Parkett verlegen: So wird’s richtig gemacht

Parkett ist der unangefochtene Klassiker – kein anderer Bodenbelag ist gleichzeitig so edel, stylisch und vielseitig wie Parkett. Die Materialien, aus denen echtes Holzparkett gemacht ist, reichen von Harthölzern wie Eiche und Buche bis zu eher weichen Arten wie Fichte und Kiefer – die Holzsorte wirkt sich nicht nur auf die Farbe, sondern auch auf die Wärmespeicherung, Trittschalldämmung oder das Raumklima aus. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du zu Hause schnell und einfach Parkett verlegen kannst.


Parkett - das Wichtigste in Kürze

Die Vielfalt von Parkettböden reicht vom luxuriösen Massivholzparkett aus kompletten Holzbrettern über Stäbchenparkett (verklebt aus vielen kleinen Holzstäbchen) bis zum handelsüblichen Fertigparkett, welches meist aus drei Schichten besteht: 

Unterschicht zur Stabilisierung

Mittellage aus Holz- oder Holzwerkstoff – dient ebenfalls der Stabilität und Belastbarkeit des Bodens

Nutzschicht aus massivem Holz: je nach Qualität ca. 2,5 bis 4 mm dick. Durch eine Versiegelung (oft mit einem speziellen Wachs oder Öl) wird das Holz vor Abnutzung und kleineren Schäden geschützt.


Eigenschaften von Parkett

Parkett ist als Echtholzboden (auch wenn oft in Schichten verpresst und verklebt) ein Naturwerkstoff und besitzt eine warme Ausstrahlung und gute Wärmespeicherfähigkeit. Viele Parkettarten können auch Schadstoffe aus der Luft filtern und sorgen für ein gesundes Raumklima. Je nach Holzart und Qualität des Parketts ist es ein sehr belastbarer und abriebfester Bodenbelag. 

Im Gegensatz zum Laminat kann Parkett abgeschliffen und damit relativ problemlos erneuert werden. Das macht Parkett zu einem äußerst langlebigen Bodenbelag, der ganze Generationen überdauern kann und zu jeder Zeit und mit jeder Modernisierung seinen ganz unverwechselbaren Charme versprüht.


Vielfalt an Farben und Mustern

Als Naturprodukt bietet Parkett die ganze Breite verschiedenster Hölzer, Maserungen und Farben. Jede Parkettausführung ist ein Unikat – welches du so in keinem anderen Haus wieder finden wirst. Es reicht von Harthölzern wie Eiche und Buche bis zu eher weichen Strukturen wie Fichte und Kiefer. Je nach Holzart kannst du auch den Grad der Eigenschaften Wärmespeicherung, Trittschalldämpfung oder Raumklima wählen.


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Informiere dich in deinem toom Baumarkt über die Fülle des Parkett-Angebotes und nehme die verschiedenen Sorten und Qualitäten direkt in Augenschein. Unsere kompetenten Berater helfen dir bei der Auswahl des passenden Bodenbelags für deine Anforderungen.


Was macht Parkett aus?

Parkett ist als Echtholzboden ein Naturwerkstoff und besitzt eine warme Ausstrahlung und gute Wärmespeicherfähigkeit. Das gilt auch für günstigeres Holzparket, dessen Schichten miteinander verpresst oder verklebt sind. Viele Parkettarten können Schadstoffe aus der Luft filtern und sorgen für ein gesundes Raumklima. Je nach Holzart und Qualität des Parketts handelt es sich um einen sehr belastbaren und abriebfesten Bodenbelag. 

Im Gegensatz zu Laminat kann Parkett abgeschliffen und damit relativ problemlos erneuert werden. Das macht Parkett zu einem äußerst langlebigen Bodenbelag, der oft mehrere Generationen von Nutzern überdauert und zu jeder Zeit und mit nach jeder Modernisierung weiterhin seinen ganz unverwechselbaren Charme versprühen kann.

Als Naturprodukt bietet Parkett die ganze Bandbreite verschiedener Maserungen und Farben des Holzes. Möchtest du zu Hause also Parkett verlegen, darfst du dich auf einen einzigartigen Bodenbelag freuen – und hier erfährst du jetzt, wie du Parkett selbst verlegen kannst.

Schritt 1: das Parkett akklimatisieren lassen

Bevor du den Parkettboden verlegen kannst, musst du das neue Bodenmaterial erst einmal im Raum lagern. Auf diese Weise kann es sich an die Raumtemperatur und an die Luftfeuchtigkeit gewöhnen. Lagere das Parkett für 48 Stunden waagerecht und verpackt in dem Raum, in dem du es später verlegen möchtest. Eine Raumtemperatur zwischen 18 und 26 °C ist zu empfehlen.

Schritt 2: den Untergrund vorbereiten

Zunächst sollte der Untergrund sauber, trocken und eben sein. Überprüfe Letzteres mit der Wasserwaage und gleiche etwaige Unebenheiten mit Fließspachtelmasse aus.

Anschließend verlegst du eine Dampfbremse. Das ist eine PE-Folie, die das Parkett vor Feuchtigkeit von unten schützt – die etwa von frischem Beton abgegeben werden kann. Bei der Parkettverlegung auf mineralischen Untergründen solltest du sie immer anbringen. Lege die Folie in überlappenden Bahnen aus und stelle sicher, dass sie an den Wänden etwa 2 cm hochsteht. Fixiert wird sie mit doppelseitigem Klebeband.

Nun folgt noch die Trittschalldämmung. Die besteht meist aus Holzfaserplatten, Kork oder Schaumstoff. Sie wird weder verklebt, noch sollten sich die Bahnen überlappen. Möchtest du dein Parkett „schwimmend“ verlegen, solltest du auf jeden Fall eine Trittschalldämmung auslegen.

