Weihnachtsstern pflegen

Kaum verblasst die Rotfärbung, verliert der Weihnachtsstern reihenweise Blätter – und viele geben dann auf. Dabei braucht die Pflanze nur den richtigen Standort, die passende Wassermenge und im Herbst ein bisschen Dunkelheit. Wir zeigen dir, wie du deinen Weihnachtsstern richtig pflegst, über die Feiertage hinaus am Leben erhältst und ihn Jahr für Jahr wieder zum Leuchten bringst.
Steckbrief Weihnachtsstern
| Botanischer Name | Euphorbia pulcherrima |
|---|---|
| Pflanzenart | Zimmerpflanze (Wolfsmilchgewächs) |
| Standort | Hell, ohne direkte Mittagssonne, 18–22 °C |
| Gießen | Mäßig, Staunässe vermeiden |
| Blütezeit | November bis Februar (eigentlich Hochblätter, nicht Blüten) |
| Winterhart | Nein |
| Giftig | Ja, für Menschen und Haustiere |
| Pflegeintensität | Mittel |
Schon gewusst? Der Weihnachtsstern ist auch als Christstern oder Adventsstern bekannt. International heißt die Pflanze Poinsettia oder Poinsettie. Der botanische Name Euphorbia pulcherrima stammt aus dem Lateinischen: „pulcherrima“ bedeutet „die Schönste“.
Sortiment: Welche Weihnachtsstern-Formen gibt es?

Was viele für die Blüte halten, sind eigentlich die Brakteen: stark gefärbte Hochblätter, die die unscheinbare eigentliche Blüte in der Mitte umgeben. Weihnachtssterne unterscheiden sich vor allem in ihrer Wuchsform und der Farbe ihrer Brakteen. Im Handel sind sie als Mini-Eintrieber mit nur einem Trieb, als buschigere Mini-Mehrtrieber, als Solitärbüsche oder als Hochstämme mit baumartiger Wuchsform erhältlich.
Die Farbpalette der Hochblätter reicht von klassischem Rot über Weiß und cremefarbene Töne bis hin zu mehrfarbigen und gefleckten Sorten, etwa der gefleckten Euphorbia pulcherrima „Christmas Feelings Glitter“. Auch die Blattform variiert: Neben der glatten Standardform gibt es Sorten mit gewellten, fast gekräuselten Blättern, wie die Euphorbia pulcherrima „Winter Rose“.
Die Princettia, auch „Herbststern“ genannt, ist eine Euphorbia-Hybride. Sie wächst besonders kompakt, verzweigt sich stark und ist dichter mit Brakteen besetzt als der klassische Weihnachtsstern. Sie ist in den Farben Dark Pink, Soft Pink, Hot Pink und Pink erhältlich. Da sie robuster ist als andere Sorten, eignet sie sich dadurch sogar für windgeschützte Balkonkästen im Freien, wo sie bis zum ersten Frost blüht.
Standort für den Weihnachtsstern: Das braucht die Pflanze

Der Weihnachtsstern mag es hell und warm, aber nicht zu heiß. Der richtige Standort entscheidet, ob die Pflanze ihre Blätter behält oder schnell schlapp macht. Zwei Faktoren zählen: Licht und Temperatur.
Lichtbedarf: Hell, aber nicht in der prallen Sonne
Stell den Weihnachtsstern an einen hellen Platz ohne direkte Mittagssonne. Ein Fensterplatz nach Osten oder Westen eignet sich gut. Zu wenig Licht lässt die Blätter schneller abfallen, pralle Sonne hinter Glas kann sie verbrennen.
Temperatur: nicht zu warm
Der Weihnachtsstern bevorzugt Zimmertemperaturen zwischen 18 und 22 Grad. Meide Plätze direkt über der Heizung oder neben ständig geöffneten Fenstern und Türen. Kalte Zugluft und schnelle Temperaturschwankungen lassen die Pflanze schnell Blätter verlieren. Die Triebe und Brakteen brechen zudem leicht ab. Wähle den Standort deshalb so, dass die Pflanze nicht ständig gestreift oder angestoßen wird, etwa in engen Fluren.
Weihnachtsstern richtig gießen und düngen

