Fairtrade-Pflanzen bei toom

Gut für Mensch und Umwelt

Mit dem Kauf von fair angebauten und gehandelten Pflanzen von toom stärkst du die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Stecklingsfarmen im globalen Süden und bewahrst die Umwelt. Wir verraten dir, wofür das Fairtrade-Siegel bei Pflanzen steht und weshalb es sich lohnt, beim Kauf auf Nachhaltigkeit zu achten.

Rote Geranien
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Darum sind Fairtrade-Pflanzen wichtig

Rote Weihnachtssterne

Einige der bei uns so beliebten Zimmer-, Balkon- und Gartenpflanzen wie Weihnachtssterne und Geranien stammen ursprünglich aus dem globalen Süden. Sie werden auf sogenannten Stecklingsfarmen herangezüchtet. Tausende Arbeiterinnen und Arbeiter sind dort mit dem Anpflanzen, der Vervielfältigung und der Ernte der Stecklinge beschäftigt, bevor diese nach Europa exportiert und dort zu Pflanzen kultiviert werden. Aufgrund niedrigerer Standards und fehlender gesetzlicher Regelungen sind die Arbeitsbedingungen auf vielen Farmen schlecht und die Löhne niedrig. Beschäftigten werden oft unzureichend oder gar nicht im Umgang mit Pestiziden geschult. Auch Arbeitsverträge, Schutzkleidung oder soziale Absicherungen wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Mutterschutz sind keine Selbstverständlichkeiten.

Anders bei Fairtrade-zertifizierten Stecklingsfarmen: Dort werden Pflanzen nach klar definierten sozialen und ökologischen Standards angebaut. Arbeiter*innen profitieren zudem von der Fairtrade-Prämie, einem finanziellen Aufschlag für Gemeinschaftsprojekte ihrer Wahl. Das ist nicht nur fair, sondern stärkt den gemeinsamen Respekt für Mensch und Umwelt.


Nachhaltige Pflanzen machen den Unterschied

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Fairtrade ist in erster Linie ein Sozialsiegel. Der Schutz der Arbeiter*innen hat daher oberste Priorität. Das bedeutet zum Beispiel: Nur geschultes Personal darf Pestizide handhaben. Nach dem Spritzvorgang gelten Sperrzeiten, die das Betreten der Gewächshäuser für einige Stunden verbieten. Auch Schutzkleidung ist eine Grundvoraussetzung. Verwendete Substanzen müssen zudem an einem sicheren Ort gelagert werden und alle Beschäftigten, die mit chemischen Wirkstoffen umgehen, erhalten regelmäßige medizinische Checks.

Strenge Umweltkriterien

Fairtrade setzt sich für einen umweltschonenden Anbau ein. Auf den Stecklingsfarmen gelten daher strenge Regeln für den Einsatz von Pestiziden. Im Kern heißt das: Sie werden so weit wie möglich reduziert, sowohl hinsichtlich der Wirkstoffe selbst als auch der Ausbringungsmenge und -frequenz. Schulungen im Umgang mit Pestiziden und das Tragen von Schutzkleidung sind für alle Arbeiter*innen Pflicht. Auch eine wassersparende Bewässerung und Kompost- sowie Müllmanagement gehören zu den Standards.

Soziale Absicherung

Beschäftigte auf Fairtrade-zertifizierten Farmen haben das Anrecht auf einen festen Arbeitsvertrag. Arbeitszeiten und Überstunden sind darin genauso klar geregelt wie Mutterschutz und der Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Blumen- und Pflanzenfarmen verpflichten sich zudem, ihren Beschäftigten mindestens den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen.

Erhalte mehr Infos zu unseren Fairtrade Weihnachtssternen bei toom. Unser Video aus dem toom Baumarkt in Bottrop gibt dir einen Einblick.

Zimmerpflanzen Erde: bitte torffrei!

Torf fördert das Wachstum von Pflanzen. Doch der beliebte Zusatzstoff wird aus Mooren gewonnen. Beim Abbau wird das Ökosystem meist vollkommen zerstört. Viele Tiere und Pflanzen verlieren so ihren Lebensraum. Und weil Torfböden nur einen Millimeter pro Jahr nachwachsen, ist es nahezu unmöglich, die riesigen Flächen wiederherzustellen.

Für das Fairtrade-Siegel besteht die Anforderung, dass zertifizierte Pflanzen in 20 Prozent torfreduziertem Substrat kultiviert werden. Wir bei toom gehen noch einen Schritt weiter und reduzieren den Torfanteil um weitere 10 Prozent bis auf 70 Prozent in der Erde. Dafür sind die Pflanzen insgesamt mit dem PRO-PLANET-Logo „Für bessere soziale Bedingungen“ ausgezeichnet.


Woran erkennst du nachhaltige Pflanzen?

Fairtrade Logo

Nachhaltige Zimmerpflanzen erkennst du beispielsweise am Fairtrade-Siegel. Das bekannte Siegel, das Verbraucher*innen vor allem von Produkten wie Bananen, Kakao oder Kaffee kennen, kennzeichnet auch Zimmerpflanzen. Vergeben wird es vom gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland. Die unabhängige Initiative fördert den fairen Handel, kämpft gegen weltweite Handelsungerechtigkeit und setzt sich damit für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen benachteiligter Produzent*innen im globalen Süden ein.

Vor Ort überprüft die Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT, ob die Produzent*innen und Händler*innen die Fairtrade-Standards einhalten und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards erfüllen. 


Diese Fairtrade-Pflanzen bekommst du in deinem toom Baumarkt

Weihnachtsstern und Geranien auf grauem Holzhintergrund

Fairtrade-Weihnachtssterne

Klassisch und nachhaltig zugleich: Weihnachtssterne, auch Poinsettien genannt, sind seit Jahren die meistgekaufte Zimmerpflanze in der Advents- und Vorweihnachtszeit. Neben den traditionell roten Blüten gibt es sie in zahlreichen Farben: von Weiß bis Pink oder Rosa, mit Glitter oder ohne. Alle Weihnachtssterne mit Fairtrade-Siegel stammen von zertifizierten Stecklingsfarmen in Ostafrika. Sicherheit am Arbeitsplatz, Mitbestimmung und Versammlungsfreiheit sind wichtige Grundvoraussetzungen auf den Farmen.

Fairtrade-Geranien

Die Stecklinge unserer toom Geranien werden auf Fairtrade-Farmen in Äthiopien gezüchtet und anschließend in Deutschland großgezogen. Durch den Kauf der fair produzierten Geranien trägst du aktiv dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter*innen auf den Stecklingsfarmen zu verbessern. Bei der weiteren Kultivierung in Deutschland wird ausschließlich torfreduzierte Erde eingesetzt. Hochgiftige Pflanzenschutzmittel dürfen nicht verwendet werden. Beide Kriterien schützen die Natur und das Klima.


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