Gänseblümchen hat wohl jeder schonmal gesehen, da sie auf sehr vielen Wiesen wild wachsen und auch in vielen Gärten vertreten sind. Die zarten Wildblumen, die wie kleine Margeriten aussehen, sind jedoch noch viel mehr als nur ein Augenschmaus. Was das Gänseblümchen so alles kann, welche Spitznamen es trägt und wie du es pflanzen und pflegen kannst, erfährst du in diesem Ratgeber von toom Baumarkt.

Über das Gänseblümchen

Die Familie des Gänseblümchens sind die Korbblütler, zu der zum Beispiel auch die Dahlie und die Gerbera gehören. Das Gänseblümchen zählt zu den schönsten Wildblumen sowie auch zu den Pflanzen mit der längsten Blühdauer, da es das ganze Jahr über Blüten trägt. Die Gattung der Gänseblümchen umfasst 12 Arten, die hauptsächlich im Mittelmeerraum anzutreffen sind.


Gewöhnliches Gänseblümchen

Das heimische Gänseblümchen, wie wir es aus unseren Gärten kennen, wird als „gewöhnliches Gänseblümchen” bezeichnet und ist die einzige Art, die auch in Mittel- und Nordeuropa vorkommt. Es trägt weiße bis zartrosa Blüten mit gelber Mitte, wächst bis zu 15 Zentimeter hoch und gehört zu den wilden Staudengewächsen. Gezüchtete Kultursorten gibt es auch in rot oder rosa. Verbreitet wird das Gänseblümchen häufig durch verunreinigte Grassamen, wodurch es in die Gärten gelangt.

Info: Auch wenn es der Name nahelegt, sind das spanische und das australische Gänseblümchen nicht nah mit unserem Gänseblümchen verwandt.


Namensherkunft des Gänseblümchens

Die Gattung der Gänseblümchen wird botanisch „Bellis” genannt, das gewöhnliche Gänseblümchen „Bellis perennis”. Das Gänseblümchen hat noch viele weitere Namen wie ausdauerndes oder mehrjähriges Gänseblümchen, Maßliebchen, Tausendschön, Monatsröserl oder Margritli im Schweizerischen – für „kleine Margerite”. Im Englischen wird das Gänseblümchen als „daisy” bezeichnet – da sich die Blüten abends schließen und nur am Tag zu sehen sind.


Wann blüht das Gänseblümchen?

Die Blütezeit des Gänseblümchens ist fast das ganze Jahr über – von März bis November können wir die weißen Blüten bewundern. Lediglich in den tiefen Wintermonaten ruht die Blüte, um im Frühjahr gestärkt zurückzukommen.


Nutzen des Gänseblümchens

Das Gänseblümchen ist jedoch nicht nur eine Zierpflanze, sondern bringt Mensch, Tier und Umwelt auch einige Vorteile. Außerdem ist es eine beliebte Kinderbeschäftigung, sich ins Gras zu setzen und aus vielen Gänseblümchen Kränze, Halsketten und Ringe zu basteln.

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Der passende Standort für Gänseblümchen

Gänseblümchen stehen am liebsten sonnig bis halbschattig, weshalb offene Wiesen ihr liebster Standort sind. Wildformen benötigen einen nährstoffreichen Boden, Kulturformen gedeihen am besten auf Rasen. Generell ist das Gänseblümchen jedoch nicht sehr anspruchsvoll, was den Boden angeht – er sollte lediglich gleichmäßig feucht und nährstoffhaltig sein. Auch in Beeten und Kästen kannst du Gänseblümchen pflanzen – hier genügt herkömmliche Pflanzerde.


Gänseblümchen im Garten

In deinem Garten kannst du Gänseblümchen gezielt in Beete oder Teile des Rasens setzen, aber auch in länglichen Beeten, sogenannten Rabatten, gedeihen sie gut. Da sich die Gänseblümchen recht schnell vermehren, solltest du jedoch bedenken, dass diese sich über den ganzen Rasen verteilen können. Durch häufiges Mähen wird das Wachstum sogar noch angeregt.


Gänseblümchen im Topf

Gänseblümchen kannst du auch im Topf oder Pflanzkasten halten, damit du dich auch auf Balkon und Terrasse fast das ganze Jahr über an den Blüten der Gänseblümchen erfreuen kannst.


Gänseblümchen pflanzen

Wenn du Gänseblümchen aussähst, solltest du diese zuerst in einem großen Topf oder Pflanzkasten vorziehen. Die Wildblumen sind Lichtkeimer, sodass die Samen nur leicht angedrückt, aber nicht mit Erde bedeckt werden müssen. Sind die Blumen kräftig genug, kannst du sie ins Beet umsetzen oder im Pflanzgefäß belassen. Die beste Pflanzzeit für Gänseblümchen ist von März bis Juli.


Gänseblümchen pflegen

Gänseblümchen sind bei ihrer Pflege nicht sehr anspruchsvoll. Sie vertragen lediglich keine langanhaltende Trockenheit, sodass du deine Gänseblümchen ausreichend gießen solltest, wenn es im Sommer zu trocken wird. Gänseblümchen zu düngen ist nicht notwendig – auch nicht bei der Pflanzung, wenn der Boden nährstoffhaltig ist.


Krankheiten und Schädlinge an Gänseblümchen

Die kleinen Wildblumen sind nicht nur pflegeleicht, sondern auch extrem resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Lediglich Blattläuse, Spinnmilben oder Mehltau können deine Gänseblümchen befallen – diese sind jedoch schnell zu erkennen und können entsprechend bekämpft oder behandelt werden.


Sind Gänseblümchen winterhart?

Wilde Gänseblümchen kommen ohne Probleme durch den Winter – sie legen lediglich eine Blühpause von Dezember bis Februar ein. Die Wildstauden sind mehrjährige, immergrüne und winterharte Pflanzen, sodass sie im Winter trotz fehlender Blüte noch Blätter haben.


Gänseblümchen vermehren

Die Vermehrung von Gänseblümchen erfolgt durch Samen. Durch Witterungsbedingungen wie Wind und Regen sowie Tiere wie Regenwürmer vermehren sich Gänseblümchen durch Selbstaussaat sehr leicht von allein und werden zum Blütenparadies auf vielen Wiesen.


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