Gießfehler sind der häufigste Grund, warum der Weihnachtsstern seine Blätter verliert. Zu viel und zu wenig Wasser wirken dabei fast gleich: Die Blätter werden schlaff und fallen ab. Der Unterschied liegt in der Erde.
Wie oft und wie viel gießen?
Gieße den Weihnachtsstern, sobald sich die obere Erdschicht trocken anfühlt. Meist ist das alle drei bis vier Tage. Nimm handwarmes, kalkarmes Wasser und gieße direkt auf die Erde, nicht auf die Blätter. Steht die Pflanze in einem Übertopf ohne Abzugsloch, schütte überschüssiges Wasser nach circa einer Stunde ab. Staunässe lässt die Wurzeln faulen, das erkennst du an gelben, welken Blättern trotz feuchter Erde. Prüfe vor jedem Gießen mit dem Finger, ob die oberste Erdschicht (etwa 1–2 cm) schon getrocknet ist. Gieße erst dann wieder.
Wie du generell bei Zimmerpflanzen die richtige Gießmenge findest, liest du in unserem Ratgeber Pflanzen richtig gießen.
Düngen: Zeitpunkt und Dosierung
Dünge den Weihnachtsstern nur während der Blütezeit von November bis Februar, alle zwei Wochen mit einem flüssigen Blumendünger in halber Dosierung laut Herstellerangabe. Außerhalb der Blütezeit braucht die Pflanze keinen Dünger. In der Ruhephase würde überschüssiger Dünger die Wurzeln schädigen anstatt zu helfen.
Übrigens: Kaffeesatz ist beim Weihnachtsstern keine gute Wahl. Er senkt den pH-Wert der Erde und macht sie saurer. Das mögen zum Beispiel Hortensien oder Rhododendren, der Weihnachtsstern bevorzugt aber ein eher neutrales Substrat. Greif stattdessen zu einem klassischen Flüssigdünger für Zimmerpflanzen. Für welche Pflanzen sich Kaffeesatz als Dünger eignet, liest du in unserem separaten Ratgeber.
Mehr zur richtigen Düngermenge und -wahl bei Zimmerpflanzen findest du in unserem Ratgeber Pflanzen düngen.
Weihnachtsstern umtopfen und vermehren

Ein neuer Topf bietet dem Weihnachtsstern mehr Platz für die Wurzeln und durch Stecklinge kannst du kostenlos neue Pflanzen gewinnen. Beides gelingt am besten im Frühjahr, nachdem die Blütezeit vorbei ist und die Pflanze wieder zu wachsen beginnt.
Welche Erde braucht der Weihnachtsstern?
Der Weihnachtsstern braucht lockere, durchlässige Blumenerde mit einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert. Handelsübliche Zimmerpflanzenerde eignet sich gut, sollte aber mit etwas Sand oder Perlite gemischt werden, damit überschüssiges Wasser schnell abfließt. Reine, schwere Gartenerde ist hingegen ungeeignet, da sie sich im Topf verdichtet und Staunässe begünstigt.
Umtopfen: Schritt für Schritt
Topfe den Weihnachtsstern um, sobald Wurzeln aus dem Abzugsloch wachsen oder der alte Topf sichtbar zu klein geworden ist. Dies ist in der Regel alle ein bis zwei Jahre der Fall.
- Schritt 1: Wähle einen Topf, der etwa 2–3 cm größer im Durchmesser ist als der alte.
- Schritt 2: Fülle eine 2–3 cm dicke Drainageschicht aus Blähton oder Kies ein, damit Staunässe erst gar nicht entsteht.
- Schritt 3: Setze die Pflanze mittig ein und fülle die Ränder mit der oben beschriebenen Erde auf, ohne den Wurzelballen zu stark anzudrücken.
- Schritt 4: Gieße direkt nach dem Umtopfen einmal kräftig an.
Vermehren über Stecklinge
Schneide im Frühjahr, direkt nach dem Rückschnitt, einen 10–15 cm langen Trieb, der noch nicht geblüht hat, ab. Lass den austretenden Milchsaft an der Schnittstelle kurz antrocknen, bevor du den Steckling in feuchte Anzuchterde steckst. Halte die Erde gleichmäßig feucht und stelle den Steckling an einen warmen und hellen Ort, aber ohne direkte Sonne. Nach etwa vier bis sechs Wochen haben sich neue Wurzeln gebildet.
Eine ausführliche Anleitung für weitere Zimmerpflanzen findest du in unserem Ratgeber Zimmerpflanzen vermehren.
Rückschnitt nach der Blüte