Schritt 3: beginnen, das Parkett verlegen

Mache dir zunächst Gedanken über die Verlegerichtung des Parketts. Beginne dann mit der ersten Diele in einer Ecke des Raumes. Lege sie mit der Nut an die Wand, stelle mit Abstandskeilen die benötigten Dehnungsfugen her und bringe dann die nächste Parkettdiele an. Die klopfst du einfach mit einem Hammer vorsichtig fest, falls du Klickparkett verlegst. Bei andere Arten von Parkett werden die Teile ineinander eingehängt oder sogar miteinander an der Nut verklebt. Am weitesten verbreitet ist heute Klickparkett.

Fahre auf diese Weise fort, bis du an der gegenüberliegenden Wand angelangt bist, wo du mit hoher Wahrscheinlichkeit das Endstück zuschneiden musst. Drehe die letzte Diele dafür um, lege sie an die vorherige Diele an und kennzeichne die Schnittstelle. Vergiss dabei nicht, mindestens 1 cm Platz für eine weitere Dehnungsfuge für das Parkett zu lassen! Schneide das Stück dann mit einem Fuchsschwanz auf der Unterseite (um es nicht zu zerkratzen) zu und bringe es mithilfe des Zugeisens an.

Schritt 4: weitere Reihen von Parkettboden verlegen

Die nächste Dielenreihe beginnst du mit dem Rest des gekürzten Endstücks der ersten Reihe. Lege das Parkett Reihe für Reihe an und klopfe es vorsichtig mit dem Hammer fest. Achte dabei darauf, dass ein Versatz von etwa 30 cm entsteht.

Hast du eine Parkettvariante, deren Teile du lediglich einhängen musst, erübrigt sich das Festklopfen mit dem Hammer.

Schritt 5: Abschlussarbeiten

Nun fehlen nur noch die Fußleisten und eventuelle Übergangsprofile, die anderen Flächen vom Parkett abgrenzen – etwa im Türbereich, wo verschiedene Bodenmaterialien aufeinandertreffen. Entferne die Distanzkeile, schraube die Sockelleisten an die Wand (nie im Boden), und fertig ist dein neuer Parkettboden.

Willst du dein Parkett kleben, statt es „schwimmend“ zu verlegen, solltest du vorher allerdings noch die Trockenzeiten des Leims abwarten, bevor du die Sockelleisten anbringen kannst – das dauert meist etwa 12 Stunden.


Parkett verkleben

In bestimmten Fällen bietet es sich an, das Parkett zu kleben und nicht „schwimmend“ zu verlegen – beispielsweise dann, wenn im Untergrund eine Fußbodenheizung eingebaut ist; oder wenn bei größeren Flächen ein Nachfedern vermieden werden soll, das bei der „schwimmenden“ Parkettverlegung durchaus auftreten kann. Parkett zu verkleben, bedeutet einen größeren Aufwand und höhere Kosten, es ist aber ebenso keine Raketenwissenschaft und wird ähnlich wie beim oben beschriebenen Schritt 3 durchgeführt. Du benötigst lediglich den passenden Parkettkleber, den du vorher mit einem Pinsel auf den Untergrund aufbringst. Achte dabei darauf, dass du eine Atemschutzmaske trägst und den Raum regelmäßig lüftest.


Fertigparkett verlegen: weitere Hinweise

  • Parkett-Verlegerichtung: Bei länglichen Räumen empfiehlt sich die Parkettverlegung in Längsrichtung; ist der Raum quadratisch, ist eine Ausrichtung parallel zum Lichteinfall immer eine gute Idee.
     
  • Dehnungsfugen: Je nach Fläche des Fußbodens solltest du nicht nur zum Wandabschluss, sondern auch im Raum selbst Dehnungsfugen anbringen, damit das Parkett arbeiten kann. Ab einer Breite von 8 m und einer Länge von 12 m benötigst du zusätzliche Dehnungsfugen zwischen einzelnen Parkettelementen.
     
  • Türrahmen und Heizungsrohre: Hier ist es erforderlich, das Parkett entsprechend zuzuschneiden – es sei denn, es handelt sich um Türzargen aus Holz. Diese kürzt du mit einem Fuchsschwanz, damit das Parkett darunter passt. Schnittstellen für Heizungsrohre verdeckst du später mit einer Heizkörperrosette.
     
  • Fischgrät-Parkett: Möchtest du klassisches Fischgrät-Parkett verlegen, kannst du es „schwimmend“ verlegen oder verkleben. Das Verlegen selbst ist etwas komplizierter, da das Muster in einem bestimmten Winkel verlegt werden muss. Wenn du dir vorher eine Zeichnung anfertigst oder auf dem Boden Hilfslinien einzeichnest, gelingt dir die Parkettverlegung aber ganz bestimmt.
     
  • Materialmenge: Grundsätzlich kann es nicht schaden, bei der Parkettverlegung 10 % mehr Material einzuplanen, als die Bodenfläche eigentlich benötigen würde. So hast du genug Parkett als Ausgleich für Verschnitt übrig und kannst darauf ggf. dann zurückgreifen, wenn zukünftig einmal der Austausch einer Diele nötig wird.
     
  • Pflege: Wer einen Holzboden verlegen will, sollte auch wissen, dass das Holz gute Pflege benötigt. Nutze nur nebelfeuchte Tücher (aber nie ein Mikrofasertuch) zum Wischen, verzichte auf aggressive Reinigungsmittel und behandle dein Parkett ab und an mit Parkettlack oder -öl. Staubsaugen ist kein Problem, solange der Sauger nicht in hoher Drehzahl arbeitet.

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