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Muttern: Unersetzlich für solide Schraubverbindungen

Für jede Anwendung die richtige Mutterngröße und der richtige Typ

Schraubverbindungen gehören in Industrie und Handwerk zu den am häufigsten verwendeten Befestigungs- und Sicherungstechniken. Das hat mehrere Gründe: Die Fixierung mit Schraube und Mutter – und in einigen Fällen zusätzlich mit Unterlegscheibe – ist eine lösbare Verbindung; sie kann also zu Reparatur- oder Demontagezwecken wieder geöffnet werden. Die konkrete Anwendung ist selbsterklärend und erfordert in den meisten Fällen nur Handwerkzeug, das jeder Heimwerker sein Eigen nennt. Eine Schraubverbindung ist flexibel einsetzbar – egal, ob im Miniformat für Uhrwerke oder in einem riesigen Maßstab für Schiffe. Und zu guter Letzt: Richtig gemacht, hält sie auch bei großen Belastungen und unter extremen Bedingungen zuverlässig.

Verwendung: Was ist bei der Montage zu beachten?

Um eine feste Schraubverbindung herzustellen, solltest du bei der Montage ein paar Tipps im Hinterkopf behalten:

  • Bedenke den Anwendungsfall: Die Befestigung von Bauteilen mit Schrauben und Muttern kann sich insbesondere unter starker Vibration oder durch zeit- und temperaturabhängige Verformung der Bauteile (Kriechen) wieder lockern. Prüfe also im Vorfeld, ob es eine sinnvollere Alternative zur Schraubverbindung gibt.
  • Sorge für ausreichend Vorspannkraft: Um einen vollständigen Form- und Kraftschluss zwischen zwei Bauteilen herzustellen, ist eine gewisse Stärke der Befestigung notwendig. In den meisten Fällen – und gerade für Heimwerkerprojekte – sind Schraubendreher und Schraubenschlüssel hierfür vollkommen ausreichend.
  • Achte auf die richtigen Schrauben und Muttern: Dass die beiden Verbindungselemente hinsichtlich Größe und Gewindeform zueinander passen müssen, ist keine Überraschung. Da es aber unzählige Typen von Schrauben und Muttern gibt, ist die individuelle Wahl der passenden Variante je nach Einsatzgebiet sinnvoll.

In deinem toom Baumarkt findest du eine große Auswahl an Schrauben und Unterlegscheiben. Aber auch bei der Entscheidung, welche Muttern du kaufen willst, hilft ein kleiner Überblick.

Varianten: Welche Muttern gibt es?

Lange Zeit waren in der Montage sogenannte Vierkantmuttern vorherrschend, da sie billig und einfach produziert werden konnten. Heute haben sich für verschiedene Anwendungen zahlreiche Modelle etabliert:

  • Sechskantmutter: Der direkte Nachfolger der Vierkantmutter ist heute die weitverbreitetste Variante. Durch die schlichte sechseckige Form eignet sie sich für die allermeisten Standarderfordernisse.
  • Sicherungsmutter: Eine runde Sicherungseinlage aus Kunststoff an der Oberseite der Mutter sorgt dafür, dass die eingedrehte Schraube fixiert und zusätzlich befestigt wird.
  • Hutmutter: Eine halbrunde Schutzkappe auf der Oberseite des Bauteils schützt die Schraube vor Schmutz und Feuchtigkeit. Gleichzeitig minimiert sie die Verletzungsgefahr am Schraubenende.
  • Flügelmutter: Diese lassen sich auch ohne Werkzeug anschrauben und wieder lösen. Verantwortlich dafür sind kleine Griffe an der Mutter, die es erlauben, sie mit den Fingern zu drehen.
  • Einschlagmutter: Um Schrauben schnell und stabil in Holzbretter einzulassen, bietet sich diese Variante mit einer verzahnten Oberseite an. Sie wird mit dem Hammer ins Holz geschlagen, wobei die kleinen Zähne verhindern, dass sich die Schraube später im Werkstoff verdreht.
  • Einschraubmutter: Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert dieser Typ – nur dass er nicht eingeschlagen, sondern eingedreht wird.

Selbstverständlich gibt es noch unzählige weitere Mutternarten, die für alle erdenklichen Einsatzgebiete geeignet sind.

Material: Muttern aus welchem Werkstoff kaufen?

Nicht nur in der Form unterscheiden sich Muttern, sondern auch im verwendeten Material. Dieses bestimmt nicht nur den Preis, sondern vor allem die möglichen Verwendungsmöglichkeiten.

  • Bauteile aus Edelstahl zeichnen sich dadurch aus, dass sie resistent gegen Rost und belastbar sind. Damit sind sie für thermische und mechanische Extrembedingungen – auch unter Feuchtigkeit – wie geschaffen. Zusätzlich sind sie verkeimungsfrei und dadurch besonders hygienisch.
  • Auch Elemente aus Stahl sind hitze- und korrosionsbeständig. Sie zeichnen sich vor allem durch eine hohe Festigkeit aus und finden beispielsweise im Maschinenbau und der Elektrotechnik Anwendung.
  • Messing hat einen niedrigeren Schmelzpunkt als Stahl und Edelstahl, besitzt aber einen vergleichbar guten Rostschutz. Außerdem ist es im Gegensatz zu Stahl nicht magnetisch und lässt sich hervorragend oberflächenbehandeln.

Stahl- und Messingmuttern kaufst du auf Wunsch bei toom Baumarkt auch in verzinkten Varianten. Diese sind noch besser vor Korrosion geschützt.

Mutterngrößen und Schlüsselweiten: Welche Maße wählen?

Hast du dich für die richtige Form und das Material deiner Wahl entschieden, benötigst du zuletzt noch die richtige Größe deiner Muttern, damit diese zu Schrauben und eventuellen Unterlegscheiben passen. In der Tabelle findest du eine Auswahl der gängigsten Gewindegrößen. Die Schlüsselweite gibt den Durchmesser der Mutter an, die Größe der benötigten Schraube beschreibt das Kernloch. Die Gewindegrößen sind nach DIN 934 normiert.

GewindegrößeSchlüsselweiteKernloch
M35,5 mm2,5 mm
M47mm3,3 mm
M58 mm4,2 mm
M610 mm5 mm
M813 mm6,8 mm
M1017 mm8,5 mm
M1219 mm10,2 mm

Unterlegscheiben: Wofür sind sie gut?

Zu fast jeder professionellen Schraubverbindung gehört zwischen Baustoff und Mutter noch eine Unterlegscheibe. Kauf und verwende diese unscheinbaren Metall- oder Kunststoffscheibchen, um die Kraft der Mutter auf eine größere Fläche zu verteilen und so für mehr Stabilität zu sorgen.

Im Online-Shop von toom Baumarkt findest du neben Unterlegscheiben und Schrauben auch eine große Auswahl an Muttern in verschiedensten Formen. Damit befestigst du Bauteile schnell, einfachund vor allem bombenfest miteinander.