Nikotin und Ruß von Wand entfernen


Schwierigkeitsgrad: Mittel

Dauer: Ein bis zwei Stunden je nach Wandfläche

Werkzeug: Farbe, Grundierung, Pinsel, Farbrolle, Sprühsystem, Malerkrepp, Abstreifgitter, Abdeckfolie oder Malerflies, Rührstab, ggf. Atemschutzmaske


Nikotin- und Rußflecken an Wand und Decke sehen nicht nur unschön aus, oft verbreiten sie auch unangenehme Gerüche im Raum oder der ganzen Wohnung. Da die Rückstände hartnäckig sind, reicht das Überstreichen mit herkömmlicher Farbe meist nicht aus. Eine Raucherwohnung zu renovieren oder verrußte Wände zu streichen ist trotzdem möglich. Wie genau du dabei vorgehst und welche Tricks wirklich hilfreich sind, erfährst du hier.


Schritt 1: Wände vorbereiten

Isolierfarbe ist besonders strapazierfähig und dient als Sperre für Nikotin- und Rußflecken. Sie deckt die Flecken dauerhaft ab. Bevor du die Isolierfarbe streichst, muss der Untergrund tragfähig, sauber, trocken und fettfrei sein. Entferne zunächst lose Partikel von der Wand. Wasche Leimfarben und kreidende Untergründe ab. Sandende und saugende Untergründe solltest du mit Wand- und Deckengrundierung verfestigen. Verwende zum Abkleben hochwertiges Malerkrepp. In unserem Ratgeber erfährst du, was grundsätzlich bei der Vorbereitung der Wände vor dem Streichen zu beachten ist.


Schritt 2: Richtige Verarbeitung wählen

Isolierfarbe wie die von toom lässt sich auf verschiedene Weise verarbeiten. Sie kann gestrichen, gerollt und airless gespritzt werden. Möchtest du Rückstände von Nikotin oder Ruß von der Wand entfernen, ist die Arbeit mit Pinsel und Rolle die einfachste und günstigste Variante. Zudem ist weniger Vorbereitung notwendig. Du musst nur den Boden mit Malerflies auslegen und die Fußleisten, Steckdosen, Lichtschalter, Fenster- und Türrahmen mit Malerkrepp abkleben. Nachteilig ist, dass das Streichen vor allem bei großen Flächen sehr anstrengend ist und lange dauert. Bei Sprühsystemen ist das anders. Sie ermöglichen es, auch große Flächen schnell und ohne große Anstrengung zu bearbeiten. Solche Systeme sind teurer in der Anschaffung und erfordern etwas Übung, bis man ein ebenmäßiges Ergebnis erzielt. Da beim Sprühen sehr feiner Farbnebel entsteht, musst du vorher alles im Raum abdecken und eine Atemschutzmaske tragen.


Schritt 3: Isolierfarbe streichen oder sprühen

Worauf es beim richtigen Streichen von Wänden ankommt, haben wir dir in unserem Ratgeber zusammengefasst. Möchtest du verrußte Wände oder eine Raucherwohnung nicht streichen, sondern hast du dich für ein Sprühsystem entschieden? Dann zeigen wir dir hier die Basics für das Sprühen von Wandfarbe: Stelle nach der Vorbereitung sicher, dass die Farbe fließfähig ist. Vermische sie bei Bedarf mit einem passenden Verdünner, damit die Düse nicht verstopft. Stelle nun den Luftstrom der Spritzpistole ein und probe auf einem alten Stück Tapete. Halte die Pistole beim Sprühen in einem Winkel von 90 Grad zur Wand und achte auf einen Wandabstand von etwa 30 Zentimetern. Bewege die Pistole stetig und arbeite in Bahnen. Lass die Wand gründlich trocknen, bevor du mit der zweiten Schicht beginnst – falls diese notwendig ist.