Wenn die Weihnachtszeit vorbei ist und die bunten Hochblätter verblassen und abfallen, ist das kein Grund zur Sorge. Es ist der Startschuss dafür, den Weihnachtsstern zurückzuschneiden. Das ist die Voraussetzung dafür, dass der Weihnachtsstern im nächsten Winter wieder buschig blüht.
Wann schneiden?
Schneide den Weihnachtsstern zurück, sobald die Hochblätter verwelkt sind, was meist zwischen Februar und März der Fall ist. Wenn du zu lange wartest, treibt die Pflanze schon wieder aus, bevor du sie schneiden kannst, und der Neuaustrieb wird unnötig geschwächt.
Wie schneiden?
Kürze alle Triebe auf etwa 10–15 cm über dem Topfboden ein, und zwar direkt über einem Blattknoten. Verwende eine scharfe, desinfizierte Schere, damit die Schnittstellen sauber verheilen. Es tritt weißer Milchsaft aus. Das ist ein normales Phänomen und kein Anzeichen für einen Fehler. Denn der Weihnachtsstern gehört zu den Wolfsmilchgewächsen. Der Milchsaft kann bei empfindlicher Haut zu Reizungen führen. Trage daher am besten Handschuhe beim Schneiden.
Weihnachtsstern übersommern: Pflege außerhalb der Weihnachtszeit
Nach dem Rückschnitt beginnt die Wachstumsphase, die der Weihnachtsstern am liebsten draußen verbringt. Du kannst ihn von Mai bis September ins Freie stellen. Das fördert ein kräftiges, buschiges Wachstum für die nächste Blüte.
Standort im Freien finden
Stelle den Weihnachtsstern erst nach den letzten Frösten, die meist Mitte Mai auftreten, an einen hellen, windgeschützten Platz ohne pralle Mittagssonne nach draußen. Ein Standort unter einem Baum oder an der Ost- oder Westseite eines Hauses eignet sich gut. Gewöhne die Pflanze langsam an die Sonne, indem du sie in den ersten Tagen nur in den Halbschatten stellst, da die Blätter sonst Sonnenbrand bekommen.
Du kannst ihn im Sommer auch im Garten aufstellen. Wichtig ist nur, dass er im Topf bleibt und nicht ausgepflanzt wird, da er den Winter draußen nicht übersteht. Hole den Weihnachtsstern spätestens Anfang September zurück ins Haus, sobald die Nachttemperaturen unter 15 °C fallen.
Auch andere pflegeleichte Zimmerpflanzen profitieren vom Sommer im Freien – mehr dazu in unserem Ratgeber Pflegeleichte Zimmerpflanzen.
Warum der Weihnachtsstern nicht winterhart ist
Der Weihnachtsstern stammt ursprünglich aus den tropischen Wäldern Mexikos und ist Temperaturen unter 10 °C nicht gewachsen. Bereits leichter Frost schädigt das Gewebe irreparabel, sodass die Blätter schwarz werden und abfallen. Lass die Pflanze deshalb niemals draußen überwintern, auch nicht im geschützten Kübel auf dem Balkon.
Winterharte Alternativen für draußen findest du in unserem Ratgeber Winterharte Pflanzen.
Weihnachtsstern zum Blühen bringen: Kurztagphase und Rotfärbung

