Abgeplatzter Lack, Kratzer und Kerben an Fenstern und Türen lassen sich auf lange Sicht kaum vermeiden. toom 2in1 Fenster- und Türen-Lack macht kleine Beschädigungen unsichtbar und frischt strapazierte Oberflächen auf, denn die hohe Deckkraft sorgt für ein optimales Ergebnis. Erfahre hier, wie du Fensterbänke und -rahmen sowie Zargen und Türen in nur drei einfachen Schritten lackieren kannst.

Schwierigkeitsgrad: einfach

Dauer: 1–2 Stunden

Material: ggf. toom Metall-, Kunststoff- oder Holz-Grundierung, toom 2in1 Fenster- und Türen-Lack, Malerkrepp, Abdeckfolie, Flachpinsel, Farbwalze, Schleifpapier


Wann solltest du Fensterrahmen und Zimmertüren lackieren?

Alte Tür

Egal ob der alte Lack abgeplatzt und rissig ist oder du dir einfach nur frische Farbe wünschst – eine Tür zu lackieren oder den Fenstern einen neuen Anstrich zu verpassen, ist gar nicht schwer. Auch im Rahmen einer umfangreicheren Renovierung oder wenn du aus einer Mietwohnung ausziehst, kann es notwendig sein, Türen und Fensterrahmen zu lackieren. Je nachdem, in welchem Zustand der Untergrund ist, musst du die alte Farbe zunächst abbeizen oder abschleifen. Oft reicht auch eine Grundierung aus.

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Türen lackieren leicht gemacht

Tür wird getragen

Türen lassen sich besser lackieren, wenn du sie vorher aushängst und dann auf zwei Böcke legst. Das Aushängen sollten zwei Personen erledigen, damit Tür und Umgebung dabei nicht beschädigt werden. So kannst du auch die Zargen und den Türrahmen leichter lackieren. Ist die Arbeit getan und die Tür trocken, kannst du sie wieder einhängen. Dasselbe geht auch mit den Fenstern. Natürlich kannst du Fenster und Türen streichen, ohne sie auszuhängen, wenn du allein bist. Das Ergebnis wird dann aber vielleicht weniger präzise.


Schritt 1: Lackieren von Türen und Fenstern vorbereiten

Fenster

Vor dem Lackieren der Fensterbänke und -rahmen sowie Türen und Zargen solltest du den Raum ordentlich lüften. Denn in einer staubarmen Umgebung gelingt die Arbeit besser. Der Untergrund sollte tragfähig, sauber, trocken, rost- und fettfrei sein, damit der neue Lack hält. Abblätternde und nicht tragfähige Altanstriche lassen sich durch Abschleifen oder Abbeizen entfernen. Kleine Risse kannst du mit Schnellspachtel ausgleichen. Reinige die betreffende Oberfläche gründlich und lasse sie vollständig trocknen, bevor du Fenster und Türen neu lackierst. Klebe Glaselemente mit Malerkrepp ab. Mache dasselbe auch mit den Wänden, wenn du Tür- und Fensterrahmen lackieren möchtest, und decke den Boden sorgfältig ab. So vermeidest du Farbflecken an den falschen Stellen.


Schritt 2: Vorbehandlung – welcher Lack für Türen und Fenster?

Holz lackieren

Der toom 2in1 Fenster- und Türen-Lack ist Grundierung und Lack in einem. Er ist witterungsbeständig und vergilbt nicht. Du kannst also auch deine Haustür damit lackieren. Eine separate Grundierung ist bei gut erhaltenen Erstanstrichen nicht notwendig. Andernfalls findest du die passende Vorbehandlung abhängig von der Art des Untergrunds bei toom. Du kannst deine Fenster und Türen weiß lackieren oder eine andere Farbe wählen; die Trocknungszeiten unterscheiden sich je nach Produkt. Je nach Zustand des Untergrunds ist es ratsam, zunächst eine Schicht weißer Grundierung aufzutragen, um Ungleichmäßigkeiten auszubessern, und erst im Anschluss farbig zu streichen.


Schritt 3: Fenster und Türen abschleifen und lackieren

Fenster lackieren

Bevor du deine Tür neu lackierst, solltest du die Oberfläche leicht anschleifen, gründlich reinigen und vollständig trocknen lassen. Handelt es sich um einen besonders glatten, intakten Untergrund, kannst du die Fenster und Türen auch ohne Schleifen lackieren. Verwende dazu den Fenster- und Türen-Lack unverdünnt für den Grund- und Schlussanstrich. Rühre ihn gut auf, bevor du mit dem Anstrich beginnst. Am besten trägst du den Lack mit einem Flachpinsel oder einer schmalen Farbwalze auf. Der Pinsel bietet sich besonders für Detailarbeiten an – zum Beispiel in den Ecken oder beim Lackieren der Türzargen. Die Walze verwendest du für größere Flächen. Der toom 2in1 Fenster- und Türen-Lack ist bereits nach etwa zwei Stunden oberflächentrocken.


Türen neu lackieren – was bei welchem Material zu beachten ist

lackieren

Im Grunde kannst du Türen und Fenster aus jeglichem Material lackieren. Nur bei der Vorbehandlung und Grundierung kann die Beschaffenheit des Untergrundes eine Rolle spielen. Schau dir hier an, welche Besonderheiten die verschiedenen Materialien aufweisen.


Holz vor dem Anstrich anschleifen

Anschleifen

Holz ist ein pflegebedürftiges Material, das sich mit der Zeit verändert; oft dunkelt es nach oder variiert in der Maserung. Soll deine Holztür natürlich bleiben, kannst du einen Klarlack verwenden oder sie lasieren, um das Material vor Abnutzung zu schützen. Ein Farbanstrich ist ebenfalls möglich. Oft reicht es, die Holztür oder den hölzernen Fensterrahmen fein anzuschleifen. Ist die alte Lackschicht stark beschädigt, schleifst du den Untergrund zuvor mit gröberem Papier ab und grundierst ihn. Trag dann den Lack entlang der Maserung des Holzes in einer dünnen Schicht auf. So erzielst du ein glattes und gleichmäßiges Ergebnis beim Lackieren der Holztür.


Kunststofftüren lackieren

Weiße Tür

Auch Türen und Fenster aus Kunststoff solltest du zunächst mit einem feinen Schleifpapier anschleifen, damit der Lack gut hält. Entweder verwendest du gleich einen Speziallack für PVC oder du trägst erst eine kunststoffgeeignete Grundierung auf.


Metalltüren erst grundieren, dann lackieren

Blaue Tür

Willst du Fenster- und Türrahmen aus Metall lackieren, schleifst du den alten Anstrich ‒ falls vorhanden ‒ mit feinkörnigem Schleifpapier an. Rostige Stellen solltest du vollständig abschleifen. Trage anschließend eine spezielle Metallgrundierung auf – bei Bedarf mit Rostschutz. Anschließend streichst du den toom Fenster- und Türen-Lack drüber.


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