Die Primel gilt als die Frühlingsblume schlechthin, da sie sehr farbenfroh ist und bereits früh im Jahr blüht. Die Zierpflanze für Haus und Garten ist sehr vielseitig und verschönert Beete und Balkone. Erfahre in diesem Ratgeber von toom Baumarkt mehr über die Primel und die verschiedenen Arten sowie Wissenswertes über Pflanzung und Pflege.


Über die Primel

Es gibt sie in fast unzähligen Farben und Formen: die Primel. Das Staudengewächs ist eine Zierpflanze für dein Blumenbeet, deinen Balkon oder deine Terrasse, aber auch eine frühlingshafte Deko für Innenräume. Außerdem gilt die Primel als Heilpflanze, da sie schleimlösende und nervenberuhigende Stoffe enthält.

Achtung: Für Tiere ist sie giftig und sollte daher so gepflanzt werden, dass Hunde und Katzen sie nicht erreichen können.

Name und Herkunft der Primel

Der wissenschaftliche Name der Primel lautet „Primula” – was vom lateinischen „prima” kommt und die Blume als „die Erste” oder„Erstlingsblume” bezeichnet. Der Name deutet also bereits auf die frühe Blütezeit der Primel hin, die hierzulande von März bis Mai andauert. Frühe Sorten können auch bereits im Februar blühen. Beheimatet ist die Primel auf der gesamten Nordhalbkugel, wobei sie in Gebirgen besonders artenreich auftritt.

Arten der Primel

Die farbenfrohen Frühlingsblüher kennen die meisten als klassische Kissenprimel, die es im Frühjahr auch in Baumärkten wie toom Baumarkt zu kaufen gibt. Die Familie der Primelgewächse enthält jedoch etwa 500 Arten, deren bunte Blüten je nach Typ wie Dolden, Rispen oder Trauben angeordnet sind. Darunter zählen auch Arten der Schlüsselblume, wie die bekannte, zartgelbe „echte Schlüsselblume”.

Bekannte Arten der Primel:

  • Kissenprimeln
  • Rosenprimeln
  • Kugelprimeln
  • Teppichprimeln
  • Schlüsselblumen

Die verschiedenen frühblühenden und spätblühenden Arten gibt es in zahlreichen Farben, die von gelb über rot und pink bis zu lila und weiß reichen. Die Blüten können dabei einfarbig, aber auch zweifarbig sein. So ist ein buntes Blumenmeer im Beet garantiert.

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Der geeignete Standort für Primeln

Primeln lieben halbschattige Standorte. Sie kommen zwar auch gut mit sonnigen Plätzen zurecht, doch je mehr Sonne die Blüten abbekommen, desto kürzer ist ihre Blütezeit. Im Frühling stehen Primeln außerdem lieber in der Sonne, im Sommer hingegen sollten sie durch höhere Gehölze oder Nachbarpflanzen etwas Schatten gespendet bekommen. Bei der Bodenbeschaffenheit sind Primeln nicht sehr anspruchslos und geben sich mit handelsüblicher Pflanzerde zufrieden.

Tipp: Bei Topf- oder Kastenprimeln sind die Blüten größer und farbintensiver als im Beet.


Primeln im Garten

Im Garten sind Primeln ein toller Blickfang in Blumenbeeten und Rabatten. Aufgrund der niedrigen Höhe eignet sich die Primula auch bestens für die Beetbegrenzung sowie als frühlingshafte Grabbepflanzung.


Primeln im Topf

Da Primeln in Topf oder Kasten besonders prächtige Blüten hervorbringen, ist die Haltung in einem Pflanzgefäß sehr beliebt. Du kannst Primeln im Topf draußen auf den Balkon oder die Terrasse stellen und kannst sie dadurch auch umstellen, falls es ihnen zu sonnig wird.


Primeln im Haus

Primeln sind zwar mehr eine Gartenpflanze, können aber auch kurzzeitig als Zimmerpflanze gehalten werden. Sie mögen es hier lieber kühl und nicht zu sonnig, weshalb sich Flur und Treppenhaus sehr anbieten. Oft wird die Primel zum Osterfest als Tischdeko im Haus verwendet und nach wenigen Wochen dann nach draußen umgesetzt, um nicht zu verblühen.


Primeln pflanzen

Du bekommst Primeln im Frühjahr zum Beispiel bei toom Baumarkt. Die Topfprimeln kannst du direkt in ihrem Gefäß in einen schönen Pflanztopf stellen oder aber in einen größeren Kasten oder ins Beet umsetzen. Du musst bei der Pflanzung nichts weiter beachten und kannst die Wurzeln der Pflanze einfach in die Erde eingraben.

Die beste Pflanzzeit für Primeln

Bereits ab Mitte März kannst du deine Primeln nach draußen setzen, wenn die Temperaturen über 0 Grad liegen und es keinen Bodenfrost mehr gibt. Wenn du sie im Topf hältst, kannst du sie auch erstmal nur tagsüber nach draußen stellen und langsam an die neue Umgebung gewöhnen. Bei den meisten Sorten ist das jedoch nicht notwendig.


Primeln pflegen

Primeln sind sehr pflegeleichte Pflanzen. Wichtig ist es, die Primeln richtig zu gießen: während der Blütezeit ist eine gleichmäßige Wasserversorgung sehr wichtig – die Erde sollte weder austrocknen noch Staunässe ausgesetzt sein. Es empfiehlt sich bei der Pflanzung im Topf oder Kasten daher eine Drainageschicht unter der Erde. Primeln werden am besten von unten gegossen, damit die Wurzeln und nicht die Blüten das Wasser abbekommen.

Durch den geringen Nährstoffbedarf genügt es, deine Primeln nur bei der Pflanzung im Frühjahr einmal zu düngen – mit organischem Dünger oder unter Zugabe von Kompost. Sind die Primeln verblüht, solltest du die verwelkten Blüten zeitnah entfernen. Das bringt neue Knospen hervor und verhindert die Samenbildung – für eine längere Blühdauer.

Krankheiten und Schädlinge an Primeln

Da Primeln sehr robust sind, werden sie an einem passenden Standort und bei guter Pflege nur sehr selten von Krankheiten und Schädlingen befallen. Lediglich zu viel Feuchtigkeit oder Staunässe können zu Grauschimmel oder Fäule führen – dem gilt es durch die richtige Pflege vorzubeugen.


Sind Primeln winterhart?

Viele Arten der Primel sind winterharte Pflanzen, die mehrjährig und zudem wintergrün sind. Sie können daher einfach im Beet belassen werden und erfreuen im folgenden Frühjahr erneut mit bunten Blüten. Empfindliche Sorten kannst du im Winter mit Laub bedecken und sie somit etwas schützen.


Primeln vermehren

Du kannst die Pflanzen vermehren, indem du Primel-Samen im Gartencenter erwirbst oder selbst gewinnst. Lass hierzu einfach die verblühten Primeln so lange stehen, bis sich Kapselfrüchte gebildet haben – diese enthalten die Samen. Primeln vermehren sich daher auch durch Selbstaussaat. Eine weitere Möglichkeit der Vermehrung von Primeln ist die Teilung der Knolle nach der Blütezeit – du kannst dann beide Teile einzeln einpflanzen und erhältst zwei unabhängige Pflanzen.

Tipp: Bei der Selbstaussaat von Primeln kann es zu Kreuzungen kommen, wenn verschiedene Arten nah beieinanderstehen. Das kann ein ganz neues Farbspiel ergeben.


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