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Waschtisch aus Kommode
WaschtischausKommode
Ratgeber
Eine alte Kommode als stylischen Waschtisch nutzen – so geht nachhaltiges Möbel-Upcycling ! Ob im Zuge einer Badrenovierung oder weil gerade eine Vintage-Kommode vererbt wurde – mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung von toom Baumarkt kannst du aus einer alten Kommode ganz einfach einen Waschtisch selber bauen. Und das sogar mit Wasseranschluss und nicht wie früher mit einer Waschschüssel auf dem Schränkchen. Welche Kommoden eignen sich als Waschtisch? Grundsätzlich kann man jedes Möbelstück, das noch einigermaßen gut erhalten ist, upcyceln und neu gestalten, sodass es zum persönlichen Einrichtungsstil passt. Im Falle des DIY-Waschtischs musst du jedoch beachten, dass die Kommode vorher vermutlich nur in Wohnräumen stand und jetzt der Feuchtigkeit im Bad standhalten muss. Um aus einer alten Kommode einen Waschtisch selber zu bauen und auch lange Freude daran zu haben, solltest du deshalb am besten ein Möbelstück aus Hartholz verwenden, da dieses sehr robust ist. Bei furnierten Kommoden kann es passieren, dass sich das Furnier durch die hohe Luftfeuchtigkeit löst. Außerdem solltest du bei der Planung deines neuen DIY-Waschtischs beachten, dass die Kommode für die im Badezimmer liegenden Wasseranschlüsse entsprechend angepasst werden muss. Mach dir deshalb vor der Anschaffung des Möbels bereits Gedanken darüber, ob und wie die Kommode in dein Bad passen kann. Dabei ist es auch wichtig, ob du dir einen Waschtisch mit integriertem Waschbecken und Armatur wünschst oder ob du aus der Kommode lieber einen Waschbeckenunterschrank selber baust. Waschtisch aus alter Kommode bauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung Damit aus einer Kommode ein cooler Vintage-Waschtisch im Shabby-Chic werden kann, muss die Kommode zuerst aufbereitet und dann angepasst werden. Für das Restaurieren des Möbels solltest du den Raum mit Abdeckfolie oder Malervlies auslegen, da es durch Schleif- und Sägearbeiten ziemlich staubig werden kann. Aufgrund der Lackierarbeiten ist außerdem eine gute Belüftung notwendig. Schritt 1: Kommode aufbereiten Hast du eine robuste und passende Kommode ausgewählt, solltest du diese zunächst gut reinigen und falls nötig reparieren. Eine ausführliche Anleitung dazu findest du im separaten Ratgeber „ Upcycling – alte Kommode neu gestalten “. Die Arbeitsschritte für den DIY-Waschtisch: Kommode auf Stabilität und Mängel überprüfen ggf. Holzwürmer bekämpfen alle Oberflächen reinigen und trockenwischen Mängel beheben: Löcher und Risse verspachteln, lose Verbindungen leimen, Scharniere und Schienen ölen, defekte Teile austauschen Schubladen und Einlegeböden entnehmen Türen, Scharniere, Beschläge, Knäufe und Griffe abmontieren die obere Platte der Kommode bei Bedarf auswechseln Holz von altem Lack befreien und abschleifen Schritt 2: Die Planung Nachdem du die Kommode repariert und gereinigt hast, musst du sie für die Verwendung als Waschtisch umbauen. Das solltest du zunächst gut planen. Art und Umfang des Umbaus hängen von Waschbecken, Armatur und Wasseranschluss ab – denn dafür werden entsprechende Aussparungen im Holz benötigt. Grundsätzlich sollten auf der Oberseite des Waschtischs Aussparungen für das Waschbecken und den Wasserhahn sowie in der Rückwand und auch im Inneren des Schranks Löcher für Wasseranschluss, Abfluss und ggf. einen Durchlauferhitzer vorhanden sein. Stelle dir vor dem Umbau der Kommode folgende Fragen, aus denen sich Platzierung und Größe der Aussparungen für den selbst gebauten Waschtisch ergeben: Wird das Waschbecken aufgesetzt, versenkt oder an der Wand montiert? Wie soll das Waschbecken platziert werden und wie weit ragt der Siphon hervor? Wird die Armatur am Waschbecken, direkt im Waschtisch oder an der Wand angebracht? Auf welcher Höhe liegt der Wasseranschluss in der Wand? Muss ein Durchlauferhitzer angeschlossen werden, der entsprechend Platz benötigt? Für Waschbecken und Armatur kannst du dich an folgender Tabelle orientieren: Schritt 3: Kommode zur Verwendung als Waschtisch umbauen Nach der Planung geht es an den Umbau. Ggf. musst du Schubladen oder Einlegeböden einkürzen oder komplett entnehmen, sollte der Platz in der Kommode nicht ausreichen. Das ist in geringem Maße bereits für die Wasseranschlüsse erforderlich. Bei versenkten Waschbecken oder der Montage eines Durchlauferhitzers wird jedoch weitaus mehr Platz benötigt. So wird die Kommode zum selbst gebauten Waschtisch: Miss die notwendigen Aussparungen ab und zeichne sie an. Säge größere Aussparungen mit einer Stichsäge aus. Löcher für Abfluss und Leitungen machst du mit einer Lochsäge / einem Lochbohrer. Schubladen und Einlegeböden müssen ggf. gekürzt oder entnommen werden. Bei entnommenen Schubladen befestigst du deren Front als Blende. Schritt 4: Waschtisch lackieren Das Holz ist bereits abgeschliffen, die Löcher sind gesägt – jetzt wartet dein Möbelstück noch auf einen frischen Anstrich. Im Ratgeber „ Möbel lackieren “ erfährst du im Detail, wie du Möbelstücke aus Holz mit neuer Farbe versehen kannst. Für dein Badezimmer-Upcycling-Projekt ist es besonders wichtig, dass du Farbe verwendest, die für Feuchträume geeignet ist. Lass dich dazu auch gerne in deinem toom Baumarkt beraten. Verwende für Ecken einen Pinsel und für Flächen eine kleine Malerrolle. Sägespäne und Bohrstaub entfernen nicht zu streichende Bereiche mit Malerkrepp abkleben Grundierung/Sperrgrund auftragen und trocknen lassen Kommode streichen, bei Bedarf bis zu drei Farbaufträge Farbe nach Herstellerangaben trocknen lassen Malerkrepp entfernen, solange die Farbe noch leicht feucht ist wasserabweisende Schutzschicht auftragen und trocknen lassen Schritt 5: Waschbecken und Armatur montieren Sind die Aussparungen passend für die gewünschten Teile und ist die Lackierung vollständig getrocknet, kann das Waschbecken montiert werden. Ist es ein aufgesetztes Becken, platziere es auf dem Loch für den Abfluss, klebe es mit Silikon oder Sanitärkleber fest und verschraube es unter der Platte. Versenkte Becken werden in die Aussparung eingelassen und ebenfalls fixiert. Der Wasserhahn wird je nach Anbringungsart am Becken oder auf dem Waschtisch mit den Leitungen durch das gebohrte Loch geführt und dort verschraubt. Falls du eine Unterputzarmatur verwenden möchtest, haben wir diese