Sukkulente

Als Sukkulenten (von lat. succulentus = saftreich) bezeichnet man Pflanzen, die in ihren speziellen Geweben Wasser speichern können. Sie kommen in vielen verschiedenen Pflanzenfamilien vor und stammen ursprünglich aus den trockenen Gebieten der Erde, in denen generell nur wenig Regen fällt. Durch ihr internes Wasserreservoir sind Sukkulenten in der Lage, lange Trockenphasen zu überstehen. Das macht sie zu idealen Zimmerpflanzen für diejenigen, die schon einmal das Gießen vergessen.


Düngezeit: April bis September

Standort: Sonne bis Halbschatten

Gießen: Wenig gießen


Sortiment

Die wohl bekannteste Gruppe der Sukkulenten sind die Kakteen (Stammsukkulenten). Besonders beliebt sind zurzeit die Blattsukkulenten. Ihr ausdrucksstarker Wuchs, die unterschiedlichen Blattformen und die moderne Farbgebung eignen sich hervorragend zur Wohnraumgestaltung. Stammsukkulenten (Kakteen) besitzen oft keine bzw. kaum Blätter und speichern die Feuchtigkeit direkt in ihren dicken, fleischigen Sprossen oder Trieben.

Standort und Gießen

Für ein gutes Wachstum benötigen alle Sukkulenten einen hellen und sonnigen Standort. Südfenster oder Wintergärten sind ideal. An zu lichtarmen Standorten werden die Triebe oft unnatürlich lang und weich. Im Sommer sollte man sie zwar wenig, aber doch regelmäßig gießen. Zwischen den einzelnen Wassergaben sollte das komplette Substrat abgetrocknet sein, da die Wurzeln bei zu viel Nässe schnell faulen. Im Winter wird das Gießen reduziert.

Pflege und Düngen

Sukkulenten benötigen für gutes Gedeihen ein lockeres, sandiges Substrat. Schnell wachsende Arten sollten in der Vegetationszeit etwa alle 2 Wochen mit Kakteendünger versorgt werden. Wenn du das Erdreich danach für 2-3 Tage etwas feuchter hältst, werden die Nährstoffe von den Pflanzen schneller aufgenommen. Schädlinge, wie Schild- und Wollläuse, kannst du mit den entsprechenden Präparaten gut bekämpft werden.

Profitipps

Viele Sukkulenten kann man durch Nebensprossen leicht vermehren. Man trennt sie von der Mutterpflanze ab und pflanzt sie in der richtigen Erde ein, wo sie schnell wurzeln. Bei manchen Arten gelingt sogar die Vermehrung über Blattstecklinge: Man trennt Blätter oder Blattteile ab, lässt die Schnittfläche leicht antrocknen und setzt sie dann in ein mit Sand vermischtes Anzuchtsubstrat, wo sie bald eigene Wurzeln bilden.