Damit sich die Hochblätter des Weihnachtssterns pünktlich zur Weihnachtszeit wieder rot färben, braucht die Pflanze ab Herbst täglich mehrere Wochen ununterbrochene Dunkelheit. Ohne diese Kurztagbehandlung bleiben die Blätter grün.
Ab wann und wie lange soll ich den Weihnachtsstern dunkel stellen?
Beginne ab Anfang bis Mitte Oktober, den Weihnachtsstern täglich für 14 bis 16 Stunden komplett abzudunkeln, zum Beispiel mit einem Karton oder in einem fensterlosen Schrank. Tagsüber braucht er dafür acht bis zehn Stunden helles Licht. Halte diesen Rhythmus sechs bis acht Wochen lang konsequent ein, denn schon eine einzige unterbrochene Nacht mit Lichteinfall kann die Rotfärbung verzögern oder verhindern.

Ich stülpe abends einfach einen Karton über die Pflanze, statt sie hin und her zu tragen.
Nach der Kurztagphase: Zurück zur normalen Pflege
Sobald sich die Hochblätter deutlich rot färben (meist Ende November), kannst du die tägliche Verdunkelung beenden und den Weihnachtsstern wieder wie gewohnt am hellen Fensterplatz pflegen. Ab jetzt solltest du ihn auch wieder düngen.
Ist der Weihnachtsstern giftig?

Ja, der Weihnachtsstern ist giftig – für Menschen und Haustiere. Sein milchiger Pflanzensaft enthält Reizstoffe, die bei Kontakt mit Haut oder Schleimhäuten zu Beschwerden führen können.
Bei Berührung kann der Milchsaft zu Hautrötungen oder -reizungen führen, beim Verschlucken von Pflanzenteilen drohen Übelkeit, Erbrechen und Reizungen im Mund- und Rachenraum. Stelle die Pflanze deshalb außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren auf. Besonders Katzen knabbern gerne an den Blättern. Trage beim Rückschnitt oder Umtopfen am besten Handschuhe, um Hautkontakt mit dem Milchsaft zu vermeiden. Bei stärkeren Beschwerden nach Kontakt oder Verschlucken wende dich an den Giftnotruf oder einen Arzt.
Mehr zu giftigen Zimmerpflanzen und dazu, wie du sie sicher in deinem Zuhause aufstellst, erfährst du in unserem Ratgeber Giftige Zimmerpflanzen.