Montage noch einmal ausführlich zusammengefasst. Nun wird das Waschbecken noch mit Silikon umrandet, damit am Übergang keine Feuchtigkeit ins Holz eindringen kann. Achte auch hier auf ein Produkt für Feuchträume. Schritt 6: Wasser anschließen Im letzten Schritt wird im Inneren des Waschtischs gearbeitet. Bringe den Siphon unter dem Waschbecken an und verbinde ihn mit dem Abflussrohr. Anschließend kannst du den Wasserhahn anschließen , indem du die Leitungen für Kalt- und Warmwasser an den Wandanschluss schraubst. Sitzt alles fest, kannst du den Hauptwasserhahn aufdrehen und den Wasserfluss an deiner zum Waschtisch umgebauten Kommode testen. Tipp: Bist du dir beim Wasseranschluss unsicher, solltest du dir bei diesem Schritt Fachpersonal zu Hilfe holen, damit es zu keinem Wasserschaden kommt. DIY-Waschtisch richtig pflegen Aus alt mach neu: Schon wurde aus der alten Kommode ein neuer Vintage-Waschtisch für dein Badezimmer. Damit du von deinem Upcycling-Projekt auch lange etwas hast, solltest du das Holzmöbel gut pflegen . Dazu gehört, den Schutz gegen Feuchtigkeit gelegentlich zu erneuern, sprich den Waschtisch neu zu lackieren. Überprüfe auch die Dichtungen und Anschlüsse regelmäßig und erneuere die Silikonfugen , sollten diese undicht geworden sein. Hat dein Waschbecken einmal einen kleinen Riss abbekommen, muss es nicht sofort ersetzt werden – du kannst kleinere Macken im Waschbecken einfach selbst reparieren . Weitere Upcycling-Ideen fürs Badezimmer Neben dem Umbau einer alten Kommode gibt es noch weitere kreative Möglichkeiten, einen Waschtisch selbst zu bauen: Wie wäre es beispielsweise mit einem neu gestalteten, alten Holztisch oder einer ausgedienten Werkbank als Waschtisch? Und auch in anderen Bereichen lassen sich im Bad tolle Upcycling-Ideen umsetzen, z. B.: alte Fliesen streichen oder Fliesen mit Folie überkleben anstatt sie auszutauschen leere Konservengläser als Aufbewahrung für Badutensilien oder als Zahnputzbecher nutzen alte Textilien upcyceln – etwa zu Abschminkpads umnähen oder zum Teppich knüpfen nachhaltige, natürliche Dekoration und Badezimmerpflanzen Unsere Selbstbau-Ideen für dich Entdecke in der toom Kreativwerkstatt viele inspirierende Ideen, um Dingen, die bei dir zuhause keine Verwendung mehr finden, wieder ein neues Leben zu geben. Ein Küchenregal aus Altholz, eine Kommode upcyclen oder Kräutertöpfe aus alten Flaschen - finde bei uns die perfekte Anleitung, um dein Projekt zu starten. Außerdem kannst du dein umgesetztes Projekt hochladen und dir die Chance auf attraktive Gewinne sichern. Denn unter allen Einsendungen verlosen wir monatlich 3x 333 Euro. Also worauf wartest du noch? Jetzt Selbstbau-Ideen entdecken Weiterlesen Selbstbau-Idee Schaukelpferd aus Kommode Deine alte Kommode könnte ein Schaukelpferd werden. Unrealistisch? Warte ab. Wir zeigen dir, wie du aus deinem alten Möbelstück ein Schaukelpferd zaubern kannst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Selbstbau-Idee Couchtisch aus Reifen Alte Dinge, neue Chance. Hier erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du aus alten Autoreifen ein stylischen Beistelltisch bauen kannst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Selbstbau-Idee Regal aus alten Schubladen Hier erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du aus alten Schubladen ein Blumengefäß bauen kannst. Neumachen statt neukaufen. Weiterlesen Weiterlesen. Mehr Ratgeber zum Thema Upcycling Ideen Weiterlesen Ratgeber Upcycling Ideen Garten Die Wiederverwertung vorhandener Ressourcen gewinnt zunehmend an Bedeutung – und macht auch vor dem Gärtnern keinen Halt. Hier erfährst du wie du deinen Garten nachhaltig gestalten und Gartendeko selber machen kannst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Holz richtig schneiden Im Baumarkt findest du verschiedene Arten von Holzzuschnitten. 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Energetische Modernisierung
EnergetischeModernisierung
Ratgeber
Haus energetisch sanieren – Alle Infos Viele Wege, ein Ziel: Das Einsparen von Energie ist heute wichtiger denn je. Ungedämmte Wände, undichte Fenster oder veraltete Heizanlagen können deine Heizkosten in die Höhe treiben – Zeit, etwas zu unternehmen! Erfahre in unseren Ratgebern, warum sich die energetische Sanierung deines Hauses auf lange Sicht auszahlt, welche Maßnahmen du umsetzen kannst und wie du mit Fördermitteln Geld sparst. Unsere Ratgeber für dein Vorhaben Weiterlesen Ratgeber Altbau energetisch sanieren Die energetische Sanierung von Altbauten stellt Hausbesitzer vor viele Herausforderungen – doch mit dem richtigen Wissen lässt sie sich meistern. Erfahre hier, worauf du besonders achten musst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Durchlauferhitzer anschließen Als dezentrale Warmwasserbereitung sind sogenannte Durchlauferhitzer weit verbreitet. Hier erfährst du, welche du selbst montieren kannst und wie du dabei am besten vorgehst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Fußboden dämmen Den Fußboden zu dämmen kann sinnvoll sein, um Räume vor Wärmeverlust zu schützen. Im Ratgeber von toom Baumarkt erhältst du wertvolle Informationen und Tipps rund um die Fußbodendämmung. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Fußbodenheizung verlegen Fußbodenheizungen sorgen für eine wohlige, gleichmäßige Wärme im ganzen Raum. In diesem Ratgeber erhältst du eine praktische Verlegeanleitung für den Einbau deiner Fußbodenheizung. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Heizen mit Wärmepumpe Wie eine Wärmepumpe funktioniert, welche Wärmepumpenarten es gibt und für wen sich die Heizungsanlage lohnt, erfährst du in diesem Ratgeber. