und reich an Humus sein. Achten Sie auf einen guten Wasserabfluss und schützen Sie Ihre Pflanzen mit Staudenstützen vor Windbruch. Ein halbschattiger Standort ist ideal, wobei sich ein vollsonniger Standort auch eignet, sofern die Wasserversorgung gesichert ist. Im Kübel: Beste Wuchs- und Blühleistung erhält man mit spezieller Balkon- und Kübelpflanzenerde. Damit sind die Belüftung und der geregelte Wasserabzug gewährleistet.

Pflege und Düngen

Die Herbstchrysantheme ist sehr robust, was die Pflege einfach macht. Sie gehören zu den stark zehrenden Pflanzen, deswegen sollte zeitig im Frühjahr mit dem Düngen gestartet werden. Am besten verwenden Sie einen Volldünger. Im weiteren Jahresverlauf reicht es dann den Pflanzen alle 14 Tage mit einem Flüssigdünger zu versorgen.

Profitipps

Beobachtet man, dass trotz ausreichender Ernährung die Blüten von Jahr zu Jahr kleiner werden, sollte die Staude verjüngt werden. Die sogenannte „Bodenmüdigkeit“ erkennen Sie daran, dass auch andere Pflanzen in der Wuchsleistung zurückbleiben. Heben Sie dann den Gartenboden großräumig aus und mischen Sie die Erde mit Kompost oder Kübelpflanzenerde 1:1.

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