Outdoor-Küche bauen

Tipps für deine eigene Gartenküche

Im Sommer verbringt man die Zeit gerne draußen im Garten oder auf dem Balkon. Die langen Abende werden zum Grillen, Kochen und draußen sitzen genutzt - perfekt, wenn du dann eine Outdoor-Küche hast und zum Kochen nicht ins Haus muss. Gartenküchen sind dabei weitaus mehr als ein ausgebauter Grill, denn sie sind genauso funktionstüchtig wie eine vollwertige Küche mit Kochplatten und Spülbecken. Wir zeigen dir in unserem Ratgeber in einfachen Schritten, worauf es bei einer Außenküche ankommt. 


Wähle den richtigen Standort für deine Outdoor-Küche

Küche im Freien auf der Terrasse

Bevor es losgeht, wählst du einen Standort für deine Outdoor-Küche. Damit die Gartenküche voll funktionsfähig ist, solltest du sie in der Nähe von Strom-, Gas- und Wasseranschluss bauen. Gasgrills lassen sich zwar einfach mit Gasflaschen betreiben, wenn du allerdings vor hast, auch einen kleinen Kühlschrank und Kochplatten zu installieren, ist Strom notwendig. Außerdem ist die Betreibung mit Gas auf Dauer sehr kostspielig. Wenn du eine Möglichkeit zum draußen Spülen haben möchtest, achte darauf, dass der Wasseranschluss nicht zu weit entfernt liegt. Wenn du keine Leitungen verlegen möchtest, solltest du die Outdoor-Küche nahe am Haus bauen. Hast du eine Terrasse, wählst du idealerweise hier einen Bereich für deine Außenküche aus. 

Der Standort deiner Outdoor-Küche ist abhängig von:

  • Der Art des Untergrundes
  • Der Größe der Grundfläche
  • Dem Zugang zu Versorgungsleitungen wie Gas, Wasser und Strom
  • Witterungseinflüssen, d.h. baue deine Outdoor-Küche an einer möglichst geschützten Stelle


Größe der Außenküche

Gartenküche

Nachdem du dich für einen Standort entschieden hast, solltest du noch festlegen, wie groß deine Outdoor-Küche werden soll. Unser Tipp: Entscheide dich für eine L-förmige Anordnung und lasse einen Schenkel so auslaufen, dass er mit der Hauswand abschließt. Das sieht nicht nur optisch gut aus, sondern bietet den Vorteil, dass du keine langen Leitungen legen musst, die du nachher wieder verstecken möchtest. Hier sollten Kühlschrank und Spüle Platz finden. Im anderen Schenkel kannst du die Kochplatten und den Grill einplanen, die auch über Gasflaschen betrieben werden können. 


Auf das Fundament kommt es an

Neben der Standortwahl ist ein festes Fundament das A und O. Der Untergrund muss stabil sein, damit die Theke und möglicherweise Elektrogeräte nicht in den Boden absinken. Nur so ist gewährleistet, dass Arbeits-, Koch- und Staufläche in der Waagerechten bleiben. Nachdem du den Boden geebnet hast, empfiehlt es sich daher auf einen stabilen Boden aus Pflastersteinen oder Beton zu setzen. Hier kannst du zum Beispiel auch Fliesen verwenden. Vorteil: Sie lassen sich besonders leicht reinigen. 


Die richtigen Outdoor-Küchenmöbel wählen

Rustikale Küche im Garten

Zwar kannst du deine Outdoor-Küche zusätzlich mit einer Dachkonstruktion vor Regen und anderen Witterungseinflüssen schützen, doch robust sollten die Outdoor-Küchenmöbel trotzdem sein. Die Möbel sind ganzjährig einer hohen Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung ausgesetzt, daher ist eine Outdoor-Küche aus Holz sehr empfindlich und nicht zu empfehlen. Setze bei großen Flächen besser auf Ziegel oder andere wetterfeste Baumaterialien wie Edelstahl, Marmor, Granit, Sicherheitsglas oder Aluminium - diese sind stabil und robust. Achte bei der Anlage darauf, dass die Einbaugeräte später noch hinein passen. Trotzdem musst du nicht ganz auf Holz verzichten. Für die schöne Optik kannst du imprägniertes und lackiertes Holz an verschiedenen Stellen in der Küche anbringen, jedoch niemals für die Arbeitsplatte, da diese aufquillen könnte. Besser geeignet ist eine Arbeitsplatte aus Naturstein. Diese sieht ebenfalls schön aus und trotzt allen Wettereinflüssen. 

Tipp: Schütze deine Outdoor-Küche und die Einbaugeräte mit Abdeckhauben vor Sonne, Wind und Regen. 


Einbaugeräte machen deine Outdoor-Küche komplett

Letztlich bestimmst du, welche Geräte du in deiner Gartenküche verbauen möchtest. Zur gängigen Mindestausstattung gehören:

  • Grill (meistens ein Gas- oder Holzkohlegrill)
  • Spülbecken
  • Arbeitsplatte
  • Stauraum

Weitere Geräte werten deine Gartenküche zusätzlich auf. Hier sind deinen Wünschen fast keine Grenzen gesetzt: 

  • Kühlschrank
  • Ofen
  • Gaskochfeld
  • Durchlauferhitzer für warmes Wasser
  • Zapfanlage
  • Bartresen

Das Dach kommt zum Schluss

Terrassenüberdachung

Mit einem Dach über dem Kopf, kannst du deine Outdoor-Küche auch nutzen, wenn es regnet. Hast du die Küche auf deiner Terrasse angelegt, kannst du anschließend sogar entspannt bei jedem Wetter draußen essen. Wir greifen dir gerne unter die Arme: Unser Handwerkerservice kümmert sich um die fachgerechte Montage der Terrassenüberdachung. Frage einfach einen Termin an!

Terrassenüberdachung montieren lassen


Selbstbauidee: Mobile Gartenküche

Mobile Gartenküche selber bauen

Alternativ kannst du auch die kleinere Variante wählen, denn auch mit einer mobilen Gartenküche lassen sich kleine Köstlichkeiten zubereiten. Hier ist zwar kein Grill fest verbaut, aber die wichtigsten Zutaten sind auch mit einer mobilen Gartenküche schnell griffbereit. Wir zeigen dir in unserer Anleitung in der Kreativwerkstatt, wie du die Gartenküche "Chefkoch" nachbauen kannst. 

Zur Selbstbauidee

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