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Wärmepumpe einbauen Im Folgenden erfährst du, welche Baumaßnahmen und Anschlüsse erforderlich sind und was du bei der Installation einer Wärmepumpe beachten musst. Weiterlesen Weiterlesen. Warum lohnt es sich, ein Haus oder eine Wohnung energetisch zu sanieren? Das energetische Sanieren deines Hauses oder deiner Wohnung lohnt sich gleich mehrfach: Du steigerst die Energieeffizienz , senkst langfristig deine Energiekosten und erhöhst den Wohnkomfort . Besonders sinnvoll ist die Sanierung, wenn ohnehin eine Hausrenovierung ansteht – so lassen sich Kosten und Aufwand optimal kombinieren. Wurde das Gebäude lange nicht mehr modernisiert oder vor 1977 (erste Wärmeschutzverordnung) gebaut, kannst du mit der Sanierung in Sachen Energieeffizienz so einiges herausholen. Oft ist keine oder nur unzureichend Dämmung vorhanden, die Heizsysteme sind veraltet und Lüftungskonzepte nicht optimiert. Der Energieverbrauch ist unverhältnismäßig hoch, was bei steigenden Energiekosten auf den Geldbeutel schlägt. Das Einsparpotential ist bei solchen Gebäuden meist am größten. Achte unabhängig davon unbedingt auf die rechtlichen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) , insbesondere wenn du einen Altbau energetisch sanierst . Unter Umständen musst du in deinem Gebäude Sanierungen vornehmen, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Lässt du im Vorfeld einen individuellen Sanierungsfahrplan anfertigen, weisen dich Energieberater auf die Pflichten aus dem GEG hin. Außerdem erhältst du mit diesem Dokument einen Schritt-für-Schritt-Fahrplan, der sinnvolle Maßnahmen, deren Reihenfolge und eine Kostenschätzung aufführt. Bei Bedarf können dir Energieberater auch einen Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis ausstellen. toom x Fuchs und Eule Energieberatung Fuchs & Eule bietet persönliche Beratung und einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) – und das einfach, kompetent, schnell. Kostenfreies Erstgespräch inklusive. Zum Service Welche Maßnahmen werden bei der energetischen Sanierung von Häusern umgesetzt? Willst du dein Haus energetisch sanieren, kommen eine Reihe an Maßnahmen in Frage. Welche die richtigen sind, lässt sich nur im Einzelfall entscheiden – eine pauschale Aussage gibt es nicht. Je nach Standort, Bauart, Nutzung und vielen weiteren Faktoren sind verschiedene Sanierungsmaßnahmen sinnvoll. Zu typischen Maßnahmen zählen: Dämmung der Gebäudehülle: z. B. Dachdämmung , Fassadendämmung , Kellerdeckendämmung oder Fußbodendämmung zur Reduzierung von Wärmeverlusten. Türen- und Fenstertausch : Einbau moderner, energieeffizienter Fenster und gut abgedichteter Türen . Heizungsmodernisierung: Austausch alter Heizsysteme durch effiziente Heiztechnik (z. B. Wärmepumpen ), um Heizkosten zu sparen . Einbau erneuerbarer Energien: z. B. Installation von Solaranlagen oder Solarthermieanlagen zur nachhaltigen Strom- bzw. Wärmeerzeugung, ob auf dem Dach oder als Balkonkraftwerk . Optimierung der Lüftung: z. B. Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zur Verbesserung des Raumklimas. Umbau zum Smart Home: Einbau oder Nachrüsten von Smart-Home-Technik für Heizung , Licht und Lüftung, um eine effiziente Steuerung und mehr Wohnkomfort zu erreichen. Hinweis: Auch die Reihenfolge der Maßnahmen ist beim energetischen Sanieren eines Gebäudes entscheidend. Meist steht die Dämmung der Gebäudehülle an erster Stelle, da sie den größten Einfluss auf den Energiebedarf hat und die Basis für weitere Maßnahmen bildet. Anschließend folgen der Türen- und Fenstertausch. Zuletzt ist die Heizungsmodernisierung an der Reihe, da ein neues Heizsystem in einem gut gedämmten Haus effizienter arbeitet und kleiner dimensioniert werden kann. Welche Einsparpotentiale entstehen mit einer energetischen Sanierung? Das größte Potential liegt in der Modernisierung der Heizungsanlage mit bis zu 35 Prozent Energieeinsparung, gefolgt von der Fassadendämmung mit bis zu 25 Prozent. Die Wärmeschutzverglasung, Dach- und Deckendämmung und Erneuerung des Lüftungssystems fallen mit bis zu 20 Prozent ebenfalls ins Gewicht. Eine kleinere Maßnahme ist die Kellerdämmung mit bis zu 5 Prozent. Natürlich hängt das Einsparpotential immer stark von den Gegebenheiten der konkreten Immobilie und den gewählten Sanierungsmaßnahmen ab, weshalb diese Werte nur als grober Richtwert zu betrachten sind. Wie gehe ich vor, wenn ich mein Haus oder meine Wohnung energetisch sanieren will? Bevor du den Werkzeugkoffer herausholst oder ein Bauunternehmen deines Vertrauens anrufst, solltest du die energetische Sanierung deines Hauses sorgfältig planen – ob Mehrfamilienhaus, Einfamilienhaus oder Wohnung. Als Laie ist es prinzipiell schwer zu erkennen, wo sich energetische Schwachstellen befinden und wie diese zielgerichtet ausgebessert werden können. Daher ist es sinnvoll, im Vorfeld eine Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Fachleute schauen sich dein Gebäude vor Ort an und ermitteln, wo die wichtigsten Stellschrauben liegen. Weißt du, welche Maßnahmen du beim energetischen Sanieren deines Hauses vornehmen willst, holst du Angebote von Fachbetrieben ein. Wir empfehlen, drei Angebote je Baumaßnahme einzuholen, um die besten Partner für dein Vorhaben zu finden. Kläre außerdem Fragen rund um die Finanzierung und beantrage staatliche Fördermittel, falls nötig. Schließlich gilt es, die Sanierungsarbeiten nach und nach umzusetzen , die Gewerke zu koordinieren und alles sauber zu dokumentieren. Du benötigst Unterstützung? Unser Handwerksservice bietet dir professionelle Unterstützung bei der Planung und Koordination deiner Renovierungs-, Modernisierungs-, Aus- und Umbauprojekte rund um dein Zuhause. Jetzt Termin anfragen Wo liegen die Kosten, wenn ich mein Haus energetisch saniere? Jedes Gebäude ist individuell, genauso sind es die Kosten einer energetischen Sanierung. Während kleinere Baumaßnahmen im vierstelligen Bereich beginnen, ist bei umfangreichen energetischen Sanierungen mit sechsstelligen Summen zu rechnen. Um deine Kosten zu reduzieren, kannst du auf staatliche Fördermittel zurückgreifen. Insbesondere die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten attraktive Förderungen für energetische Sanierungsmaßnahmen. Sie unterstützen in Form von zinsgünstigen Krediten oder finanziellen Zuschüssen. Beachte aber, dass du die Anträge meist schon vor dem Vorhabenbeginn stellen musst. Das könnte dich auch interessieren Service Energieeffizientes Wohnen Sortiment Solaranlagen
Minimalistisch wohnen
Minimalistischwohnen
Ratgeber
