Haushalt organisieren, Platz schaffen und Ordnung halten

Ob Garage, Keller oder Abstellraum: Im Laufe der Zeit sammeln sich in solchen Räumen allerlei mehr oder weniger nützliche Dinge an. Das kann schnell dazu führen, dass wichtige Gegenstände nicht mehr gut zugänglich sind oder du sie schlicht nicht mehr schnell findest, wenn du sie dann doch mal brauchst. Bis jetzt: toom Baumarkt zeigt dir, wie du Ordnung im Keller schaffen, in der Garage ausmisten und insgesamt deinen Haushalt besser organisieren kannst.


Schwierigkeitsgrad: Einfach

Dauer: Eine bis drei Stunden

Werkzeug: Reinigungshandschuhe, Reinigungsspray, Kisten


Was tun, wenn das Chaos schon da ist?

Sehen Garage und Co. bereits aus, als seien die Vandalen durchgezogen, hilft nur eins: Einen Plan machen und anpacken. Am besten verpflichtest du die ganze Familie oder fragst ein paar gute Freunde um Hilfe – denn jetzt ist ein wenig Durchhaltevermögen gefragt, um das Chaos zu beseitigen, bevor du anschließend den Haushalt wieder gut organisieren kannst. Gehe am besten schrittweise vor:


1. Ausräumen

Bevor du für Ordnung sorgen kannst, musst du erst einmal eine Bestandsaufnahme machen. Häufig wirst du hierbei feststellen, dass sich im Laufe der Zeit einige Dinge angesammelt haben, die niemand mehr benötigt. Ob alte Campingausrüstung, Spiel- und Sportsachen oder das Reisekinderbett, das ihr euch vor Jahren von Freunden geliehen habt und dessen Rückgabe offensichtlich vergessen wurde: Du wirst erstaunt sein, was du alles zutage förderst, wenn du den gesamten Inhalt von Garage, Keller oder Abstellraum einmal konsequent ausräumst.

2. Aussortieren

Teile alles jeweils einer dieser vier Kategorien zu: „Behalten“, „Verkaufen“, „Verschenken“ und „Wegwerfen“. Frage dich zunächst, was du behalten möchtest und vergiss dabei den Familienrat nicht. Erleichtere dir die Entscheidung notfalls mit einer Grundregel: Alles, was 12 Monate nicht mehr benutzt wurde, kann weg – Ausnahmen bestätigen die Regel. Frage dich dabei auch, ob die Dinge den Raum wert sind, den sie einnehmen. Überlege anschließend, welche der aussortierten Dinge du womöglich an Freunde, Familie oder in der Nachbarschaft verschenken kannst, weil sie dort vielleicht tatsächlich gebraucht werden könnten. Was jetzt noch übrig bleibt, wird entweder verkauft oder kommt auf den Müll – je nach Zustand. Vergiss dabei nicht, auch alte Regale auf den Prüfstand zu stellen, die sich vielleicht gar nicht mehr so gut dazu eignen, deinen Keller oder deine Garage zu organisieren.

3. Reinigen

Zeit, das Putztuch zu schwingen! Entferne Staub, Spinnweben und sonstigen Schmuck und mache einmal gründlich sauber. Den Haushalt zu organisieren, macht mehr Spaß, wenn du mit einem leeren, sauberen Raum beginnen kannst. Womöglich musst du dabei aus den Wänden auch ein paar alte Nägel entfernen.

4. Struktur schaffen

Möchtest du zukünftig deinen Haushalt besser organisieren, solltest du bestimmte Zonen in den Zimmern einrichten. Lege fest, welcher Platz wofür gebraucht wird und was wohin kommen soll. Das kann beispielsweise eine Ecke für die Werkbank und das Werkzeug in einer gut organisierten Garage sein, ein Bereich für Spiel- und Sportgeräte wie Fahrradtrainer, Inliner und die Badmintonschläger im Abstellraum oder eine Zone für Haushaltsgegenstände in der Vorratskammer. Oberstes Gebot ist dabei, dass du künftig stets den Überblick über den Raum behalten kannst.