Häufige Probleme erkennen und lösen
Diese Tabelle hilft dir, Probleme beim Weihnachtsstern schnell einzuordnen und richtig zu reagieren.
Tabelle: Symptom, Ursache und Lösung häufiger Pflegefehler
| Symptom | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Blätter fallen ab | Zugluft, Kälteschock oder Standortwechsel | Zugluftfreien, warmen Platz (18–22 °C) wählen, Standort möglichst nicht mehr wechseln |
| Blätter fallen ab, Erde fühlt sich nass an | Staunässe, Wurzelfäule | Weniger gießen, Drainage prüfen, überschüssiges Wasser nach dem Gießen abgießen |
| Blätter hängen schlaff, Erde ist trocken | Zu wenig Wasser | Gründlich angießen, künftig Erde regelmäßiger auf Trockenheit prüfen |
| Blätter rollen sich ein | Zu trockene Raumluft oder Temperaturschwankungen | Gleichmäßige Zimmertemperatur sicherstellen, Heizungsnähe meiden |
| Gelbe Blätter | Nährstoffmangel außerhalb der Ruhephase oder falscher Standort | Während der Blütezeit düngen, Lichtverhältnisse am Standort prüfen |
| Keine Rotfärbung trotz Kurztagphase | Verdunkelung unterbrochen oder zu kurz | Kurztagphase (14–16 Stunden Dunkelheit täglich) 6–8 Wochen konsequent durchhalten |
| Weiße, klebrige Beläge auf Blättern | Schädlingsbefall, z. B. Wollläuse | Betroffene Stellen mit feuchtem Tuch abwischen, bei starkem Befall Pflanzenschutzmittel für Zimmerpflanzen nutzen |
Jahrespflegeplan: Der Lebenszyklus des Weihnachtssterns im Überblick
So sieht die Pflege des Weihnachtssterns über das ganze Jahr verteilt aus – von der Blütezeit bis zur nächsten Rotfärbung.
Tabelle: Jahrespflegeplan für den Weihnachtsstern
| Jahreszeit | Aufgaben |
|---|---|
| Winter (Nov.–Feb.) | Hell und warm (18–22 °C) stellen, mäßig gießen, alle 2 Wochen düngen |
| Frühjahr (Feb.–Apr.) | Nach der Blüte zurückschneiden, bei Bedarf umtopfen, Stecklinge schneiden |
| Sommer (Mai–Sep.) | Ab Mitte Mai ins Freie stellen (hell, windgeschützt), regelmäßig gießen, nicht düngen |
| Herbst (Okt.–Nov.) | Anfang/Mitte Oktober ins Haus holen, 6–8 Wochen Kurztagphase (14–16 Std. Dunkelheit täglich) |
Häufig gestellte Fragen zum Weihnachtsstern
Ist der Weihnachtsstern mehrjährig, oder muss ich ihn jedes Jahr neu kaufen?
Der Weihnachtsstern ist mehrjährig und kann bei richtiger Pflege über viele Jahre hinweg jedes Jahr neu blühen. Voraussetzung dafür sind der jährliche Rückschnitt nach der Blüte und die Kurztagphase ab Herbst, die die Rotfärbung auslöst. Auch bei einer weiteren beliebten Saisonpflanze, der Amaryllis, sorgt die richtige Pflege für ein Wiederblühen im nächsten Jahr.
Worauf sollte ich beim Kauf eines Weihnachtssterns achten?
Achte auf kräftig gefärbte Hochblätter ohne gelbe oder braune Stellen sowie auf die kleinen, gelb-grünen echten Blüten in der Mitte der Rosette. Sind diese noch geschlossen und unbeschädigt, ist die Pflanze frisch. Meide Exemplare, die im Geschäft direkt am Eingang oder in Zugluft stehen, da sie oft schon Kälteschäden haben, die erst später sichtbar werden. Lass dir die Pflanze im Markt außerdem gut einpacken, bevor du sie nach draußen trägst, denn schon der kurze Transport bei kalten Temperaturen kann zu Kälteschäden führen.
Wie lange blüht ein Weihnachtsstern?
Bei guter Pflege bleiben die farbigen Hochblätter sechs bis acht Wochen attraktiv, bei optimalen Bedingungen (stabile Temperatur, kein Zug, richtige Wassermenge) auch bis zu drei Monate.
Ist der Weihnachtsstern gefährlich für Katzen und Hunde?
Der Weihnachtsstern ist für Katzen und Hunde giftig, aber meist nur mild. Nach dem Anknabbern treten typischerweise Erbrechen, Durchfall oder Reizungen im Maul auf. In den meisten Fällen sind das keine lebensbedrohlichen Symptome, bei anhaltenden Beschwerden solltest du trotzdem einen Tierarzt kontaktieren.
Was ist der Unterschied zwischen Weihnachtsstern und Weihnachtskaktus?
Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) ist ein Wolfsmilchgewächs mit farbigen Hochblättern, der Weihnachtskaktus (Schlumbergera) dagegen ein Kaktusgewächs mit echten, meist pinkfarbenen Blüten an gezackten, flachen Trieben. Beide blühen zur Weihnachtszeit, brauchen aber unterschiedliche Pflege.
Warum tritt weißer Milchsaft aus, wenn ich den Weihnachtsstern schneide?
Der weiße Milchsaft ist typisch für Wolfsmilchgewächse und kein Anzeichen für einen Fehler beim Schneiden. Er kann bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen, trag deshalb beim Schneiden am besten Handschuhe.