Kaum ein Wohntrend hat in den vergangenen Jahren so viel Aufmerksamkeit erhalten wie der Minimalismus. Eine minimalistisch eingerichtete Wohnung gilt als stilbewusst, ordentlich und modern . „Weniger ist mehr“ – so lautet das Motto in einer Minimalismus-Wohnung, und das spiegelt sich oft auch im Konsumverhalten der Menschen wider, die reduziert leben. Erfahre mehr über den Trend sowie seine Besonderheiten und finde Tipps, wie du deine Wohnung Schritt für Schritt minimalistisch einrichtest. Was ist Minimalismus? Minimalismus wird als „bewusste Beschränkung auf ein Minimum, auf das Nötigste“ definiert. Der Begriff kam zuerst in der Kunst zum Tragen und weitete sich dann über Design und Architektur aus. Schließlich wurde er auch auf den beliebten Einrichtungstrend angewendet, der längst Einzug in Deutschlands Wohnkultur gehalten hat . Minimalismus basiert auf einem reduzierten und funktionalen Design, das nicht ablenkt . Wie sieht ein minimalistischer Wohnstil aus? Ein minimalistischer Wohn- oder Einrichtungsstil soll, genau wie die gesamte Lebensweise, dem Materialismus in unserer Gesellschaft entgegenwirken und möglichst nachhaltig sein . Viele minimalistische Einrichtungsideen sind somit nicht nur schick, sondern in der Regel auch noch gut für Umwelt und Geldbeutel. Außerdem sagt man, Minimalismus in der Wohnung befreie die Seele – denn der Wohntrend setzt Ordnung voraus und reduziert materiellen Besitz auf das Nötigste. Das klingt zwar erst einmal aufwendig, lohnt sich aber: Unnötiger Besitz und Konsum sorgen nämlich nur dafür, dass man viel aufräumen muss und viel Geld für Dinge ausgibt, die man oft gar nicht braucht. Eine minimalistische kleine Wohnung wirkt übrigens dank dieser Raumgestaltung direkt viel größer. Farblich orientiert sich das minimalistische Wohnen an Abstufungen aus Weiß, Grau und Schwarz – auch Beige kommt gern mal zum Einsatz. Schlichte, geometrische Formen werden bevorzugt eingesetzt und miteinander kombiniert. Auf knallige Farben und verspielte Details verzichtet der Minimalismus bewusst. Typische Merkmale einer minimalistischen Wohnung: nur die nötigsten Möbel wenig Dekoration und Pflanzen keine herumliegenden Gegenstände dezente Farben und Formen möglichst leere Wände viele Freiflächen auf dem Boden Minimalistisch wohnen: Schritt für Schritt Für eine moderne, minimalistische Einrichtung musst du dich nicht auf einen Schlag von all deinem Hab und Gut trennen. Fang klein an, miste nach und nach aus und du wirst sehen, dass das gar nicht so schwer ist. Ordnung zu schaffen , ist der Grundstein für minimalistisches Wohnen – und tut auch noch gut, denn materiellen Ballast loszuwerden wirkt befreiend. Schritt 1: Ausmisten und aufbewahren Damit du deinen minimalistischen Einrichtungsstil dauerhaft aufrechterhalten kannst, solltest du vernünftig ausmisten und die behaltenen Gegenstände sorgsam aufbewahren. Gib ihnen einen festen Platz im Haushalt – gegebenenfalls in Aufbewahrungsboxen – und räume sie nach dem Gebrauch immer wieder dorthin zurück. Das schont die Produkte und erspart dir lästiges Aufräumen , sodass du jederzeit spontan Besuch empfangen kannst. Ausmisten solltest du nach Kategorien statt nach Zimmern, denn nicht selten besitzen wir gleiche oder ähnliche Dinge, von denen eines vollkommen ausreichen würde – wenn man es denn immer direkt finden könnte. Aussortierte Kleidung, Technik, Accessoires und was noch alles anfällt, kannst du verkaufen, verschenken, spenden oder notfalls entsorgen. Es gibt drei Regeln, die dir das Ausmisten erleichtern und als Inspiration dienen können: Ein-Jahres-Regel : Dabei sortierst du alles aus, was du länger als ein Jahr nicht benutzt bzw. nicht vermisst hast. 80-20-Regel : Diese Regel besagt, dass wir in 80 Prozent der Zeit nur 20 Prozent unserer Dinge benutzen. Der Rest kommt nur zum Einsatz, wenn unsere Lieblingssachen gerade nicht verfügbar sind. Überlege, auf welche deiner Besitztümer das zutrifft und was du ggf. verschenken oder verkaufen könntest, um mehr Stauraum zu schaffen. 20-20-Regel : Diese Regel hilft dir dabei, keine unnötigen Vorräte anzuhäufen. Du verzichtest auf alles, was du in unter 20 Minuten und mit weniger als 20 EUR besorgen könntest. Tipp für Neuanschaffungen: Denke immer ganz bewusst und mehrere Tage über den Kauf eines neuen Gegenstandes nach und mach dir klar, ob du diesen wirklich benötigst. Wenn ja, empfiehlt es sich, dafür einen anderen Gegenstand abzugeben. So behältst du stets dieselbe Anzahl an Besitztümern. Schritt 2: Passende Möbel für eine minimalistische Einrichtung Möchtest du deine Wohnung im Minimalismus-Stil einrichten, ist Schluss mit unnötigen Beistelltischen, die nur verstauben, und zu vielen Sitzmöglichkeiten, die ohnehin keiner nutzt. Die Einrichtung wird aber nicht nur quantitativ reduziert, sondern auch im Hinblick auf das Design. Bei einer minimalistischen Wohnungseinrichtung zeichnen sich die Möbel durch eine einfache Optik, aber sehr hohe Funktionalität aus. So wirst du vergeblich nach ausgefallenen Schubladenknäufen und Verzierungen suchen, dafür aber sehr nützliche Extras finden. Tische verfügen häufig über integrierte Aufbewahrungen, Sofa und Bett können eins sein, Schränke überzeugen durch praktische Aufbewahrungsfunktionen. Herumliegende Gegenstände, die keinen Platz in den Schränken finden, werden ordentlich in Boxen und Körbe geräumt. Stauraum ist ohnehin ein großes Thema, wenn du in deiner Wohnung minimalistisch leben willst. Je mehr Möglichkeiten es gibt, Kleidung, Schuhe, technische Geräte, Ladekabel und andere Alltagsgegenstände zu „verstecken“, umso ruhiger wird deine Wohnung wirken. Schaffe ausreichend – aber nicht zu viele – Sideboards, Kommoden oder Hängeschränke und Aufbewahrungskisten an, in denen alle Sachen einen festen Platz haben, sodass du sie bei Bedarf jederzeit findest . Auch das sorgt für Entspannung im Alltag. Schritt 3: Minimalistische Wohnung gemütlich dekorieren Beim minimalistischen Wohnen wird nicht vollkommen auf Deko verzichtet – schließlich soll dein Zuhause nicht steril wirken. Sie wird nur viel bewusster eingesetzt. Anstatt überall viele Teile zu platzieren, werden nur einzelne Stellen hervorgehoben . Dazu eignen sich am besten etwas größere Einzelstücke wie Figuren, Lampen oder Vasen sowie kleinere dekorative Gruppen, die sich gern auf Tabletts oder Tellern zusammenfinden. Das unterstreicht den aufgeräumten Grundgedanken des minimalistischen Wohnstils. Wähle einige wenige Gegenstände aus, die dir besonders gut gefallen, und setze damit sparsame Akzente im Raum. Hast du gern Abwechslung, kannst du sie regelmäßig austauschen und dich dabei an aktuellen Trends oder der jeweiligen Saison orientieren. Alles, was eher praktisch als schön ist, verstaust du nach den oben genannten Kriterien. Schritt 4: Die passenden Pflanzen für eine minimalistische Wohnungseinrichtung Auch auf den Einsatz von Zimmerpflanzen musst du nicht gänzlich verzichten – besonders, da Pflanzen für das Raumklima wichtig sind. Die Gewächse setzen natürliche Highlights zwischen den eher kühlen Farben der minimalistischen Einrichtung. Eine Palme oder großblättrige Grünpflanze pro Zimmer lockert das Gesamtbild auf und kann durch kleine Gruppen von Sukkulenten ergänzt werden. Die Blumentöpfe solltest du in Bezug auf Form und Farbe an die Möbel anpassen und sehr schlicht halten – so bekommen die wunderschönen Blätter die volle Aufmerksamkeit. Tipp: Grünpflanzen eignen sich für den Minimalismus in der Wohnung besser als farbige Blühpflanzen, denn sie wirken ruhiger. Minimalistisch wohnen mit Kindern Es klingt verrückt, aber: Minimalismus funktioniert auch mit Kindern im Haushalt. Haben deine Kinder auch zu viele Spielsachen? Sortiere diese gemeinsam mit ihnen aus – das kannst du auch spielerisch gestalten . Die Sachen, die bleiben dürfen, können in praktischen Boxen verstaut werden – wohin deine Kinder sie immer wieder zurückräumen sollten. Die aussortierten Spielsachen solltest du noch eine Weile aufbewahren, bis du ganz sicher bist, dass sie nicht schmerzlich vermisst werden. Anschließend kannst du sie weggeben. Minimalismus und weitere Wohnstile Der Minimalismus stellt für viele eine zeitgemäße Art des Wohnens dar. Er reduziert unseren Besitz auf das Nötigste, sodass wir ein neues Verhältnis zu Themen wie Konsum und Nachhaltigkeit entwickeln. Eine minimalistische Einrichtung hat sehr viele Vorteile und beim nächsten Umzug wirst du sehr froh über deinen reduzierten Besitz sein. Du kannst den Trend zudem mit anderen Einrichtungsstilen wie dem ebenfalls recht aufgeräumten Scandi- oder dem Mid-Century-Stil kombinieren, der sich durch klare Linien auszeichnet – übe dich aber auch dabei in Zurückhaltung. Entdecke weitere Ratgeber zum Thema Weiterlesen Ratgeber Wände richtig streichen Deine Wände und Decken brauchen einen neuen Anstrich? Ein frischer Anstrich kann die gesamte Raumwirkung verändern und aufwerten. Wir zeigen dir, wie man richtig streicht. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Mietwohnung renovieren In Mietwohnungen sorgt meist eine Renovierung für die ganz persönliche Wohnatmosphäre. Wir helfen bei der Planung für dein neues Vorhaben. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Beleuchtung im Wohnzimmer Wie du dein Wohnzimmer so beleuchten kannst, dass alle Belange erfüllt werden, erfährst du in diesem Ratgeber von toom Baumarkt – mit Ideen und Tipps zu deiner Beleuchtungs- und Lichtplanung. Weiterlesen Weiterlesen. 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Alten Holztisch neu gestalten
AltenHolztischneugestalten
Ratgeber
Einen alten Tisch kannst du ganz einfach aufpeppen oder komplett neu gestalten. Mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung in diesem Ratgeber und den kreativen Upcycling-Ideen von toom Baumarkt wird aus deinem alten Holztisch ein neuer Hingucker mit Vintage-Charme . Anleitung: So gelingt das Upcycling eines alten Tischs Oft ist beim Upcycling von Möbeln eine neue Farbe schon eine ausreichende Maßnahme, um etwa einen Tisch zu verschönern und an deinen individuellen Einrichtungsstil anzupassen . Mit der folgenden Anleitung kannst du einen alten Holztisch im Shabby-Chic-Look aufarbeiten. Schritt 1: Bestandsaufnahme und Vorbereitung Bevor du mit dem Aufarbeiten des Tischs beginnst, überprüfe ihn auf Schäden und Stabilität . Sind die Tischbeine noch intakt und halten sie die Tischplatte problemlos? Ist ein Höhenausgleich erforderlich? Gibt es Defekte im Holz oder kleinere Mängel auf der Oberfläche? Außerdem solltest du besonders beim Arbeiten in Innenräumen die Umgebung mit Abdeckfolie oder Malervlies schützen , damit Schleifstaub und Farbe nicht versehentlich auf Boden, Wände oder Einrichtungsgegenstände gelangen. Beim Arbeiten mit Schleifmaschinen und Farben/Lacken ist auch eine gute Belüftung erforderlich. Angemessene Arbeitskleidung gehört ebenfalls dazu. Vor allem, wenn ein Schleifer zum Einsatz kommt, benötigst du eine Schutzbrille und ggf. einen Gehör- und einen Atemschutz (gegen den Feinstaub). Schritt 2: Tisch reinigen und reparieren Nach der Überprüfung des Tischs folgt eine gründliche Reinigung, damit er schmutz-, staub- und fettfrei ist. Wische das Holz mit einem sanften Reinigungsmittel und lauwarmem Wasser ab und trockne die Oberfläche danach ab. Willst du das Möbelstück richtig restaurieren und nicht nur aufhübschen, solltest du nun die zuvor entdeckten Mängel beheben. Bringe also lose Holzteile mit Leim wieder an und tausche bei Bedarf Teile aus. Löcher und tiefe Risse schließt du mit Spachtelmasse , die du anschließend aushärten lässt. Flache Kratzer werden im nächsten Schritt einfach mit abgeschliffen und müssen nicht zwingend verspachtelt werden. Tipp: Lege unter jedes Tischbein einen flachen Holzklotz, damit du nachher leichter bis ganz unten streichen kannst, ohne dass die Unterlage am Tisch festklebt. Schritt 3: Tischplatte und -beine abschleifen Bevor du den alten Tisch neu gestalten kannst, muss zunächst die Oberfläche ab- bzw. angeschliffen werden. Bei den meisten Möbelstücken ist es nicht ratsam, ohne vorheriges Schleifen zu streichen, da die neue Farbe sonst nicht gut auf dem Holz haftet und sich direkt wieder ablöst. Anschleifen: Wenn der vorherige Lack oder die Farbe noch gut intakt und ebenmäßig ist und nirgendwo abblättert, raust du die Oberfläche nur leicht an – in der Regel genügt hier ein recht feines Schleifpapier. Abschleifen: Lässt die alte Farbschicht zu wünschen übrig, schleifst du sie komplett ab. Verwende dafür zuerst ein grobes Schleifpapier und schleife anschließend mit einem feineren nach. Auch oberflächliche Flecken und Kratzer lassen sich so entfernen – gehe dabei aber vorsichtig vor, um keine zu tiefen Mulden ins Holz zu schleifen , und lass die Ränder sanft auslaufen. Blättert der alte Lack bereits stellenweise ab , kannst du ihn entweder abschleifen oder aber – je nach Dicke der Farbschicht – auch mit einem Heißluftfön oder Abbeize weich machen. Anschließend schabst du den Lack mit einem Spachtel ab und schleifst das freigelegte Holz an. Bei einer großen Tischplatte lohnt sich die Verwendung einer Schleifmaschine in jedem Fall, da das Abschleifen von Hand recht mühsam ist. Kleinere Stellen, Tischbeine und Verzierungen solltest du allerdings immer von Hand schleifen, um nicht versehentlich zu viel Holz