Seerosen (Nymphaea)

Die majestätischen Blüten der Seerose sind wohl das beeindruckendste an diesen Wasserpflanzen. Weltweit existieren etwa 50 verschiedene Seerosen-Arten. Manche von ihnen beeindrucken neben der dekorativen Blüte auch noch mit einem betörenden Duft. Die hierzulande vertretenen Pflanzen sind mehrjährig und verankern sich mit ihren fleischigen Wurzeln (Rhizomen) in der Schlammschicht am Boden von Gewässern. Inmitten ihrer strahlend grünen Schwimmblätter entfalten sie ihre wunderschönen Blüten.


Standort: sonnig

Blütezeit: Mai bis September


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Sortiment

Das Sortiment an Seerosen ist sehr groß. Damit Sie lange Freude an den Pflanzen haben, ist es wichtig, die richtige Sorte für Ihren Teich auszuwählen. Das Farbspektrum der Blüten reicht von Weiß über Gelb und Rot bis Blau. Neben der Blütenfarbe sind Wassertiefe und Größe der Wasserfläche die entscheidenden Auswahlkriterien. Es gibt Zwergseerosen, die mit einer Wassertiefe von 20 bis 40 cm auskommen. Andere Sorten bevorzugen Wassertiefen zwischen 40 und 80 cm und manche siedeln sich noch in Tiefen über 150 cm an.

Standort und Gießen

Die Wasserfläche, die eine einzelne Pflanze beansprucht, ist je nach Art und Sorte verschieden. Kleinere Seerosen kommen mit rund 1 m² oder weniger aus. Größere Sorten bedecken schnell Flächen von 2 m² und mehr. Die Schwimmblätter sollten genügend Platz haben, um sich an der Wasseroberfläche ausbreiten zu können. Bei zu dichter Pflanzung oder zu kleiner Wasserfläche verdrängen sich die Schwimmblätter gegenseitig oder schieben sich sogar über die Wasseroberfläche hinaus. Das hat zur Folge, dass nur noch wenige Blüten wachsen.

Pflege und Düngen

Da es im hauseigenen Gartenteich meist keine ausreichende Bodenschicht gibt, empfiehlt es sich, spezielle Wasserpflanzenkörbe und spezielle Wasserpflanzenerde zu nutzen. Der Korb wird vor der Pflanzung mit Sackleinen oder Jute ausgelegt, damit die Teicherde später nicht ausgeschwemmt wird. Neu gepflanzte Seerosen müssen stufenweise an die endgültige Wassertiefe gewöhnt werden. Geben Sie Düngemittel nie direkt ins Teichwasser. Die Nährstoffe werden dann von Algen aufgenommen und fördern deren Wachstum.

Profitipps

Die beste Pflanzzeit für winterharte Seerosen sind die Monate April und Mai, wenn die Wassertemperatur schon etwas erhöht ist. Bei Schädlingsbefall sollten Sie, um das empfindliche Gleichgewicht in einem Gartenteich nicht zu stören, keinesfalls chemische Pflanzenschutzmittel verwenden. Ein Untertauchen der befallenen Pflanzenteile lässt bereits viele Schädlinge ertrinken oder zum Futter für hungrige Wasserlebewesen werden.