Garage organisieren: Nutze Regale aller Art

Regale dienen dazu, allerlei Dinge platzsparend und geschützt unterzubringen, die du nicht einfach auf dem Boden abstellen möchtest. Natürlich kannst du mit Regalen nicht nur deine Garage organisieren, sondern auch Ordnung im Keller schaffen oder Abstellraum und Gartenhäuschen sinnvoll herrichten.

Unterschiedliche Regalarten sind für verschiedene Dinge sinnvoll: Besonders schwere Gegenstände wie Autoreifen oder Blumenkübel bringst du in Schwerlastregalen aus Metall unter. Die bestechen durch besonders hohe Tragkraft und hohe Stabilität. Möchtest du den Platz im Raum auch in der Höhe perfekt ausnutzen, bringst du am besten ein Hängeregal unter der Decke an. Je nach Beschaffenheit trägt es auch schwerere Gegenstände wie Fahrräder, die du per Haken an ihnen befestigen kannst. Wichtig ist aber, dass unterhalb des Hängeregals noch Platz für weitere Dinge ist, damit du die Garage bestens organisieren kannst.

Natürlich kann auch ein klassischesHolzregalgut für diesen Zweck geeignet sein. Es trägt beispielsweise Konserven und Einweckgläser. Auch sehr stilvoll: ein selbstgebautes Weinregal. Besitzt du viele Dinge unterschiedlicher Größe, die du am liebsten in einem einzigen Regal einsortieren würdest, dann benötigst du wiederum ein sogenanntesKragarmregal. Das ist mit seinen verschiedenen Einsätzen, Körben und Netzen perfekt zur Aufbewahrung kleiner wie großer Gegenstände geeignet und lässt sich genau an deine Wünsche anpassen.


Keller organisieren: Praktische Aufbewahrungsboxen verwenden

Besitzt du viel Kleinkram, den du gerne an einem Ort lagern würdest, sind Aufbewahrungsboxen aus Kunststoff deine erste Wahl. Die eignen sich natürlich nicht nur dazu, im Keller Ordnung herzustellen, sondern allgemein, deinen Haushalt besser zu organisieren. Sie wiegen sehr wenig, sind dabei aber dennoch stabil und passen mit ihrer meist rechteckigen Form perfekt in Schränke und Regale. Du kannst sie auch wunderbar übereinanderstapeln.

Ob Kabel, Christbaumkugeln oder kleine Werkzeuge: In einer Aufbewahrungsbox werden all diese Dinge übersichtlich aufbewahrt und sind vor Staub und Schmutz geschützt. Neben dem Aspekt der besseren Ordnung im Keller bieten die Boxen auch einen Schutz gegen Fäulnis, zum Beispiel bei den Kuscheltieren deiner Kindheit, was gerade in feuchten Kellern ein Pluspunkt ist. Um jederzeit zu wissen, was in den einzelnen Boxen drin ist, lassen diese sich außerdem leicht beschriften – oder du verwendest direkt transparente Aufbewahrungsboxen, mit deren Hilfe du ab sofort deinen Keller optimal organisieren können wirst.


So bringst du dein Werkzeug am besten unter

Bei der Unterbringung von Werkzeug, auf das du zielgenau jederzeit zugreifen können möchtest, solltest du zwischen sperrigen Werkzeugen (wie beispielsweise Gartengeräten) und Handwerkzeugen wie Zangen und Hämmern unterscheiden. Letztere bringst du perfekt an einer Lochwand unter, die du über oder neben der Werkbank befestigst. In diese Lochwand steckst du kleine Haken, an denen du das Werkzeug aufhängst und es damit stets griffbereit hast. Größeres Werkzeug kannst du wiederum mit speziellen Wandhaken an der Wand fixieren, nachdem du einen geeigneten Platz dafür ausgesucht hast.

Für Kleinteile wie Nägel und Schrauben gibt es zudem kleine Schubladenkästen, die sich problemlos an der Wand anbringen lassen und für zusätzliche Ordnung in der Garage bzw. Werkstatt sorgen. Mit solchen Kästen lassen sich übrigens auch viele andere Bereiche des Haushalts hervorragend organisieren, zum Beispiel Kinderzimmer, Näh- und Bastelecken oder Küchenutensilien.