Mit einem eigenen Garten erfüllst du dir den Traum einer echten Wohlfühloase. Doch auch Pflichten gehen damit einher, damit das Grün gesund wachsen kann. Bei der Rasenpflege geht es nicht nur ums richtige Mähen und Wässern, sondern auch um das Trimmen des Rasens in den erforderlichen Bereichen. Wie du dabei vorgehst und wie man einen Rasentrimmer richtig benutzt, erfährst du in diesem Beitrag von toom Baumarkt.


So wird der Rasen richtig getrimmt

Rasen mähen

Um deine Rasenkanten richtig zu trimmen, musst du den Rasen zuerst mähen. Wähle dafür einen trockenen und nicht zu sonnigen Tag aus – vermeide am besten auch die Mittagssonne, damit der geschnittene Rasen nicht verbrennt. Mähe den Rasen komplett und lasse nur die nicht erreichbaren Stellen aus, die anschließend getrimmt werden sollen. Nassen Rasen solltest du übrigens nicht trimmen oder mähen, da das Gras dabei nicht aufrecht steht und somit das Ergebnis ungleichmäßig wird.

Kann man mit einem Rasentrimmer auch mähen?

Den kompletten Rasen solltest du nicht trimmen, weil das sehr zeitaufwendig wäre und besonders bei Akkubetrieb unpraktisch sein kann. Kleine Rasenstücke kannst du aber durchaus auch mit einem Rasentrimmer kürzen.

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Rasentrimmer richtig benutzen

Rasen wird getrimmt

Damit das Trimmen erfolgreich ist, muss der Rasentrimmer sachgemäß benutzt werden. Bist du dir bei der Handhabung unsicher, lass dich von einer Fachperson beraten. Es handelt sich bei einem Rasentrimmer um ein Gartenwerkzeug mit Klingen, das bei falscher Handhabung zu Verletzungen und Beschädigungen führen kann. Deshalb ist auch Schutzkleidung beim Rasentrimmen wichtig. Trage unbedingt eine Schutzbrille gegen umherfliegende Aststücke und Steine, einen Gehörschutz gegen den Lärm sowie lange, eng anliegende Kleidung und festes Schuhwerk mit gutem Profil.

Vorbereitung von Gerät und Rasenfläche

Bevor es losgehen kann, solltest du Garten und Trimmer entsprechend vorbereiten. Entferne alle Gegenstände wie Spielzeug oder Steine vom Rasen, damit diese nicht von der Klinge erwischt werden – die umherfliegenden Teile könnten Verletzungen verursachen oder das Gerät beschädigen. Prüfe anschließend den Rasentrimmer auf folgende Merkmale:

  • Ist der Tank voll, der Akku geladen bzw. das Kabel lang genug?
  • Sind Fadenspule oder Klinge einsatzfähig?
  • Lässt sich das Gerät einschalten?

Verfügt dein Rasentrimmer über einen Gurt und verstellbaren Stiel, solltest du beides passend einstellen. Der Schneidkopf des Gerätes sollte direkt über dem Boden sein, wenn du aufrecht stehst. Ergonomisch ist die Einstellung nur, wenn du dich beim Arbeiten weder bücken noch verkrampfen musst.

Tipp: Um böse Überraschungen zu vermeiden, solltest du immer Ersatzspule oder -klinge vorrätig haben.

Anleitung für den Rasentrimmer

Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten und außerdem Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig, den Rasentrimmer richtig zu halten. Halte das Gerät mit beiden Händen fest und schwenke den Schneidkopf langsam von links nach rechts und wieder zurück. Sei geduldig und überlaste den Trimmer nicht mit schnellen Bewegungen. Beginne auf dem bereits gemähten Rasen und arbeite dich langsam mit Pendelbewegungen zum Hindernis hin. Bei größeren Grasbüscheln oder Unkraut solltest du etappenweise vorgehen und den Trimmer mehrfach langsam darüber schwenken.


Was es bedeutet, den Rasen zu trimmen

Perfekter Rasen

Das Rasentrimmen gehört zur Gartenpflege genauso dazu wie das Mähen – es ergänzt dieses genau genommen. Beides sind Maßnahmen der Rasenpflege, mit der das Grün in deinem Garten gesund und dicht wachsen kann, außerdem dient das Schneiden der Ästhetik. Wo der Rasenmäher nicht mehr hinkommt, kommt der Trimmer zum Einsatz: an Beetumrandungen, Mauern, Zäunen und Büschen. Dort kannst du die Rasenkanten einfach trimmen.


Diese Rasentrimmer gibt es

Rasentrimmer

Rasentrimmer gibt es in verschiedenen Ausführungen – sowohl der Antrieb als auch der Schneidkopf und die sonstige Ausstattung variieren. Gemein haben alle, dass sie über ein rotierendes Schneidwerkzeug verfügen. Betrieben werden Rasentrimmer elektrisch, mit einem Akku oder einem Benzintank. Bei der Auswahl ist zu beachten, wie groß dein Garten ist und wie viel Power das Gerät haben muss. Ein benzinbetriebener Rasentrimmer eignet sich zum Beispiel besser für sehr hartnäckige Wuchse, ein Akku-Gerät ist mobiler wenn es mal keine Steckdose gibt, ein Elektro-Trimmer muss dafür nicht aufgeladen werden und ist besser bei größeren Gärten.

Beim Schneidwerkzeug kann es sich um eine Klinge aus Metall oder Kunststoff handeln, aber auch eine Fadenspule. Ob du deinen Rasen besser mit einer Klinge oder einem Faden trimmst, hängt von der Rasenbeschaffenheit ab. Außerdem kann ein Rasentrimmer weitere Ausstattungsmerkmale haben, die besonders im ergonomischen Bereich relevant sind. Besonders bei Rückenproblemen sind Gurt und Teleskopstiel hilfreich, ebenso wie ein ergonomischer Griff für das richtige Halten.

Klinge aus Metall oder Kunststoff

  • ist robust und eignet sich für gröbere Rasen und Gewächse
  • kann stumpf werden und muss dann geschliffen oder ausgetauscht werden
  • Metallklingen sind bei Freischneidern verbreitet, Kunststoffklingen bei handelsüblichen Rasentrimmern für den Heimgarten

Faden auf Spule

  • arbeitet feiner als eine Klinge
  • Faden nutzt sich ab und muss gelegentlich neu von der Spule gewickelt werden bzw. die Spule muss gewechselt

Alternative Methoden

Hast du keine großen Flächen, die getrimmt werden müssen, muss es nicht unbedingt ein teurer und platzraubender Rasentrimmer sein. Dieser erleichtert zwar die Arbeit in großen Gärten enorm, doch genügt für kleinere Trimmarbeiten auch eine manuelle Rasenkantenschere oder ein elektrischer Kantenschneider.


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