abzutragen . Denke bei ausziehbaren Tischen daran, auch die Einlegeplatten zu behandeln! Schritt 4: Grundierung auftragen Für einen noch besseren Halt der neuen Farbe auf deinem Upcycling-Tisch trägst du nun noch eine Grundierung (auch Sperr- oder Isoliergrund genannt) auf. Das lohnt sich vor allem bei altem Holz – es kommt vor, dass es bei einem neuen Anstrich Gerbstoffe freisetzt, welche die neue Farbe gelblich aussehen lassen. Fege dafür zuerst den Schleifstaub von der Oberfläche, bis das Holz vollständig staubfrei ist – ein Staubsauger mit Bürstenaufsatz oder ein nebelfeuchter Lappen können hilfreich sein. Ist das Holz sauber und trocken, trägst du die Grundierung mit dem Pinsel in Faserrichtung auf und lässt sie nach Herstellerangaben trocknen. Größere Flächen wie die Tischplatte können auch mit einer kleinen Malerrolle grundiert werden. Schritt 5: Alten Tisch mit Farbe neu gestalten Nun geht es daran, den alten Tisch mit frischer Farbe zu verschönern. Bereiche, die du nicht streichen möchtest, klebst du sorgfältig mit Malerkrepp (und bei großen Flächen mit Zeitungspapier) ab. Trage die Farbe gleichmäßig und nicht zu dick auf, damit keine Nasen entstehen. Tischbeine, Ecken und Verzierungen lackierst du am besten mit einem schmalen Pinsel, die Tischplatte kannst du auch mit einem kleinen Farbroller streichen. Für einen deckenden Anstrich können bis zu drei Farbaufträge notwendig sein – je nach Farbe und Untergrund. Schleife die trockene Farbe jedes Mal leicht an, bevor du mit der neuen Schicht beginnst, um eine bessere Haftung und Deckkraft zu erzielen. Lass jede Farbschicht nach Herstellerangaben trocknen, bevor du den Tisch weiter bearbeitest. Bei der letzten Schicht solltest du den Malerkrepp entfernen, bevor die Farbe ganz trocken ist, um zu verhindern, dass die Kanten ausreißen. Farben-Tipp: Ein beliebtes Produkt für Upcycling-Möbel sind Kreidefarben , da sie matt trocknen und den angesagten Vintage-Look erzeugen. Schritt 6: Finish für den aufgearbeiteten Tisch Da Tischplatten stark beansprucht werden, solltest du die neu gestaltete Tischoberfläche noch mit einer Versiegelung versehen. Besonders bei Kreidefarben ist diese Schutzschicht ratsam . Trage die Versiegelung nach dem Trocknen der Farbe ganzflächig dünn auf und lasse sie vollständig trocknen, bevor du den Tisch nutzt. Für den angesagten Shabby-Chic-Look: Schleife einzelne Stellen der neuen Farbe wieder leicht ab und kreiere so den Used-Look. Befreie den Tisch von Farbresten und Schleifstaub. Trage erst jetzt die Versiegelung auf. Sie gibt es auch in matter Ausführung, damit der Vintage-Charme erhalten bleibt. Tipp: Anstelle der Versiegelung kannst du auch eine Glasplatte auf dem Tisch anbringen – Glas ist leicht zu reinigen und daher besonders pflegeleicht. Alternative: Holzoptik erhalten Statt den alten Tisch vollständig neu mit Farbe zu gestalten, kannst du ihn ganz oder teilweise in seiner natürlichen Holzoptik belassen . Mit einer farblosen Lasur, Holzöl oder Holzwachs erhältst du das ursprüngliche Erscheinungsbild des Holzes. Nach dem Schleifen trägst du Öl oder Wachs mit einem Baumwolltuch und Lasur mit einem Pinsel auf. Beachte zu Trocknungszeit und Anzahl der Aufträge immer die Herstellerangaben. Sieh dir dazu auch die Ratgeber Holz pflegen und Holz behandeln an. Upcycling-Ideen für alte Tische Ein alter Schreib- oder Esstisch aus Holz lässt sich auf ganz verschiedene Arten auffrischen, umarbeiten und auch einer neuen Nutzung zuführen. Mit entsprechendem Wetterschutzlack kannst du aus einem alten Tisch tolle Upcycling-Ideen für Garten , Balkon und Terrasse umsetzen. Natürlich gibt es auch DIY-Upcycling-Ideen für die Küche . Gestalte deinen alten Tisch so, dass er zu deinen Anforderungen passt. Gestaltungsideen: Tisch ein- oder mehrfarbig streichen (z. B. mit Dip-Dye-Technik oder Muster) Tischbeine und Tischplatte unterschiedlich gestalten Möbelfolien verwenden: verschiedene Farben und Designs erhältlich Tischbeine austauschen oder Rollen für mobilen Tisch anbringen bei vorhandenen Schubladen die Griffe und Knäufe austauschen Kanten an schlichten Tischplatten mit Zierleisten erneuern Holzeinsatz in der Tischmitte anbringen, als Stauraum oder Platz für Pflanzen oder Beleuchtung Tischbeine kürzen und Tisch zum Kindertisch umgestalten Was kann man noch aus einem alten Tisch machen? Vieles! Du kannst einen alten Tisch zum Beispiel so umgestalten, dass du die Platte verschmälerst und das Möbelstück als Sideboard nutzt. Mit ein paar Tricks wird ein Esstisch auch schnell zum praktischen Waschtisch . Im Garten dient er nicht nur als Arbeits- oder Ablagefläche, sondern lässt sich auch zum Hochbeet umbauen. Hier noch ein paar weitere Denkanstöße zum Aufarbeiten eines alten Tischs : Schreibtisch mit Tafel-Oberfläche : Streiche die Tischoberfläche mit Tafelfarbe. So erhältst du eine beschreibbare Oberfläche, auf der du Notizen machen, To-do-Listen schreiben oder deine Kinder zeichnen lassen kannst. Pflanztisch für den Garten : Füge Haken und Ablagen hinzu und nutze den Tisch als praktische Arbeitsfläche zum Umtopfen und Lagern von Gartengeräten. Vertikales Pflanzelement : Stelle die Tischplatte hochkant an eine Wand und befestige Pflanzkästen oder -töpfe daran. So entsteht ein einzigartiger vertikaler Garten für drinnen oder draußen. Kinderspielecke : Kürze die Beine und male die Tischoberfläche in lebendigen Farben oder mit den Lieblingsfiguren deiner Kinder an, um eine kreative Spielecke zu schaffen. Du kannst auch einen Herd, eine Werkbank oder eine Ladentheke aufmalen. Kücheninsel : Mit ein paar Modifikationen, wie dem Hinzufügen von Rädern und Haken für Küchenutensilien, kannst du einen alten Tisch zu einer mobilen Kücheninsel umgestalten. Tischplatte als Wandkunst : Mit ein wenig Farbe oder Mosaik wird die Tischplatte zu einem beeindruckenden Wandkunstwerk. Du kannst sie aber auch einfach als Bilderrahmen weiterverwerten, indem du eine entsprechende Aussparung sägst. Schminktisch : Befestige einen Spiegel über dem Tisch und füge einige Ablagen oder kleine Kisten für Make-up und Schmuck hinzu. Bücher- und Zeitschriftentisch : Installiere einige horizontale Regalbretter unter der Tischplatte oder befestige die Tischplatte statt auf Tischbeinen auf vertikalen Regalen, um einen praktischen Ort zur Aufbewahrung von Büchern und Zeitschriften zu schaffen. Barwagen : Kürze die Beine, füge Räder und