Umgang mit unterschiedlichen Untergründen

Ob du vor dem Streichen eine Grundierung auftragen solltest oder nicht, hängt entscheidend vom Untergrund ab. Betonwände oder Wände aus Rigips benötigen eine andere Vorbehandlung als Wände aus Holz. Hier erhälst du Tipps für den richtigen Umgang mit verschiedenen Untergründen.

So geht's

Holz: 

Gut zum Schutz von Holz in Innenräumen sind Lasuren auf Wasserbasis geeignet. Diese geben im Gegensatz zu lösemittelhaltigen Lasuren meist deutlich weniger Schadstoffe ab. Je nach Saugfähigkeit des Holzes muss dieses vorher grundiert werden. Sogenannte 2in1-Anstriche enthalten bereits eine Grundierung.


Mauerwerk, Putz & Rigips:

Für Mauerwerk, Putz und Rigipsplatten kannst du ebenfalls Dispersionsfarben verwenden. Allerdings ist für diese Untergründe oft eine Grundierung erforderlich. Dies gilt besonders dann, wenn das Mauerwerk oder der Putz sehr grobporig ist.


Beton:

Bevor du Betonflächen streichst, sollten diese unbedingt mit der Toom Wand- und Deckengrundierung versiegelt werden, da sonst eventuelle Feuchtigkeit aus dem Beton die Farbe schädigen kann. Sehr poröser Beton mit sichtlichen Löchern sollte vor dem Streichen geglättet werden, da so die Farbe einfacher und sparsamer aufgetragen werden kann. 


Tapete:

Dispersionsfarbe ist auch für Tapeten bestens geeignet. Vor dem Streichen solltest du an Kanten, Ecken und Nähten überprüfen, ob die Tapete noch fest genug an der Wand sitzt. Generell kann eine Raufasertapete bis zu 6 mal überstrichen werden.