Flaschenhalter hinzu und verwandele den Tisch in einen stilvollen Barwagen für Getränke und Cocktails. Kunst- und Handwerkstisch : Schaffe eine Oberfläche, die leicht zu reinigen ist (z. B. eine Glasplatte) und organisiere deine Bastelmaterialien in kleinen Behältern oder Körben darunter. Wandkonsole/Klapptisch : Säge einen ovalen oder runden Tisch in zwei Hälften und befestige diese an der Wand. So erhältst du halbrunde Konsolen, die du mit Scharnieren auch noch klappbar machen kannst – super für ein kleines Esszimmer oder den Balkon. Haustierbett : Entferne die Tischbeine ganz oder teilweise, um eine niedrige Plattform zu schaffen. Lege ein gemütliches Kissen oder Decken darauf, damit sich Hund oder Katze wohlfühlen. Tür oder Raumteiler : Wenn der Tisch groß genug ist, lässt er sich zur Tür oder zum Raumteiler umfunktionieren. Baue Scharniere oder Rollen an, um die Funktionalität zu steigern. Unsere Selbstbau-Ideen für dich Entdecke in der toom Kreativwerkstatt viele inspirierende Ideen, um Dingen, die bei dir zuhause keine Verwendung mehr finden, wieder ein neues Leben zu geben. Ein Küchenregal aus Altholz, eine Kommode upcyclen oder Kräutertöpfe aus alten Flaschen - finde bei uns die perfekte Anleitung, um dein Projekt zu starten. Außerdem kannst du dein umgesetztes Projekt hochladen und dir die Chance auf attraktive Gewinne sichern. Denn unter allen Einsendungen verlosen wir monatlich 3x 333 Euro. Also worauf wartest du noch? Jetzt Selbstbau-Ideen entdecken Weiterlesen Selbstbau-Idee Schaukel aus Stuhl Hier erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du aus einem alten Stuhl eine schicke und gemütliche Schaukel zauberst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Selbstbau-Idee Couchtisch aus Reifen Alte Dinge, neue Chance. Hier erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du aus alten Autoreifen ein stylischen Beistelltisch bauen kannst. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Selbstbau-Idee Regal aus alten Schubladen Hier erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du aus alten Schubladen ein Blumengefäß bauen kannst. Neumachen statt neukaufen. Weiterlesen Weiterlesen. 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Altbau energetisch sanieren
Altbauenergetischsanieren
Ratgeber
Die energetische Sanierung von Altbauten ist eine große Aufgabe. Damit du bestens dafür gewappnet bist, geben wir dir in diesem Ratgeber die wichtigsten Informationen an die Hand. Erfahre, welche Baumaßnahmen bei einem alten Haus typisch sind und welche gesetzlichen Vorgaben du im Blick haben musst. Außerdem verraten wir dir, wie du bei der energetischen Sanierung eines Altbaus Schritt für Schritt vorgehst. Wann ist der richtige Zeitpunkt, deinen Altbau energetisch zu sanieren? Einen Altbau energetisch zu sanieren, ist ein umfangreiches Vorhaben – zahlt sich aber auf lange Sicht aus. Vor diesem Hintergrund solltest du den Zeitpunkt der Sanierung mit Bedacht wählen. Idealerweise nutzt du geplante Modernisierungs- oder Renovierungsmaßnahmen, um gleich mehrere Vorhaben effizient zu kombinieren . Wenn zum Beispiel ohnehin ein Gerüst für Dacharbeiten aufgestellt wird, lohnt es sich, auch gleich die Fassade energetisch zu verbessern. So sparst du Zeit, Kosten und Ressourcen. Wichtiger Hinweis: Nicht jede Maßnahme ist freiwillig! Es gibt gesetzliche Vorgaben , die eine energetische Altbausanierung unter Umständen notwendig machen. Grundlage ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Das Gesetz schreibt bestimmte Sanierungsmaßnahmen vor, insbesondere wenn nach dem 1.2.2002 ein Eigentümerwechsel stattgefunden hat. So müssen beispielsweise Dachgeschosse oder Dächer gedämmt sowie alte Öl- und Gasheizungen (mit Ausnahmen) ausgetauscht werden. Die Regelungen sind komplex und im Einzelfall kann es Abweichungen geben. Deshalb ist es sinnvoll, im Vorfeld eine Energieberatung von Fachleuten in Anspruch zu nehmen – und auf Nummer sicher zu gehen. toom x Fuchs und Eule Energieberatung Fuchs & Eule bietet persönliche Beratung und einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) – und das einfach, kompetent, schnell. Kostenfreies Erstgespräch inklusive. Zum Service Vorteile und Herausforderungen bei der energetischen Sanierung von Altbauten Ein Altbau hat Charakter – aber oft auch einen hohen Energieverbrauch. Wir zeigen dir, welche Vorteile du erwarten kannst, wenn du deinen Altbau energetisch sanierst und mit welchen Herausforderungen du rechnen solltest. Vorteile und Nachteile einer energetischen Altbausanierung Vorteile Herausforderungen Vorteile • Betriebskosten senken: Durch bessere Dämmung, moderne Heiztechnik und dichte Fenster verbrauchst du deutlich weniger Energie – und das spürst du in deinem Geldbeutel. • Wohnqualität erhöhen: Gleichmäßige Temperaturen, weniger Zugluft, bessere Luftqualität: Energetisch sanierte Altbauten bieten spürbar mehr Komfort. • Umwelt schützen: Weniger Energieverbrauch bedeutet weniger CO₂-Emissionen – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. • Immobilienwert steigern: Ein sanierter Altbau mit guter Energiebilanz ist attraktiver für Käufer und steigert den Wiederverkaufswert deiner Immobilie. • Förderungen nutzen: Staatliche Programme unterstützen dich mit Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten bei der Umsetzung deiner Pläne. Herausforderungen • Aufwand: Veraltete Heizungen, schlechte Dämmung und undichte Fenster oder Türen sind typische Schwachpunkte in Altbauten, die aufwendige Sanierungen erfordern. • Kosten: Alte Bausubstanz und historische Konstruktionen bergen ein Risiko für hohe Sanierungskosten – und für Fehler bei nicht fachgerechter Planung und Umsetzung. • Denkmalschutz: Steht dein Altbau unter Denkmalschutz, sind viele rechtliche Vorgaben und Einschränkungen zu beachten. Ab wann gilt ein Haus eigentlich als Altbau? Als Altbau gelten in der Regel Gebäude, die vor 1949 errichtet wurden. Sie wurden meist ohne moderne Dämmstandards gebaut, was sie besonders anfällig für Wärmeverluste macht. Das heißt aber auch: Hier schlummert großes Einsparpotenzial. Im Baugewerbe ist es zudem üblich, Altbauten anhand von typischen Baustoffen und Bauweisen zu identifizieren. Typische Baumaßnahmen bei der energetischen Sanierung eines Altbaus Die energetische Sanierung eines Altbaus umfasst alle Maßnahmen, die den Energieverbrauch des Gebäudes senken. Ziel ist es, Wärmeverluste zu verringern, die Effizienz von Heizsystemen zu verbessern und den Einsatz erneuerbarer Energien zu ermöglichen. So senkst du nicht nur deine Energiekosten, sondern auch deinen CO₂-Ausstoß. Gerade bei Altbauten, die oft weit entfernt von heutigen Effizienzstandards sind, bieten sich viele Ansatzpunkte für Verbesserungen. Das sind typische Baumaßnahmen, wenn ein Altbau energetisch saniert wird: Wärmedämmung: Um die Wärmedurchlässigkeit zu reduzieren, müssen Altbauten zeitgemäß gedämmt werden. Dabei kommen spezielle Dämmmaterialien zum Einsatz. Außerdem gibt es die Möglichkeiten der Außendämmung ( Fassadendämmung ), Innendämmung (Dach, Geschossdecken) und Kerndämmung (Hohlraum in Mauerwerk-Schalen). Fensteraustausch : Undichte Fenster sind in Altbauten eine häufige Ursache für Wärmeverluste. Sie sollten gegen moderne Fenster mit 2-fach- oder 3-fach-Verglasung ausgetauscht werden. Möchtest du Förderungen in Anspruch nehmen, ist eine 3-fach-Verglasung die bessere Wahl. Heizungsmodernisierung: Alte Heizsysteme in Altbauten sind meist ineffizient und verursachen hohe Betriebskosten. Mit dem Umstieg auf moderne Systeme, wie dem Einbau einer Wärmepumpe , sparst du Energie und Kosten – und verringerst deinen CO2-Fußabdruck. Erneuerbare Energien: Auch bei einem Altbau kannst du erneuerbare Energien nutzen, um langfristig Energiekosten einzusparen. Mit einer Solarthermieanlage kannst du Warmwasser erzeugen oder die Heizung unterstützen, Photovoltaikanlagen liefern dir zusätzlich Strom vom eigenen Dach. Tipp: Unabhängig von der energetischen Sanierung kommen in Altbauten bestimmte Schäden häufig vor. Dazu gehören Schimmelbefall durch zu hohe Feuchtigkeit, Risse in der Bausubstanz, Schädlingsbefall oder verkalkte Wasserleitungen. Bevor du deinen Altbau energetisch sanierst, solltest du prüfen (lassen), ob weitere Sanierungsmaßnahmen notwendig sind, um alle Bauarbeiten sinnvoll zu planen. Du benötigst Unterstützung? Du stehst vor der Sanierung deines Altbaus und suchst nach einem verlässlichen und fachkundigen Partner? Unser Handwerkerservice bietet dir eine Vielzahl an Leistungen – vom Fenstereinbau bis zur Dachdämmung. Entdecke auch unsere Services für energieeffizientes Wohnen , die dich zum Beispiel bei der Installation von Wärmepumpen und Solaranlagen unterstützen. Jetzt Termin anfragen Altbau energetisch sanieren: Kosten und Förderung Die Kosten für das energetische Sanieren eines Altbaus unterscheiden sich stark je nach Gebäude und Art der Bauarbeiten. Neben Materialkosten entstehen vor allem Kosten für die Fachbetriebe , die die Sanierungsmaßnahmen durchführen. Das Anbringen von Zwischensparren-Dämmung beispielsweise kostet bei unserem Handwerkerservice ab ca. 89 Euro pro Quadratmeter, das Montieren von Fenstern ab ca. 174 Euro. Im Idealfall lässt du dir im Vorfeld einen individuellen Sanierungsfahrplan von Fachleuten erstellen, um eine genauere Kostenschätzung zu erhalten. Die gute Nachricht: Bei richtiger Planung musst du nicht selbst für alle Kosten aufkommen. Es gibt eine Reihe an Förderprogrammen von Staat, Bundesländern und Kommunen, die bei der energetischen Sanierung von Altbauten finanziell unterstützen. Insbesondere die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten zahlreiche Möglichkeiten, um von staatlichen Förderungen zu profitieren. Neben der energetischen Sanierung stehen auch Fördermittel für das barrierefreie Sanieren zur Verfügung. Wie gehe ich bei der energetischen Sanierung meines Altbaus vor? Eine gute Planung ist der Schlüssel zum Sanierungserfolg – vor allem beim Altbau, wo die Anforderungen besonders komplex sind. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung behältst du den Überblick: Schritt 1: Sanierungsbedarf ermitteln Bevor du loslegst, solltest du klären, welche Maßnahmen sinnvoll und notwendig sind. Eine Energieberatung oder ein Gutachten durch Sachverständige helfen dir, Schwachstellen zu erkennen – und sinnvolle Sanierungsmaßnahmen abzuleiten. Schritt 2: Gesetzliche Vorgaben prüfen Je nach Baujahr, Lage und Zustand deines Hauses können gesetzliche Pflichten zur Sanierung greifen – vor allem durch das Gebäudeenergiegesetz . Auch Denkmalschutzauflagen können den Umfang deiner Möglichkeiten beeinflussen. Deshalb: Spreche frühzeitig mit dem zuständigen Bauamt und lass dich im Zuge einer Energieberatung informieren. Schritt 3: Maßnahmen planen und priorisieren Welche Maßnahmen kommen zuerst? Welche kannst du eventuell selbst umsetzen? Welche müssen zwingend Fachbetriebe übernehmen? Erstelle eine sinnvolle Reihenfolge – grundsätzlich gilt: zuerst Dach und Fassade, dann erst die Heiztechnik . Wenn du einzelne Arbeiten selbst vornehmen willst, bedenke, dass gerade bei Altbauten ein hohes Maß an Fachkenntnissen erforderlich ist. Schalte im Zweifel lieber einen Fachbetrieb ein. Schritt 4: Angebote einholen Hole je Maßnahme mindestens drei Angebote von Fachbetrieben ein und vergleiche diese. Achte dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Qualitätsanspruch, Erfahrung mit Altbausanierungen und Fördermittelkenntnis. Sieh dir Kundenbewertungen an und prüfe Referenzberichte, um die beste Wahl zu treffen. Schritt 5: Finanzierung klären Ob Eigenkapital, Kredit oder Fördermittel – plane frühzeitig die passende Finanzierung. Förderungen für energetische Altbausanierungen , zum Beispiel von KfW oder BAFA, müssen in der Regel vor Vorhabenbeginn beantragt werden. Schritt 6: Umsetzung der Maßnahmen Jetzt ist es an der Zeit, deinen Altbau energetisch zu sanieren! Koordiniere die beauftragten Gewerke , achte auf eine saubere Ausführung und dokumentiere die Arbeiten – oder schalte eine externe Person dafür ein. Bei unserem Handwerkerservice ist ein Handwerkskoordinator bereits inklusive, sodass du dich entspannt auf deinen frisch sanierten Altbau freuen kannst. Entdecke weitere Ratgeber zum Thema Weiterlesen Ratgeber Fußboden dämmen Den Fußboden zu dämmen kann sinnvoll sein, um Räume vor Wärmeverlust zu schützen. Im Ratgeber von toom Baumarkt erhältst du wertvolle Informationen und Tipps rund um die Fußbodendämmung. Weiterlesen Weiterlesen. Weiterlesen Ratgeber Verbrauchs- oder Bedarfsausweis Du benötigst einen Energieausweis und weißt nicht, welchen? Erfahre hier die Unterschiede zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis. Weiterlesen Weiterlesen. 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